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Wir sind Motorsport.

Es ging über Asphalt, Schotter, Schnee, Eis, Wüstensand und Schlamm: Auf nahezu jedem Untergrund hat Volkswagen Motorsport Geschichte geschrieben.

1966

V – WIE VOLKSWAGEN.

Die Formel V.

Die Geschichte von Volkswagen im Motorsport beginnt 1966: Die Formel V ist die erste zentral organisierte Nachwuchsrennserie überhaupt. Die Ursprungsidee entsteht Anfang der 60er-Jahre in den USA: „Motorsport für alle!" Ferry Porsche und Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein bringen die Einsteigerrennserie mitsamt den ersten Rennautos nach Deutschland. Wesentliche Bauteile der eingesetzten Fahrzeuge wie Vorderachse, Lenkung, Motor und Getriebe stammen vom Käfer. Die Formel V wird in der Folge zum Karrieresprungbrett für zahlreiche erfolgreiche Rennfahrer. Auch für spätere Formel-1-Weltmeister: Niki Lauda, Emerson Fittipaldi, Keke Rosberg oder Nelson Piquet lernen hier ihr Rennfahrer-Handwerk.

1966

1976

ALLE SIND GLEICH.

EINER GEWINNT.

Der VW-Junior-Cup.

Mit dem VW-Junior-Cup startet im April 1976 im voll besetzten Motodrom von Hockenheim der erste Volkswagen Markenpokal. Absolute Chancengleichheit – so lautet das Prinzip, das bis heute jeden Markenpokal prägt. Alle Fahrer gehen mit identischen, 105 PS starken Scirocco in die Rennen. Der spätere Formel-1-Pilot Manfred Winkelhock gewinnt das erste Rennen, Willi Bergmeister holt sich später den Gesamtsieg. 1977 löst der Golf I GTI den Scirocco als Cup-Fahrzeug ab.

1976

1977

UND JETZT RALLYE.

Der Golf GTI bei der Deutschen Rallye-Meisterschaft.

1977 nimmt Volkswagen Motorsport erstmals an der Deutschen Rallye-Meisterschaft teil – mit einem 121 PS starken Golf GTI. Der Wagen ist in der Gruppe 1 homologiert. Am Steuer sitzt ein Mann, der heute als eine Legende des Motorsports gepriesen wird: Jochi Kleint.

1977

1978

VOLLKONTAKT-RALLYE.

Der Golf GTI 1600 holt die Deutsche Rallycross-Meisterschaft.

Und wieder Jochi: Volkswagen Werksfahrer Jochi Kleint wird mit einem Golf GTI 1600 Sieger des sogenannten Estering-Pokals, der damals noch inoffiziellen Deutschen Rallycross-Meisterschaft.

1978

1979

HIER WERDEN LEGENDEN

GEBOREN.

Die Formel 3.

Volkswagen geht auf die Rundstrecke und wird als Motorenhersteller in der Formel 3 aktiv. Bis 1994 gewinnen Volkswagen Piloten allein in Deutschland 92 Einzelsiege und sieben Titel. Nicht nur John Nielsen (1982), Volker Weidler (1985), der spätere Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen (1986), der DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (1987) und Tourenwagen-Spezialist Joachim Winkelhock (1988), sondern auch der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher (1990) und der achtmalige Le-Mans-Sieger Tom Kristensen (1991) erhalten so einen wichtigen Schub für ihre weitere Karriere.

1979

1980

DER KÖNIG DER WÜSTE.

Der Race Iltis gewinnt die Rallye Dakar.

Zum zweiten Mal brechen 115 Autos, zehn Trucks und 90 Motorräder auf ihren halsbrechischen Trip von Paris nach Dakar auf – zur heute legendären Wüstenrallye, die damals noch Rallye Oasis heißt. Mit dabei: vier Volkswagen Teams, die jeweils mit einem nahezu serienmäßigen Volkswagen Typ 183 „Iltis“ in den Wüstenmarathon gehen. Nicht unbedingt mit der Aura von Rennsport-Ikonen ausgestattet, wird der „Race-Iltis“ anfänglich von der Konkurrenz spöttisch belächelt. Aber nicht lange – denn das Unglaubliche geschieht: Freddy Kottulinsky und Beifahrer Gerd Löffelmann führen das Feld trotz anfänglicher Orientierungsprobleme nach Ausfall des Kompasses schnell an und gewinnen schließlich die härteste Rallye der Welt. Auch die Plätze zwei, vier und neun gehen an Volkswagen. Der Siegeszug des Volkswagen Allradantriebs hat begonnen.

1980

1980

DER GELBE RALLYE-GTI.

Der Golf GTI „Pierburg“.

Volkswagen Motorsport setzt den Golf GTI „Pierburg“ bei ausgewählten Rallyes ein. Im Cockpit sitzen Per Eklund und Hans Sylvan. Die beiden erzielen herausragende Ergebnisse – zum Beispiel Platz fünf bei der Rallye Monte Carlo oder Platz vier bei der Hunsrück Rallye, die damals zur Europameisterschaft gehört.

1980

1980

VOLKSWAGEN JETZT AUCH

AUF SCHOTTER.

Der Golf-Rallye-Pokal.

Mit dem Golf-Rallye-Pokal, dem ersten Markenpokal im Rallyesport, fördert Volkswagen den Nachwuchs systematisch. Bis 1984 bietet der Pokal jungen Fahrern beste Chancen für einen Einstieg als Profifahrer.

1980

1981

KNALLGRÜNER

ÜBERFLIEGER.

Der Rheila-Golf.

Klaus Peter Rosorius, der damalige Rennleiter von Volkswagen Motorsport in Hannover, stattet die Bayern Alfons Stock und seinen Beifahrer Paul Schmuck mit einem Golf GTI der Gruppe 2 aus. Die Mission: der Gewinn der Deutschen Rallye-Meisterschaft für Volkswagen. Das Fahrzeug wird unter dem Namen „Rheila-Frosch“ legendär – denn ab dem zweiten DM-Lauf lässt der neue Hauptsponsor Rheila aus Bonn, ein Hersteller von Hustenbonbons, den Golf in knallgrüner Farbe und mit dem Slogan „Gegen Frosch im Hals“ ausstatten. Bei der Serengeti-Safari-Rallye in Niedersachsen fliegt der GTI bei einem Unfall in einen Baum und bleibt in den Wipfeln hängen. Aber auch davon lassen sich Stock/Schmuck nicht aufhalten: Das Auto wird auf einer neuen Rohkarosse aufgebaut und die beiden holen die Deutsche Rallye-Meisterschaft 1981 für Volkswagen Motorsport nach Hannover.

1981

1983

KLEIN, ABER POLO.

Der VW Polo Cup.

Volkswagen startet mit dem ersten VW Polo Cup in das neue Motorsport-Jahr. Die eingesetzten Fahrzeuge verfügen über einen 88 PS starken Saugmotor, der seine Kraft durch zwei 40er-Solex-Doppelvergaser erreicht. Ab 1986 sorgt ein Nachfolger für Aufsehen: Der 112 PS starke Kompressor-Polo ist zur Leistungssteigerung mit einem G-Lader ausgerüstet. Zum ersten Mal überhaupt kommen bei einem Markenpokal geregelte Katalysatoren zum Einsatz.

1983

1986

MIT 160 SACHEN AUF

DREI RÄDERN.

Der Golf GTI wird Gruppe-A-Weltmeister.

Nachdem bei der Rallye-Weltmeisterschaft zwischen 1982 und 1986 die Gruppe-B-Fahrzeuge wie zum Beispiel der Audi Sport quattro für Aufsehen sorgten, gehört die Zukunft nun der seriennahen Gruppe A. Volkswagen ist der Konkurrenz einen Schritt voraus und tritt bereits 1986 mit einem Auto dieser Kategorie an – dem rund 193 PS starken Golf GTI. Mit knapp 1.000 Kilogramm ein Leichtgewicht im Vergleich zur Hightech-Allrad-Konkurrenz. Auch das Team von Volkswagen Motorsport ist deutlich kleiner als die der anderen Hersteller – und das Budget äußerst bescheiden. Doch die Unterlegenheit auf dem Papier wird mit Kampfgeist und Improvisation wettgemacht. Im Cockpit sitzen der bis dahin unbekannte Schwede Kenneth Eriksson und sein deutscher Beifahrer Peter Diekmann – die beiden holen alles aus dem GTI heraus und leisten schier Unglaubliches. Nur eine von vielen sagenhaften Geschichten: Bei der Akropolis-Rallye bricht hinten rechts die Aufhängung, der Transporter mit Ersatzteilen ist weit entfernt. Statt aufzugeben, fährt Eriksson weiter, auf drei Rädern geht es mit bis zu 160 km/h über die griechischen Schotterpisten, dann ist das Serviceauto erreicht, schneller Achswechsel – der GTI wird Zweiter in seiner Klasse. Am Ende der Saison holen Eriksson/Diekmann die Gruppe-A-Weltmeisterschaft.

1986

1987

BERGAUF MIT BI-MOTOR.

Der Pikes-Peak-Golf.

Ist das noch ein Auto? 1987 geht zum zweiten Mal ein Golf mit zwei unabhängig von einander arbeitenden Motoren in das legendäre Bergrennen Pikes Peak in Colorado (USA). Ein Motor vorn, ein Motor hinten – so ist wahlweise Front-, Heck- oder Allradantrieb möglich. Am Steuer: Jochi Kleint. Ein Jahr zuvor gelang ihm bereits ein vierter Platz, das Fahrzeug verfügte damals über zwei je 250 PS starke 1,3-Liter-Polo-Motoren. Diesmal startet Kleint mit einer Version, die von dem österreichischen Rennwagen-Konstrukteur Kurt Bergmann weiterentwickelt wurde: Zwei via Turbolader aufgeladene 1,8-Liter-16-Ventiler leisten zusammen 652 PS, den Sprint von null auf hundert absolviert das 652-PS-Auto in nur 3,4 Sekunden. Die gewaltige Kraft des 1050 Kilogramm schweren Kraftpakets wird durch Reifen der Dimension 225/55 VR 16 auf die Bergpiste gebracht. Jochi Kleint stürmt den Berg hinauf, liegt bei der ersten Zwischenzeit auf Platz eins, zwei Kurven vor dem Ziel knickt die Vorderradaufhängung ein – das Aus. Kleiner Trost: Audi-Kollege Walter Röhrl gewann auf dem allradgetriebenen S1 das Rennen.

1987

1987

DIE TEUFELSKERLE KEHREN

ZURÜCK.

Sieg in der FIA Two Wheel Challenge.

Auch 1987 treten Kenneth Eriksson und Peter Diekmann wieder für Volkswagen Motorsport an. Zwar können sie ihren Erfolg von 1986 nicht wiederholen, dafür aber gewinnen sie mit dem Golf II GTI 16V Gruppe A die FIA Two Wheel Challenge – den Welttitel für zweiradgetriebene Fahrzeuge. Zum ersten Mal ist Volkswagen Motorsport auch bei der Rallye Elfenbeinküste dabei. Die 3.831 Kilometer durch unwegsames Gelände und über harte Urwaldstraßen meistern die beiden Teufelskerle bravourös – sie holen den Gesamtsieg.

1987

1991

MEISTER MIT G-LADER.

Golf G60 gewinnt Deutsche Rallye-Meisterschaft.

Aufrüstung: Der von Volkswagen Motorsport entwickelte Golf G60 verfügt über Allradantrieb und G-Lader und bringt 282 PS auf die Piste. 1991 gewinnen Erwin Weber und Manfred Hiemer mit dem Fahrzeug die Deutsche Rallye-Meisterschaft. Ein Jahr zuvor kam der Golf G60 bereits bei der Rallye-WM zum Einsatz und holte dort unter anderem Platz drei bei der Rallye Neuseeland.

1991

1997

MIT DIESEL DURCH DIE

GRÜNE HÖLLE.

Der Golf TDI brilliert beim 24h-Rennen.

Das Volkswagen Werksteam mit Kris Nissen, Christian Abt und Jürgen Hohenester wird beim 24h-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings Zweiter im Gesamtklassement. Das Erfolgsfahrzeug ist ein Diesel – ein 170 PS starker Golf mit 1,9-Liter-TDI.

1997

1997

START IN DER

KÖNIGSDISZIPLIN.

Volkswagen Motoren für die Formel König.

Volkswagen steigt 1997 als Motorenlieferant bei der Formel König ein. Als Triebwerk dient ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 16 Ventilen und einer Leistung von 120 PS.

1997

1998

NEUE TALENTSCHMIEDE.

Der Lupo Cup.

Nach einer neunjährigen Pause nimmt Volkswagen 1998 das Markenpokal-Konzept wieder auf – und der Lupo bietet die idealen Voraussetzungen für erstklassigen und zuglreich kostengünstigen Motorsport. Mit dem „Volkswagen ADAC Touring Junior-Cup" beginnt eine Erfolgsgeschichte in der Förderung des Motorsport-Nachwuchses, die mitterweile weltweit exportiert worden ist.

1998

1999

KAMPF DER KUGELBLITZE.

Der New Beetle Cup.

Der New Beetle Cup setzt die Tradition der Volkswagen Markenpokale weiter fort. Zwischen 1999 und 2002 begeistert der Volkswagen New Beetle Cup die internationale Markenpokalszene. Die Rennversion des New Beetle verfügt unter anderem über einen 204 PS starken V6-Motor, ein 6-Gang-Sportgetriebe und ein Bilstein-H&R-Sportfahrwerk. Im Innenraum sorgen Überrollkäfig, Airbag, Feuerlöschanlage und 6-Punkt-Sicherheitgurt für maximale Sicherheit. Neben ambitionierten Amateur-Piloten gehen auch zahlreiche Prominente an den Start – wie zum Beispiel Smudo von den Fantastischen Vier. Besondere Highlights des populären Cups sind unter anderem die Gaststarts beim Grand Prix Air Canada in Montreal 2000 und bei der American Le Mans Series in Road Atlanta (USA).

1999

2003

TAREK GOES DAKAR.

Volkswagen Motorsport wieder bei der Rallye Dakar.

Nach 24 Jahren startet Volkswagen Motorsport wieder bei der Rallye Dakar – der Volkswagen Tarek gibt sein Debüt. Mit dem zweiradgetriebenen Rallye-Sportwagen, einem in sehr kurzer Zeit entwickelten Prototypen, will man Erfahrungen sammeln, um später mit dem Race Touareg diese Rallye erfolgreich zu bestreiten. Für den Einsatz des Tarek verpflichtet man die Rennpilotin und bisher einzige „Dakar“-Siegerin Jutta Kleinschmidt. Auch das Tarek Design ist exklusiv: Entwickelt wurde es von der renommierten italienischen Designschmiede Italdesign. Durch einen extremen Leichtbau erzielt man einen Gewichtsvorteil von ca. 500 Kilogramm gegenüber den Mitbewerbern. Für den Gesamtsieg reicht es allerdings nicht.

2003

2004

GOODBYE LUPO,

HELLO POLO.

Der Polo Cup.

Der ADAC Volkswagen Polo Cup wird ins Leben gerufen. Fünf Jahre lang ermöglicht die im Rahmenprogramm der DTM ausgetragene Rennserie jungen Nachwuchsfahrern den Einstieg in den professionellen Rennsport.

2004

2007

AUSDAUERSPORTLER.

Der Golf GTI holt den Klassensieg beim 24-h-Rennen.

Der Golf GTI demonstriert seine Vorzüge auch auf der Langstrecke: Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring wird der 300 PS starke 2,0-Liter-TSI mit Frontantrieb Achter des Gesamtklassements und sichert sich darüber hinaus den Sieg in der Klasse SP3T.

2007

2007

OHNE GRENZEN.

Formel 3 Euro Serie jetzt mit Volkswagen.

Im September 2007 steigt Volkswagen in die Formel 3 Euro Serie ein – der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten: Bereits 2008 folgen erste Siege, 2010 holt der heutige DTM-Pilot Edoardo Mortara den ersten Titelgewinn, Marco Wittmann wird 2011 Zweiter.

2007

2007

DIE WÜSTE BEBT.

Volkswagen Motorsport feiert erste Erfolge bei der Rallye Dakar.

Bei der Rallye Dakar belegen die drei Race Touaregs die Plätze vier, neun und elf. Carlos Sainz feiert fünf Etappensiege.

2007

2008

AUF JAHRE HIN

UNSCHLAGBAR.

Volkswagen im Formel-3-Cup.

Volkswagen startet erstmals im deutschen Formel-3-Cup – und holt in den drei darauffolgenden Jahren jeweils den Titel. 2009 triumphiert Laurens Vanthoor, dann Tom Dillmann, 2011 wird Richie Stanaway Meister – alle auf einem Dallara 307/Volkswagen.

2008

2008

SAUBERE LEISTUNG.

Der Baja Race Touareg TDI bei der Baja 1000.

Racing in the USA: Der Baja Race Touareg TDI meistert seine Premiere bei der berühmten Baja 1000 auf Anhieb. Die Piloten Mark Miller und Ryan Arciero (beide USA) bringen den Prototypen nach mehr als 1.000 Kilometern durch das unwegsame Gelände der mexikanischen Halbinsel California unbeschadet ins Ziel. Erstmals in der 41-jährigen Geschichte des amerikanischen Offroad-Sports hat damit ein Fahrzeug mit Clean-Diesel-Technologie die anspruchsvolle Baja 1000 in der hart umkämpften Spitzenklasse der leistungsstarken Profi-Trucks erfolgreich bestritten.

2008

2008

KLASSENBESTER AUF

DEM NÜRBURGRING.

Der Scirocco GT24.

Volkswagen tritt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei neuen Scirocco GT24 an und gewinnt die Klasse SP3T zum dritten Mal hintereinander. In der Gesamtwertung belegen die unter anderem von Hans-Joachim Stuck und Carlos Sainz pilotierten Fahrzeuge die Plätze elf und 15.

2008

2008

ANTRIEB: VOLKSWAGEN.

Das ADAC Formel Masters.

Volkswagen Power für den Motorsport-Nachwuchs: Das international erfolgreiche „ADAC Formel Masters powered by Volkswagen“ startet. Als einheitliches Antriebsaggregat dient ein 145 PS starker 1,6-Liter-FSI-Motor von Volkswagen.

2008

2009

TRIUMPH IN MACAU.

Doppelsieg für Volkswagen beim Formel-3-Finale.

Beim renommierten Formel-3-Finale in Macau holt Volkswagen Fahrer Eduardo Mortara im Volkswagen Dallara F308 den Sieg. Den Doppelsieg für Volkswagen macht Jean Karl Vernay aus Frankreich perfekt – er landet auf Rang zwei beim schwierigsten und zugleich renommiertesten Formel-3-Rennen der Welt. 2010 gelingt Mortara dieses Kunststück erneut. Er ist damit der erste Pilot überhaupt, dem bei der inoffiziellen Formel-3-Weltmeisterschaft zwei Siege in Folge gelingen.

2009

2009

Start-Ziel-Sieg.

Debüt bei der Britischen Formel 3.

Volkswagen stellt sich erstmals in der Britischen Formel 3 dem Wettbewerb und holt auf Anhieb den Titel. Die Sieger-Piloten Daniel Ricciardo und Jean-Éric Vergne (heute beide in der Formel 1) setzen die Erfolgsserie „powered by Volkswagen“ auch 2010 fort, Felipe Nasr sorgt 2011 für den Titelhattrick. Insgesamt fahren Volkswagen Piloten in Großbritannien zwischen 2009 und 2011 beeindruckende 53 Siege in 80 Rennen ein.

2009

2009

EINE NEUE ÄRA BEGINNT.

Volkswagen wird erster "Dakar"-Sieger mit Diesel-Technologie.

Mehr Premieren gehen kaum: Zum ersten Mal wird die Rallye-Dakar in Südamerika ausgetragen. Außerhalb des Schwarzen Kontinents gibt es den ersten afrikanischen Sieger in der Geschichte des Rennens: Im Race Touareg 1 lässt der Südafrikaner Giniel de Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz die Vision Wirklichkeit werden: Volkswagen wird erster "Dakar"-Sieger mit Diesel-Technologie. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) machen als Zweite den Volkswagen Doppelsieg perfekt.

2009

2010

DREI! ZWEI! EINS!

VOLKSWAGEN!

Drei Race Touareg 2 dominieren die Rallye Dakar.

Zwei Minuten und zwölf Sekunden: Mit dem knappsten Vorsprung in der Historie der Rallye Dakar geht der Sieg erstmals an Carlos Sainz/Lucas Cruz aus Spanien, die mit einem weiterentwickelten Race Touareg 2 gestartet sind. Der packende Kampf um den "Dakar"-Titel ist teamintern: Rang zwei geht an Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D). Den historischen Dreifachsieg komplettieren Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA).

2010

2010

UMWELTFREUNDLICHSTER

MARKENPOKAL DER WELT.

Der Volkswagen Scirocco R-Cup setzt auf Bio-Erdgas-Antrieb.

Alternative Antriebstechnik kombiniert mit sportlichem Fahrspaß? Funktioniert bestens: Mit dem Bio-Erdgas-betriebenen Scirocco GT24-CNG setzt Volkswagen die Tradition des umweltschonenden Markenpokals fort und startet den Scirocco R-Cup. Die Cup-Version des Scirocco leistet bis zu 270 PS, durch den Antrieb mit alternativem Kraftstoff wird der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs um bis zu 80 Prozent reduziert. Der Wettkampfmodus bleibt gleich: Ein zentraler Fahrzeugeinsatz und der Tausch der Cup-Fahrzeuge garantieren eine größtmögliche Chancengleichheit für alle Piloten. Lediglich Lenkrad- und Sitzposition sind variabel, ansonsten dürfen nur die Einstellung des Frontstabilisators und der Luftdruck der Reifen verstellt werden. Die Fahrzeuge können darüber hinaus von einer Veranstaltung zur nächsten getauscht werden.

2010

2011

LUPENREINER HATTRICK.

Volkswagen gewinnt zum dritten Mal in Folge die Rallye Dakar.

Weil es so schön war: Mit dem neuen Race Touareg 3 gelingt Volkswagen im Januar 2011 der dritte "Dakar"-Sieg in Folge. Zwölf von 13 möglichen Tagessiegen sind ein deutliches Zeichen der Dominanz. Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk schaffen die Revanche für die knappe Niederlage 2010. Es ist das dritte Volkswagen Duo, das bei der Rallye Dakar triumphiert. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz und Carlos Sainz/Lucas Cruz machen den zweiten Dreifachsieg für Volkswagen komplett. Wenn es am schönsten ist, hört man auf: Volkswagen Motorsport beendet sein Engagament bei der Rallye Dakar.

2011

2012

DA COSTA JUBELT IN MACAU.

António Félix da Costa erobert Macau

im Dallara 312 Volkswagen.

 

Von der Pole Position zum Sieg: Beim Rennen der Formel 3 durch die Straßenschluchten Macaus lässt Antònio Félix da Costa im Dallara 312 Volkswagen alle Gegner hinter sich. Auch eine Safetycar-Phase kann den jungen Portugiesen nicht aus der Ruhe bringen. Für Volkswagen ist es bereits der achte Triumph beim wohl verrücktesten Formel-3-Rennen des Jahres.

2012

2013

Auf Anhieb Rallye-Weltmeister.

Sébastien Ogier macht den Traum vom WRC-Titel wahr.

Was für ein Erfolg: Volkswagen Werkspilot Sébastien Ogier und sein Copilot Julien Ingrassia sind Weltmeister der Fahrer- und Beifahrerwertung der WRC. Das Team im 2013 erstmals eingesetzten Polo R WRC beendet damit die fast zehn Jahre lange Dominanz des neunfachen Meisters Sébastien Loeb. Ein Kunststück, mit dem Volkswagen Motorsport Geschichte schreibt: Noch keinem Hersteller ist es zuvor gelungen, in seiner Debütsaison den Titel zu holen.

2013