GÖTTERDÄMMERUNG.

Blaues Meer, Sonne satt, sanfte Hügel:
traumhafte Bedingungen für Urlauber –
harte Bedingungen für Fahrer und Fahrzeuge.

 

Besonders für Fotografen ist die Rallye Akropolis eines der Highlights im WM-Kalender. Die breiten Schotterwege schlängeln sich wie beigefarbene Telefonkabel durch die von Pinienbäumen übersäten Hügel, während im Hintergrund das Salzwasser im Golf von Korinth in der Sonne glitzert. Leider bekommen die Piloten bei ihrer Jagd nach Bestzeiten von dieser beeindruckenden Kulisse überhaupt nichts mit.

DAS IST DIE RALLYE GRIECHENLAND.


Früher Straßenhatz – heute Sprintrallye.
Im Laufe der Jahre hat die „Akropolis“ ihr Gesicht stark gewandelt: Früher handelte es sich um eine Ausdauerprüfung im Stile eines Straßenrennens. Die Piloten mussten auch im normalen Straßenverkehr Vollgas geben, um für die unvermeidlichen Reparaturen möglichst viel Zeit zu haben. Diese Hatz ging so weit, dass die besten Fahrer sogar für die Verbindungsetappen komplette Aufschriebe erstellten. Heute geht es in Griechenland deutlich gesitteter zu. Die Veranstaltung ist zu einer modernen Sprintrallye geworden, bei der sich der Kampf um Sekunden ausschließlich auf den schönen, kurvenreichen Schotter-Wertungsprüfungen abspielt.

Schnell mal baden gehen.
Das Herz der Traditionsveranstaltung, die 1973 zu den Gründungsmitgliedern der Weltmeisterschaft zählte, ist seit 2009 der kleine Badeort Loutraki an der Ostküste des Golfs von Korinth. Die Wertungsprüfungen werden um Loutraki herum ausgetragen, etwa auf der Halbinsel Peloponnes oder in der Nähe der antiken Stadt Delphi. Der Kontrast zwischen Moderne und Antike ist auch bei der Rallye Akropolis allgegenwärtig und trägt zum einzigartigen Charme dieser Veranstaltung bei.
Zur Website von Loutraki

Zappeion verdrängt Akropolis.
Der griechische WM-Lauf trägt zwar weiterhin den Namen „Akropolis“, einen Abstecher zur beliebtesten Touristenattraktion des Landes unternimmt die Rallye aber nicht mehr. Der offizielle Start erfolgte zuletzt vor dem Zappeion, einem klassizistischen Gebäude am südlichen Rand der Athener Innenstadt.
Zur offiziellen Zappaion Website

Impressionen.

BESONDERE ORTE.

 

Sollten Sie gesehen haben: Highlights rund um die Rallye Akropolis.


Akropolis von Athen: Wahrzeichen der griechischen Antike.
Erst Verteidigungsanlage, dann Tempelbezirk, ist sie heute das Symbol Griechenlands, gilt als Sinnbild für Demokratie und Zivilisation und gab schließlich auch der Rallye Griechenland ihren Namen: die Akropolis von Athen. Sie ist die historische „Oberstadt“ – denn nichts anderes bedeutet Akropolis – und die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Athens. Bereits 5000 v. Chr. besiedelt, wurde die Akropolis um 800 v. Chr. zunehmend zum religiös genutzten Gebiet. Der erste Tempel wurde im fünften Jahrhundert v. Chr. zu Ehren der Göttin Athene auf dem Heiligen Felsen errichtet – Zeus’ Tochter ist nicht nur Schutzgöttin, sondern auch Namensgeberin der griechischen Hauptstadt.

 

Über 36.900 Quadratmeter erstreckt sich heute das Areal auf dem Tafelberg, auf dem zahlreiche Überreste des ehemaligen Tempelgebietes zu sehen sind, die seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Als besonders sehenswert gelten der Parthenon, die Propyläen, der Nike-Tempel und das Erechtheion. Für jeden nur ansatzweise historisch interessierten Athen-Besucher ist die Besichtigung der Akropolis ein klares Muss. Kleiner Tipp: Starten Sie gut gestärkt, denn im gesamten heiligen Tempelbezirk sind Essen, Rauchen und Alkohol verboten.
Erfahren Sie mehr zur Akropolis

Korinth: jahrtausendealte Geschichte am Isthmus.
Man kennt sie aus der Mythologie durch den geplagten König Sisyphos, als berühmte Kultur- und Handelsstadt der Antike, aus der Apostelgeschichte oder gar als Rosinenart – die geschichtsträchtige Stadt am Golf von Korinth kann mit einer vielschichtigen jahrtausendealten Historie aufwarten. Im zehnten Jahrhundert v. Chr. gegründet, entwickelte sich Korinthos zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Antike und gehörte neben Athen und Sparta zu den größten Städten Griechenlands. Julius Caesar sorgte später für eine Neugründung der Stadt unter römischer Herrschaft.

 

Geschichtsinteressierten sind daher die umfangreichen antiken Ausgrabungen und das daran angrenzende Dorf Archéa Kórinthos zu empfehlen, ebenso der alte Hafen und Akrokorinth, die kleine befestigte Hochburg auf einem Berg oberhalb der antiken Stadt. Der Isthmus von Korinth verbindet das griechische Festland mit der Peloponnes, der südlichen griechischen Halbinsel. Seit 1893 bietet die Landenge jedoch mit dem Kanal von Korinth auch eine Verbindung zwischen dem Saronischen Golf und dem Golf von Korinth. Mit seiner etwa 75 Meter tiefen Schlucht, die glatt in den Fels geschnitten wurde, beeindruckt der Kanal noch heute. Vorzugsweise kreuzen hier Fähren und Touristenschiffe. Und wer’s wagt, kann sich von der Brücke mit einem Bungee-Sprung in die Tiefe stürzen.
Mehr Informationen zu Korinth


Metéora: Felsenklöster in luftiger Höhe.
Einer der beeindruckendsten Orte Griechenlands findet sich zweifelsohne in Thessalien: In schwindelerregender Höhe thronen die Klöster von Metéora weithin sichtbar auf schroffen Sandsteinfelsen. Die Felsnadeln ragen zum Teil bis 400 Meter in die Höhe, erscheinen bizarr und unbezwingbar. Nicht umsonst sind die Felsen nahe der Stadt Kalambaka ein beliebtes Ziel von Kletterern. Von Eremiten besiedelt seit dem elften Jahrhundert, wurden zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert insgesamt 24 Klöster auf den unwirtlichen Felsen errichtet, sechs davon sind noch immer bewohnt. Heute gehören die noch existierenden Metéora-Klöster zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mittlerweile führen Straßen und sichere Pfade zu allen Klöstern. Die Vielschichtigkeit und die künstlerische Gestaltung der griechisch-orthodoxen Klosteranlage lohnen ebenso wie der umwerfende Ausblick. Besuchern ist der Zugang allerdings nur in angemessener Kleidung gestattet, lange Hosen für Männer und mindestens knielange Röcke für Frauen sind Vorschrift.
Informationen der UNESCO


Delphi: Kultstätte am Nabel der Welt.
Zukunftsweisende Aussagen werden Sie in Delphi wahrscheinlich nicht mehr hören, denn das Orakeln ist bereits seit dem vierten Jahrhundert verboten. Dennoch: Was früher als Mittelpunkt der antiken Welt galt und zahlreiche Pilger anzog, ist heute Weltkulturerbe der UNESCO und mit seinen eindrucksvollen Ruinen noch immer ein beliebtes Ziel für Besucher aus aller Welt. Die am Hang des Parnass gelegene sagenumwobene Kultstätte wurde erst 1892 freigelegt und erlaubt beeindruckende Einblicke in die antike Kunst und Kultur. Ob Amphitheater, Tholos oder Tempel des Apollon, die archäologische Anlage sowie der weitreichende Blick auf das Tal des Pleistos bis hin zum Golf von Korinth sind absolut empfehlenswert. Und auch das moderne Städtchen Delphi lockt mit seinen zahlreichen Tavernen und Cafés, idyllisch im Flusstal gelegen und von malerischen Olivenhainen umgeben.
Mehr Informationen zum Weltkulturberbe Delphi

Nafplio: Perle der Peloponnes.
Wer maritimes Flair, eine Altstadt mit verwinkelten Gassen und pittoreske Plätze schätzt, sollte unbedingt einen Ausflug nach Nafplio machen. Die Hafenstadt am Argolischen Golf am Fuße eines mächtigen Felsens gilt als die schönste Stadt der Peloponnes. Wahrzeichen Nafplios ist die Insel Bourtzi, eine kleine Festungsinsel im Hafenbecken, die mit kleinen Booten erreichbar ist. Neben der Hafenromantik empfiehlt sich ein Aufstieg zur venezianischen Palamidi-Festung aus dem 17. Jahrhundert. Nach 999 erklommenen Stufen wird die Mühe zudem mit einem herrlichen Blick über Nafplio und die Argolis belohnt. Einige gute Bademöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sowie unzählige Tavernen, Cafés und Restaurants sorgen für rundum mediterrane Urlaubsstimmung.
Erfahren Sie mehr zur Perle der Peloponnes

ADRESSEN.


Adresse Rallye-Zentrum:
Club Hotel Casino Loutraki, 48 Poseidonos Str, 20300 Loutraki, Greece

Adresse Servicepark:
Military Engineering School, Loutraki

Veranstalter:
Celeritas – Acropolis Rally, Atrina Centre, 32, Kifissias Ave-, 151 25 Maroussi, Athens, Greece,
Tel.: +30 213 0041056, Fax: +30 210 6818599

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