Schließen X

Tourenwagen-Schule.

Von 1998 bis 2014 auf dem Stundenplan: Nachwuchsförderung „powered by Volkswagen“ im Tourenwagen-Markenpokal. Eine Schule fürs Leben.

Die Alternative.

Eine kostengünstige Alternative zur Formel 3? Darauf hatte Volkswagen Ende der 90er-Jahre eine Antwort parat: die Tourenwagen-Schule. Damit wurde von 1998 bis 2014 jungen Talenten der Einstieg in den Motorsport ermöglicht.

Mehr als nur das Einmaleins.

Für viele Nachwuchsfahrer war es mehr als nur das Einmaleins des Motorsports, …

Fürs Leben gelernt.

… denn sie haben durch die Tourenwagen-Schule fürs Leben gelernt.

Absolute Chancengleichheit.

Der ADAC Volkswagen Touring Junior Cup wurde 1998 ins Leben gerufen. Zehn Rennen richtete die Marke aus Wolfsburg mit dem damals brandneuen Lupo als Rennfahrzeug aus. Das Ziel: neben einem kostengünstigen Einstieg in den professionellen Tourenwagen-Rennsport auch absolute Chancengleichheit.

ADAC Volkswagen Lupo Cup.

Ab 1999 hieß die Tourenwagen-Schule von Volkswagen dann ADAC Volkswagen Lupo Cup.

Rat und Tat.

Kris Nissen, späterer Volkswagen Motorsport-Direktor, stand den Schülern als erfahrener Tourenwagenfahrer mit Rat und Tat zur Seite. Er gab ihnen nicht nur Tipps, wie man mit dem Renn-Lupo am schnellsten um den Kurs fährt, sondern sprach – wenn nötig – auch mal ein Machtwort, wenn es die Jungspunde bei Manövern etwas übertrieben.

SICHERHEIT.

Auch das Thema Sicherheit wurde im Nachwuchs-Cup stets großgeschrieben. Bereits zu Beginn der Nachwuchsserie verfügte der Lupo über einen stabilen Überrollkäfig, eine Feuerlöschanlage und Renngurte.

Der Automobil-Veredler.

Um die Chancengleichheit zu garantieren, wurden alle über die Jahre eingesetzten Modelle zentral vom Automobil-Veredler Abt Sportsline betreut.

Spektakulärer Auftritt.

Mit dem ADAC Volkswagen Lupo Cup gelang Volkswagen ein spektakulärer Auftritt, denn den Lupo gab es erst rund ein halbes Jahr nach dem Start der Rennserie beim Händler zu kaufen. Das sorgte natürlich für Aufsehen.

It's Polo time.

2004 löste der ADAC Volkswagen Polo Cup den ADAC Volkswagen Lupo Cup ab.

Der neue Star.

Von 2010 bis 2014 war dann der 235 PS starke ­Scirocco im Volkswagen Scirocco R-Cup der Star in der Volkswagen Tourenwagen-Schule.

Push, to pass!

Das Push-to-Pass-System, das gemeinsam mit Serienpartner Bosch entwickelt wurde, verlangte von den Piloten einen taktischen Umgang mit 50 zusätzlichen PS, die für einen kurzen Zeitraum abgerufen werden konnten. Somit bestand die Möglichkeit, Überholmanöver einzuleiten oder auszukontern.

Reger Austausch.

Unter den weltweiten Markenpokal-Rennserien gab es regen Austausch. Fahrer aus Japan, Südafrika oder Indien sammelten in Deutschland Erfahrungen.

Legenden.

Für zusätzliche Würze sorgten in all den Jahren zahlreiche Legenden als Gaststarter – von Formel-1- Weltmeister Damon Hill über Fußball-Weltmeister Andreas Brehme und Skisprung-Olympiasieger Sven Hannawald bis hin zu Stratosphären-Springer Felix Baumgartner.

Frauenpower.

Außerdem gab es reichlich Frauenpower auf der Rennstrecke zu bewundern. 2014 griffen gleich vier schnelle Ladys an: Doreen Seidel, Mikaela Åhlin-Kottulinsky, Lucile Cypriano und Jasmin Preisig setzen die männlichen Kollegen mächtig unter Druck. Die damals 21-jährige Schwedin Åhlin-Kottulinsky sorgte für ein Novum: Als erste und einzige Frau gewann sie in 17 Jahren Tourenwagen-Schule ein Rennen – und dann noch den Saisonhöhepunkt auf dem Norisring.

Pepper-Party.

Der letzte Meistertitel im Scirocco R-Cup ging allerdings an einen ihrer männlichen Kollegen, den Südafrikaner Jordan Lee Pepper.

Time To Say Goodbye.

Mit dem Saisonfinale in Hockenheim 2014 wurde die letzte Absolventen-Gruppe top ausgebildet in die Welt des Motorsports geschickt – und das Kapitel Volkswagen Tourenwagen-Schule geschlossen.