Rallye Italien 2013.

 

Sébastien Ogier gewinnt die Rallye Italien – Latvala nach starker Aufholjagd auf Rang drei.

Das war eine Vorstellung nach Maß: Sébastien Ogier (Polo R WRC #8) hat die Rallye Italien souverän gewonnen. Der Franzose kam mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Thierry Neuville (Ford) ins Ziel. Einen weiteren Podiumsplatz für Volkswagen Motorsport erreichte Jari-Matti Latvala, der sich mit einer tollen Aufholjagd auf Rang drei kämpfte.

Für Ogier ist es bereits der vierte Sieg der Saison. Der Volkswagen Werkspilot startete gleich mit einer Bestzeit in die Rallye Italien und konnte im Anschluss sieben der insgesamt 16 Wertungsprüfungen für sich entscheiden. Doch auch die Fehler der Konkurrenz spielten dem WM-Führenden in die Karten: So musste der härteste Verfolger Mikko Hirvonen (Citroën) nach einem Ausritt in den Graben aufgeben. Der Russe Evgeny Novikov war zu Beginn der Rallye ebenfalls recht schnell unterwegs, nach einem Überschlag war für den Ford-Piloten jedoch bereits in der zweiten Wertungsprüfung alles gelaufen.

Sébastien Ogier war nach seinem Sieg natürlich begeistert: „Ein fantastisches Gefühl, wieder ganz oben zu stehen! Nach den beiden letzten Rallyes habe ich das Gefühl schon vermisst. Ich bin einfach nur überglücklich, das Team hat super gearbeitet und der Polo lief das ganze Wochenende perfekt. Jetzt haben wir in der Fahrer-WM einen wirklich guten Vorsprung.“

Gemischte Gefühle zeigte Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #7), der nach einem tollen Qualifikationslauf gleich in der ersten WP einen Reifenschaden zu beklagen und dadurch alle Siegchancen eingebüßt hatte. Doch der Finne ließ sich nicht hängen und startete eine furiose Aufholjagd. Mit sechs Bestzeiten pflügte er durchs Feld und kämpfte sich mit einem Husarenritt auf einen tollen dritten Platz im Gesamtklassement vor. „Platz drei ist insgesamt ein fantastisches Ergebnis – allerdings wäre mehr möglich gewesen. Den Reifenschaden in der ersten Prüfung müssen wir auf unsere Kappe nehmen, wir hätten bei der Streckenbesichtigung noch sorgfältiger sein und diese Stelle in unserem Aufschrieb markieren müssen. Zwei Minuten Rückstand zu kassieren war zunächst enttäuschend, auf der anderen Seite aber auch eine Chance, ohne Druck angreifen und die Gegner fordern zu können“, erklärte Latvala.

Großes Pech erlebte dagegen Andreas Mikkelsen im Polo R WRC #9, der am Samstag seinen 24. Geburtstag feierte und bis kurz vor Schluss auf einem sicheren fünften Gesamtrang lag. In der 14. Wertungsprüfung brach jedoch die Radaufhängung seines Polo, nachdem der Norweger leicht von der Strecke abgekommen war. Mikkelsen zeigte sich nach seinem Rallye-Aus geknickt: „Natürlich bin ich extrem enttäuscht. Denn die Rallye Italien verlief für uns richtig gut und ich denke, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben. Bis zu unserem Ausrutscher heute. Wir wollten mit maximaler Attacke noch Rang vier holen. In einer langsamen Kurve habe ich zu spät gebremst, wir sind rausgerutscht, haben einen Baumstumpf getroffen und uns damit die Spurstange abgeschoren. Ende. An meinem Geburtstag hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber ich denke, dass wir bei dieser Rallye viele weitere wichtige Erfahrungen gesammelt haben.“


Sébastien Ogier triumphiert in Italien.
Das Video.


Rallye Italien 2013: Endergebnis

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 3:22:57.9 0.0  
2 T. Neuville / N. Gilsoul 3:24:14.7 +1:16.8  
3 J. Latvala / M. Anttila 3:24:45.9 +1:48.0  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 3:26:17.1 +3:19.2  
5 M. Prokop / M. Ernst 3:31:32.0 +8:34.1  
6 E. Evans / G. Bernacchini 3:34:49.7 +11:51.8  
7 M. Kosciuszko / M. Szczepaniak 3:34:50.6 +11:52.7  
8 M. Østberg / J. Andersson 3:36:19.4 +13:21.5  
9 R. Kubica / M. Baran (WRC2) 3:39:45.5 +16:47.6  
10 K. Al Qassimi / S. Martin 3:40:17.8 +17:19.9  

Impressionen.


Die Rallye im Detail

Sie wollen es ganz genau wissen? Bitte schön, hier finden Sie den detaillierten Rückblick. Erleben Sie die Berichterstattung über die Rallye Italien des Jahres 2013 noch einmal hautnah: Wertungsprüfung für Wertungsprüfung – Tag für Tag.

 

Klicken Sie sich durch die Bildergalerien des jeweiligen Tages und genießen Sie die Videos der jeweiligen Etappe. Komplettiert wird das Ganze durch die komplette Vorberichterstattung mit allen Berichten und Interviews. Viel Spass beim Stöbern!

 

Hier finden Sie die Ergebnisse, Platzierungen und Zeiten von jeder Wertungsprüfung.

Samstag, 22.06.2013



Aktuelle Bilder (18)
18:02 Uhr (MESZ)


Stand nach 16 von 16 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 3:22:57.9 0.0  
2 T. Neuville / N. Gilsoul 3:24:14.7 +1:16.8  
3 J. Latvala / M. Anttila 3:24:45.9 +1:48.0  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 3:26:17.1 +3:19.2  
5 M. Prokop / M. Ernst 3:31:32.0 +8:34.1  
6 E. Evans / G. Bernacchini 3:34:49.7 +11:51.8  
7 M. Kosciuszko / M. Szczepaniak 3:34:50.6 +11:52.7  
8 M. Østberg / J. Andersson 3:36:19.4 +13:21.5  
9 R. Kubica / M. Baran (WRC2) 3:39:45.5 +16:47.6  
10 K. Al Qassimi / S. Martin 3:40:17.8 +17:19.9  

20:00 Uhr (MESZ)

„Ich bin einfach nur überglücklich!
Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #7

„Platz drei ist insgesamt ein fantastisches Ergebnis – allerdings wäre mehr möglich gewesen. Den Reifenschaden in der ersten Prüfung müssen wir auf unsere Kappe nehmen, wir hätten bei der Streckenbesichtigung noch sorgfältiger sein und diese Stelle in unserem Aufschrieb markieren müssen. Zwei Minuten Rückstand zu kassieren war zunächst enttäuschend, auf der anderen Seite aber auch eine Chance, ohne Druck angreifen und die Gegner fordern zu können. Unser Speed war über die gesamte Rallye sehr gut, so war unsere Aufholjagd von Platz zwölf auf drei überhaupt nur möglich. Auch das Team hatte einen großen Anteil daran. Vielen Dank dafür, Jungs. Ich habe mich im Polo R WRC extrem wohlgefühlt und gehe mit viel Zuversicht in meine Heim-Rallye in Finnland.“

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #8
„Ein fantastisches Gefühl, wieder ganz oben zu stehen! Nach den beiden letzten Rallyes habe ich das Gefühl schon vermisst. Ich bin einfach nur überglücklich, das Team hat super gearbeitet und der Polo lief das ganze Wochenende perfekt. Jetzt haben wir in der Fahrer-WM einen wirklich guten Vorsprung. Die Rallye war bei den heißen Temperaturen körperlich extrem anstrengend, teilweise hatten wir mehr als 45 Grad im Cockpit. Vor allem am zweiten Tag kommt man an Grenzen. Da verliert man locker drei bis vier Liter Flüssigkeit. Ein großer Dank deshalb auch an unsere Betreuer und die Physio-Abteilung, die uns bestens versorgt haben. Aber auch die Reifen und das Auto werden bei der Hitze stark beansprucht. Mein reifenschonender Fahrstil war sicher einer der Gründe für den Sieg. Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, wieder die Powerstage gewonnen zu haben. Das war ein harter Fight mit Thierry Neuville, der dort wie über die gesamte Rallye superschnell unterwegs war.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Natürlich bin ich extrem enttäuscht. Denn die Rallye Italien verlief für uns richtig gut und ich denke, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben. Bis zu unserem Ausrutscher heute. Wir wollten mit maximaler Attacke noch Rang vier holen. Auf der Nachmittagsschleife hatte ich Dani Sordo auf der ersten der verbleibenden vier Prüfungen bereits über acht Sekunden abgenommen. Etwa zwölf weitere wären nötig gewesen, um an ihm vorbeizugehen. Also sind wir auch auf der folgenden Prüfung volles Risiko gegangen. In einer langsamen Kurve habe ich zu spät gebremst, wir sind rausgerutscht, haben einen Baumstumpf getroffen und uns damit die Spurstange abgeschert. Ende. An meinem Geburtstag hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber ich denke, dass wir bei dieser Rallye viele weitere wichtige Erfahrungen gesammelt haben.“


19:55 Uhr (MESZ)

„Als Nächstes will ich die Rallye Finnland gewinnen.

 

Den Mann kann momentan niemand stoppen. Und so sind Sébastien Ogiers Pläne für die nahe Zukunft alles andere als bescheiden. „Als nächstes will ich die Rallye Finnland gewinnen“, sagte der Franzose, nachdem er von der obersten Stufe des Siegerpodiums in Olbia den Sieger-Champagner verspritzt hatte. „Mein Polo R WRC und ich sind praktisch eine Einheit. Ich kann ein sehr hohes Tempo gehen, ohne Risiken einzugehen.“ Auf der Mittelmeerinsel Sardinien konnten dem WM-Tabellenführer und Beifahrer Julien Ingrassia jedenfalls niemand wirklich folgen. 

Ein Finne lässt sich vor der eigenen Haustür äußerst ungern besiegen.

Dass der nächste WM-Lauf in Finnland (31. Juli bis 3. August) für Ogier alles andere als ein Spaziergang wird, dafür will in erster Linie Teamkollege Jari-Matti Latvala sorgen. Ein Finne lässt sich nun einmal vor der eigenen Haustür äußerst ungern besiegen, nur extrem selten bezwang bislang ein Südeuropäer die Hausherren. „Natürlich will ich mir beim Heimspiel von niemandem auf der Nase herumtanzen lassen“, konterte Latvala Ogiers Herausforderung. Und er hat allen Grund zur Zuversicht. Immerhin war er 2010 der jüngste Sieger in der Geschichte der Rallye Finnland.

Für seine Aufholjagd nach dem Reifenschaden schon in der ersten Prüfung erntete Latvala großes Lob. „Entscheidend war, dass ich in diesem Moment nicht die Nerven verloren habe“, erinnerte er sich. „Ich habe mich gezwungen, langsamer zu fahren.“ Es ging ja nicht nur um den Reifen. Zu schnelles Fahren mit einem in Fetzen an der Felge hängenden Reifen verursacht meistens auch beträchtliche Folgeschäden zumindest an der Karosserie, manchmal auch an Brems-, Öl- oder Wasserleitungen. „Wir haben zwar zwei Minuten verloren, aber der Rest von meinem Auto hat nichts abbekommen“, blickte Latvala zurück.

Nicht ganz so viel Glück hatte Andreas Mikkelsen, der im Duell um Rang vier in WP 14 von der Strecke rutschte. „Ich war zu schnell“, gab der heute 24 Jahre alt gewordene Norweger unumwunden zu. Sein Polo R WRC war zwar kaum beschädigt, aber mit einem abgeknickten Rad kommt auch ein World Rally Car nicht mehr weit. „Ich wollte unbedingt Dani Sordo noch einholen, dabei bin ich leider ein bisschen über das Limit gegangen.“ Dass das Vorhaben nicht ganz unrealistisch war, bewies Mikkelsen eine Prüfung zuvor. Da nahm er seinem spanischen Kontrahenten gleich 8,4 Sekunden auf einen Streich ab.


17:20 Uhr (MESZ)

Im Schongang zum Sieg: Ogier gewinnt die

Rallye Italien – auch Latvala auf dem Podest.

 

Es hätte schon mit dem Teufel zugehen müssen – aber das tat es glücklicherweise nicht. Volkswagen Pilot Sébastien Ogier war mit mehr als einer Minute Vorsprung in die letzte Wertungsprüfung der Rallye Italien gegangen und brachte den Sieg im Polo R WRC #8 mit dem dritten Platz auf der 22,35 Kilometer langen Coiluna–Loelle 2 sicher nach Hause. Für den Franzosen war es bereits der vierte Rallye-Triumph in dieser Saison und für Volkswagen Motorsport der fünfte Sieg in sieben WM-Läufen.

 

Das starke Wochenende rundete Jari-Matti Latvala im Polo R WRC #7 ab. Der Finne, der zuletzt die Rallye Griechenland gewinnen konnte, bestätigte seine beeindruckende Leistung mit dem Sieg auf der letzten WP – damit landete er als Dritter ebenfalls auf dem Podest. Dieses Resultat ist besonders bemerkenswert, weil Latvala wegen eines Reifenschadens am Freitag fast zwei Minuten verloren hatte.

 

Thierry Neuville (Ford) beendete die Rallye zwischen den beiden Volkswagen Piloten auf Rang zwei. Andreas Mikkelsen im Polo R WRC #9 verpasste die Punkte wegen einer gebrochenen Radaufhängung auf der drittletzten Wertungsprüfung.


16:15 Uhr (MESZ)

Ogier schnappt sich auch die drei

Extrapunkte auf der Power Stage.

 

Volkswagen Pilot Sébastien Ogier hat seine fantastische Form erneut unter Beweis gestellt und der Konkurrenz auch auf der Power Stage der Rallye Italien keine Chance gelassen. Der WM-Führende gewann die 22,25 Kilometer lange Monti di Alà 2 in 13:03,6 Minuten und schnappte sich damit drei Extrapunkte für die WM-Wertung.

 

Mit dem siebten WP-Sieg des Wochenendes baute der Franzose im Polo R WRC #8 seine Führung vor der letzten Wertungsprüfung auf 1:17,1 Minuten vor Thierry Neuville (Ford) aus. Jari-Matti Latvala im Polo R WRC #7 belegt weiterhin Rang drei und ist damit ebenfalls auf Podiumskurs. Sein Vorsprung auf den Viertplatzierten Dani Sordo (Citroën) beträgt ebenfalls mehr als eine Minute.


15:45 Uhr (MESZ)

Ogier gewinnt WP 14, Latvala auf Rang drei.

Großes Pech für Mikkelsen.

 

Auf der drittletzten Wertungsprüfung der Rallye Italien machte Sébastien Ogier das halbe Dutzend voll. In 10:18,3 Minuten schaffte der WM-Führende seinen sechsten WP-Erfolg des Wochenendes. Der Volkswagen Pilot im Polo R WRC #8 gewann die 14,82 Kilometer lange Terranova 2 vor Thierry Neuville im Ford (+1,0 Sekunden) und Teamkollege Jari-Matti Latvala im Polo R WRC #7 (+1,4 Sekunden).

 

Großes Pech hatte der dritte Volkswagen Pilot. Beim Polo R WRC #9 von Andreas Mikkelsen brach die Radaufhängung, nachdem der Norweger leicht von der Strecke abgekommen war. Eine Weiterfahrt war leider nicht möglich. „So was kann passieren, wenn man attackiert“, nahm Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito den 24-Jährigen in Schutz, der nach der Mittagspause das Tempo auftragsgemäß erhöht hatte.

 

Vor den letzten beiden Wertungsprüfungen sieht es für Volkswagen Motorsport in der Gesamtwertung dennoch hervorragend aus: Ogier führt mit mehr als einer Minute vor Neuville. Latvala ist als aktueller Dritter ebenfalls auf Podiums-Kurs.


15:12 Uhr (MESZ)

Latvala mit erneuter Bestzeit –
Mikkelsen macht Druck.

Der doppelte Espresso plus Nickerchen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Jari-Matti Latvala und sein Polo R WRC #7 laufen auch nach der Mittagspause auf Hochtouren. Der Finne sicherte sich die Bestzeit auf der 13. Wertungsprüfung (Monte Olia 2). Nur 0,2 Sekunden mehr benötigte Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9), der seinen Rückstand auf den Drittplatzierten Dani Sordo (Citroën) auf 11,5 Sekunden verkürzen konnte.

Der Führende Sébastien Ogier lässt es mittlerweile etwas ruhiger angehen und brachte seinen Polo R WRC #8 auf einem sicheren vierten Platz ins Ziel. Sein Vorsprung auf Thierry Neuville (Ford), der als Dritter die Ziellinie überquerte, beträgt beruhigende 1:15.1 Minuten.


13:00 Uhr (MESZ)

Doppelter Espresso und eine Mütze Schlaf.

Die auf zwei lange Tage zusammengedampfte Rallye Italien in Kombination mit Cockpittemperaturen über 50 Grad zehrt an den Kräften der Fahrer. „Ich brauche jetzt einen doppelten Espresso. Und vielleicht gönne ich mir sogar eine Mütze Schlaf“, schnaufte Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #7) bei der Einfahrt in die Mittagspause. Der Finne hatte sich im Laufe des Vormittags – auch begünstigt durch den Ausfall von Mikko Hirvonen (Citroën) – auf den dritten Rang verbessert. „Damit hätte ich nach dem Plattfuß gestern nicht mehr gerechnet“, gab der Finne zu. Attacken auf den 35,5 Sekunden vor ihm liegenden Thierry Neuville (Ford) stehen nicht auf Latvalas Plan für die verbleibenden vier Wertungsprüfungen: „Wenn du auf Platz zwölf angefangen hast und inzwischen Dritter bist, solltest du zufrieden sein.“


Womit auch die Stimmungslage von Sébastien Ogier (Polo R WRC #8) perfekt beschrieben wäre. „Als Mikko heute Morgen in der ersten Prüfung die Bestzeit gefahren ist, dachte ich mir schon: Hoppla, der will’s noch mal wissen“, erzählte der Franzose. „Aber als wir ihn in der ersten Kurve der zweiten WP im Graben stehen sahen, war die kurzfristige Nervosität rasch verflogen.“ Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia gehen mit einem Vorsprung von 1:15,9 Minuten in die vier Prüfungen am Nachmittag. „Zu viel Tempo rauszunehmen wäre gefährlich“, sagte Ogier. „Wenn man in der Konzentration nachlässt, macht man schnell Fehler.“ Stattdessen ist vor allem Materialschonung angesagt. „Ich schneide jetzt die Kurven nicht mehr ganz so aggressiv und fahre auch um den einen oder anderen Stein herum.“


Nicht ganz so entspannt will Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) den Nachmittag angehen. „Dani Sordo liegt weniger als 20 Sekunden vor mir“, rechnete das Geburtstagskind aus Norwegen vor. „Ich werde bestimmt nicht mein Hirn ausschalten und unnötige Risiken eingehen. Aber ein bisschen unter Druck setzen will ich Sordo schon.“


11:15 Uhr (MESZ)

Dreifach-Erfolg für Volkswagen auf WP 12.

Eins, zwei und drei – so lauten die Positionen der Volkswagen Piloten auf der zwölften Wertungsprüfung (Coiluna–Loelle 1). Schnellster war erneut Jari-Matti Latvala, der eine Bestzeit von 13:47 Minuten in den sardinischen Schotter brannte. Gut zwei Sekunden dahinter kam Teamkollege Sébastien Ogier ins Ziel, mit weiteren 3,6 Sekunden Abstand folgte Andreas Mikkelsen.

Dani Sordo (Citroën) folgte auf Rang vier. Thierry Neuville (Ford), der in der Gesamtwertung immer noch Zweiter ist, verlor auf diesem Abschnitt viel Zeit und erreichte die Ziellinie nur als Fünfter.
 
Nach der Mittagspause geht es um 14:25 Uhr weiter mit der 13. Wertungsprüfung (Monte Olia 2). Der finale Nachmittag der Rallye Italien wird zeigen, ob Latvala noch den zweiten Gesamtrang erobern kann – wir drücken die Daumen.


10:00 Uhr (MESZ)

Mit Vollgas auf Podiumskurs:
Latvala neuer Dritter.

Klasse, Jari-Matti, so kann es weitergehen! Auf der elften Wertungsprüfung hat der Finne seinem Polo R WRC ordentlich die Sporen gegeben und Dani Sordo in der Gesamtwertung überholt. Über 21 Sekunden hat Latvala dem Citroën-Piloten abgenommen, der allerdings durch einen Dreher auf der Strecke wertvolle Zeit verlor. Dadurch ist Latvala jetzt neuer Dritter – Podium und Schampus rücken in greifbare Nähe.

Auch für Sébastien Ogier läuft es weiterhin wie am Schnürchen: Der Franzose fuhr auf der WP erneut die schnellste Zeit und kam 6,5 Sekunden vor Latvala ins Ziel. In der Gesamtwertung führt Ogier mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Thierry Neuville (Ford). Andreas Mikkelsen kam als Vierter ins Ziel und liegt nach wie vor auf Gesamtrang fünf.


09:33 Uhr (MESZ)

Erfolgreicher Start in den zweiten Tag:
Ogier gewinnt WP 10, Latvala jetzt Vierter.

Buongiorno! Der zweite Tag der Rallye Italien läuft – und Volkswagen Motorsport ist weiterhin auf Erfolgskurs: Mit einem Sieg bei der zehnten Wertungsprüfung (Terranova 1) konnte Sébastien Ogier seinen Vorsprung weiter ausbauen – zumal der bislang härteste Verfolger Mikko Hirvonen (Citroën) nach einem Unfall ausgeschieden ist. Hirvonen hatte zuvor die neunte Wertungsprüfung (Monte Olia 1) vor Thierry Neuville, Jari-Matti Latvala und Ogier gewonnen.
 
Durch Hirvonens Ausfall ist Latvala nun neuer Vierter der Gesamtwertung. Und: Dem Volkswagen Piloten fehlen jetzt nur noch acht Sekunden auf den Drittplatzierten Dani Sordo (Citroën). Selbstredend, dass der fliegende Finne alles daransetzen wird, Platz drei zu erobern. Spannung ist also garantiert.

Andreas Mikkelsen, der heute seinen 24. Geburtstag feiert, beendete die WP 10 auf dem fünften Platz und verbesserte sich im Gesamtranking um eine Position auf Rang fünf.


07:30 Uhr (MESZ)

Freitag, 21.06.2013


Aktuelle Bilder (20)
Letztes Update: 23:32 Uhr (MESZ)


Stand nach acht von 16 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 1:40:47.3 0.0  
2 M. Hirvonen / J. Lehtinen 1:41:33.9 +46.6  
3 T. Neuville / N. Gilsoul 1:41:37.0 +49.7  
4 D. Sordo / C. Del Barrio 1:42:06.7 +1:19.4  
5 J. Latvala / M. Anttila 1:42:31.3 +1:44.0  
6 A. Mikkelsen / M. Markkula 1:42:42.7 +1:55.4  
7 M. Prokop / M. Ernst 1:45:37.7 +4:50.4  
8 M. Kosciuszko / M. Szczepaniak 1:47:12.9 +6:25.6  
9 E. Evans / G. Bernacchini 1:47:21.8 +6:34.5  
10 R. Kubica / M. Baran (WRC2) 1:49:22.6 +8:35.3  

23:20 Uhr (MESZ)

„Ein großartiges Gefühl!“

Statements aus dem Volkswagen Team.


Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #7

„Der Tag war eigentlich sehr gut – wir waren neben Séb und Julien die Schnellsten im Feld. Wäre da nicht der Plattfuß in der ersten Prüfung gewesen. Am Streckenrand ragten nach fünf Kilometern einige spitze Steine aus dem Boden, die offenbar unseren Reifen beschädigten. Die Luft entwich schließlich vollständig, aber wir entschieden uns trotzdem weiterzufahren. Hätten wir den Reifen gewechselt, hätten wir uns hinter dem ersten Auto der WRC-2 einreihen müssen, das nur eine Minute hinter uns gestartet war – und im Staub zu fahren, hätte uns noch mehr Zeit gekostet. Durch unsere guten Zeiten haben wir über den Tag viel Boden gutgemacht, und wir werden morgen weiter versuchen das Tempo zu machen und den Teams vor uns keine Ruhe zu gönnen. Das i-Tüpfelchen waren die beiden Abschlussprüfungen heute – die bislang besten, seit ich den Polo fahre.“

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #8
„Das war ein sehr guter erster Tag für uns, aber es ist erst Halbzeit bei der Rallye Italien. Der Polo R WRC läuft wie ein Uhrwerk, wir hatten heute keinerlei Probleme. Dabei sind die Bedingungen nicht einfach, vor allem am Morgen waren die Schotterprüfungen sehr rutschig. Sicher hat mir heute auch mein reifenschonender Fahrstil geholfen, die Führung auszubauen. Insgesamt war es mir wichtig, nicht zu viel zu riskieren – das wird auch die Strategie für morgen sein. Trotzdem will ich nach zwei Rallyes ohne Sieg unbedingt wieder das Gefühl erleben, wie es ist, ganz oben auf dem Podium zu stehen. Ein besonderes Highlight war ‚Micky’s Jump‘ auf der Prüfung ‚Monte Lerno‘, sicher einer der spektakulärsten und höchsten Sprünge im Kalender. Zeit kann man dort zwar nicht gutmachen, aber es ist toll für die Zuschauer, und auch wir Fahrer lieben solche Flugeinlagen. Ein großartiges Gefühl!“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Alles in allem ein guter, wertvoller, aber auch fordernder Tag für uns. Mit unserer Leistung sind wir absolut zufrieden. Auf der allerersten Wertungsprüfung haben wir uns in einem Loch die Lenkung leicht beschädigt und mussten damit zwei weitere Prüfungen absolvieren. Die Mechaniker haben das aber beim Remote-Service am Mittag behoben, da wir das Ersatzteil mit an Bord hatten. Der Nachmittag verlief danach richtig gut und hat mir gezeigt, wo ich mich noch verbessern kann. Hier auf Sardinien ist das Haushalten mit den Reifen ein großes Thema. Und genau da kann ich noch etwas dazulernen. Ich nehme die Reifen im Vergleich zu meinen Teamkollegen noch viel zu hart ran. Aber wir haben ein, zwei Ideen, wie ich meinen Fahrstil anpassen kann. Ich bin mit Tag eins hier in Italien sehr zufrieden.“


22:10 Uhr (MESZ)

Perfekter Abschluss für Volkswagen:

je drei Tagessiege für Ogier und Latvala.

 

Acht Wertungsprüfungen, sechs Siege für Volkswagen. So lautet die starke Tagesbilanz bei der Rallye Italien. Die letzte WP des Tages, die 13,55 Kilometer lange Gallura 2, gewann Jari-Matti Latvala im Polo R WRC #7 in 10:39,6 Minuten vor Thierry Neuville im Ford (+5,3 Sekunden) und Teamkollege Sébastien Ogier im Polo R WRC #8 (+5,9 Sekunden). Andreas Mikkelsen (#9) belegte mit 25,6 Sekunden Rückstand Rang sechs.

 

Latvala, der am Morgen wegen eines Reifenschadens zurückgefallen war, feierte mit dem Erfolg seinen dritten Tagessieg – ebenso viele hat der aktuell Führende Ogier zur Halbzeit der Rallye Italien auf dem Konto. Eine Schrecksekunde erlebte Mads Østberg, der mit seinem Ford einen Unfall verursachte. Obwohl sich das Fahrzeug überschlug, blieben Fahrer und Beifahrer zum Glück unverletzt.

 

Trotz Østbergs Ausfall bleibt Mikkelsen in der Gesamtwertung Sechster, weil Teamkollege Latvala durch den Sieg auf der WP 8 am Norweger vorbeiziehen und sich dadurch gleich zwei Plätze auf Position fünf verbessern konnte. Weiterhin unangefochten an der Spitze liegt der WM-Führende Sébastien Ogier. Der Volkswagen Pilot hat zur Halbzeit der Rallye Italien bereits 46,6 Sekunden Vorsprung vor Mikko Hirvonen (Citroën).


20:15 Uhr (MESZ)

Bärenstarker Auftritt von Latvala:

Sieg auf WP 7 vor Ogier.

 

Auf der vorletzten Wertungsprüfung des Tages hat Volkswagen Pilot Jari-Matti Latvala noch einmal alles aus seinem Polo R WRC #7 herausgeholt. Der Finne gewann die 13,55 Kilometer lange Gallura 1 in 10:45,3 Minuten und war damit gleich 10,9 Sekunden schneller als sein zweitplatzierter Teamkollege Sébastien Ogier. Der Franzose konnte sich aber trotzdem freuen, schließlich baute er seine Führung in der Gesamtwertung der Rallye Italien vor Verfolger Mikko Hirvonen erneut aus. Der WM-Führende liegt inzwischen 44,1 Sekunden vor dem Citroën-Piloten.

 

Andreas Mikkelsen fuhr in der WP 7 die siebtschnellste Zeit und verteidigte in der Gesamtwertung seinen sechsten Platz. Allerdings hat Latvala durch seinen starken Auftritt mächtig aufgeholt und liegt nur noch 14 Sekunden hinter dem Norweger auf Position sieben. 


19:50 Uhr (MESZ)

Séb, der Reifenflüsterer.

 

Sardischer Schotter gehört zum Härtesten, was man einem Rallye-Reifen antun kann. Und so ist es nicht verwunderlich, dass an vielen Autos nach zwei oder drei Wertungsprüfungen nicht mehr allzu viel Profil zu sehen ist. Nicht so bei Sébastien Ogier. Selbst nach gut 60 Kilometern am Limit haben die Reifen auf dem Polo R WRC mit der Startnummer 8 schlimmstenfalls das Stadium „gut gebraucht“ erreicht.

 

Keine Frage, der pflegliche Umgang mit den Reifen ist das Geheimnis hinter der nach sechs Wertungsprüfungen bereits deutlichen Führung des Volkwagen Piloten. Während die Konkurrenz mit zu Slicks runtergerubbelten Reifen um Traktion kämpft, setzt sich Ogier an der Spitze immer weiter ab. 42,4 Sekunden beträgt derzeit sein Vorsprung vor Mikko Hirvonen (Citroën).

 

„Ich muss mich nicht einmal besonders konzentrieren, mein Fahrstil ist einfach reifenschonend“, verrät Ogier. Wo andere mit vier stehenden Rädern durch Bremszonen schlittern, tritt der WM-Führende das mittlere Pedal mit der Präzision eines menschlichen Antiblockier-Systems. „Aggressives Bremsen ist das Schlimmste für die Reifen“, bestätigt Teamkollege Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #7), vor den beiden verbleibenden Prüfungen der ersten Etappe Siebter. „Leider gehört es zum finnischen Fahrstil, mit blockierenden Rädern in Kurven hineinzubremsen. Das zu ändern, steht ganz oben auf meiner Liste.“

 

Andere Sorgen planen den einen Platz weiter vorne geführten Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) vor den letzten beiden Prüfungen des Freitags. Besonders die erst um 21:28 Uhr gestartete WP 8 „Gallura 2“ bereitet nicht nur Mikkelsen Kopfzerbrechen. „In der Dunkelheit könnte in der Luft stehender Staub ein großes Problem werden“, sagt der Norweger. Über eine Verlängerung des Startabstandes von zwei auf drei Minuten wird deshalb mit der Rennleitung diskutiert.


17:45 Uhr (MESZ)

Ogier und Latvala auf WP 6

nicht zu schlagen.

 

Nach zuvor zwei Erfolgen von Thierry Neuville (Ford) wurde die sechste Wertungsprüfung der Rallye Italien wieder von den Volkswagen Piloten dominiert. Fast im Parallelflug absolvierten Sébastien Ogier im Polo R WRC #8 und Jari-Matti Latvala (#7) die 31,08 Kilometer lange Monte Lerno 2. Bei vier der insgesamt fünf Zwischenzeiten lagen der Franzose und der Finne weniger als eine Sekunde auseinander. Am Ende setzte sich aber der WM-Führende Ogier in exakt 19:00,0 Minuten knapp vor Latvala (19:04,3) durch. Neuville folgte auf Rang drei mit weiteren 4,1 Sekunden Rückstand. Der dritte Volkswagen Pilot Andreas Mikkelsen kam mit 21 Sekunden Rückstand als Siebter ins Ziel.

 

In der Gesamtwertung der Rallye Italien konnte Ogier durch den Erfolg seine Führung vor Mikko Hirvonen (Citroën) auf nunmehr 42,4 Sekunden ausbauen. Neuer Dritter ist Neuville, der Mads Østberg (Ford) auf den vierten Platz verdrängen konnte. Mikkelsen ist weiterhin Sechster, Latvala auf Position sieben.


15:30 Uhr (MESZ)

Starke Leistung auf WP 5:
Sébastien Ogier setzt sich ab.

Très bien, Séb! Sébastien Ogier hat im Polo R WRC #8 weiterhin alles unter Kontrolle. Auf der fünften Wertungsprüfung (Tergu–Osilo 2) erreichte der Franzose die Ziellinie als Zweiter – ganz knapp hinter Thierry Neuville (Ford), der erneut eine starke Performance zeigte. Weitere 1,4 Sekunden dahinter kam Jari-Matti Latvala im Polo R WRC #7 ins Ziel. Andreas Mikkelsen wurde Sechster.

In der Gesamtwertung konnte Ogier seinen Vorsprung auf Verfolger Mikko Hirvonen (Citroën), der fast elf Sekunden verlor, nun auf 31,1 Sekunden ausbauen. Latvala bleibt Siebter, Mikkelsen belegt Platz sechs.


14:25 Uhr (MESZ)

Nach der Mittagspause:
Volkswagen Motorsport bleibt vorn.

Sébastien Ogier führt die Rallye Italien auch nach der Mittagspause weiter an. Zwar musste sich der Franzose auf der vierten WP (Castelsardo 2) dem Belgier Thierry Neuville (Ford) knapp geschlagen geben – doch der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Mikko Hirvonen beträgt immer noch mehr als 20 Sekunden.


Teamkollege Jari-Matti Latvala kam als Vierter ins Ziel und belegt weiterhin Gesamtrang sieben. „In einer Rechtskurve habe ich etwas hart getroffen. Es hat ein bisschen gedauert, bis klar war, dass nichts beschädigt ist. Erst dann konnte ich wieder richtig pushen“, erklärte der Finne. Andreas Mikkelsen wurde Fünfter und liegt in der Gesamtwertung nach wie vor auf Platz sechs.


13:30 Uhr (MESZ)

Spannung vor zweiter Schleife.

Gelöste Stimmung bei der Mittagspause in Sassari. Beim sogenannten „Remote Service“ durften die Mechaniker von Volkswagen Motorsport nur begrenzt Arbeiten an den Polo R WRC durchführen. Ein gründlicher Check, neue Reifen montieren und Fahrwerk für die Nachmittagsetappe ein wenig höherschrauben, wenn die morgens schon einmal gefahrenen Wertungsprüfungen deutlich tiefere Spurrillen aufweisen – viel mehr gab es nicht zu tun.


Die Fahrer gönnten sich derweil ein paar Nudeln als Stärkung. „Bisher läuft es perfekt für uns, keine Probleme“, sagte Sébastien Ogier (Polo R WRC #8), der nach drei der sechs Wertungsprüfungen vom Freitag in Führung liegt. „Die Prüfungen waren heute Morgen noch sehr glatt. Am Nachmittag wird das sicherlich deutlich härter.“


Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #7) hatte nach den Problemen von der ersten Wertungsprüfung – Reifenschaden und Zeitverlust von fast zwei Minuten – seine gute Laune wiedergefunden. „Ich hoffe, damit habe ich sämtliches Pech für diese Rallye hinter mir“, meinte der Sieger der Rallye Griechenland. „Von jetzt an kann’s nur aufwärtsgehen.“ Latvala geht als Siebter der Gesamtwertung in den Nachmittag.


Einen Rang davor wurde Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) im Zwischenklassement geführt. Der norwegische Junior muss am Freitag jeweils als Fünfter starten (Ogier als Zehnter, Latvala als Zwölfter). „Ich habe deswegen noch keine saubere Ideallinie“, berichtete Mikkelsen. „Am Nachmittag ist dieser Nachteil viel kleiner. Dann dürften die Abstände unter den Topfahrern kleiner werden.“


12:30 Uhr (MESZ)

Weiter auf Erfolgskurs:
Ogier baut seinen Vorsprung aus.

Mit einer Bestzeit auf der dritten Wertungsprüfung (Tergu–Osilo 1) hat Volkswagen Werkspilot Sébastien Ogier seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut. Das Duo Ogier/Ingrassia konnte den Vorsprung um weitere 6,2 Sekunden erhöhen und liegt jetzt 20,5 Sekunden vor Hirvonen/Lehtinen (Citroën). Auf Rang drei folgen Mads Østberg und Co-Pilot Jonas Andersson (Ford). „Wir sind heute Vormittag sehr gute Zeiten gefahren, obwohl wir nicht allzu aggressiv unterwegs waren. Das Auto fühlt sich gut an, es gibt nur wenig zu verbessern“, fasste Ogier den ersten Teil des Rallye-Freitags zusammen.

Sehr gut lief es auch für die Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila, die mit nur 0,3 Sekunden Abstand hinter Ogier als Zweite ins Ziel kamen und sich weiter nach vorn arbeiten. In der Gesamtwertung liegt das Team im Polo R WRC #7 auf dem siebten Platz. Andreas Mikkelsen und Mikko Markkula (Siebte auf dieser WP) liegen einen Rang davor an sechster Stelle.


11:30 Uhr (MESZ)

Fliegender Finne startet durch:
erst Plattfuß, dann Bestzeit.

Nach dem unglücklichen Auftakt gibt Volkswagen Werkspilot Jari-Matti Latvala jetzt alles, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Mit Erfolg: Ein Sieg auf der zweiten Wertungsprüfung (Castelsardo 1) war die Belohnung. „Die Zeit war recht gut, allerdings war es auch ziemlich rutschig auf der Strecke“, lautete Latvalas Fazit nach dem WP-Sieg. 


Schon nach acht Kilometern der ersten Wertungsprüfung „Monte Lerno“ hatte sich Latvala einen Reifenschaden vorne links eingefangen. „Erst ist die Luft nur langsam entwichen“, erzählte er. „Wir haben uns deswegen entschieden, nicht zu wechseln. Stattdessen habe ich etwas Tempo herausgenommen, um den Reifen zu schonen.“
 
Teamkollege Sébastien Ogier kam mit 2,2 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel. „Es war viel loser Schotter auf der Strecke, eine schwierige WP. Aber ich bin problemlos durchgekommen“, kommentierte der WM-Führende das Geschehen.

Andreas Mikkelsen, der leichte Probleme mit der Lenkung seines Polo R WRC hatte, wurde auf dieser WP Siebter. In der Gesamtwertung führt weiterhin Ogier mit 14,3 Sekunden Vorsprung auf Mikko Hirvonen, gefolgt von Mads Østberg. Die Volkswagen Werkspiloten Mikkelsen und Latvala liegen auf den Rängen sechs und sieben.


08:58 Uhr (MESZ)

Toller Start für Volkswagen:
Ogier gewinnt Auftakt-WP.

Sébastien Ogier ist mit einer Bestzeit in die Rallye Italien gestartet: Auf der ersten Wertungsprüfung (Monte Lerno 1) brachte der Volkswagen Werkspilot seinen Polo R WRC in 19:20.2 Minuten ins Ziel – über fünf Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Mikko Hirvonen (Citroën). Dritter wurde Evgeny Novikov (Ford).

Ogiers Teamkollege Andreas Mikkelsen kam als Siebter ins Ziel. Mit Problemen hatte Jari-Matti Latvala zu kämpfen. Der Finne verlor durch einen frühen Reifenschaden fast zwei Minuten auf die Spitze und landete auf Rang zwölf.

Donnerstag, 20.06.2013


Aktuelle Bilder (14)
Letztes Update: 23:50 Uhr (MESZ)


13:45 Uhr (MESZ)

„Ich bin sehr zufrieden mit der Bestzeit.
Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #7

„Ich bin natürlich sehr zufrieden mit der Bestzeit, wir haben damit eine sehr gute Ausgangsposition. Nachdem ich am Morgen bereits die weichen Reifen ausprobiert hatte, hatte ich ein gutes Gefühl für das Qualifying. Angesichts des heißen und trockenen Wetters ist die Entscheidung, mit unserem Polo R WRC als letztes World Rally Car zu starten, sehr leicht gefallen. Wir müssen morgen versuchen, immer auf dem sauberen Teil der Strecke zu bleiben. Die Pisten sind sehr schmal und am Rand warten viele große Steine und Felsbrocken. Unser Ziel ist und bleibt das Podium – wir müssen abwarten, wie sich die Rallye entwickelt, denn sie ist für Fahrer und Beifahrer, Auto und Reifen sehr anstrengend.“

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #8
„Ich bin ganz zufrieden mit dem Zeittraining. Die Top Drei waren mein Ziel, das habe ich erreicht. Hier auf Sardinien als Erster auf die Schotterstrecke zu gehen, ist nie einfach, weil man immer etwas Zeit einbüßt. Es war also wichtig, hier im Qualifying vorn dabei zu sein, um eine hintere Startposition zu wählen. Kompliment an Jari-Matti Latvala, er hat einen tollen Job gemacht. Was den Rest der Rallye betrifft: Wir müssen hier sehr konzentriert zu Werke gehen, denn die schmalen Schotterpisten verzeihen keinen Fehler. Eine Sache stimmt auf jeden Fall, denn der Polo läuft gut. Hoffentlich kommt auch mein Glück wieder zurück.“

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Rang acht – da wäre durchaus mehr drin gewesen. Im Freien Training habe ich harte Reifen gewählt und bin erst zum Zeittraining auf die weichen umgestiegen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so groß ist, aber tatsächlich hat sich das Auto mit den weichen ganz anders angefühlt. Zudem wäre mir in einer Haarnadelkurve beinahe der Motor abgestorben. Das hat nicht viel Zeit gekostet, aber genug, um in diesem engen Feld ein paar Positionen zurückzufallen. Dennoch: Die Ausgangslage für morgen ist nicht so schlecht. Mal sehen, was wir daraus machen können.“


13:40 Uhr (MESZ)

Latvala wählt Startplatz 13 –
Teamkollege Ogier geht von Rang elf in die Rallye.

Das war keine große Überraschung: Volkswagen Werkspilot Jari-Matti Latvala hat sich bei der Wahl der Startposition für den 13. und letzten Platz entschieden. Der Finne konnte seine Position als Erster wählen, nachdem er im Qualifying die schnellste Zeit gefahren war.

Sébastien Ogier startet als Elfter, direkt vor dem Russen Evgeny Novikov (Ford). Mikko Hirvonen (Citroën) geht von Rang zehn in die WP, Thierry Neuville vom neunten Platz. Davor starten Mads Østberg (Ford) als Achter und Dani Sordo (Citroën) als Siebter.

Volkswagen Werkspilot Andreas Mikkelsen geht als Sechster in die erste Wertungsprüfung.


11:45 Uhr (MESZ)

„Präzision ist alles“:

Latvala Schnellster im Qualifying.

 

Nach seinem Sieg bei der Qualifikation zur Rallye Italien ist Volkswagen Werkspilot Jari-Matti Latvala schon einen Schritt weiter. „Dass ich hinter allen Konkurrenten losfahren kann, verschafft mir eine saubere Ideallinie“, schaute der Finne auf die erste Etappe am Freitag voraus. „Auf dieser Linie zu bleiben, ist wichtig. Weil die Pisten hier sehr schmal sind, ist Präzision alles.“

 

Denn wo bei anderen Rallyes mehr oder weniger tiefe Gräben neben der Piste mit etwas Glück den einen oder anderen Ausrutscher verzeihen, lauern auf der Mittelmeerinsel Sardinien unnachgiebige Bäume oder Steine. „Trotzdem gibt es natürlich Stellen, an denen man Kurven schneiden muss“, beschrieb Latvala. „Diese Passagen muss man sehr genau im Streckenaufschrieb verzeichnen.“

 

Obwohl er sich hinter Latvala und Evgeny Novikov (Ford) anstellen musste, war auch Sébastien Ogier mit seinem Qualifying-Ergebnis zufrieden. „Ich musste als Erster starten, das war sicher ein Nachteil“, sagte der WM-Führende, der 1,571 Sekunden hinter Latvala Dritter wurde. „Vor allem beim Start war noch viel loser Schotter auf der Piste, der für durchdrehende Räder gesorgt hat.“ Auch der Franzose hat Respekt vor den sardischen Streckenbegrenzungen. „Der kleinste Fahrfehler kann hier große Folgen haben. Ein wenig Vorsicht ist deswegen keine schlechte Idee.“

 

Vierter wurde Mikko Hirvonen (Citroën), auf Rang fünf platzierte sich Thierry Neuville (Ford). Sechster wurde Mads Østberg (Ford), Siebter Dani Sordo (Citroën).

 

Andreas Mikkelsen im dritten Polo R WRC von Volkswagen Motorsport beendete die Qualifikation auf Rang acht. „Ich habe in einer Kehre beinahe den Motor abgewürgt“, erzählte der Norweger. „Außerdem habe ich zwischen Freiem Training und Qualifying von harten auf weiche Reifen gewechselt. Daran musste ich mich erst gewöhnen.“

Vorberichte


Mittwoch, 19.06.2013


10:00 Uhr (MESZ)

„Wir wollen auf Sardinien wieder voll angreifen.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Jari-Matti Latvala, Polo R WRC #7
„Ich mag die Rallye Italien. Sie hat ein paar sehr schnelle Prüfungen. Man fährt sehr dicht und mit hoher Geschwindigkeit an Felsen und Bäumen vorbei. Es ist also absolute Präzision gefragt. Der Untergrund ist eigentlich relativ hart und steinig, darüber befindet sich in der Regel aber eine dicke Sandschicht. Die Grip-Verhältnisse sind deshalb nicht perfekt, denn die Prüfungen werden dadurch sehr rutschig. Von daher ist es nicht einfach, eine gute Abstimmung zu finden, aber ich denke, dass wir in Griechenland schon eine gute Basis gefunden haben. Ich hoffe, auch bei anderen Rallyes dieses Jahr noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden zu können. Unser Hauptziel ist es jedoch, in der Herstellerwertung so viele Punkte wie möglich zu holen. Am wichtigsten ist, in der restlichen Saison konstant und schnell zu sein.“

Sébastien Ogier, Polo R WRC #8
„Im Gegensatz zu Griechenland dürfte die Rallye Italien etwas materialschonender sein. Der Untergrund ist teilweise sandig, also sehr weich. Die Hitze wird bei dieser Rallye eine wichtige Rolle spielen, denn für gewöhnlich ist es Ende Juni auf Sardinien sehr warm. Angesichts der hohen Temperaturen werden wir vermutlich die harte Reifenmischung einsetzen. Wir wissen jedoch auch, dass auf sandigem Untergrund die weichere in der Regel besser funktioniert. Es kommt also darauf an, den richtigen Kompromiss für die Bedingungen zu finden, die wir tatsächlich antreffen. Eines ist aber klar: Nachdem die Rallye Griechenland nicht einfach für uns war, wollen wir auf Sardinien wieder voll angreifen.“

Andreas Mikkelsen, Polo R WRC #9
„Das Wochenende in Griechenland war einfach klasse für mich. Drei Wertungsprüfungen gewonnen und bei der Power Stage einen Punkt geholt zu haben, ist wirklich ein sehr gutes Ergebnis – Platz vier ist mein bisher bestes in der WRC. Ich möchte einfach so weiterarbeiten wie bisher. Seit unserem Debüt mit dem Polo R WRC in Portugal haben wir uns kontinuierlich verbessert. Ich freue mich deshalb wirklich sehr auf Sardinien. Bei der Rallye Italien kann man härter attackieren als in Griechenland, denn dort wird das Material nicht so stark belastet. Dank der Tests vor der Rallye Italien haben wir auch mit der Abstimmung einen weiteren Schritt vorwärts gemacht und uns vor allem darauf konzentriert, am Differenzial zu arbeiten.“


Donnerstag, 13.06.2013


18:30 Uhr (MESZ)

Harter Schotter und brütende Hitze:

der Trip an die Costa Smeralda.

An der Nordost-Küste von Sardinien liegen einige der exklusivsten Urlaubsorte von Italien. Für die Teams aus der Rallye-Weltmeisterschaft wird der Trip an die Costa Smeralda, die Smaragd-Küste, allerdings alles andere als erholsam. Die Schotter-Wertungsprüfungen des italienischen WM-Laufs zählen zu den härteren im Kalender. Außerdem werden hochsommerliche Temperaturen erwartet – im Vergleich zu 2012 findet die Rallye fast fünf Monate früher statt. Für zusätzlichen Stress sorgt der eng gesteckte Zeitplan. Zwischen Freitagmorgen (Start WP 1 um 07:58 Uhr) und dem frühen Samstagabend (18:50 Uhr) stehen 16 WPs mit einer Gesamtlänge von 304 Kilometern auf dem Programm.


Mit dem Sieg von Jari-Matti Latvala und Beifahrer Miikka Anttila (beide Finnland) bei der Akropolis-Rallye in Griechenland hat der Polo R WRC eindrucksvoll bewiesen, dass er auch auf hartem Schotter der Maßstab ist. Zusätzliche Sicherheit gab den Ingenieuren und Piloten ein ausführlicher Test auf Sardinien in der Woche vor der Rallye, bei dem auch Fußballstar Lukas Podolski für ein paar Runden auf dem Beifahrersitz Platz nahm.


WM-Spitzenreiter Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia (beide Frankreich) und die Griechenland-Sieger Latvala/Anttila gehören beim siebten WM-Lauf der Saison daher eindeutig zu den Favoriten unter den rund 40 Teilnehmern. Die beiden Finnen gewannen schon 2005, Jari-Matti Latvala damals im zarten Alter von 20 Jahren, auf der Insel die seriennahe Gruppe N. 2009 standen sie auch in der Gesamtwertung ganz oben auf dem Podium. Sébastien Ogier (bisher vier Starts beim italienischen WM-Lauf) freut sich besonders auf die Wertungsprüfung „Tergu–Osilo“ (WP 3/5). 2012 gelang dem Franzosen hier das Kunststück, im technisch weit unterlegenen Škoda Fabia S2000 die Bestzeit zu fahren – vor der versammelten Meute der World Rally Cars.


Den Junioren Andreas Mikkelsen (Norwegen) und Copilot Mikko Markkula (Finnland), die bei der vergangenen Akropolis-Rallye ihren Polo R WRC zum ersten Mal zu Bestzeiten trieben, fehlt dagegen noch die nötige Sardinien-Erfahrung, um ein Wort um den Sieg mitreden zu können. Mikkelsen war erst zwei Mal an der Costa Smeralda am Start. Die Rallye Italien-Sardinien ist der letzte WM-Lauf vor der Sommerpause. Erst am ersten August-Wochenende geht es weiter mit der Rallye Finnland.


Montag, 10.06.2013


12:30 Uhr (MESZ)

„Der Polo R WRC ist unglaublich schnell.“

Interview mit Artur Wronski, Chefmechaniker.


Herr Wronski, mit wie vielen Polo R WRC reisen Sie zu den Rallyes? Steht jedem Fahrerteam ein Ersatzauto zur Verfügung?
Wir sind immer mit drei Fahrzeugen unterwegs, jedes Fahrerteam hat ein Fahrzeug zur Verfügung. Die Ersatzfahrzeuge bleiben bei Volkswagen Motorsport in Hannover. Bei einem Unfall oder einem Defekt versuchen wir, dieses Fahrzeug zu reparieren. Wenn das nicht gelingt, scheidet das Team leider aus.

Haben Sie immer alle Ersatzteile dabei oder variiert das je nach Rallye?
Wir haben immer alle Ersatzteile dabei, die man während einer Rallye austauschen darf. Getriebe, Fahrwerks- und Karosserieteile etc. Der Motorblock und die Rohkarosse dürfen während einer Rallye nicht ersetzt werden.

Durften Sie schon mal eine Runde als Beifahrer im Polo R WRC drehen?
Ich darf den Polo R WRC sogar selbst fahren. Beim Verladen, bei kurzen Fahrten von A nach B. Bei diesen Gelegenheiten nutzen wir den Polo R WRC wie die Fahrer (lacht). Im letzten Jahr war ich auch bei der gesamten Testphase mit dabei, dort durfte ich das Fahrzeug auch fahren.

Dann kennen Sie den Polo R WRC ja wirklich gut. Wie schnell ist er und wie schwierig ist er zu fahren?
Er ist unglaublich schnell, es ist unmöglich, ihn mit einem normalen Straßenauto zu vergleichen. Sein Handling ist sehr anspruchsvoll.

Mit wie vielen Mechanikern arbeiten Sie an einem Polo R WRC und wie sehen die Aufgabenverteilungen aus?
Es sind acht Mechaniker für beide Fahrzeuge erlaubt. Wenn beide Polo R WRC im Service sind, arbeiten jeweils vier Mechaniker an jedem Auto. Am Abend, beim Flexi-Service, arbeiten alle acht Mechaniker an einem Fahrzeug. Obwohl jeder Mechaniker alles kann, gibt es feste Rollen. Dabei wird der Polo R WRC aufgeteilt: vorne links, vorne rechts und so weiter. So können sich Automatismen einspielen.


Streckenprofil

HART ABER HERZLICH.

Eine Rallye, die weh tun kann.

Sardiniens Schotter fordert die World Rallye Cars permanent.

Mehr erfahren

Länderprofil

Italien in Zahlen.

Ausgewählte Fakten zum Gastgeberland der WRC.

Geographie, Klima, Wirtschaft, Auto und Verkehr: Italien im Kurzportrait.

Mehr erfahren