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Der zweite Streich.

Zwei WM-Titel in zwei Jahren. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia sind erneut Rallye-Weltmeister – die Erfolgsgeschichte 2014.

Intro

Mit Vollgas durch den Tiefschnee

Monte Carlo

Rallye Monte Carlo

1. Platz / 27 Punkte

Fast anderthalb Minuten Rückstand auf die Spitze hatten Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia nach den ersten vier Wertungsprüfungen der Rallye Monte Carlo (16. bis 19. Januar). Doch die Weltmeister kämpften sich durch den Schnee und gewannen die „Monte“ am Ende mit mehr als einer Minute Vorsprung – für das Volkswagen Duo ein perfekter Start in die Saison.

Aufholjagd nach Ausrutscher

Schweden

Rallye Schweden

6. Platz / 8 Punkte

Nach sieben Wertungsprüfungen hatten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia noch in Führung gelegen, doch auf dem achten Teilabschnitt blieben die Franzosen im Schnee stecken. Fans halfen dem Polo R WRC #1 zurück auf die Piste, doch die Siegeschancen waren dahin. Dennoch sammelten Ogier und Ingrassia bei der Rallye Schweden (05. bis 08. Februar) am Ende wichtige Punkte im Kampf um den WM-Titel.

Dominanz in dünner Luft

Mexiko

Rallye Mexiko

1. Platz / 28 Punkte

Auf 14 der 22 Wertungsprüfungen der Rallye Mexiko (07. bis 09. März) fuhren Sébastien Ogier und Co-Pilot Julien Ingrassia Bestzeit. Diese Dominanz auf teilweise mehr als 2.000 Meter Höhe schlug sich auch im Endergebnis nieder: Der beste Fahrer, der nicht im Polo R WRC unterwegs war, hatte mehr als fünf Minuten Rückstand auf die Sieger, die durch die Bestzeit auf der Power Stage erstmals in der Saison die Maximalpunktzahl einfuhren.

Vierter Streich bei der Lieblingsrallye

Portugal

Rallye Portugal

1. Platz / 28 Punkte

Auf dem portugiesischen Schotter (03. bis 06. April) fühlen sich Sébastien Ogier und Julien Ingrassia wie zu Hause. Obwohl die Volkswagen Piloten im Polo R WRC #1 anfangs als „Staubsauger“ für die Konkurrenz die Straße sauber fuhren, büßten sie kaum Zeit ein. Am Ende stand der vierte „Portugal“-Sieg in fünf Jahren für das Weltmeister-Duo und die Erkenntnis von Ogier: „Die Rallye Portugal ist eine meiner absoluten Favoriten!“

Schwerstarbeit in der Pampa

Argentinien

Rallye Argentinien

2. Platz / 21 Punkte

Der größte Konkurrent um den WM-Titel sitzt im gleichen Auto – das wurde Sébastien Ogier und Julien Ingrassia bei der Rallye Argentinien (08. bis 11. Mai) besonders bewusst Denn Teamkollege Jari-Matti Latvala und Beifahrer Miikka Anttila waren in Südamerika einfach nicht zu schlagen. Aufgrund der „schwierigsten Bedingungen, die ich seit Langem erlebt habe“, war Ogier am Ende dennoch „mit dem zweiten Platz absolut zufrieden“.

Rutschpartie bei Staub und Hitze

Italien

Rallye Italien

1. Platz / 26 Punkte

Nahezu ohne Grip waren Sébastien Ogier und Julien Ingrassia anfangs auf Sardinien unterwegs. Bei fast unerträglicher Hitze und extremer Trockenheit fuhren die Franzosen „vom ersten Tag an absolut am Limit“, wie Ogier sagte, und feierten am Ende ihren vierten Triumph der Saison. „Dieser Sieg war definitiv einer der am härtesten erkämpften in meiner Karriere“, fasste Ogier die Rallye Italien (05. bis 08. Juni) zusammen.

Perfektion beim Comeback

Polen

Rallye Polen

1. Platz / 28 Punkte

Erstmals seit fünf Jahren fand wieder eine Rallye in Polen statt (26. bis 29. Juni) – und nachdem Sébastien Ogier und Julien Ingrassia 2009 nicht ins Ziel gekommen waren, lief es 2014 mit Platz eins und drei Zusatzpunkten auf der Power Stage zum dritten Mal in der Saison maximal gut. Ogier sprach von einem „perfekten Auto“, „atemberaubend schnellen“ Prüfungen – oder kurz gesagt: „Julien und ich hatten hier die perfekte Rallye!“

Harter Fight im hohen Norden

Finnland

Rallye Finnland

2. Platz / 21 Punkte

Vollgas, Flugeinlagen und jede Menge Fans bei einer hochspannenden Rallye Finnland (31. Juli bis 03. August)! Sébastien Ogier und Julien Ingrassia landeten nach fast drei Stunden Gesamtfahrtzeit am Ende nur 3,6 Sekunden hinter dem finnischen Duo Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila auf dem zweiten Platz. „Jari-Matti war hier einfach unbesiegbar“, lobte ein dennoch zufriedener Ogier seinen Teamkollegen.

Ausflug und Abflug beim Heimspiel

Deutschland

Rallye Deutschland

ausgeschieden / 0 Punkte

„Dieses Wochenende war definitiv eines zum Vergessen“, fasste Sébastien Ogier die Rallye Deutschland (21. bis 24. August) zusammen – und brachte es damit auf den Punkt: Einem ungewollten Ausflug durch die Weinberge am Freitag folgte ein heftiger Abflug und das endgültige Aus am Samstag. Da auch Jari-Matti Latvala und Beifahrer Miikka Anttila nicht ins Ziel kamen, endete das Volkswagen Heimspiel wie schon im Jahr zuvor enttäuschend.

Historisches in Down Under

Australien

Rallye Australien

1. Platz / 27 Punkte

Der Enttäuschung in Deutschland folgte die Wiedergutmachung am anderen Ende der Welt – mehr sogar. Der Sieg von Sébastien Ogier und Julien Ingrassia in Australien (12. bis 14. September) geriet fast zur Nebensache, denn bereits nach der zehnten Rallye des Jahres konnte Volkswagen Motorsport die Titelverteidigung in der Konstrukteurs-WM feiern. Zudem standen erstmals überhaupt drei Volkswagen Duos auf dem Podest.

Schadensbegrenzung im Elsass

Frankreich

Rallye Frankreich

13. Platz / 3 Punkte

Schon nach der zweiten Wertungsprüfung war die Hoffnung auf den Sieg in der Heimat dahin: Sébastien Ogier und Julien Ingrassia hatten nach einem Dreher mit Problemen an ihrem Polo R WRC zu kämpfen, später gab es aufgrund eines Stempelfehlers zudem eine Zeitstrafe. Somit waren die drei WM-Punkte durch die Bestzeit bei der Power Stage „das Maximum“, wie Ogier sagte, gleichzeitig aber nur ein schwacher Trost bei der Rallye Frankreich (03. bis 05. Oktober).

Entscheidung unter Spaniens Sonne

Spanien

Rallye Spanien

1. Platz / 25 Punkte

Obwohl sie als Erststarter die Schotterstrecke für den Rest des Feldes sauberfahren mussten, konnten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia bereits nach dem ersten Tag der Rallye Spanien (23. bis 26. Oktober) in Führung gehen. Auf den anschließenden Asphalt-Etappen gaben sie diesen Vorsprung nicht mehr ab. Durch den siebten Sieg des Jahres stand bereits vor dem Saisonfinale in Großbritannien fest: Das französische Duo ist erneut Weltmeister in der Fahrer- und Beifahrerwertung.

Meisterhaft im Matsch

Großbritannien

Rallye Großbritannien

1. Platz / 25 Punkte

Ohne Druck starteten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia in die letzte Rallye des Jahres in Großbritannien (14. bis 16. November). Und so erzielten die Franzosen auf den ersten fünf Wertungsprüfungen gleich vier Bestzeiten und fuhren einen enormen Vorsprung heraus – diesen gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab. Mit dem achten Saisonsieg feierten Ogier / Ingrassia einen standesgemäßen Saisonabschluss in Wales.