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„Und dann war da noch...“

Witziges, Kurioses und Wissenswertes aus vier Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft.

2013

Und dann war da noch ...

... ein überraschender Moment für Julien Ingrassia nach der Rallye Mexiko 2013. Das Volkswagen Motorsport Team begrüßte zur Feier des zweiten Saisonsiegs in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) Sébastien Ogier und Julien Ingrassia nicht nur jubelnd, sondern trug dabei obendrein Catcher-Masken. Nicht von ungefähr: Das Thema „Mister Mysterio“ ist in der Rallye-WM ein Running Gag, bei dem Julien Ingrassia und der Journalist Jerome Bourret überraschende Auftritte in den Rallye-WM-Alltag einbauen. In Mexiko ist Wrestling Kult.

2013

2014

Und dann war da noch ...

... der Koch des Volkswagen Teams bei der Rallye Mexiko 2014. Daniel Zillgen hatte peinlich genau darauf geachtet, dass nur amerikanisches und argentinisches Fleisch auf den Tisch kam. Bei mexikanischem Fleisch besteht das Risiko, dass bei der Aufzucht das Medikament Clenbuterol verwendet wird, welches gleichzeitig ein verbotenes Dopingmittel darstellt.

2014

2014

Und dann war da noch ...

... das schlaflose Alghero bei der Rallye Italien 2014. Die späten Service-Zeiten bei der Rallye Italien sorgten für eine einmalige Stimmung im Service-Park, der direkt am Hafen von Alghero gelegen ist. Tausende von Zuschauern, eine Partymeile mit Straßenverkaufsständen und Yachten im Hintergrund – genau das Richtige für die italienische Seele und eine stimmungsvolle Kulisse für die Rallye-WM. 

2014

2014

Und dann war da noch ...

... ein intensiver Weckruf bei der Rallye Finnland 2014. Die Fahrer sämtlicher Teams wurden am Sonntagmorgen im zentralen Hotel der Rallye Finnland von einem Feueralarm „geweckt“. Das schrille Piepen ausgelöst hatte Luis Moya, zweimaliger Weltmeister an der Seite von Carlos Sainz und jetzt in Diensten des Volkswagen Teams. Moya hatte beim Frühstück seine Brotscheibe im Toaster vergessen, die prompt übelst zu Qualmen begann und zum Brikett mutierte. Nicht bestätigt ist dagegen, ob Moya auch den Satz „In Gottes Namen, Carlos, bitte mach den Toaster aus“ aussprach.

2014

2015

Und dann war da noch ...

… „Fahranfänger“ Andreas Mikkelsen im Sommer 2015. Der WM-Dritte des vergangenen Jahres stieß bei dem Versuch, ein Auto in seiner Wahlheimat Monaco auf seinen Namen zuzulassen, auf eine ungewöhnlich hohe Hürde. Weil es die allererste Zulassung von Mikkelsen sein sollte, verlangte seine Versicherung ein Empfehlungsschreiben – in Monaco gilt Mikkelsen nämlich als Fahranfänger. Der Norweger fragte deshalb bei seinem Arbeitgeber Jost Capito an, ob er ihm die „Fahrtauglichkeit“ bescheinigen könne. 

2015

2015

Und dann war da noch ...

... ein großes Augenzwinkern bei der Rallye Australien 2015. Das Volkswagen Team feierte nämlich den Hersteller-Titel auf dem Podium nicht nur mit blauen WM-T-Shirts, sondern trugen auch dazu passende weiße Schlumpf-Mützen – und spielten damit auf die farbenfrohe Volkswagen Teamkleidung von Partner Salomon an, die seit Jahresbeginn von allen Seiten großes Lob erhält.  

2015

2016

Und dann war da noch ...

... ein wahrer Rallye-Sprint bei der Rallye Schweden 2016. Wegen des warmen Wetters in Schweden und anhaltendem Tauwetter vor dem zweiten WM-Lauf des Jahres sahen sich die Veranstalter gezwungen, neun von 21 Wertungsprüfungen abzusagen. Die Distanz der Prüfungskilometer verkürzte sich auf 226,48 km – damit bildete die Rallye Schweden 2016 die kürzeste WM-Rallye aller Zeiten. Bisher stellten die Rallye Frankreich 2015 mit 245,35, die Rallye Argentinien 2007 mit 248,90 und die Rallye Jordanien 2011 mit 259,56 Kilometern auf Zeit die kürzesten Wettbewerbe der Rallye-WM-Geschichte dar.

2016

2016

Und dann war da noch ...

... der erfolgreichste Facebook-Post in der Geschichte von Volkswagen Motorsport – und damit die wohl berühmteste Kuh-Familie Mexikos. Die erlangte dank eines brillanten Ausweich-Manövers von Sébastien Ogier bei der Rallye Mexiko 2016 in den sozialen Netzen wahren VIP-Status. Mehr als 5,2 Millionen Nutzer erreichte das Video, in dem der dreimalige Weltmeister bei vollem Rallye-Tempo den Rindern mit einem gekonnten Haken auswich. 

2016

2016

Und dann war da noch ...

... das „World Rally Car“ für den kommenden Rallye-Weltmeister des Jahres 2041. Ein Rutschauto im Design des Polo R WRC bekam Sébastien Ogier bei der Rallye Polen 2016 von seinem Team für seinen knapp drei Wochen alten Sohn Tim Kaiser-Ogier überreicht. „Ich hoffe, er macht ordentlich Gebrauch davon“, so Papa Ogier. 

2016

2016

Und dann war da noch ...

... die Torten-Revanche bei der Rallye Deutschland 2016. Jost Capito hatte bei der Rallye Schweden 2014 Jari-Matti Latvala eine Torte „überreicht“. Anlässlich von 300 WP-Bestzeiten landete das gute Stück damals jedoch auf direktem Wege im Gesicht des Finnen. Nach der Rallye Deutschland gab es das Re-Match aus Latvala-Sicht: Als kleiner Abschiedsgruß landete eine Sahnetorte im Gesicht des scheidenden Motorsport-Direktors Capito, „abgefeuert“ vom Vize-Weltmeister von 2014 und 2015.

2016

2016

Und dann war da noch ...

… das „Breakfast of Champions“. Vor dem großen Tag, an dem Sébastien Ogier bei der Rallye Spanien 2016 zum vierten Mal Rallye-Weltmeister wurde, verputzte er beim Frühstück wie gewohnt ein Omelette. Seit er bei Volkswagen mit dem Polo R WRC startet, war es das insgesamt 200.

2016