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Argentinien, Volkswagen Land!

Intro

Und ab durch die Pampa.

2005 beginnt die argentinisch-deutsche Erfolgsgeschichte. Für Volkswagen gehen die beiden Duos Bruno Saby/Michel Périn (F/F) und Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (D/I) bei der Marathon-Rallye Por las Pampas an den Start. Das Auto: der legendäre Volkswagen Race Touareg mit einem 260 PS starken Fünfzylinder-TDI-Dieselmotor. Legendär, weil ...

2005

Erster Sieg im Race Touareg.

Bruno Saby (rechts auf dem Race Touareg) gewinnt mit seinem Beifahrer Michel Périn (links) die Rallye Por Las Pampas. Saby ist der erste Fahrer, der im Race Touareg siegt. Das zweite Volkswagen Duo, bestehend aus Kleinschmidt/Pons, rundet mit dem dritten Gesamtrang das starke Ergebnis ab. Es ist der Grundstein für viele weitere argentinische Erfolge von Volkswagen Motorsport.

2005

Die bis dato härteste Rallye Dakar aller Zeiten.

2009 wird die prestigeträchtige Rallye Dakar aus Sicherheitsgründen nicht mehr in Afrika sondern in Argentinien und Chile ausgetragen. Nach einer Distanz von insgesamt 9.578 Kilometern durch die Pampa, die heiße Atacamawüste und über die 4.000 Meter hohen Anden geht die bis dato härteste Rallye Dakar zu Ende. Volkswagen hat allen Grund zur Freude ...

2009

Der Erste seiner Art.

Giniel de Villiers (ZA) und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz gewinnen im Volkswagen Race Touareg die erste Rallye Dakar auf südamerikanischen Boden und zudem ist Volkswagen der erste Hersteller, der die Automobilwertung der Dakar mit Diesel-Antrieb gewinnt. Mitsubishi und X-raid-BMW, die ebenfalls Diesel-Technologie einsetzen, sind geschlagen. Volkswagens Triumphzug bei der Rallye Dakar geht 2009 jedoch gerade erst los.

2009

Die Dakar wird blau.

Nur ein Jahr nach dem ersten Dakar-Sieg mit dem Volkswagen Race Touareg setzen die Wolfsburger noch einen drauf. 2010 ist das komplette Podium blau. Ganz vorne: das spanische Duo Carlos Sainz und Lucas Cruz. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) machen den Dreifachsieg perfekt.

2010

3, 2, 1 ... Sainz!

Zwei Minuten, zwölf Sekunden. Es ist das knappste Resultat in der Geschichte des Wüstenklassikers. Die Spanier Carlos Sainz und Lucas Cruz erfüllen sich 2010 ihren unbändigen Wunsch, einmal im Leben die Dakar zu gewinnen.

2010

Totale Dominanz.

Volkswagen ist bei der Rallye Dakar 2011 eine Liga für sich. Zwölf von 13 möglichen Tagessiegen gehen an die Volkswagen Fahrer Al-Attiyah, de Villiers und Sainz. Außerdem macht Volkswagen das Unmögliche möglich: die Verteidigung des Dreifacherfolgs von 2010.

2011

König Nasser Al-Attiyah.

Der Race Touareg der dritten Generation kombiniert in Südamerika neue Stärke mit alter Zuverlässigkeit. Es siegt der erste Araber der Dakar-Geschichte. Der Katarer Nasser Al-Attiyah (rechts) jubelt mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk. Platz zwei geht an de Villiers/von Zitzewitz (ZA/D), Rang drei an Sainz/Cruz (E/E).

2011

Seb fühlt sich wohl in Argentinien.

2012 tritt Ogier aus dem Schatten von Sébastien Loeb hervor und wechselt zu Volkswagen. Das Ziel: Mit Volkswagen in der Saison 2013 an der WRC teilzunehmen. Dafür nimmt Ogier in Kauf, 2012 zunächst mit dem Skoda Fabia S2000 zu starten und sich ansonsten vor allem in der Entwicklungsarbeit für den Polo R WRC zu betätigen. Sein Riesentalent lässt er auch in Argentinien aufblitzen ...

2012

Achtungserfolg im Skoda Fabia S2000.

Sébastien Ogier ist 2012 in Argentinien der schnellste Fahrer seiner Klasse, kein S2000-Auto ist schneller. Außerdem überrascht der Franzose mit Gesamtrang sieben und lässt sogar drei World Rally Cars hinter sich.

2012

Argentinien-Debüt für den Polo R WRC.

Raue Pisten mit harten Schlägen für die World Rally Cars – die Rallye Argentinien fordert das Material auf eine andere Weise als die bisherigen Schotter-Rallyes der Saison 2013. Statt steter Vibrationen wie in Portugal müssen die Fahrwerke der Polo R WRC große Kräfte wegstecken. Die Konstruktion des 315 PS starken Allradlers erweist sich unter den besonderen Bedingungen der Rallye Argentinien als gleichermaßen standfest und schnell: Allein zehn von 14 möglichen Prüfungssiegen gehen nach Wolfsburg – sowie acht weitere Top-3-Zeiten.

2013

Zweimal Podium in Argentinien.

Mit Rang zwei und drei hinter Rekordweltmeister Sébastien Loeb (Citroën) feiern Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) beim fünften Lauf mit dem Polo R WRC den fünften Podestplatz in der Rallye-WM. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) fahren auf den dritten Platz und holen sich ihren bis dato zweiten Podestplatz der Saison 2013. Mit dem Doppelsieg in der abschließenden Powerstage sichern sich die beiden Volkswagen Piloten außerdem noch fünf Extrapunkte in der Fahrerwertung.

2013

Hart, härter, Argentinien 2014.

Die Rallye Argentinien gilt nicht nur als Klassiker im WM-Kalender, sie steht auch im Ruf, die härteste Herausforderung für Mensch und Material zu sein. 2014 sorgten starke Regenfälle und Stürme in den Wochen vor dem Rallye-WM-Lauf für besonders ausgewaschene und raue Pisten. Zahlreiche Querrinnen und tiefe Schlaglöcher setzten den World Rally Cars aller Teams zu. Die Volkswagen Piloten können sich jedoch jederzeit auf Top-Material verlassen.

2014

Tango Argentino – Doppelsieg für Volkswagen.

Nicht weniger als der bis dato größte Einzelerfolg für Volkswagen in der Geschichte der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) und Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) feiern bei der Rallye Argentinien 2014 im Polo R WRC einen bei schwierigen äußeren Bedingungen hart erkämpften Doppelsieg. Mit Platz vier komplettieren Andreas Mikkelsen/Mikko Markkula (N/FIN) den Triumph der Werksmannschaft aus Wolfsburg.

2014