Rallye Mexiko 2013.

 

Zweiter Streich in Folge: Sébastien Ogier gewinnt auch in Mexiko.

Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia konnten nach der Rallye Schweden auch die Rallye Mexiko gewinnen. Es ist der zweite WM-Sieg in Folge für Volkswagen Motorsport und den Polo R WRC. Nach 23 Wertungsprüfungen über 397 Kilometer betrug ihr Vorsprung auf Mikko Hirvonen im Werks-Citroën 3:28,9 Minuten. „Nicht nur dieses Wochenende war perfekt, die ganze WM-Saison bisher war perfekt“, freute sich Ogier im Ziel. „Der Polo R WRC hat keinerlei Probleme gezeigt. Das ist bei unserem ersten Start in Mexiko wirklich überraschend.“


Die erste Schotter-Rallye der Saison hatte einiges an Action zu bieten: Auf der 18. Wertungsprüfung hatten es Sébastien Ogier und sein Beifahrer Julien Ingrassia auf einmal mit einem ungewöhnlichen Hindernis zu tun. Wahrscheinlich blockierten Zuschauer auf der Strecke Otates die Durchfahrt, indem sie ein Tor auf der Strecke schlossen. Kurz zuvor hatte Rivale Hirvonen die Passage ohne Probleme durchfahren. Ogier verlor Zeit, da er stoppen musste, damit Ingrassia das Tor wieder öffnen konnte. Im Anschluss wertete die Rennleitung die Onboard-Kamera aus und entschied auf Grundlage der Bilder, dem Volkswagen Team 40 Sekunden gutzuschreiben. Damit blieb die „Mexiko-Gate-Affäre“ ohne Konsequenzen für den Gesamtführenden Sébastien Ogier.


Ogiers härtester Verfolger in Mexiko war Ford-Pilot Mads Østberg. Der Norweger, am Ende des ersten Rallye-Tags auf Gesamtrang zwei, musste seinen Werks-Ford jedoch am Samstag mit Elektronikdefekt abstellen. „Es tut mir leid für Mads“, erwies sich Ogier als fairer Sportsmann. „Das Duell mit ihm hat viel Spaß gemacht.“


Jari-Matti Latvala und Copilot Miikka Anttila kamen auf Rang 16 ins Ziel und sicherten Volkswagen Motorsport einen weiteren Punkt in der Markenwertung. Die beiden Finnen waren wegen eines beschädigtes Fahrwerks auf der ersten Etappe ausgefallen, starteten am Samstag neu und nutzten den Rest der Rallye hauptsächlich zum Testen. „Ich gewöhne mich immer besser an den Polo R WRC“, fasste Latvala zusammen, der Anfang des Jahres neu zu Volkswagen Motorsport gekommen war. „Auch mein Selbstvertrauen wächst mit jedem Kilometer.“


Meisterleistung in Mexiko.

Das Video zum zweiten Saisonsieg.


Rallye Mexiko 2013: Endstand

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 4:30:27.0 0.0  
2 M. Hirvonen / J. Lehtinen 4:33:55.9 +3:28.9  
3 T. Neuville / N. Gilsoul 4:34:50.8 +4:23.8  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 4:36:33.7 +6:06.7  
5 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini 4:39:01.6 +8:34.6  
6 C. Atkinson / S. Prévot 4:41:55.0 11:28.0  
7 K. Block / A. Gelsomino 4:42:15.3 11:48.3  
8 B. Guerra / B. Rozada 4:43:16.8 +12:49.8  
9 M. Prokop / M. Ernst 4:44:56.0 +14:29.0  
10 E. Novikov / I. Minor 4:47:42.3 +17:15.3  
...        
16 J. Latvala / M. Anttila 5:25:30.3 +55:03.3  

Impressionen.


Die Rallye im Detail

Sie wollen es ganz genau wissen? Bitte schön, hier finden Sie den detaillierten Rückblick. Erleben Sie die Berichterstattung über die Rallye Mexiko des Jahres 2013 noch einmal hautnah: Wertungsprüfung für Wertungsprüfung – Tag für Tag.

 

Klicken Sie sich durch die Bildergalerien des jeweiligen Tages und genießen Sie die Videos der jeweiligen Etappe. Komplettiert wird das Ganze durch die komplette Vorberichterstattung mit allen Berichten und Interviews. Viel Spass beim Stöbern!

 

Hier finden Sie die Ergebnisse, Platzierungen und Zeiten von jeder Wertungsprüfung.

Montag, 11.03.2013



Aktuelle Bilder (20)
Letztes Update: 03:03 Uhr (MEZ)

Sonntag, 10.03.2013


23:45 Uhr (MEZ)

„Beim Autogramme geben ein Rolltor übersehen.“

Drei Fragen an Sébastien Ogier.


Zunächst einmal: Was ist mit Deiner Augenbraue passiert?
„Blöde Geschichte, ehrlich gesagt. Ich bin durch den Serviceplatz gelaufen, habe im Laufen Autogramme gegeben und dabei ein halb herunter gefahrenes Rolltor übersehen. Das war eindeutig stabiler als ich. Die Wunde wurde mit vier Stichen genäht.“

Davon abgesehen sah das Ganze nach einem einfachen Sieg aus …
„Naja, ein Spaziergang war’s jedenfalls nicht. Am Freitag musste ich im Duell gegen Mads Østberg ans Limit gehen, er hat uns wirklich eingeheizt. Nachdem Mads ausgeschieden war, haben wir natürlich ein wenig Tempo heraus genommen. Ich habe mich bei einem Speed eingependelt, bei dem ich mich wohl gefühlt habe, ohne zu große Risiken einzugehen und ohne den Rhythmus zu verlieren. Dass wir weiterhin Bestzeiten gefahren sind, hat mich ein wenig überrascht.“

Du hast jetzt schon eine beruhigende Führung in der WM-Tabelle. Nimmt dies etwas den Druck von Dir?
„Ich habe nie einen besonderen Druck verspürt. Wir sind mit bescheidenen Zielen in die Saison gestartet, die zumindest bei den ersten drei Rallyes viel besser verlaufen ist, als wir erwartet haben. Ich gehe jede Rallye mit dem selben Ehrgeiz an.“


Aktuelle Bilder (07)
Letztes Update: 22:14 Uhr (MEZ)


20:40 Uhr (MEZ)

„Dieser Sieg wird immer in meinem Herzen sein.“

Statements aus dem Volkswagen Team.


Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #7
„Gleich zu Beginn der Rallye sah es nicht gut für uns aus, denn wir mussten auf den ersten Metern am Freitag mit einem Aufhängungsschaden aufgeben, nachdem wir einen Stein getroffen hatten. Danach haben wir ein paar Dinge mit dem Auto probiert und ich habe an meinem Fahrstil gearbeitet. Am Ende der Rallye habe ich mich so wohl wie noch nie im Polo gefühlt. Jetzt verstehe ich das Fahrverhalten besser. Daraus ziehe ich viel Motivation für Portugal. In der Powerstage noch einen Punkt geholt zu haben, ist natürlich ein versöhnlicher Abschluss für mich.“

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #8
„Was für ein fantastisches Gefühl. Der Polo R WRC war in jeder Minute der Rallye Mexiko perfekt. Dafür kann man dem Team nur danken. Dieser Sieg bei unserer Schotter-Premiere ist etwas ganz Besonderes, wird immer in meinem Herzen sein und heute Abend ganz sicher ausführlich gefeiert. Wir nehmen jeden Sieg, wie er kommt. Heute Morgen auf der ersten Wertungsprüfung habe ich es extrem vorsichtig angehen lassen und jeden Stein umkurvt. Doch ab der Mitte habe ich wieder Gas gegeben. Natürlich haben wir jetzt einen großen Vorsprung in der WM. Aber es sind immer noch zehn Rallyes zu fahren.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor
„Um ehrlich zu sein: Einen solchen Erfolg bei unserer allerersten Schotter-Rallye mit dem Polo R WRC hätten wir im Traum nicht erwartet. Wir haben uns akribisch auf die Rallye-WM vorbereitet und auch vor der Rallye Mexiko nichts dem Zufall überlassen. Der Sieg in Mexiko ist deshalb ein Erfolg des gesamten Teams, das an diesem Wochenende perfekt zusammengearbeitet hat. Nicht nur vor Ort, sondern ganz besonders auch daheim in Hannover und Wolfsburg.

 

Die fahrerische Leistung von Sébastien Ogier kann man gar nicht hoch genug einschätzen: Der Ogier-Faktor hat den Ausschlag gegeben, dass wir hier von Beginn an um den Sieg gefahren sind. Hut ab. Jari-Matti Latvala steht dieser Leistung in nichts nach. Er hatte gleich zu Beginn der Rallye großes Pech, sich aber auf eindrucksvolle Weise zurückgekämpft und sich dafür mit dem WM-Zähler in der Powerstage belohnt. Auch dafür: Hut ab. Sein Aufhängungsschaden hat uns gezeigt, dass wir mit dem Polo R WRC noch besser werden können.“


20:30 Uhr (MEZ)

Sébastien Ogier gewinnt auch in Mexiko.

Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia haben die Rallye Mexiko gewonnen, der zweite WM-Sieg in Folge für Volkswagen Motorsport und den Polo R WRC. Nach 23 Wertungsprüfungen über 397 Kilometer betrug ihr Vorsprung vor Mikko Hirvonen im Werks-Citroën 3:28,9 Minuten. „Nicht nur dieses Wochenende war perfekt, die ganze WM-Saison bisher war perfekt“, freute sich Ogier im Ziel. „Der Polo R WRC hat keinerlei Probleme gezeigt. Das ist bei unserem ersten Start in Mexiko wirklich überraschend.“

 

Weiterer Punkt in der Markenwertung dank Jari-Matti Latvala.

Jari-Matti Latvala und Copilot Miikka Anttila kamen auf Rang 16 ins Ziel und sicherten Volkswagen Motorsport einen weiteren Punkt in der Markenwertung. Nach dem Ausfall während der ersten Etappe waren die beiden Finnen am Samstag neu gestartet und hatten den Rest der Rallye hauptsächlich zum Testen genutzt. „Ich gewöhne mich immer besser an den Polo R WRC“, fasste Latvala zusammen, der Anfang des Jahres neu zu Volkswagen Motorsport gekommen war. „Auch mein Selbstvertrauen wächst mit jedem Kilometer.“

 

WM-Führung weiter ausgebaut.

Mit dem Sieg baut Sébastien Ogier seine Führung in der Fahrerwertung der Weltmeisterschaft auf 74 Punkte aus. Zweiter bleibt Sébastien Loeb (43 Punkte), der in Mexiko nicht am Start war.

 

Jetzt geht es nach Portugal.

Nach den winterlichen WM-Läufen in Monte Carlo und Schweden bildete die Rallye Mexiko einen krassen Gegensatz. Bei Tagestemperaturen um die 30 Grad und Wertungsprüfungen fast komplett oberhalb von 2.000 Metern waren Fahrer und Technik aufs Äußerste belastet. Nächster Härtetest für den Polo R WRC wird die Rallye Portugal vom 11. bis 14. April, die erste „normale“ Schotter-Rallye des Jahres.


Stand nach 23 von 23 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 4:30:27.0 0.0  
2 M. Hirvonen / J. Lehtinen 4:33:55.9 +3:28.9  
3 T. Neuville / N. Gilsoul 4:34:50.8 +4:23.8  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 4:36:33.7 +6:06.7  
5 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini 4:39:01.6 +8:34.6  
6 C. Atkinson / S. Prévot 4:41:55.0 11:28.0  
7 K. Block / A. Gelsomino 4:42:15.3 11:48.3  
8 B. Guerra / B. Rozada 4:43:16.8 +12:49.8  
9 M. Prokop / M. Ernst 4:44:56.0 +14:29.0  
10 E. Novikov / I. Minor 4:47:42.3 +17:15.3  
...        
16 J. Latvala / M. Anttila 5:25:30.3 +55:03.3  

18:40 Uhr (MEZ)

So funktioniert die Power Stage.

 

Seit 2011 haben die Teams die Möglichkeit, zusätzliche Punkte auf der sogenannten Power Stage zu sammeln. Der schnellste Fahrer erhält drei, der zweitschnellste Fahrer zwei und der Dritte einen Bonuspunkt. Die Herstellerwertung bleibt davon unbeeinflusst. Die Power Stage findet meist zum Ende einer Rallye statt. Dadurch können die Kontrahenten noch einmal Einfluss auf das Endergebnis nehmen.


18:25 Uhr (MEZ)

Sébastien Ogier gewinnt Power Stage.

Sébastien Ogier hat es sich nicht nehmen lassen, bei der Rallye Mexiko auch die Power Stage zu gewinnen. Für den Sieg bei der 22. Wertungsprüfung „Demarradero“ kassierte der Franzose im Polo R WRC drei zusätzliche WM-Punkte. Teamkollege Jari-Matti Latvala sicherte sich als Dritter der Power Stage einen Zusatzpunkt.


17:16 Uhr (MEZ)

Königsprüfung ohne Probleme:
Sébastien Ogier behauptet Führung.

Sie trägt den harmlosen Namen „Guanajuatito“. Aber mit einer Länge von 54,85 Kilometern ist sie nicht nur die Königsprüfung der Rallye Mexiko, sondern wahrscheinlich auch die längste WP der gesamten WM-Saison 2013. „Die Prüfung ist außerdem auch noch ziemlich schwierig, mit vielen Rhythmuswechseln“, beschreibt Sébastien Ogier, der als Führender in die letzte Etappe ging. Tatsächlich benötigte Mikko Hirvonen als Schnellster 35:58,4 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 92 km/h entspricht, für WM-Verhältnisse relativ langsam.

Zwei Wertungsprüfungen vor dem Ziel der Rallye Mexiko führt weiterhin Sébastien Ogier im Polo R WRC. Sein Vorsprung vor Mikko Hirvonen im Werks-Citroën beträgt 3:15,2 Minuten.


15:27 Uhr (MEZ)

Vor verschlossenen Toren –
Hintergrund zur „Mexiko-Gate-Affäre“.

 

Auf der 18. Wertungsprüfung hatten es Sébastien Ogier und sein Beifahrer Julien Ingrassia auf einmal mit einem ungewöhnlichen Hindernis zu tun: Wahrscheinlich blockierten Zuschauer auf der Strecke Otates die Durchfahrt, indem sie ein Tor auf der Strecke schlossen. Kurz zuvor hatte Rivale Hirvonen die Passage ohne Probleme durchfahren. Ogier verlor jedoch Zeit, da er stoppen musste, damit Ingrassia das Tor wieder öffnen konnte. Im Anschluss wertete die Rennleitung die Onboard-Kamera aus und entschied auf Grundlage der Bilder, dem Volkswagen Team 40 Sekunden gutzuschreiben. Damit blieb die „Mexiko-Gate-Affäre“ ohne Konsequenzen für den Gesamtführenden Sébastien Ogier.


05:12 Uhr (MEZ)

Sébastien Ogier nachträglicher Sieger der WP 18.

 

Der Ärger über Gatter-Gate währte nur kurz. Sébastien Ogier wurde nachträglich zum Gewinner der WP 18 erklärt. Der Franzose stand während seiner Fahrt buchstäblich vor verschlossener Tür. Ein aus noch ungeklärten Umständen geschlossenes Gatter zwang Ogier zu einem Zwangsstopp, was einen Zeitverlust von etwa einer halben Minute bedeutete. Diese Zeit wurde Ogier jetzt wieder gutgeschrieben. 


01:30 Uhr (MEZ)

Sébastien Ogier weiterhin auf Siegkurs.

 

Sébastien Ogier hat bei der Rallye Mexiko weiterhin alles unter Kontrolle. Nach der zweiten Etappe führt der Franzose mit einem Vorsprung von 2:52,4 Minuten vor Citroën-Werkspilot Mikko Hirvonen. „Ein absolut perfekter Tag“, freute sich Ogier, den sogar ein geschlossenes Weidegatter nur kurzfristig aufhalten konnte.

 

Den Zeitverlust wird das Team voraussichtlich gutgeschrieben bekommen, die Entscheidung dazu liegt bei den Sportkommissaren. „Wir haben inzwischen sogar etwas Tempo herausgenommen“, ergänzte Ogier. „Es macht keinen Sinn, große Risiken einzugehen. Ich darf die Konzentration nicht verlieren.“ 

 

Erste Bestzeit für Jari-Matti Latvala.

Teamkollege Jari-Matti Latvala setzte derweil sein Testprogramm fort. Dass der Finne immer besser mit dem Polo R WRC zurechtkommt, bewies seine erste Bestzeit (WP 18). Teamkollege Ogier gewann fünf von sieben Prüfungen.

 

Die Rallye Mexiko geht am Sonntag mit drei weiteren Wertungsprüfungen zu Ende. Darunter ist auch die WP „Guanajuatito“, mit 54,85 Kilometern voraussichtlich die längste Wertungsprüfung der gesamten WM-Saison 2013.


Aktuelle Bilder (25)
Letztes Update: 00:28 Uhr (MEZ)


Stand nach 20 von 23 Wertungsprüfungen

03:15 Uhr (MEZ)

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 3:38:02.2 0.0  
2 M. Hirvonen / J. Lehtinen 3:41:34.6 +3:32.4  
3 T. Neuville / N. Gilsoul 3:41:42.1 +3:39.9  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 3:43:27.4 +5:25.2  
5 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini 3:44:16.1 +6:13.9  
6 K. Block / A. Gelsomino 3:47:39.3 +9:37.1  
7 C. Atkinson / S. Prévot 3:48:06.0 10:03.8  
8 B. Guerra / B. Rozada 3:48:43.1 +10:40.9  
9 M. Prokop / M. Ernst 3:50:04.5 +12:02.3  
10 E. Novikov / I. Minor 3:54:24.1 +16:21.9  

Samstag, 09.03.2013


23:45 Uhr (MEZ)

Erste Bestzeit für Jari-Matti Latvala –

Sébastien Ogier vor verschlossener Tür.

Jari-Matti Latvala gehört am Samstagnachmittag regelmäßig zu den Schnellsten. In WP 18 fuhr der Finne im Polo R WRC seine erste Bestzeit. „Ich gewinne langsam mein Selbstvertrauen zurück“, meinte der Finne.


Teamkollege Sébastien Ogier musste dagegen an gleicher Stelle einen Schreckmoment überstehen. „Irgendjemand hatte mitten auf der Wertungsprüfung ein Gatter geschlossen“, berichtete der Franzose. „Mein Beifahrer Julien Ingrassia musste aussteigen und es öffnen.“ Der Zeitverlust von rund einer halben Minute hatte aber keinerlei Auswirkungen, da Verfolger Mikko Hirvonen (Citroën) ebenfalls in WP 18 durch einen Reifenschaden fast zwei Minuten verlor.


22:04 Uhr (MEZ)

Ogier baut Führung aus.

 

Sébastien Ogier hat mit einer Zeit von 17:40,3 Minuten die 17. Wertungsprüfung gewonnen. Dabei baute der Franzose seinen Gesamtvorsprung auf 1:21,4 Minuten aus. Jari-Matti Latvala passierte die Zeitschranke nach 17:48,3 Minuten und wurde mit nur acht Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Zweiter.


20:03 Uhr (MEZ)

Ogiers Top-Konkurrent fällt aus –

Volkswagen Pilot führt mit mehr als einer Minute.

 

Sébastien Ogier bleibt der überragende Fahrer bei der Rallye Mexiko. Der Franzose im Polo R WRC fuhr zwei der drei möglichen Bestzeiten am Samstagmorgen. „Momentan läuft alles perfekt“, sagte Ogier vor der Einfahrt in den Mittagsservice. „Logischerweise haben wir inzwischen ein wenig Tempo herausgenommen, um das Risiko zu verringern.“  

 

Der Grund für die freiwillige Zurückhaltung: Ogiers schärfster Verfolger, Mads Østberg, ist inzwischen aus dem Rennen. Der Norweger, am Ende der ersten Etappe auf Rang zwei, musste seinen Werks-Ford mit Elektronikdefekt abstellen. Neuer Zweiter ist dadurch Citroën-Werkspilot Mikko Hirvonen. Sein Rückstand zu Ogier beträgt vor der Mittagspause bereits 1:08,4 Minuten. „Es tut mir leid für Mads“, erwies sich Ogier als fairer Sportsmann. „Das Duell mit ihm hat viel Spaß gemacht.“

 

Jari-Matti Latvala im zweiten Polo R WRC von Volkswagen Motorsport ist derweil auf der Mission „Testfahrt“. Nach dem Ausfall von gestern hoffnungslos zurückgefallen, probiert der Finne Fahrzeugkomponenten mit Blick auf die Rallye Argentinien aus, wo ebenfalls in großer Höhe gefahren wird. „Wir testen Teile der Motorkühlung und des Fahrwerks“, verriet er.


18:22 Uhr (MEZ)

Latvala greift in die Taktik-Kiste:

bessere Startposition durch Strafzeit.

Überraschung am Start der zweiten Wertungsprüfung des Samstags: Statt wie vorgesehen Jari-Matti Latvala checkte Evgeny Novikov (Ford) als Erster in der Zeitkontrolle ein. Der Volkswagen Werkspilot erschien erst nach Ken Block (Ford) am Start der WP 15. „Wir fahren heute ausschließlich zum Testen“, erklärte Latvala. „Und das macht nur Sinn, wenn wir ungefähr da fahren, wo die direkten Konkurrenten unterwegs sind. Nur so können wir unsere Zeiten vergleichen.“


Als Siebter an den Start der WP 15 rollend gab Latvala die Rolle des Straßenfegers auf, die keine Top-Zeiten ermöglicht. Um dies zu erreichen, checkte der Finne 19 Minuten zu spät in der Zeitkontrolle vor WP 15 ein. Die dafür fälligen 3:10 Strafminuten – zehn Sekunden pro Minute Verspätung – nahm er bewusst in Kauf. „Nach dem Ausfall von gestern ist für uns das Gesamtergebnis ohnehin nicht entscheidend.“


18:10 Uhr (MEZ)

Service mit Klimaanlage: Die Rallye Mexiko

hat als einzige ein Indoor-Servicezentrum.

Serviceplätze bei Schotter-Rallyes sind normalerweise eine staubige Angelegenheit. Nicht so bei der Rallye Mexiko. Einzigartig für einen WM-Lauf haben alle Teams hier ihren Arbeitsbereich in einer Halle. Das Poliforum von León, ein großes Messe- und Ausstellungszentrum inklusive Fußballstadion, macht’s möglich. Auch die aufwändigen Hospitality-Strukturen der Sponsoren finden hier Platz. Sogar für Klimatisierung ist gesorgt – bei Tagestemperaturen um die 30 Grad eine äußerst angenehme Einrichtung.


17:03 Uhr (MEZ)

Ogier meldet sich mit Bestzeit zurück –
Latvala landet auf einem guten fünften Platz.

 

Sébastien Ogier beginnt den Samstag mit einer weiteren Bestzeit und baut seine Führung aus. Mittlerweile liegt er 41,4 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Mads Østberg. Trotz seiner überragenden Leistung sieht Ogier noch Luft nach oben: „Um ehrlich zu sein, war das Gefühl bei der Wertungsprüfung nicht perfekt. Es war nicht einfach, einen guten Rhythmus zu finden.“

 

Jari-Matti Latvala ist auf der 14. Wertungsprüfung begeistert von dem Speed seines Volkswagen Polo R WRC und kann Zeit gutmachen. Nach dem gestrigen Ausfall landete der Finne auf dem fünften Platz. Die gut 30 Kilometer lange Ibarrilla 1 ist eine der populärsten Strecken der Rallye Mexiko und zieht übermäßig viele Zuschauer an.


16:05 Uhr (MEZ)

Latvala geht als Erster auf die Piste,

Ogier startet als Dreizehnter.

Bei bedecktem Himmel ist die zweite Etappe der Rallye Mexiko gestartet. Sieben Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern stehen auf dem Programm.  


Weil er nach dem Ausfall vom Freitag neu gestartet ist, hat Jari-Matti Latvala dabei die zweifelhafte Ehre, jeweils als Erster auf die Strecke zu müssen. Der Finne im Polo R WRC spielt dadurch unfreiwillig den Straßenfeger für die nachfolgenden Konkurrenten. Top-Zeiten sollten unter diesen Umständen eigentlich nicht möglich sein. Latvala ist allerdings mit 50 Strafminuten belastet, fünf Minuten pro Wertungsprüfung, die er am Freitag verpasste.


Ganz anders Sébastien Ogier. Dem Führenden nach der ersten Etappe steht am Samstag die Startposition 13 zu, die letzte der Werksteams bzw. werksunterstützten Teams. Ogier hat dadurch zwölf Konkurrenten vor ihm, die für eine saubere Ideallinie sorgen.


08:29 Uhr (MEZ)

Beistand aus dem Weltall.

 

Die Rallye Mexiko führt teils durch entlegene Gebiete. In den Sierras de Lobos und den Sierras de Guanajuato ist die Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter recht dünn – und das klassische Mobiltelefon keine große Hilfe, falls mal etwas schiefgehen sollte. Bei der Fahrt durch die „kommunikationsfreien Zone“ haben die Volkswagen Piloten deshalb einen ständigen Begleiter an Bord: das Satellitentelefon. Mit den Hightech-Geräten können sie den ständigen Kontakt zum Team halten.


Aktuelle Bilder (11)
Letztes Update: 04:41 Uhr (MEZ)


02:32 Uhr (MEZ)

Ogier am Ende der ersten Etappe

klar in Führung.

 

Der Franzose Sébastien Ogier baut seinen Vorsprung bei der Rallye Mexiko kontinuierlich aus. Am Ende der ersten Etappe liegt der Franzose im Werksteam von Volkswagen mit exakt 33 Sekunden vor Mads Østberg (Ford) an der Spitze der Zeitenliste. „Dass wir bei der ersten Schotter-Rallye mit dem Polo R WRC in Führung liegen, überrascht mich wirklich“, freute sich Ogier. „Wir haben einen perfekten Tag hinter uns.“ Er gewann sieben der elf Wertungsprüfungen am Freitag, darunter auch die beiden kurzen Asphalt-WPs in den Straßen von León zum Abschluss der ersten Etappe.


Im Respektabstand hinter dem Spitzen-Duo folgen Mikko Hirvonen (Citroën, +42,0 Sekunden) und Thierry Neuville (Ford, +1.07,1 Minuten). Bereits aus dem Rennen um den Sieg ist Jari-Matti Latvala im zweiten Polo R WRC von Volkswagen Motorsport. Der Finne traf in WP 3 einen Stein so unglücklich, dass die Vorderradaufhängung beschädigt wurde. Latvala startet mit repariertem Auto zur zweiten Etappe am Samstag neu. Dann warten sieben Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern auf die Teams.


02:18 Uhr (MEZ)

Die Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #7
Das war die kürzeste Rallye-Prüfung, die ich jemals gefahren bin. Der Staub der vorherfahrenden Autos hing noch in der Luft und die Sicht war nicht optimal. 300 Meter nach dem Start kamen wir um eine mittelschnelle Rechtskurve, als auf der Ideallinie ein Melonen-großer Stein auftauchte. Da bei dem Tempo Ausweichen nicht möglich war, versuchte ich, den Stein mittig zwischen die Räder zu nehmen und ihn möglichst mit dem Unterfahrschutz zu treffen. Der Aufprall war nicht besonders stark, aber der Stein beschädigte den rechten Querlenker. Das war einfach Pech.“

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #8
Mit dem Tagesergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden. Die Wertungsprüfungen waren nicht einfach, jede Menge Steine und loser Schotter mit wenig Grip. Vor allem die 30 Kilometer auf ‚El Chocolate‘ waren extrem anspruchsvoll. Umso besser, dass wir ein kleines Polster rausgefahren haben. Der Polo R WRC ist offensichtlich auch auf Schotter schnell, worüber sich alle im Team freuen. Doch wir müssen im Hinterkopf behalten, dass diese Rallye noch sehr lang ist und die härtesten Prüfungen noch kommen.“

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor
Ein Tag mit Stärken und Schwächen für Volkswagen. Die guten Nachrichten sind, dass der Polo R WRC auch auf Schotter konkurrenzfähig ist und Sébastien Ogier mit einer hervorragenden fahrerischen Leistung die Rallye nach über 160 Kilometern anführt. Wir hätten gern gesehen, wie sich Jari-Matti Latvala geschlagen hätte. Leider hatte Jari-Matti heute Pech und musste schon nach wenigen Metern aufgeben. Der gebrochene Querlenker zeigt, dass wir auch am Auto noch arbeiten müssen. Aber genau das sind die Erfahrungen, die man bei der ersten Schotter-Rallye eines neuen Autos macht.“


Stand nach 13 von 23 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 1:57:46.9 0.0  
2 M. Østberg / J. Andersson 1:58:19.9 +33.0  
3 M. Hirvonen / J. Lehtinen 1:58:28.9 +42.0  
4 T. Neuville / N. Gilsoul 1:58:54.0 +1:07.1  
5 D. Sordo / C. Del Barrio 2:00:27.0 +2:40.1  
6 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini 2:01:11.0 +3:24.1  
7 K. Block / A. Gelsomino 2:02:33.4 +4:46.5  
8 B. Guerra / B. Rozada 2:03:50.3 +6:03.4  
9 M. Prokop / M. Ernst 2:04:12.3 +6:25.4  
10 C. Atkinson / S. Prévot 2:05:02.0 +7:15.1  

Freitag, 08.03.2013


23:55 Uhr (MEZ)

Ogier auch bei „El Chocolate 2“ überragend –

Vorsprung um weitere 11,2 Sekunden ausgebaut.

 

Auch bei der letzten großen Wertungsprüfung dieses Tages, der „El Chocolate 2“, zeigten der Volkswagen Pilot Sébastien Ogier und sein Polo R WRC eine beeindruckende Vorstellung. Auf der 30,57 Kilometer langen Strecke blieb der Franzose mit 22:54,6 Minuten als einziger Pilot unter der 23-Minuten-Marke. Auch der erste Verfolger Mads Østberg (Ford) konnte da nicht mithalten.

 

Der Norweger wurde auf der WP 11 nur Dritter, verlor weitere 11,2 Sekunden auf Ogier und liegt in der Gesamtwertung der Rallye Mexiko mit 29,4 Sekunden inzwischen fast eine halbe Minute hinter dem Spitzenreiter vom Team Volkswagen Motorsport. Auf Position drei folgt der Finne Mikko Hirvonen (Citroën) mit 37,3 Sekunden Rückstand auf Ogier. Der viertplatzierte Thierry Neuville (Ford) liegt bereits mehr als eine Minute hinter dem Volkswagen Piloten.


23:30 Uhr (MEZ)

Der Vorsprung wächst. Sébastien Ogier

inzwischen 18,2 Sekunden vor Mads Østberg.

 

Vor der zweiten großen Wertungsprüfung am Freitag, der El Chocolate 2“, kann sich die Volkswagen Motorsport-Crew über ein tolles Zwischenergebnis freuen. Sébastien Ogier im Polo R WRC liegt bei der Rallye Mexiko nach zehn von 23 Wertungsprüfungen deutlich in Führung. Sein Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Mads Østberg (Ford) wuchs auf mittlerweile 18,2 Sekunden an, dahinter folgt Thierry Neuville (ebenfalls Ford) mit bereits mehr als einer halben Minute Rückstand auf den Spitzenreiter.

 

In den High-Speed-Abschnitten waren wir sehr schnell, in den kurvigeren Teilen haben wir etwas auf Mads verloren“, sagte Ogier nach der zehnten Wertungsprüfung, bei der er mit einigen Zehntelsekunden Rückstand auf Østberg einlief. Doch die Aussichten für die El Chocolate 2“ sind gut: Beim ersten Durchgang am Nachmittag (Lokalzeit Mexiko) hatte Ogier die Wertungsprüfung souverän mit 11,2 Sekunden vor dem norwegischen Verfolger gewonnen.


22:13 Uhr (MEZ)

Die Uhr tickt für Latvalas Mechaniker:

nur drei Stunden für die Reparatur.

 

Die „Rallye-2“-Regeln ermöglichen Fahrern, die eine Etappe nicht beendet haben, zur nächsten Etappe neu zu starten. In Mexiko nahm Jari-Matti Latvala diese Möglichkeit in Anspruch, nachdem er seinen Polo R WRC in WP 3 mit defekter Radaufhängung abstellen musste. Um den Finnen zurück ins Rennen zu bringen, muss das Team einen exakten Zeitplan einhalten.

 

Zunächst wurde der Polo R WRC vom Bergungsdienst aus der Wertungsprüfung herausgeholt und am Serviceplatz abgeliefert. Dort wurde das Auto direkt in den Parc fermé geschoben, wo es niemand berühren darf. In der Zwischenzeit bereiteten die Mechaniker im Service von Volkswagen Motorsport alle benötigten Ersatzteile vor und besprachen die nötigen Arbeiten. Erst dann wurde Latvalas Polo R WRC aus dem Parc fermé geholt. Ab diesem Zeitpunkt bleiben exakt drei Stunden Zeit für die Reparatur. Im Falle einer beschädigten Vorderradaufhängung eine Kleinigkeit für die Servicemannschaft.


20:35 Uhr (MEZ)

Sébastien Ogier baut die Führung aus:

12,9 Sekunden Vorsprung vor Østberg.

 

Bis zum Mittagsservice am Freitag (Ortszeit Mexiko) hat Sébastien Ogier seine Führung mit insgesamt vier Bestzeiten auf 12,9 Sekunden ausgebaut. Ich bin wirklich erstaunt, dass unsere relativ schlechte Startposition offensichtlich kein Nachteil ist, sagte Ogier bei der Einfahrt ins Poliforum von León. Der Zweikampf mit Mads Østberg wird sicher noch sehr hart. Der Norweger startet genau hinter Ogier und kann sein Tempo – theoretisch – an das des Volkswagen Werkspiloten anpassen. Mikko Hirvonen im Werks-Citroën liegt bereits 18,2 Sekunden zurück.

 

Ogiers Teamkollege Jari-Matti Latvala ist momentan nicht mehr im Rennen. Der Finne beschädigte in der ersten WP des Tages die Vorderradaufhängung seines Polo R WRC an einem großen Stein, der von einem vorausfahrenden Konkurrenten auf die Strecke geschleudert worden war, und wird erst am Samstag neu starten.


Aktuelle Bilder (07)
Letztes Update: 20:31 Uhr (MEZ)


19:04 Uhr (MEZ)

„Unterschied zwischen Test und Rallye“:

Jari-Matti Latvala zu seinem Ausfall.

 

Was ist in WP 3 genau passiert?

Ungefähr 300 Meter nach dem Start lag in einer ziemlich schnellen Kurve ein großer Stein mitten auf der Ideallinie. Weil an dieser Stelle eine Menge Staub in der Luft hing, habe ich ihn zu spät gesehen. Ich habe noch versucht, den Stein mittig zu nehmen, weil der Unterfahrschutz unter dem Motor das bestimmt ausgehalten hätte. Leider hat der Stein nach dem Motorschutz auch die Vorderradaufhängung getroffen. Dabei ist ein Querlenker gebrochen.

 

Hat dich der Schaden überrascht?

In gewisser Weise schon. So etwas ist beim Testen nie passiert. Daran sieht man mal wieder, dass es doch immer noch Unterschiede zwischen Testfahrten und einer richtigen Rallye gibt. Die Ingenieure werden den Schaden genau analysieren. Vielleicht macht es Sinn, die Querlenker zu verstärken.

 

Hättest du nicht weiterfahren können?

Wenn es nur noch ein paar Kilometer bis zum Service gewesen wären, hätte ich es probiert. Aber von dieser Stelle aus war der Serviceplatz noch mehr als 200 Kilometer entfernt. Das hätten wir nicht geschafft.

 

Du startest morgen wieder?

Auf jeden Fall. Allerdings werde ich dann wohl als Erster auf die Strecke müssen. Besonders tolle Zeiten sollte also morgen keiner von mir erwarten. Ich werde den Rest der Rallye dazu nutzen, mich weiter an den Polo R WRC zu gewöhnen und weitere Erfahrungen auf Schotter zu sammeln.


18:24 Uhr (MEZ)

Ogier erobert die Führung zurück.

 

Nach dem Erfolg auf der sechsten Wertungsprüfung ‟El Chocolate 1” über 30,57 Kilometer hatten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia gleich doppelt Grund zur Freude. Neben dem souveränen WP-Sieg mit satten neun Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger sprang für den französischen Volkswagen Piloten und seinen Beifahrer ganz nebenbei auch noch die Rückkehr an die Spitze des Gesamt-Klassements bei der Rallye Mexiko heraus. Das Duo holte sich mit seinem Polo R WRC #8 nach sechs von insgesamt 23 Wertungsprüfungen die Spitzenposition von Mads Østberg zurück und führt aktuell mit 11,8 Sekunden vor dem Ford-Piloten.


15:30 Uhr (MEZ)

Stein stoppt Latvala.

Ein großer Stein, möglicherweise von einem vorausfahrenden Konkurrenten auf die Fahrbahn geschleudert, hat Jari-Matti Latvala in der dritten Wertungsprüfung (El Cubilete 1) der Rallye Mexiko gestoppt. Ich habe versucht auszuweichen, das hat leider nicht funktioniert, berichtete der Finne. Beim Aufprall auf den Stein wurde eine Vorderradaufhängung beschädigt, Latvala musste seinen Polo R WRC abstellen. Das Team wird das Auto nun in den Servicepark holen und reparieren. Planmäßig startet Latvala dann gemäß der Rallye-2-Regel am morgigen Tag (Samstag) neu.

 

Teams, die wegen eines Unfalls oder Defekts vorzeitig ausscheiden, können dank dieser Regel am nächsten Tag wieder an den Start gehen und sind genauso punkteberechtigt wie jene Fahrer, die alle Wertungsprüfungen absolvieren. Allerdings bekommen sie pro Wertungsprüfung, die sie aufgrund ihres Ausscheidens verpasst haben, eine Zeitstrafe von fünf Minuten angerechnet. Sollte nur die letzte Prüfung eines Rallye-Tages verpasst werden, wird eine Strafe von zehn Minuten angerechnet. Als Fahrzeit wird das Ergebnis des jeweils Klassenbesten angenommen.

 

Erfahren Sie mehr zum Reglement im Rallye-Lexikon


Aktuelle Bilder (12)
Letztes Update: 13:45 Uhr (MEZ)


05:32 Uhr (MEZ)

Ogier auf Asphalt nicht zu bremsen.


Den Auftakt der Rallye Mexiko bildeten am Donnerstagabend (Ortszeit) zwei kurze Asphalt-Wertungsprüfungen. Da beide mit Schotterreifen gefahren werden mussten, war erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. „Auf diesen beiden Prüfungen kannst du die Rallye nicht gewinnen“, sagte Volkswagen Werkspilot Sébastien Ogier vor dem Start. „Wenn du einen Fehler machst, kannst du sie aber bereits hier verlieren.“ 


Führend in die Übernachtungspause

Der Franzose machte alles richtig. Am Ende der kurzen Donnerstagsetappe ging er mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor Mads Østberg (Ford) in die Übernachtungspause. Teamkollege Jari-Matti Latvala ist Neunter mit 6,4 Sekunden Rückstand. „Ich habe den Motor am Start der WP 2 abgewürgt“, begründete der Finne. „Das ist ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern.“

 

Richtig ernst wird es bei der Rallye Mexiko erst am Freitag. Dann stehen elf Schotter-Wertungsprüfungen über eine Gesamtlänge von 161 Kilometern auf dem Programm. 

Donnerstag, 07.03.2013


Aktuelle Bilder (20)
Letztes Update: 23:57 Uhr (MEZ)


20:10 Uhr (MEZ)

Viel Schotter auf der Strecke:

Plätze fünf und sieben im Qualifying.


Das Qualifying zur Rallye Mexiko beendeten Sébastien Ogier und Jari-Matti Latvala auf den Rängen fünf und sieben. Ogier haderte dabei mit seiner Startposition, der WM-Führende musste als Erster die rund sechs Kilometer lange Qualifying-Prüfung angehen. „Da war sehr viel loser Schotter auf der Strecke“, berichtete der Franzose. „Ohne saubere Linie haben wir einiges an Zeit verloren.“


Im Anschluss an das Qualifying durften die dreizehn WM-Piloten gemäß dem Ergebnis ihre Startposition für die erste Etappe (Donnerstag und Freitag) wählen. Bei Schotter-Rallyes versucht jeder, soweit wie möglich hinten zu starten. Qualifyingsieger Mikko Hirvonen (Finnland), der den ersten Zug hatte, entschied sich wie erwartet für Position 13. Ogier geht als Neunter ins Rennen, Latvala als Siebter. „Das ist natürlich nicht optimal“, sagte der Finne. „Aber die Rallye ist lang, davon lassen wir uns nicht nervös machen. Die Konkurrenz hat es darauf angelegt, im Qualifying möglichst schnell zu sein. Wir hingegen hatten die gesamte Rallye im Blick und haben nun mehr Freiheiten bei der Reifenwahl“.


Die Anzahl der Reifen ist bei der Rallye Mexiko auf 28 Stück begrenzt. Wer im Qualifying auf weiche Reifen gesetzt hat, hat maximal 24 harte Pneus im Kontingent.


17:00 Uhr (MEZ)

Ogier Schnellster im Training –
Latvala fährt auf Rang sieben.

Volkswagen Motorsport Pilot Sébastien Ogier erzielte im Training (Shakedown) zur Rallye Mexiko die schnellste Zeit. Der Franzose verwies die beiden Ford-Werkspiloten Evgeny Novikov (Russland) und Mads Østberg (Norwegen) auf die Plätze. Jari-Matti Latvala im zweiten Polo R WRC fuhr auf Rang sieben.

 

Das Qualifying beginnt um 18:23 Uhr deutscher Zeit.


16:15 Uhr (MEZ)

Was für eine Stimmung.

 

Wie beim legendären "Roadrace" Carrera Panamericana herrscht in Mexiko Volksfeststimmung, wenn die WRC gastiert. Tausende Fans säumen die Straßen und die staubigen Wertungsprüfungen. Sie feuern jede Besatzung an, wenn sie mit ihren WRC-Boliden spektakulär über die Piste heizen. Motorsport hat in Mexiko stets einen besonderen Stellenwert genossen. Bunte Fahnen, johlende Fans und vor allen Dingen: hübsche Frauen prägen das Bild rund um den Rallye-Zirkus – besonders beim Auftakt in den Straßen Guanajuatos.

 

Für Volkswagen ist die Rallye in der Region rund um die 1,6-Millionen-Metropole Léon so etwas wie ein kleines Heimspiel. In Silao, unweit des WRC-Service-Parks baut Europas größter Automobilhersteller in seinem weltweit 100. Werk seit neuestem Motoren für den amerikanischen Markt.


13:00 Uhr (MEZ)

Logistische Meisterleistung: Übersee-Rallyes wie Mexiko erfordern erheblichen Aufwand

 

Drei Rallyes der WM-Saison finden – von Deutschland aus gesehen – in Übersee statt: Mexiko, Argentinien und Australien. Statt Lkw und Sattelzügen, die auf eigener Achse anreisen, kommen bei diesen Rallyes Container zum Einsatz. Volkswagen Motorsport hat nach Mexiko sieben so genannte 40-Fuß-Container verschifft. „Insgesamt haben wir auf dem Seeweg etwa 79 Tonnen über Bremerhaven nach Mexiko verfrachtet“, beschreibt Logistikmanager Lutz Meyer. Los ging’s bereits am 5. Februar, also rund einen Monat vor der Rallye.

 

Die beiden Polo R WRC reisen per Flugzeug an

Bequemer reisen die beiden Polo R WRC von Sébastien Ogier und Jari-Matti Latvala an. Sie sind per Flugzeug zunächst nach Mexiko City und von dort auf dem Lkw weiter ins Rallyezentrum Leon transportiert worden. Volkswagen Motorsport hat dazu eigens maßgeschneiderte Luftfracht-Container anfertigen lassen. „Dadurch können wir die Polo R WRC schon in Hannover fix und fertig verzurren“, erklärt Meyer. „Erst am Bestimmungsort wird der Container wieder aufgemacht.“ Dadurch sinkt das Risiko beträchtlich, dass die wertvolle Fracht zwischendurch beim Umladen beschädigt wird.

 

Von Mexiko aus werden die sieben 40-Fuß-Container und das meiste Material direkt nach Argentinien verschifft, zur nächsten Übersee-Rallye. Nur die beiden Polo R WRC gehen zurück nach Hannover, natürlich wiederum per Luftfracht.

Vorberichte


Montag, 04.03.2013


16:45 Uhr (MEZ)

„Der Start ist ein fantastisches Erlebnis“:

Sébastien Ogier vor der Rallye Mexiko.


Mit dem Erfolg in Schweden hast du dir nicht nur einen Platz in den Rallye-Geschichtsbüchern gesichert, sondern auch den ersten Sieg für Volkswagen mit dem Polo in der WRC eingefahren. Was war der schönste Moment?


„Als Julien und ich am Sonntag nach der Powerstage in den Servicepark zurückgekehrt sind und uns das gesamte Team mit Applaus empfangen hat. Alle haben sich so sehr gefreut. All die glücklichen Gesichter zu sehen – schon allein dafür hat sich die harte Arbeit in den vergangenen Monaten gelohnt.“

 

Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito hatte vor der Saison die Ziele ausgegeben: Podium im ersten Jahr, Siege im zweiten und dann den WM-Titel. Nun hat es schon bei der zweiten Rallye mit einem Sieg geklappt. Änderst du nun deine Herangehensweise an den Rest der Saison?


„Im Gegenteil – ich gehe alle Rallyes mit demselben Kampfgeist an. Wir sind natürlich mit dem Saisonstart mehr als zufrieden. Allerdings sind Monte Carlo und Schweden einzigartige Rallyes, die man nicht mit den anderen Läufen in der WM vergleichen kann. Wir müssen abwarten, wie es für uns auf Schotter läuft, denn darauf werden die meisten Rallyes in der WM ausgetragen.“

 

Viele sehen dich und Volkswagen jetzt schon in der Rolle des WM-Favoriten …


„Wir haben gerade einmal zwei von 13 WM-Läufen absolviert. Noch wissen wir nicht, wo wir stehen und wie konkurrenzfähig der Polo R WRC auf Schotter ist. Vielleicht überdenken wir nach Portugal oder Argentinien unsere Saisonziele. Aber klar ist, wenn sich am Ende der Saison die Chance ergibt, werden wir auch darum kämpfen.“

 

Erwartest du, dass der Polo R WRC auf Schotter in Mexiko ähnlich konkurrenzfähig ist wie auf Eis und Schnee?


„Das ist schwer zu sagen. In Mexiko fahren wir über ziemlich grobe Schotterstrecken, dazu kommt die extreme Höhenlage. Auf über 2.500 Meter Höhe ist die Luft dünn, das bekommen sowohl wir Fahrer als auch die Motoren zu spüren. In der Spitze haben hier alle fast ein Drittel weniger Leistung als unter normalen Bedingungen.“

 

Was hast du für Erwartungen an die Rallye Mexiko?


„Ich mag die Atmosphäre dort sehr. Das Wetter ist immer gut und es stehen sehr viele Fans entlang der Wertungsprüfungen. Vor allem der Start in Guanajuato ist ein fantastisches Erlebnis. Durch die kleinen Gassen und Tunnel, vorbei an Tausenden frenetisch feiernden Zuschauern – das ist Gänsehaut pur!“


14:00 Uhr (MEZ)

Jari-Matti Latvala und Sébastien Ogier:

Vorfreude auf die erste Schotter-Rallye.

 

Jari-Matti Latvala, Polo R WRC #7


„Das ist einer der wichtigsten Aspekte in der Vorbereitung auf Mexiko: Wie gut kann man sich auf die Zeitverschiebung einstellen? Wenn man sich gut an die Zeitverschiebung gewöhnt hat, sind die eigenen Sinne bei der Recce besser geschärft. Ich reise deshalb bereits zwei Wochen vor dem Start nach Kalifornien, um mich zu akklimatisieren. Denn wir müssen uns in vielerlei Hinsicht umstellen: Anders als in Schweden ändert sich das Grip-Niveau auf Schotter weniger häufig. Dennoch ist bei der ‚Mexiko‘ viel Konzentration gefragt. Die längste WP der Rallye, ‚Guanajuatito‘, ist beispielsweise unheimlich schwierig. Ich mag ihren Charakter. Sie besteht aus sehr schmalen Abschnitten, die technisch sehr anspruchsvoll sind, sowie breiten und sehr, sehr schnellen Stücken. Sie hat also beides – sie ist schnell und weitläufig sowie schmal und technisch. Also abwechslungsreich wie die gesamte Rallye Mexiko.“


Sébastien Ogier, Polo R WRC #8


„Über den Sieg in Schweden habe ich mich sehr gefreut. Vor allem auch die Art und Weise, wie wir uns während des gesamten Wochenendes als Team präsentiert haben, war sehr beeindruckend. Doch das ist tatsächlich ‚Schnee von gestern‘, denn mit der Rallye Mexiko steht das erste Schotter-Event mit dem Polo R WRC auf dem Programm. Ich mag die Atmosphäre in Mexiko wirklich sehr. Vor allem der Start in Guanajuato ist ein fantastisches Erlebnis. Durch die kleinen Gassen und Tunnel, vorbei an Tausenden frenetisch feiernden Fans – das ist Gänsehaut pur. Für mich persönlich ist es darüber hinaus immer etwas ganz Besonderes, in Mexiko zu starten. 2008 bin ich dort meine allererste Rallye in der Weltmeisterschaft gefahren – und habe direkt meinen ersten Sieg in der JWRC-Kategorie gefeiert. Und wie damals starten wir mit dem Polo R WRC dort etwas Neues. In Mexiko werden wir erste Hinweise darauf bekommen, wie das Auto auf Schotter funktioniert und an welchen Stellschrauben wir für die Zukunft drehen müssen.“


Freitag, 01.03.2013


12:00 Uhr (MEZ)

Typisch Mexiko: Die Luft wird dünn –

für Mensch und Maschine.

 

Wenn die Luft zum Atmen dünner wird, kommen auch die Motoren aus der Puste. Eine der großen technologischen Herausforderungen bei der Rallye Mexiko ist deshalb die Anpassung der Motoren an Höhen rund um die 3.000-Meter-Marke. „Die Höhe bei der Rallye Mexiko betrifft kein Bauteil des Polo R WRC derart wie den Motor“, erklärt Dr. Donatus Wichelhaus, Leiter Motorenentwicklung bei Volkswagen Motorsport. „Einerseits sinkt der Luftdruck und damit der Sauerstoffgehalt der Luft, andererseits auch der Luftwiderstand im Turbolader, der damit höhere Drehzahlen erreicht als bei allen anderen Rallyes. Um seine Standfestigkeit weiterhin zu gewährleisten, gleichzeitig aber so wenig Leistung wie möglich zu verlieren, haben wir uns mit verschiedenen Simulationen auf die „Mexiko“ vorbereitet. In den höchstgelegenen Abschnitten beträgt der Leistungsverlust etwa 28 bis 30 Prozent – im Vergleich zur Rallye Schweden.“

Bereits 2012 testete Volkswagen in Mexiko den Polo R WRC. Hier war Erfahrung und Fleiß entscheidend: Neben Testfahrten bereitete sich Volkswagen mit Prüfstandsversuchen in der Klima-Höhenkammer des Konzerns auf die „Mexiko“ vor und entwickelte so ein Höhen-Kennfeld für diesen speziellen Einsatz. Im Blickpunkt dabei: den Leistungsverlust einerseits zu begrenzen, ohne andererseits die Standfestigkeit des Turboladers zu gefährden.


Montag, 25.02.2013


10:30 Uhr (MEZ)


Dienstag, 19.02.2013


15:00 Uhr (MEZ)

„Mit der Kopfhaube in die Sauna“:
Wie sich Latvala auf die Rallye Mexiko vorbereitet.


Jari-Matti Latvala hat auf unbefestigten Wegen das Autofahren gelernt. Entsprechend freut sich der Finne auf die Rallye Mexiko, die erste Schotter-Veranstaltung der Saison.


Was erwartest du von der Rallye Mexiko?
Wir waren Ende letzten Jahres in Mexiko, wo ich meinen bisher einzigen Schotter-Test mit dem Polo R WRC gefahren bin. Ich denke also, ich bin optimal vorbereitet. Ich war dort außerdem 2012 sehr schnell. Ich hoffe, dies gelingt mir auch dieses Mal.


In Mexiko wird fast ständig in Höhen über 2.500 Meter gefahren. Wie bereitest du dich körperlich vor?
Die Höhe ist ein Problem, die Hitze ein zweites, der Zeitunterschied ein drittes. Besonders wenn du wie ich aus einem im Winter kalten, verschneiten Land wie Finnland dorthin kommst. Ich werde relativ früh anreisen, um meinem Körper genügend Zeit zu geben, sich daran zu gewöhnen. Vielleicht gehe ich vorher noch ein paar Mal in die Sauna. Es gibt dabei einen Trick, wie man mexikanische Hitze simulieren kann: Ich setze mich mit der Kopfhaube, die ich normalerweise unter dem Helm trage, in die Sauna. Und dann macht man richtig viele Aufgüsse.


Zwei Rallyes bist du jetzt mit dem Polo R WRC gefahren. Wie zufrieden bist du?
Das Auto ist klasse. Die Zuverlässigkeit ist da, der Speed stimmt, wie man ja am Sieg von Sébastien Ogier bei der Rallye Schweden gesehen hat. Das Problem ist, dass ich mich noch nicht zu 100 Prozent an den Polo R WRC gewöhnt habe. Mit dem Polo R WRC muss man eine sehr saubere Linie fahren. Mein bisheriger Fahrstil ist zu aggressiv. Das muss ich ändern.


Wie schwierig ist die Umstellung des persönlichen Fahrstils?
Ziemlich schwierig, das wird noch eine Weile dauern. Einen ersten Schritt habe ich bereits getan, aber das reicht noch nicht aus.


Auf welche Rallye der Saison 2013 freust du dich besonders?
Zunächst auf die Rallye Mexiko und natürlich auf mein Heimspiel in Finnland. Außerdem freue ich mich auf die Rallye Australien, die Wertungsprüfungen dort finde ich richtig klasse.

Streckenprofil

BIS DER ATEM STOCKT.

Showdown auf 2.700 Meter Höhe.

Im mexikanischen Hochgebirge geht so manchem Turbo-Motor die Luft aus.

Mehr erfahren

Länderprofil

MEXIKO IN ZAHLEN.

Ausgewählte Fakten zum Gastgeberland der WRC.

Geographie, Auto und Verkehr, Flora und Fauna: Mexiko im Kurzportrait.

Mehr erfahren