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Montag, 05.12.2016


Ogier und Polo R WRC gewinnen Autosport Award.

Ein Wochenende voller Auszeichnungen: Bei der Gala des Automobil-Weltverbands FIA in Wien bekam Volkswagen Pilot Sébastien Ogier seine Weltmeister-Trophäe überreicht, eine Ehrung für seine erneut dominante Leistung in der WRC-Saison 2016. Doch damit nicht genug: In seiner Abwesenheit wurde er bei den begehrten Autosport Awards in London auch noch zum Rallye-Fahrer des Jahres ernannt. Und damit immer noch nicht genug: auch sein Arbeitsgerät, der Polo R WRC, darf sich mit dem Titel „Rallye-Auto des Jahres“ schmücken. 

 

Seb Ogier bedankte sich via Videobotschaft für den Award, über den die Leser des renommierten Fachmagazins abstimmen: „Ich bin sehr stolz darauf. Ich möchte mich bei allen Autosport-Lesern bedanken. Es ist schade, dass ich nicht vor Ort sein kann, aber ich bin momentan damit beschäftigt, mich um meine Zukunft zu kümmern.“

 

Wie in der abgelaufenen WRC-Saison, hatte es Ogier auch bei den Awards mit ernstzunehmender Konkurrenz zu tun. Nominiert waren die Citroën-Fahrer Kris Meeke und Craig Breen, die Hyundai-Fahrer Thierry Neuville und Hayden Paddon sowie Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel.

 

FX Demaison nimmt Auszeichnung entgegen

 

Einen großen Anteil an Ogiers viertem Titelgewinn in Folge hatte zweifellos sein Volkswagen Polo R WRC, mit dem der Franzose insgesamt sechs Saisonsiege feierte. Seine Teamkollegen Andreas Mikkelsen, der Zweiter der WM wurde, und Jari-Matti Latvala trugen drei weitere Siege bei, womit Volkswagen unter dem Strich neun von 13 Rallyes gewann.

 

Die Auszeichnung entgegen nahm François-Xavier (FX) Demaison, Technischer Leiter bei Volkswagen Motorsport, der bei der Entwicklung des Polo R WRC federführend war. Auch in dieser Kategorie war die Konkurrenz namhaft: Der Polo R WRC, der in den vergangenen vier Jahren neue Maßstäbe setzte und zum erfolgreichsten Rallye-Auto aller Zeiten avancierte, trat gegen den Hyundai i20, den Citroën DS 3 WRC – beide 2016 ebenfalls Siegerautos -, den von M-Sport eingesetzten Ford Fiesta R2, den Skoda Fabia R5 aus der WRC2 sowie den Peugeot 2008 DKR aus der Rallye Dakar an. 

 

Demaison lobte die Leistung von Ogier in diesem Jahr, richtete allerdings auch einen Dank an die komplette Volkswagen Mannschaft, ohne die der Erfolg des Polo R WRC nicht möglich gewesen wäre. 


Sonntag, 04.12.2016


WM-Pokale für Volkswagen, Ogier und Ingrassia.

Großer Festakt in der Wiener Hofburg: Volkswagen, Sébastien Ogier und Julien Ingrassia haben bei der Gala des Automobil-Weltverbandes FIA ihre Trophäen für die Titelerfolge in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) entgegengenommen. Die WM-Pokale für die Hersteller-, Fahrer- und Beifahrer-Wertung der prestigeträchtigsten seriennahen Automobil-Weltmeisterschaft gingen damit offiziell zum vierten Mal in Folge an Volkswagen.

Neben den WM-Ersten Ogier/Ingrassia nahmen Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets den Pokal für den Gewinn des Hersteller-Titels und Andreas Mikkelsen/Anders Jæger ihre Auszeichnungen für Gesamtplatz drei in der Fahrer- und Beifahrer-WM entgegen. Ogier und Ingrassia waren mit dem Polo R WRC in der Saison 2016 bei sechs Rallyes erfolgreich, Mikkelsen/Jæger siegten zweimal, das dritte Volkswagen Duo Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila gewann einmal.

 

Was Seb und Julien zu sagen hatten? Seht selbst:


Mittwoch, 02.11.2016


Volkswagen richtet Motorsport-Programm neu aus.

Die Marke Volkswagen richtet ihr Motorsport-Programm neu aus. Ab 2017 konzentriert sich Volkswagen auf neue Technologien sowie den Kundensport. Das Engagement in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist nach vier historisch erfolgreichen Jahren, in denen Volkswagen mit dem Polo R WRC die Titel in Fahrer-, Beifahrer- und Hersteller-Wertung in Serie gewann, abgeschlossen.
 

„Die Marke Volkswagen steht vor gewaltigen Herausforderungen. Mit dem anstehenden Ausbau der Elektrifizierung unserer Fahrzeugpalette müssen wir all unsere Anstrengungen auf wichtige Zukunftstechnologien konzentrieren. In der WRC haben wir unsere sportlichen Ziele weit übertroffen, nun werden wir Volkswagen Motorsport neu ausrichten und auch dort die Fahrzeugtechnik der Zukunft stärker in den Mittelpunkt rücken“, erklärte Entwicklungsvorstand Frank Welsch vor rund 200 Motorsport-Mitarbeitern in Hannover. „Gleichzeitig wird Volkswagen verstärkt im Kundensport Flagge zeigen. Neben dem Golf GTI TCR auf der Rundstrecke und dem Beetle GRC im Rallycross möchten wir auch im Rallye-Bereich Spitzenprodukte für Kunden anbieten und werden einen neuen Polo nach R5-Reglement entwickeln.“
 

Mit dem Golf GTI TCR bietet Volkswagen Motorsport seit der Saison 2016 ein seriennahes Kundensport-Fahrzeug für ambitionierte Fahrer und Teams an, die sich auf globaler und nationaler Ebene in der stark wachsenden TCR-Tourenwagen-Kategorie engagieren. In den USA setzt Volkswagen of America erfolgreich zwei Beetle in der Global-Rallycross-Serie ein, die von Volkswagen Motorsport in Hannover entwickelt wurden und bereits für die Saison 2017 vorbereitet werden. Scott Speed gewann den Fahrertitel in der populären US-Serie 2015 und 2016, in dieser Saison ging zusätzlich der Hersteller-Titel an Volkswagen. Aufgrund der vorhandenen Erfahrung im Rallycross wird die Marke einen Ausbau dieser Aktivitäten untersuchen. Darüber hinaus wird Volkswagen 2017 mit der Neuentwicklung eines Rallyefahrzeuges der R5-Kategorie auf Basis der nächsten Fahrzeuggeneration des Polo beginnen, um das Auto ab 2018 Kunden zum Kauf anbieten zu können.

In dieses neue Fahrzeug wird die gesamte Erfahrung aus dem erfolgreichen WRC-Engagement mit dem Polo einfließen, mit dem die Werksteams Sébastien Ogier/Julien Ingrassia, Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila und Andreas Mikkelsen/Anders Jæger bei 51 Rallyes zu 42 Siegen und 621 Bestzeiten auf den Sonderprüfungen gefahren sind – kein anderes Auto in der Geschichte der Rallye-WM hat eine bessere Erfolgsquote. Am zurückliegenden Wochenende hatte Volkswagen in Großbritannien den vierten Hersteller-Titel* in der Rallye-WM in Folge gewonnen.
 

„Ich möchte unseren Fahrern und Beifahrern von Herzen für ihre herausragenden Leistungen danken. Sie sind nicht nur überaus schnelle, sondern auch ungemein sympathische Botschafter der Marke Volkswagen. Das ganze Team um Motorsport-Direktor Sven Smeets hat mit dem enormen Engagement eines jeden einzelnen die Basis für diese Erfolge geschaffen. Mit dieser exzellenten Mannschaft möchten wir weiterarbeiten und die Neuausrichtung umsetzen. Genauso werden wir die enge Zusammenarbeit zwischen Serienentwicklung und Motorsport, von der in den zurückliegenden Jahren stets beide Seiten profitiert haben, ausbauen. Für die Volkswagen Motorsport Mitarbeiter besteht eine Beschäftigungsgarantie“, sagte Entwicklungsvorstand Frank Welsch.
 

Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets erklärte: „Natürlich bedauern wir den Abschied aus der WRC sehr – für die Marke Volkswagen war es das bislang erfolgreichste Kapitel ihrer Motorsport-Geschichte. Die Mannschaft hat Großartiges geleistet. Gleichzeitig ist unser Blick nach vorne gerichtet, denn wir sind uns der großen Herausforderungen des gesamten Unternehmens bewusst. Mit unserer Neuausrichtung möchten wir einen Beitrag für den Erfolg der Marke Volkswagen leisten. Von nun an liegt der Fokus auf kommenden Technologien im Motorsport sowie auf unserem Kundensport-Angebot, welches wir noch breiter und attraktiver aufstellen werden.“


* vorbehaltlich der Bestätigung der Ergebnisse durch die FIA


Montag, 29.08.2016


Sven Smeets neuer Volkswagen Motorsport-Direktor.

Volkswagen Motorsport stellt sein Management neu auf: Sven Smeets (44) übernimmt mit Wirkung zum 1. September 2016 die Leitung von Volkswagen Motorsport. Er folgt auf Jost Capito (57), der das Unternehmen verlässt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Zudem folgt Lukasz Urban (34) als kaufmännischer Geschäftsführer auf Kirsten Zimmermann (44), die zum 1. September eine neue Leitungsfunktion in der Volkswagen AG übernimmt. Gleichzeitig rücken François-Xavier Demaison (47) als Technischer Direktor und Dr. Donatus Wichelhaus (54) als Direktor Entwicklung Rennmotoren in die Geschäftsführung auf.

Als Volkswagen Motorsport-Direktor verantwortet Sven Smeets alle Motorsport-Aktivitäten der Marke, darunter das Spitzensport-Engagement in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Der Belgier ist bereits seit 2012 für Volkswagen Motorsport tätig. Von Beginn an fungierte er als Teammanager in der Rallye-Weltmeisterschaft und übernahm Mitte 2016 die Funktion des Sportlichen Leiters. François-Xavier Demaison ist ebenfalls seit 2012 für Volkswagen tätig und zeichnet seitdem für die technische Entwicklung des Polo für die Rallye-Weltmeisterschaft verantwortlich. Seit dem 1. Juni 2016 trägt er als Technischer Direktor auch die Verantwortung für alle weiteren Fahrzeugprojekte der Marke Volkswagen im Motorsport. Dr. Donatus Wichelhaus zählt seit 2005 zur Führungsmannschaft und verantwortet seit dem 1. Juni als Direktor Entwicklung Rennmotoren die Entwicklung sämtlicher Volkswagen Aggregate im Motorsport. Andre Dietzel (41, Leiter Kommunikation und Marketing), Matthias Meyer (47, Leiter Werkstätten) und Eduard Weidl (51, Leiter Kundensport) bleiben weiterhin im Führungskreis von Volkswagen Motorsport.

Dr. Frank Welsch, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereich „Entwicklung“, erklärte: „Wir freuen uns sehr, mit Sven Smeets eine sehr erfahrene Führungskraft an der Spitze von Volkswagen Motorsport vorstellen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm und der gesamten Geschäftsführung unsere Erfolgsgeschichte in der Rallye-WM fortschreiben und unser Motorsport-Engagement strategisch weiterentwickeln werden. Gleichzeitig gilt Jost Capito unser Dank, unter dessen Leitung Volkswagen mit dem Polo in den drei zurückliegenden Jahren alle Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“


Dienstag, 16.08.2016


Rallye China

Höhere Gewalt: Rallye China wegen Folgen eines Unwetters abgesagt.

 

Die Rückkehr der Rallye-Weltmeisterschaft nach China muss verschoben werden: Ein schweres Unwetter hat einen großen Teil der Strecken kürzlich unbefahrbar gemacht, teilweise sogar komplett zerstört. Die Austragung des für den vom 08. bis 11. September geplanten zehnten Saisonlaufs wird damit unmöglich.

 

„Wir bedauern es sehr, dass die intensive Vorarbeit auf Seiten des Veranstalters, des Promoters, der FIA und der Teams, die gemeinsam die Rückkehr der Rallye-WM nach China vorangetrieben hatten, nicht belohnt wird“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Selbstverständlich wären wir gern in China gestartet und hätten uns in diesem enorm wichtigen Markt im Wettbewerb präsentiert. Wir setzen nun darauf, dass die WRC im nächsten Jahr nach China zurückkehren wird.“


Freitag, 12.08.2016


Dieter Depping


Montag, 25.07.2016


Stanley-Cup-Sieger beim Finnland-Test von Volkswagen.

 

Sprünge, Stanley-Cup-Gewinner und Spontanbesucher – mit einem ereignisreichen Test-Wochenende haben sich die Volkswagen Piloten auf die Rallye Finnland (28.–31. Juli) vorbereitet. Testfahrer Marcus Grönholm (FIN) sowie die Stammfahrer-Duos Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) und Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) fuhren im finnischen Jämsä den Volkswagen Polo R WRC der aktuellen Saison sowie das 2017er-Fahrzeug.

„Das war ein Test ganz nach meinem Geschmack“, sagte Latvala. „Wir hatten ideale Bedingungen und konnten uns unter anderem auf die zahlreichen Sprünge, die uns bei der Rallye Finnland erwarten, vorbereiten. Dass derart viele Zuschauer dabei waren, zeigt einmal mehr, wie Rallye-begeistert dieses Land ist.“ Begeistert zeigte sich auch Olli Määttä. Der finnische Eishockey-Profi, der in diesem Jahr mit seinem Verein Pittsburgh Penguins den Stanley Cup gewann, nahm auf dem Beifahrersitz des Polo R WRC Platz und wurde von Landsmann Latvala chauffiert. „Es war ein einmaliges Erlebnis“, sagte Määttä. „Wahnsinn, wie Jari-Matti das Fahrzeug beherrscht.“ Für die größte Überraschung sorgte ebenfalls ein Finne: Rallye-Legende Ari Vatanen stattete dem Volkswagen Team einen spontanen Besuch ab.


Donnerstag, 21.07.2016


Interview


Dienstag, 05.07.2016


Und am Ende gibt’s Jägermeister.

 

Ting. Ting. Ting. Der Mann hat etwas zu sagen. Eine Rede zum allerersten Rallye-WM-Sieg. Anders Jæger drängt es, sich auszudrücken, zu diesem Moment, den es nur einmal in der Karriere gibt. Also: Ansprache beim abschließenden Team-Abendessen der Rallye Polen 2016. Ein ruhiges Restaurant im Hafen von Mikolajki, ein launiger Abschluss eines überraschend-erfolgreichen Rallye-WM-Laufs. Dank dieser Worte. 

 

Er sei vom ersten Moment an wie ein Familienmitglied aufgenommen worden, behandelt worden, als habe er schon immer dazugehört. So viele Teammitglieder würden sich kümmern, dass er und sein Fahrer Andreas Mikkelsen ihren Job perfekt abliefern können. Da möchte er sich bedanken. 

 

Und eben jener Fahrer Andreas Mikkelsen, Freund seit über 15 Jahren, derjenige, mit dem Jæger bereits in einer WG gelebt hatte und mit dem er jüngst beim Trail-Run auf der Zugspitze 82 Kilometer bergan und bergab im Lauftempo zurücklegte … – also jener Andreas Mikkelsen kapert die Situation. Grätscht rein, in die Rede des Mannes an seiner Seite im Polo R WRC. „Wisst ihr“, sagt er zum Team gewandt. „Wir haben ja ständig einen Wettbewerb laufen, Anders und ich. Einer von uns muss im Sport immer besser sein als der andere. Wir wollen uns stets gegenseitig beweisen.“ Und nach einer kleinen Pause schickt er einen Gruß an Anders Jæger. „Aber in einer Sache werde ich wohl immer besser bleiben. Ich hab’ schon einen Sieg mehr geholt als du.“

 

Und genauso schaut’s aus: Andreas Mikkelsen – Sieg in Spanien anno 2015 und Sieg in Polen 2016. Anders Jæger? Sieg in Polen 2016. Macht 2:1. Die Replik folgt stehenden Fußes. „Na dann bist Du ja wenigsten einmal besser“, lacht Anders Jæger und gibt zum Abschluss einen aus, auf seinen Premierensieg.

 

Es gibt Jägermeister für alle. Der Name verpflichtet offenbar.


Montag, 27.06.2016


Goodwood – Festival of Speed


Montag, 20.06.2016


Salomon Zugspitz Ultratrail


Mittwoch, 15.06.2016



Montag, 06.06.2016



Mittwoch, 01.06.2016



Freitag, 29.04.2016


„Die Füße hochlegen können wir nie.“

 

Stets gut organisiert und dabei immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Lutz Meyer, verantwortlich für die Logistik bei Volkswagen Motorsport in der Rallye-Weltmeisterschaft, ist aus dem Unternehmen nicht wegzudenken. Er stellt sicher, dass die Polo R WRC samt Ersatzteilen sowie die gesamte Team-Hospitality sicher und vor allem pünktlich an den nächsten Ort im WRC-Kalender gelangen.

Bei Rallyes innerhalb Europas kommen dabei Lkws zum Einsatz, bei Rallyes in Übersee wird das gesamte Equipment frühzeitig verschifft oder kurzfristig per Luftfracht versendet. „In Übersee fangen wir schon samstags vor der Rallye mit dem Aufbau an“, sagt Lutz. „Man weiß ja nie, was mit dem Inhalt auf dem Transport geschehen ist. Da sind wir immer ein bisschen nervös. Wenn wir früh genug anfangen, haben wir dann immer noch ein bisschen Zeitpuffer. Am Dienstag steht dann normalerweise alles.“

Acht Container sind das ganze Jahr für das Rallye-Team aus Hannover auf der Reise. Fünf so genannte AMP-Container beinhalten Komponenten, von denen bei einer Rallye nur eine begrenzte Anzahl zum Einsatz kommen darf. „Diese Komponenten kommen sowohl bei den Übersee- als auch bei den Europa-Rallyes zum Einsatz“, sagt Lutz.

Gut vorbereitet auf Neuling China.

Im September 2016 kommt auf die WRC-Teams mit der Rallye China eine neue Herausforderung zu. Im Gegensatz zu den übrigen Rallyes in Übersee wird die Veranstaltung im Reich der Mitte auf Asphalt ausgetragen. Eine logistische Herausforderung, die Lutz und seine sechsköpfige Crew ebenfalls bewältigen können.

„Nach China schicken wir einen zusätzlichen Container mit Felgen für die Asphalt-Abstimmung “, sagt Lutz. „Der Container mit den Ersatzteilen aus Argentinien kommt per Luftfracht wieder zurück nach Deutschland und wird dann mit den entsprechenden Teilen für die Asphalt-Abstimmung in China bestückt.“

Stressiger WM-Endspurt und kurze Winterpause.

Richtig stressig wird es hingegen, wenn die Rallye-Weltmeisterschaft auf die Zielgerade einbiegt. Im Oktober stehen drei Rallyes – Frankreich, Spanien und Großbritannien – innerhalb von vier Wochen an. Da stoßen selbst die toporganisierten Logistik-Fachleute von Volkswagen an ihre Grenzen. „Wir haben zwar alles durchgeplant, aber der Oktober wird dennoch hart. Es bleibt kaum Luft zum Atmen, wir müssen praktisch das Material von einer Rallye zur nächsten schaffen.“

Strikte Quarantäne-Bestimmungen, vor allem in Australien, bedeuten zusätzliche Arbeit für die Logistik-Abteilung. Lutz: „Da muss das Material wirklich blitzblank sein. Man muss praktisch jede Fliege aus dem Kühler des Autos ziehen. Oder wenn draußen am Container Kreppband ist, muss das auch noch mal extra mit Tape-Band abgeklebt werden, weil eine Fliege dort Eier legen könnte. Auf diese Weise wollen sich die Länder halt vor Seuchen schützen.“

Nach der Saison bleibt für Meyer und Co. ebenfalls kaum Zeit zum Verschnaufen. Denn zwischen der Rallye Australien und dem Saisonauftakt in Monte-Carlo liegen nicht mal acht Wochen. Eine besinnliche Weihnachtspause  gibt es nicht. „In den Pausen erledigen wir Dinge, die sonst liegen geblieben sind“, sagt Lutz, der seit 17 Jahren bei Volkswagen Motorsport arbeitet. „Wir haben letztens in der Pause vor der Rallye Argentinien zum Beispiel neue Zugmaschinen bekommen, die mussten wir anmelden, die alten abmelden. Es gibt immer was zu tun, die Füße hochlegen können wir nie.“


Dienstag, 22.03.2016




Donnerstag, 18.02.2016



Dienstag, 26.01.2016


Nachwuchs im Hause Ogier: „Mein größter Wunsch wird wahr“.

„#2become1“ - unter diesem Hashtag überbrachte Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier via Facebook die frohe Botschaft. Er wird Vater! Ehefrau Andrea Kaiser, mit der er seit Sommer 2014 verheiratet ist, ist im fünften Monat schwanger.

Beim WRC-Saisonauftakt in Monte Carlo gab es deshalb für Seb doppelten Grund zur Freude. Denn auch beruflich sieht es rosig aus für den schnellen Franzosen. Zum dritten Mal in Folge gewann Ogier die „Monte“ und führt mit 28 Zählern wieder die WM-Wertung an.

In der Formel 1 hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Fahrer pro Baby eine Zehntelsekunde langsamer werden. In dieser Hinsicht könnte sich Seb Ogier durchaus noch ein paar Kinder leisten: Im Ziel der „Monte“ hatte er auf seinen Verfolger Andreas Mikkelsen fast zwei Minuten Vorsprung.


Donnerstag, 14.01.2016


Neue Herausforderung: Capito verlässt Volkswagen.

Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito verlässt im Laufe der Saison im Einvernehmen Volkswagen Motorsport. Der 57-Jährige möchte sich in Zukunft einer neuer beruflichen Herausforderung stellen. Im Mai 2012 übernahm Capito bei Volkswagen die Aufgabe des Motorsport-Direktors. Unter Capito feierte Volkswagen in den Jahren 2013, 2014 und 2015 das Weltmeister-Triple in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC).

Jost Capito wird seine Aufgaben als Motorsport-Direktor so lange fortführen, bis seine Nachfolge bei der Volkswagen Motorsport GmbH geregelt ist. Der Diplom-Ingenieur arbeitete ab 1989 in der Porsche-Rennabteilung erstmals im Volkswagen Konzern. Nach einer Station in der Geschäftsleitung des Sauber-Rennstalls in der Formel 1 (ab 1996) wechselte Capito im Jahr 2001 zu Ford, wo er unter anderem die Verantwortung für die Motorsport-Aktivitäten sowie die Performance-Fahrzeuge trug.


Mittwoch, 13.01.2016


Gestatten, Anders Jæger.

In nur drei Jahren vom bloßen Rallye-Fan zum Rallye-Beifahrer in der Rallye-Weltmeisterschaft. Und das auch noch beim absoluten Top-Team. Von 0 auf 100 in Rekordzeit praktisch. Dieser Traum ist für Anders Jæger Wirklichkeit geworden. 2016 ist er Beifahrer von Andreas Mikkelsen im Volkswagen Polo R WRC und löst Ola Fløene ab, der künftig Co-Pilot von Mads Østberg sein wird.

 

Anders tritt kein leichtes Erbe an. Denn mit Ola hat Mikkelsen 2015 immerhin seinen ersten WRC-Sieg eingefahren. Der 26-Jährige – einen Monat jünger als Andreas – übersprang quasi eine Klasse. 2015 trat er in der Junior-WRC, bzw. WRC3 –Wertung an und navigierte Landsmann Ole Christian Veiby über die WM-Pisten. Am Jahresende schlug ein zweiter Gesamtrang in der JWRC zu Buche. 

 

Der Zeitpunkt des WRC-Aufstiegs zur neuen Saison war zwar überraschend, aber seit langer Zeit geplant. „Ursprünglich war vorgesehen, dass ich erst 2017 als Beifahrer von Andreas in die WRC aufsteige“, sagt Anders. „Durch Olas Wechsel hat sich mir diese Chance aber früher geboten. Für Andreas und mich war aber schon lange klar, dass wir irgendwann ein Team bilden werden. Dass es jetzt schon soweit ist, war letztendlich überraschend aber auch logisch.“

 

Freunde im Cockpit.

 

Anders und Andreas lernten sich vor knapp neun Jahren durch gemeinsame Freunde in Oslo kennen. Es entwickelte sich eine Freundschaft, zusammen mit dem Bekanntenkreis ging es auch mehrmals in den Urlaub. Durch Andreas kam Anders schließlich mit dem Rallyesport in Kontakt.  „Vor drei Jahren, als Andreas seine erste Saison für Volkswagen bestritt, stieg mein Interesse an diesem Sport immer mehr“, sagt Anders. „2014 wurde ich dann Beifahrer von Bernt Kollevold und später von Ole Christian Veiby  in der norwegischen Meisterschaft. Dort habe ich sehr viel gelernt und mich stetig weiterentwickelt.“

 

Im Dezember absolvierte Anders bereits einige Tests mit Andreas und dem Polo R WRC. Dabei zeigte sich erneut, dass die Chemie zwischen den beiden einfach stimmt. „Andreas und ich sind uns sehr ähnlich“, sagt Anders. „Unsere Denkweise und Herangehensweise an Dinge ist sehr ähnlich. Deshalb glauben wir beide, dass wir künftig ein sehr starkes Team sein werden.“

 

Keine Angst vor schnellen Autos.

 

Der Aufstieg von der Junior-WRC in die Königsklasse WRC wird für Anders eine Umstellung bedeuten. Respekt oder gar Angst scheint der Jungspund aus Oslo aber keineswegs zu haben, auch weil er viele Rallyes schon aus der Junior-WRC kennt. 

 

„Auf dem Papier erscheint der Umstieg in die WRC enorm groß“, sagt Anders. „Allerdings hat bei den Tests mit Andreas in diesem Winter alles wunderbar funktioniert.“ Der größte Unterschied? Anders: „Man muss in der WRC den Aufschrieb schneller lesen, da die Geschwindigkeiten logischerweise höher sind.“

 

Erster Rennfahrer in der Familie.

 

Seine Familie verfolgt Anders‘ Karriere mit Interesse, wirkliche Begeisterung gibt es allerdings nur beim Vater. „Der findet das richtig toll, was ich mache“, sagt Anders, der in seiner Familie der Erste ist, der Motorsport betreibt. „Meine Mutter macht sich hingegen immer etwas Sorgen. Sie verfolgt zwar, wie ich abgeschnitten habe, aber Onboard-Aufnahmen kann sie sich zum Beispiel nicht ansehen.“ 

 

Harmonie im Cockpit, keine Angst vor Herausforderung. Da kann doch eigentlich einer erfolgreichen Saison 2016 nichts mehr im Wege stehen. Anders hält sich mit Prognosen aber ein wenig zurück: „Es wäre natürlich schön, dort weiterzumachen wo Andreas und Ola aufgehört haben. Aber vielleicht sollte man mich nach der Rallye Monte-Carlo nochmal drauf ansprechen. Mal sehen, wie es dort für uns läuft.“


Dienstag, 22.12.2015


Volkswagen absolviert Testfahrten für Rallye-WM-Auftakt bei der „Monte“.

Vorbereitet wie in den vergangenen beiden Jahren: Volkswagen hat sich mit dem bewährt-weltmeisterlichen Polo R WRC und seinen drei Fahrer/Beifahrer-Paarungen auf die Rallye Monte Carlo vorbereitet. Bei sechstägigen Testfahrten vor den Toren von Gap in den französischen Seealpen absolvierten Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) sowie Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) insgesamt etwa 1000 Testkilometer. Im Vordergrund standen dabei Abstimmungsarbeiten sowie Reifentests am Polo R WRC – das mit der besten Siegquote erfolgreichste Auto der Rallye-WM-Geschichte. Vom 21. bis 24. Januar beginnt bei der Rallye Monte Carlo die vierte Saison des World Rally Cars aus Wolfsburg. Seit 2013 gingen alle neun erreichbaren WM-Titel an Volkswagen sowie 34 von 39 möglichen Laufsiegen. 2014 und 2015 belegten die drei Volkswagen Duos zudem geschlossen die ersten drei Positionen der Weltmeisterschaftswertungen.

„Die Rallye Monte Carlo ist aus vielerlei Gründen eine wahre Legende“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Wegen ihrer permanent wechselnden Witterungsbedingungen zwischen Eis, Schnee, Regen und Trockenheit ist sie das, wofür Monaco ohnehin steht: ein Glücksspiel. Zudem ist sie die erste Rallye im WM-Kalender und alle Fahrer, Beifahrer und Hersteller starten mit null Punkten. Jeder möchte so perfekt wie möglich in die neue Saison starten und möglichst ein Momentum für die kommenden Rallyes mitnehmen. Testfahrten sind deshalb von großer Bedeutung, um sich auf die schwere Aufgabe entsprechend vorzubereiten. Zum dritten Mal in Folge sind wir die Gejagten und wir bekommen es mit besser als zuvor aufgestellten Gegnern zu tun: Hyundai hat ein neues Auto vorgestellt, M-Sport-Ford hat sich in Sachen Fahrern und Beifahrern verstärkt. Wir werden also mit entsprechend geschärften Sinnen in die Saison starten. Und dank der Testfahrten auch mit ausreichend Erfahrung für die ‚Monte’.“

Vorgeschmack auf die ewig-unberechenbare „Monte“ – Test vor den Toren von Gap

Eis und Schnee einerseits, überfrierende Nässe, Blitzeis oder doch blanker, trockener Asphalt – bei der Rallye Monte Carlo sind Bedingungen stets alles, nur nicht berechenbar. Um sich wenigstens auf einen Bruchteil der zu erwartenden Witterungen einzustellen, waren die Testfahrten unter anderem am Col de Perty nahe des Ortes Laborel Gold wert – trotz des fehlenden Schnees. Die drei Fahrer/Beifahrer-Duos testeten etwa 70 Kilometer vor den Toren von Gap, wo die Rallye Monte Carlo vom 21. bis 24. Januar Station macht, Abstimmungsvarianten am Polo R WRC und probierten dabei auch verschiedene Kombinationen der Wettbewerbsreifen von Michelin.

Drei mal zwei Testtage für Ogier, Latvala, Mikkelsen und ihre „Co’s“

Zwei Testtage für Sébastien Ogier, zwei für Jari-Matti Latvala und zwei für Andreas Mikkelsen – den WM-Ersten, -Zweiten und -Dritten von 2014 und 2015 standen ihre Beifahrer für die 2016er-Saison zur Seite: Julien Ingrassia, der wie gewohnt mit Sébastien Ogier ein Duo bildet, Miikka Anttila als Mann an der Seite von Jari-Matti Latvala sowie Anders Jæger, der als „Co“ von Andreas Mikkelsen bei der „Monte“ seine Wettbewerbspremiere im Polo R WRC feiern wird. Für Jæger war es nach den Probefahrten zur Rallye Schweden Ende November der zweite Einsatz.


Dienstag, 08.12.2015


Neuer Beifahrer: Andreas Mikkelsen mit Anders Jæger im Polo R WRC.

 

Andreas Mikkelsen bekommt einen neuen Beifahrer für die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Die Ansagen macht in Zukunft der 26 Jahre alte Norweger Anders Jæger, der innerhalb der Weltmeisterschaft direkt von der Junior-WM in die Topkategorie WRC aufsteigt. Jæger folgt damit auf seinen Landsmann Ola Fløene, der das Volkswagen Team nach großen Erfolgen auf eigenen Wunsch verlässt. 13 der 14 Podiumsresultate in der Rallye-Weltmeisterschaft hatte Mikkelsen mit Fløene gefeiert – darunter den vielumjubelten Premieren-Sieg bei der Rallye Spanien 2015.


Montag, 07.12.2015


FIA-Gala 2015

Drei WM-Trophäen für Volkswagen.

Glamour und Glorie für die dreimaligen Weltmeister: Volkswagen, Sébastien Ogier (F) und Julien Ingrassia (F) haben beim großen Festakt des Automobil-Weltverbandes FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) ihre Trophäen für die Titelgewinne in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) entgegengenommen. Im weltberühmten Lido in Paris, an der Avenue des Champs-Élysées, gingen die WM-Pokale für die Hersteller-, Fahrer- und Beifahrer-Wertung in der prestigeträchtigsten seriennahen Automobil-Weltmeisterschaft damit offiziell zum dritten Mal in Folge an Volkswagen. Vor rund 2.000 Gästen hatte dabei auch der Polo R WRC seinen großen Auftritt. Das 318 PS starke World Rally Car, das 34 seiner bisher 39 Rallyes für sich entschied und damit das erfolgreichste Modell in der Rallye-WM-Geschichte ist, zog die bewundernden Blicke des Who’s who des Motorsports auf sich. Nicht nur die WM-Ersten, Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), sondern auch ihre Volkswagen Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) und Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N) nahmen ihre Auszeichnungen für die Gesamtplätze zwei und drei in der Fahrer- und Beifahrer-WM 2015 entgegen.

„Die festliche Gala der FIA ist stets das Tüpfelchen auf dem i eines langen und anstrengenden Jahres“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Keine Weltmeisterschaft im Automobil-Rennsport wird über eine derart lange Saison ausgetragen – von Januar bis November. Nirgends sind angesichts von Rallyes auf Schotter, Asphalt sowie Eis und Schnee die technischen und sportlichen Herausforderungen so hoch wie in der Rallye-WM. Wenn man dann die Trophäen für die Hersteller-Weltmeisterschaft sowie jeweils für die ersten drei Plätze in der Fahrer- und Beifahrer-WM entgegennimmt, ist das ein befreiendes, großartiges und stolzes Gefühl. Wir blicken auf unsere bislang erfolgreichste Saison in der Rallye-WM zurück, sind aber zeitgleich mittendrin in der Vorbereitung auf das kommende Jahr, das schon sechs Wochen nach der FIA-Gala für uns mit der ersten Wertungsprüfung der Rallye Monte Carlo beginnt.“

Weil sie so schön ist: die eindrucksvolle Erfolgsbilanz von Volkswagen in der Rallye-WM

13 Rallyes, 26 Podiumsresultate, darunter zwölf Siege – die Saison 2015 ging als die erfolgreichste in der Geschichte von Volkswagen in der Rallye-Weltmeisterschaft ein. Jede der drei Fahrer/Beifahrer-Paarungen war wenigstens einmal siegreich und stand wenigstens sieben Mal auf dem Podest. 159 von 231 möglichen Prüfungsbestzeiten gingen dabei ebenfalls auf das Konto der Volkswagen Fahrer wie zwölf der 13 möglichen Powerstage-Siege. 11.832,08 Kilometer im Rallye-Tempo komplettierten die drei Polo R WRC im Jahr 2015. Seit dem Einstieg mit dem Polo R WRC in die Rallye-WM schlagen für Volkswagen einzigartige Bestwerte zu Buche: 34 von 39 möglichen Siegen, die mit zwölf Triumphen in Folge mit Abstand längste Siegesserie und die beiden erfolgreichsten Saisons eines Herstellers mit je zwölf Erfolgen in den Jahren 2014 und 2015. 67 Mal standen Volkswagen Piloten auf dem Podium, auf 504 der 717 seit der Rallye Monte Carlo 2013 ausgetragenen Wertungsprüfungen war eines der Volkswagen Duos das Schnellste, 1.192 Mal unter den Top Drei. Von 38 Powerstages, auf denen die drei besten Duos Zusatzpunkte in der Fahrer- und Beifahrer-Wertung sammeln, war 31 Mal ein Volkswagen Duo spitze, 69 Mal gingen Extrazähler an Werksfahrer und -beifahrer aus Wolfsburg und damit exakt 150 Zusatzpunkte – genauso viel wert wie sechs Rallye-Gesamtsiege.


Autosport-Awards 2015

Auszeichnungen für den Volkswagen Polo R WRC und Sébastien Ogier.

Rallye-Auto und Rallye-Fahrer des Jahres – bei den diesjährigen Autosport-Awards wurden der Volkswagen Polo R WRC und Sébastien Ogier (F) in den jeweiligen Kategorien ausgezeichnet. In Londons Grosvenor House Hotel ging der Preis damit zum zweiten Mal nach 2014 an das 318 PS starke World Rally Car aus Wolfsburg. Die Trophäe nahmen Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito und François-Xavier Demaison, Technischer Projektleiter Rallye-WM, entgegen. Seit dem Einstieg mit dem Polo R WRC in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) schlagen für Volkswagen einzigartige Bestwerte zu Buche: 34 von 39 möglichen Siegen, die mit zwölf Triumphen in Folge mit Abstand längste Siegesserie und die beiden erfolgreichsten Saisons eines Herstellers mit je zwölf Erfolgen in den Jahren 2014 und 2015. Für den dreimaligen Weltmeister Ogier, der 2013, 2014 und 2015 den Fahrer-Titel in der Rallye-WM gewann, war es die insgesamt dritte Auszeichnung des Motorsport-Magazins. Der Franzose holte in der abgelaufenen Saison acht Siege und insgesamt 263 Punkte. Nach den 13 Rallyes der 2015er-Saison hatte Ogier einen Vorsprung von 80 Zählern auf seinen Teamkollegen und WM-Zweiten Jari-Matti Latvala (FIN).


Freitag, 04.12.2015