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Montag, 13.11.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager stellt im Polo R WRC Weltrekord auf.

 

Raimund Baumschlager (A) hat die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen. Bei der Rallye Waldviertel (A) triumphierte der 57-Jährige im Volkswagen Polo R WRC und sicherte sich bereits seinen 14. Titel in dem nationalen Championat. Baumschlager stellte damit einen Weltrekord auf, denn vor ihm hatte weltweit noch kein anderer Fahrer 14 nationale Meistertitel geholt. 

 

Das Saisonfinale in der ORM hätte spannender kaum sein können: Bis zur letzten von insgesamt 14 Wertungsprüfungen lag der Österreicher mit Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) noch 0,8 Sekunden hinter dem Titelverteidiger Herrmann Neubauer (A/Ford) und wäre somit auch Zweiter der Meisterschaft geworden. Auf der letzten Prüfung setzte der Salzburger mit seinem Polo dann aber alles auf eine Karte, ließ Neubauer 5,4 Sekunden hinter sich und krönte sich mit vier Punkten Vorsprung zum Champion.

 

Dementsprechend groß war die Freude des Routiniers: „Nachdem wie die Meisterschaft und vor allem das Finale gelaufen ist, muss ich sagen, das ist mein schönster Meistertitel. Auch weil es sehr wahrscheinlich mein letzter Staatsmeistertitel gewesen sein wird.“ Der Sieg bei der Rallye Waldviertel war Baumschlagers dritter Saisonerfolg. Zuvor hatte er bereits die Rebenland-Rallye sowie die Škoda Rallye Liezen gewonnen.

 

Weitere Informationen: www.brr.at

Dienstag, 07.11.2017


FIA Rallye-Weltmeisterschaft

Volkswagen gibt Ausblick auf neuen Polo GTI R5.

 

Der GTI für den Rallye-Sport: Mit dem Polo GTI R5 kehrt Volkswagen unter neuen Vorzeichen in den Rallye-Sport zurück. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Volkswagen die rund 270 PS starke Rallye-Version des Polo professionellen Teams und ambitionierten Fahrern anbieten, um an Meisterschaften rund um den Globus – darunter die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) – teilnehmen zu können. Eine Skizze des Fahrzeugs, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, gibt einen ersten Vorgeschmack.

 

„Mit dem Polo GTI R5 möchten wir unsere Expertise aus vier Rallye-WM-Titeln erfolgreich auf den Kundensport übertragen und ein erstklassiges Sportgerät für etliche Rallye-Meisterschaften, von der nationalen Serie bis zur WM, anbieten“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Bis zum ersten Renneinsatz im kommenden Jahr werden wir den Polo GTI R5 einem intensiven Testprogramm unterziehen, um für die sehr unterschiedlichen Streckenbedingungen in aller Welt gerüstet zu sein.“

 

Die Entwicklung des Polo GTI R5 läuft seit Jahresbeginn auf Hochtouren, erste Testfahrten sind noch in diesem Jahr geplant. Die Erfahrungswerte aus der erfolgreichen Rallye-WM-Ära fließen direkt ein: Für die Entwicklung des Polo GTI R5 zeichnet Volkswagen Motorsport-Technikdirektor François-Xavier „FX“ Demaison, Vater des Rekordsiegers Polo R WRC, verantwortlich. Gerard Jan de Jongh bringt als leitender Projektingenieur ebenfalls seine volle Expertise ein. Zuvor fungierte der Niederländer als Renningenieur von Sébastien Ogier, der mit Volkswagen vier Mal in Folge den Fahrer-Titel gewann.

 

Der Polo GTI R5 verfügt wie das Serienmodell – dessen Markteinführung noch Ende dieses Jahres ansteht – über einen kraftvollen Vierzylinder-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung. Dazu gesellen sich Allradantrieb, ein sequenzielles Fünfgang-Renngetriebe und ein umfassendes Sicherheitspaket als wichtigste Merkmale der 2012 vom Automobilweltverband FIA ins Leben gerufenen R5-Kategorie. Diese bietet Privatfahrern, Teams und Importeuren die Möglichkeit, kosteneffiziente und zugleich leistungsstarke Rallye-Fahrzeuge in nationalen, regionalen und internationalen Meisterschaften einzusetzen. 

 

Für Volkswagen Motorsport stellt der Polo GTI R5 einen weiteren Meilenstein der strate-gischen Neuausrichtung dar: Nach der erfolgreichen Einführung des Golf GTI TCR, der seit 2016 auf der Rundstrecke in zahlreichen Meisterschaften Siege und Titel einfährt, weitet Volkswagen Motorsport sein Kundensport-Engagement nun auf den Rallye-Sport aus.

Sonntag, 22.10.2017


Rallylegend 2017

Ogier und Polo R WRC begeistern die Fans.

 

Sébastien Ogier (F), der mit Volkswagen viermal die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewann, saß an diesem Wochenende erstmals wieder im Polo R WRC. Anlass war die Rallylegend in San Marino – das jährliche Treffen legendärer Rallye-Fahrer und Autos –, die in diesem Jahr im Andenken an den 2007 verstorbenen Rallye-Weltmeister Colin McRae besonders prominent besetzt war. Rallye-Beifahrer und -Weltmeister Luis Moya (E) hatte eingeladen und neben Ogier waren auch die Rallye-Champions Sébastien Loeb (F), Juha Kankkunen (FIN), Ari Vatanen (FIN), Stig Blomqvist (S), Petter Solberg (N), Didier Auriol (F), Miki Biasion (I) und Marcus Grönholm (FIN) dabei und präsentierten ihre legendären Rallye-Fahrzeuge in einem Korso vor rund 70.000 begeisterten Fans. Auch McRaes Eltern, sein Bruder und seine Tochter besuchten die Veranstaltung.

 

„Leider gehöre ich nicht zu der Generation, die Colin McRae noch persönlich kennenlernen durfte“, sagte Ogier, der nach seiner kurzen Fahrt noch fleißig Autogramme für die Fans schrieb. „Er war eine Ikone und für mich eine wirkliche Inspiration, Rallye-Pilot zu werden. Es ist wirklich eine Ehre, hier sein zu dürfen. Außerdem war es schön, nach so langer Zeit mal wieder in meinem Weltmeister-Polo zu sitzen.“ 

Donnerstag, 19.10.2017


Pikes Peak 2018

Rückkehr der Gipfelstürmer.

 

Neue Herausforderung im Motorsport mit der Technologie von morgen: Volkswagen entwickelt ein rein elektrisch betriebenes Rennfahrzeug für das berühmteste Bergrennen der Welt. Der allradgetriebene Prototyp soll am 24. Juni 2018 am Start des Pikes Peak International Hill Climb in Colorado/USA stehen, um im Ziel auf 4.300 Meter Höhe eine neue Bestmarke für Elektroautos zu setzen. Das neue Motorsport-Projekt ist Teil der Transformation von Volkswagen zum führenden Hersteller von E-Fahrzeugen: Bis zum Jahr 2025 wird die Marke 23 rein elektrisch angetriebene Modelle anbieten. 

 

„Das Pikes-Peak-Bergrennen ist eines der berühmtesten Autorennen der Welt, eine enorme Herausforderung und damit hervorragend geeignet, die Leistungsfähigkeit kommender Technologien zu beweisen“, erklärt Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Unser Elektro-Rennfahrzeug wird mit innovativer Batterie- und Antriebstechnik ausgestattet sein. Der extreme Belastungstest am Pikes Peak wird uns wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung liefern und ein Schaufenster für unsere Produkte und ihre Technik sein.“

 

Das Fahrzeug wird von Volkswagen Motorsport in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Entwicklung in Wolfsburg entwickelt. „Das Rennen am Pikes Peak ist für uns ein Neuanfang. Zum ersten Mal entwickeln wir ein rein elektrisches Rennfahrzeug“, erklärt Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Das Projekt ist außerdem ein wichtiger Meilenstein in unserer Motorsport-Neuausrichtung. Unsere Mannschaft ist förmlich elektrisiert, diese große Herausforderung anzunehmen.“ Volkswagen Motorsport hatte am Pikes-Peak-Bergrennen zuletzt 1987 mit einem spektakulären, zweimotorigen Golf teilgenommen, das Ziel aber knapp verpasst. „Höchste Zeit für eine Revanche“, so Smeets weiter.

 

Das internationale Pikes-Peak-Bergrennen – von Kennern auch „Race to the clouds“ genannt – wird seit 1916 nahe Colorado Springs in den Rocky Mountains ausgetragen und führt über eine Strecke von 19,99 Kilometern vom Start in 1.440 Metern Höhe hinauf zum Gipfel in 4.300 Metern über Meeresniveau. Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom Neuseeländer Rhys Millen aufgestellt.

Montag, 02.10.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Erster Sieg für Baumschlager im Polo R WRC.

 

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben dem Volkswagen Polo R WRC den ersten Sieg in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft beschert. Das Duo gewann die Rallye Liezen mit dem 350 PS starken Allradler aus Wolfsburg vor Andreas Aigner/Ilka Minor (A/A, Škoda). Mit acht Bestzeiten aus 13 Wertungsprüfungen bewiesen Baumschlager/Winklhofer einmal mehr das große Potenzial des Weltmeister-Polo von 2016. Die Gesamtführenden der Meisterschaft – Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford) – beendeten die Rallye nach einem Reifenschaden auf Rang vier. Somit liegen Baumschlager und Winklhofer vor dem Saisonfinale in der Gesamtwertung nur noch zwei Zähler hinter Neubauer und Ettel.

 

Weitere Informationen: www.rallye-oem.at

Montag, 24.07.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager belegt Platz zwei bei der Rallye Weiz im Polo R WRC.

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben im Volkswagen Polo R WRC bei der Rallye Weiz Platz zwei belegt. Um den Podiumsplatz beim fünften Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mussten die beiden Volkswagen Piloten jedoch bis zum Schluss zittern: Auf der 13. von insgesamt 14 Wertungsprüfungen waren Schwierigkeiten an der Bremse des Polo aufgetreten. Nachdem der Defekt vor der abschließenden Sonderprüfung nicht behoben werden konnte, musste Baumschlager gute 9,8 Kilometer ausschließlich mit der Vorderbremse zurücklegen. Dennoch rettete er Platz zwei ins Ziel.

Zuvor bewiesen Baumschlager und Winklhofer die Leistungsfähigkeit des 318 PS starken 2016er-Polo – sie holten vier Prüfungsbestzeiten und lieferten sich einen engen Kampf um die Spitze mit den späteren Siegern Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford). In der Meisterschaft liegt Baumschlager mit nun 67 Punkten auf Rang drei, sein Rückstand auf den Gesamtführenden Neubauer beträgt 14 Zähler.

Raimund Baumschlager (A), Volkswagen Polo R WRC
„Gleich zu Beginn der Sonderprüfung 13 war der Bremskreis auf der Hinterachse, vermutlich durch einen Stein, lahmgelegt. Ich hörte einen lauten Knall und habe kurzfristig überlegt stehen zu bleiben, habe mich aber dann nur mit der vorderen Bremsachse durchgekämpft. Bis zum Schluss habe ich gezittert und gebetet, dass wir die Rallye überhaupt zu Ende fahren können. Nun bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“

 

Weitere Informationen: www.rallye-weiz.at

Montag, 17.07.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager startet bei der Rallye Weiz im Polo R WRC.

Raimund Baumschlager (A) wird am kommenden Wochenende (21.–22. Juli) mit dem Volkswagen Polo R WRC bei der Rallye Weiz an den Start gehen. Für Baumschlager und seinen Co-Piloten Pirmin Winklhofer (D) ist der Auftritt in der Steiermark der dritte in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mit dem 318 PS starken 2016er-Polo – dem Fahrzeug, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten WM-Titel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingefahren hatte. Nach Platz zwei bei der Wechselland Rallye und einem unfallbedingten Ausfall zuletzt bei der Schneebergland Rallye stellen Baumschlager und Winklhofer sich bei der Rallye Weiz nun 14 Wertungsprüfungen über 178,16 Kilometer. Der Einsatz des Polo R WRC für das Baumschlager Rallye & Racing Team wird von Volkswagen Motorsport im Rahmen des Kundensportprogramms unterstützt.

 

Weitere Informationen: www.rallye-weiz.at

Montag, 26.06.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager scheidet im Polo R WRC nach Unfall aus.

Kleine Ursache, große Wirkung: Raimund Baumschlager (A) ist bei der Schneebergland Rallye, dem vierten Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden. Aufgrund eines Fehlers im Aufschrieb kam sein Volkswagen Polo R WRC bei der zweiten von insgesamt acht Sonderprüfungen mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab und überschlug sich. Baumschlager und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) blieben dabei unverletzt. Der Sieg ging an Niki Mayr-Melnhof/Poldi Welsersheimb (A/A, Ford).

Dienstag, 02.05.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager wird im Polo R WRC Zweiter.

Raimund Baumschlager (A) hat bei der Wechselland Rallye, die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, den zweiten Platz belegt. Es war der erste Einsatz des Siegerautos aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten WM-Titel eingefahren hat – nach dem Ausstieg von Volkswagen Motorsport aus der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Bei extrem schwierigen Bedingungen entschied Baumschlager vier von 15 Wertungsprüfungen für sich.

Mehr als ein Achtungserfolg für Baumschlager und Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D), die zuvor nur wenige Testkilometer mit dem 2016er Polo R WRC absolvieren konnten. „Es war brutal schwierig, denn das Wetter hat alles geboten, was es gibt. Von Regen über Nebel bis zu Schneefall. In Anbetracht der Umstände bin ich mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden“, so Baumschlager, dem am Ende nur 8,7 Sekunden auf Gewinner Hermann Neubauer (A) fehlten. Der Einsatz des Polo R WRC für das Baumschlager Rallye & Racing Team wurde von Volkswagen Motorsport im Rahmen des Kundensportprogramms unterstützt.

Montag, 24.04.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager im Polo R WRC am Start.

Das Weltmeister-Auto meldet sich zurück: Der Volkswagen Polo R WRC wird bei der Wechselland Rallye (28./29. April), die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, an den Start gehen. Als weltweit erster Privatfahrer wird Raimund Baumschlager (A) den Erfolgsgaranten aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten Titel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingefahren hat, für das Baumschlager Rallye & Racing Team steuern.

„Ich bin unglaublich stolz, dass ich den Polo R WRC fahren darf. Es ist zum einen eine große Ehre für mich, zum anderen ist die Vorfreude darauf kaum in Worte zu fassen“, so Baumschlager, der von Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) navigiert wird. Für seine Starts im Polo R WRC wird Baumschlager als Kunde von Volkswagen Motorsport unterstützt. So wird Gerard-Jan de Jongh, der Weltmeister Ogier während seiner Zeit bei Volkswagen erfolgreich betreut hat, auch Baumschlager als Ingenieur zur Seite stehen.