DIE RENNSERIE.

Neues Sprungbrett in die Formel 1.

Das Beste vom Besten – das ist das Konzept, das der Automobilverband FIA mit der neuen Formel-3-Europameisterschaft verfolgt: Acht Rennen der starken Formel 3 Euro Serie werden mit drei Rennen der traditionsreichen Britischen Formel-3-Meisterschaft kombiniert. Der Gesamtsieger wird Europameister.

 

Rennserie mit Tradition.

2012 wurde die traditionsreiche Rennserie erstmals wieder neu aufgelegt – nach jahrzehntelangem Boxenstopp. Von 1975 bis 1984 galt die Formel-3-Europameisterschaft als eine der wichtigsten und am härtesten umkämpften Nachwuchsserien. Der vierfache Formel-1-Weltmeister Alain Prost, die Grand-Prix-Gewinner Riccardo Patrese und Michele Alboreto oder die Le-Mans-Sieger Jan Lammers und Pierluigi Martini: Sie alle gewannen in den Anfangsjahren ihrer Karrieren den begehrten EM-Titel.

 

Wer gewinnt, geht in die Formel 1.

Um der Serie maximale Wucht zu geben, lockt die FIA mit Preisen, die jeden Nachwuchsfahrer in Ekstase versetzen: Dem Europameister winkt eine Testfahrt im Formel-1-Team von Ferrari – dem Vizemeister ein Test mit einem aktuellen DTM-Fahrzeug. Dazu gibt es für das gesamte Podium die begehrte FIA-Superlizenz, und damit hat man es fast geschafft. Sie berechtigt zur Teilnahme an Formel-1-Rennen – nur ein Team muss dann noch gefunden werden.

 

Reifen helfen beim Reifen.

Pro Wochenende werden nur ein oder maximal zwei Rennen gefahren. Umgekehrte Startreihenfolgen gibt es hier gar nicht, dafür eine andere Hürde, die hohe Anpassungsfähigkeit voraussetzt: Bei den Rennen, die parallel zur Formel 3 Euro Serie zählen, werden Reifen von Hankook eingesetzt. Bei den Rennen, die gemeinsam mit der Britischen Formel-3-Meisterschaft bestritten werden, müssen dagegen Reifen von Cooper aufgezogen werden. Das fordert den Piloten ein hohes Maß an Flexibilität ab – und fördert zugleich ihren Lernprozess.