Rückblick 2016.

Donnerstag, 08.12.2016


Volkswagen Schweden prüft weiteres Motorsport-Engagement.

Volkswagen Schweden prüft aktuell eine Fortsetzung des Engagements in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft nachdem Johan Kristoffersson in diesem Jahr im Volkswagen Polo RX Supercar den zweiten Platz der Gesamtwertung belegte. Gleichzeitig gab Partner Marklund Motorsport bekannt, dass man sich 2017 in der Rallycross-Europameisterschaft engagieren wird.

 

2016 ging Volkswagen RX Schweden mit Unterstützung durch Volkswagen Schweden und schwedischen Volkswagen Händlern in der Weltmeisterschaft an den Start. Geführt wurde das Team von Marklund Motorsport und Kristoffersson Motorsport. Die Bilanz waren besagter zweiter Gesamtrang von Johan Kristoffersson und der dritte Platz in der Teamwertung.

 

„Wir möchten uns bei Marklund Motorsport für das erfolgreiche Jahr bedanken und wünschen ihnen viel Glück in der Europameisterschaft“, sagte Sten Forsberg, Chef von Volkswagen Schweden. „Volkswagen Schweden hat sich in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise und intensiv im Motorsport engagiert. In welcher Form wir das auch 2017 tun werden, wird aktuell geprüft.“


Montag, 28.11.2016


„Vize“-Meister!

Mit einem zweiten Platz beim Saisonfinale hat sich Johan Kristoffersson (S) den „Vize-Titel“ in der der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft gesichert. Der Schwede vom Team Volkswagen RX Sweden kam in Rosario (RA) hinter Andreas Bakkerud (N, Ford) ins Ziel. Kristofferssons Teamkollege Anton Marklund (S) verpasste im Volkswagen Polo RX Supercar das Finale in Argentinien und belegte am Ende Rang sieben.

Damit schließt Volkswagen RX Sweden die Saison mit 316 Punkten auf Platz drei in der Team-Wertung ab. Mattias Ekström (S, 272 Punkte) stand bereits seit dem vergangenen Rennwochenende in Deutschland als Champion fest. Nach dem zwölften und letzten Saisonlauf hat er einen Vorsprung von 32 Punkten auf Kristoffersson (240), Marklund (76) belegt Rang zwölf.

„Ich muss zugeben, dass ich heute ein bisschen wie meine Großmutter gefahren bin um Reifenschäden zu vermeiden - keine Drifts, keine Kollisionen", sagte Kristoffersson nach dem Rennwochenende. „Es ist ein tolles Gefühl, Zweiter der Meisterschaft geworden zu sein. Zu Beginn des Wochenendes sah es nicht so aus, als lägen wir da wo wir gerne sein wollten. Doch jeder im Team hat hart gearbeitet und wir haben im Vergleich zum Vorjahr im Endklassement noch einen Platz gutgemacht. Ein großer Dank an alle im Team und an unsere Partner!“ 


Freitag, 25.11.2016


Spannung bis zum Schluss.

Rosario in Argentinien. Heimat des Fußballstars Lionel Messi und drittgrößte Stadt des Landes. Die Rallye Dakar machte hier in der Vergangenheit Station, die Fans gelten als besonders euphorisch. Am Wochenende steht erneut der Sport in der Metropole 300 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires im Mittelpunkt: Die Rallycross-Weltmeisterschaft ist zu Gast. Obwohl der Meister mit Mattias Ekström (Audi) seit dem Lauf in Deutschland bereits feststeht, dürfen sich die Fans noch auf gleich zwei Entscheidungen in der Meisterschaft freuen.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei Johan Kristoffersson und sein Team Volkswagen RX Sweden. Der Schwede liegt aktuell auf WM-Rang drei, ebenso sein Team. Während Johan noch nach vorne auf Platz zwei schielen darf, muss sich Volkswagen RX Schweden nach hinten orientieren um Rang drei abzusichern. Derzeit liegt der Rennstall mit 283 Punkten auf Rang drei vor der Hoonigan-Mannschaft (271 Punkte).

 

Auf dem etwas mehr als ein Kilometer langen Kurs, der zu 40 Prozent aus Schotter- und zu 60 Prozent aus Asphaltpassagen besteht, muss es Kristoffersson gleich mit drei Fahrern aufnehmen, die im Kampf um die WM-Plätze zwei und drei noch ein Wörtchen mitreden. Darunter echte Schwergewichte: Petter Solberg (Citroën), Andreas Bakkerud (Ford) sowie der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (Peugeot). Solberg auf zwei (221) und Loeb (194) auf fünf trennen dabei gerade einmal 27 Punkte. Kristoffersson liegt vier Zähler hinter Solberg und sieben Punkte vor Bakkerud.

 

„Wir brauchen in Argentinien ein starkes Wochenende, aber ich denke, dem sollte nichts im Wege stehen“, sagt Krisoffersson, der in diesem Jahr den Lauf in Frankreich gewann. „Ich habe ein kleines Punktepolster auf Bakkerud und Loeb und liege dicht hinter Solberg. Wir waren bei den letzten Rennen schnell und haben auch für das Finale noch etwas Speed gefunden. Niemand wird gerne Vierter. Ich bin optimistisch, dass wir noch einen Pokal mitnehmen können. In beiden Wertungen unter den ersten Drei zu landen wäre super.“

 

Teamchef Michael Schneider wäre über dieses Ergebnis ebenfalls hocherfreut. „Johan hätte den zweiten Platz in der WM wirklich verdient, er hatte besonders zu Beginn der Saison häufig Pech und wurde von Kontrahenten aus dem Rennen geräumt“, sagt Schneider. „Wir werden unser Bestes geben, um ihm das zu ermöglichen.“ Mit Anton Marklund hat Volkswagen RX Sweden einen weiteren Unterstützer im Kampf um den dritten Platz der Teamwertung. Der junge Schwede will nach zwei vierten Plätzen in diesem Jahr endlich den Sprung auf das Podium schaffen. Marklund: „Ich werde wirklich alles geben, um zum Saisonende dieses Highlight zu schaffen.“ 


Montag, 17.10.2016


Pech für Kristoffersson im Finale auf dem Estering.

Ein Reifenschaden beim elften Saisonlauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft hat Johan Kristoffersson vom Team Volkswagen RX Sweden das Finale auf dem Estering verdorben. Aus der letzten Startreihe ins Rennen gegangen, schob sich Kristoffersson im Volkswagen Polo RX Supercar in der ersten Rennrunde bereits auf den vierten Platz vor, ehe ihm durch einen Schaden am linken hinteren Reifen eine weitere Aufholjagd nicht mehr möglich war. Damit endeten auch Kristofferssons Titelhoffnungen.

„Wir hatten eine gute Geschwindigkeit und haben uns damit eine gute Startposition für das Halbfinale erarbeitet“, sagte Kristoffersson. „Ich war optimistisch zeigen zu können, was wir draufhaben, aber dann hatte ich Schwierigkeiten beim Start. Das war sehr ärgerlich. Ich habe dann hart gekämpft, um ins Finale zu kommen. Im Halbfinale sind wir die schnellste Runde gefahren und im Finale haben wir um eine Podiumsplatzierung gekämpft, doch dann kam der Reifenschaden – und das war’s. Gut, dass wir einige Punkte sammeln konnten. Wir werden hart arbeiten, um auch in Argentinien schnell zu sein.“

Kristofferssons Teamkollege Anton Marklund wurde am Ende als 15. gewertet, Tanner Foust kam bei seinem Gaststart in Deutschland auf Platz 18. Mattias Ekström (Audi) reichte ein fünfter Platz im Finale auf dem Estering, um sich den WM-Titel 2016 ein Rennen vor Saisonende zu sichern. Der letzte Saisonlauf wird am 25. November im argentinischen Rosario gestartet.


Donnerstag, 13.10.2016


Finale vor dem Finale.

„It ain’t over til the fat lady sings“: Ursprünglich stammt dieser Spruch aus der klassischen Oper, längst aber hat er auch in anderen Bereichen Einzug erhalten. Frei übersetzt bedeutet er, dass erst am Ende abgerechnet wird. Auch und vor allem in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft ist das so. Denn: Alles ist möglich, auch und vor allem für Johan Kristoffersson (S) und das Team Volkswagen RX Sweden.

 

Keine Frage – der Start in die Saison verlief für Kristoffersson und das neugegründete Team aus Schweden mühsam, fast schon holprig. Lange Zeit mussten die Skandinavier auf den ersten Podestplatz warten – genauer gesagt bis zum siebten Lauf in Trois-Rivières (CDN). Der lange Atem hat sich gelohnt. Spätestens seit dem Gastspiel in Übersee läuft’s für Kristoffersson und das 600 PS starke Volkswagen Polo RX Supercar – und wie es läuft. Es läuft so gut, dass Kristoffersson zwei Läufe vor Schluss zum ersten Herausforderer des Gesamtführenden, Mattias Ekström (S, Audi), avanciert ist. 

 

Nur noch 27 Punkte trennen die beiden Landsmänner voneinander, 60 Zähler werden in dieser Saison maximal noch vergeben, die ersten 30 davon am Estering in Deutschland. Wenig überraschend, dass JK jetzt aufs Ganze geht: „Wir werden alles dafür geben, so viele Punkte wie möglich für die Meisterschaft zu holen und den Abstand zu verkürzen.” Gelingt das, dann ist beim abschließenden Lauf in Argentinien ein Herzschlagfinale garantiert. Nichts wünscht man sich beim Volkswagen Team RX Sweden in diesen Tagen wohl mehr.

 

Teamkollege Anton Marklund wartet derweil noch auf den ersten Podestplatz, beim Heimspiel seines Dienstwagens wartet nun die nächste Chance auf ihn – und dafür fühlt sich der Youngster gewappnet: „Ich mag die Strecke und habe dort in der Vergangenheit schon einige gute Resultate eingefahren. Mit entsprechend viel Selbstbewusstsein gehe ich an den Start und hoffe, den deutschen Zuschauern eine großartige Show bieten zu können.“ Ganz nebenbei geht es für das schwedische Team auch um wertvolle Punkte für die Team-WM – auch dort könnte die Reise in dieser Saison noch bis ganz oben hingehen.

 

Einer der erst kürzlich bewiesen hat, wie man die Team-Meisterschaft gewinnt, wird das schwedische Team in Deutschland unterstützen: Tanner Foust. Jüngst sicherte sich der US-Amerikaner mit dem Volkswagen Andretti Team den Hersteller-Titel in der Global-Rallycross-Meisterschaft, in Buxtehude fährt er als Gaststarter für RX Sweden.


Dienstag, 04.10.2016


Kristoffersson wahrt mit starkem Lettland-Start Titelchancen.

Zwei Rennen vor dem Saisonende hat Johan Kristoffersson (S) mit einem starken Auftritt in Lettland die Chancen auf den Titelgewinn in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft für sich und das Team von Volkswagen RX Sweden gewahrt. Am zehnten Rennwochenende schob sich der Schwede im Volkswagen Polo RX Supercar mit 201 Punkten auf Platz zwei der Gesamtwertung hinter den führenden Mattias Ekström (S, Audi, 228 Punkte). „Das macht den Rest der Saison zu einem echten Thriller“, sagte Kristoffersson, der Zweitschnellster im ersten Halbfinale war und im Finale Platz fünf belegte. Das vorletzte Rennwochenende der Saison wird vom 14. bis 16. Oktober auf dem Estering (D) ausgetragen.


Donnerstag, 29.09.2016


Mission in Riga: Aufholjagd!

Drei Saisonläufe stehen in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) noch aus und Johan Kristoffersson, Fahrer des Volkswagen RX Sweden Teams, hat für den Saisonendspurt eine klare Devise: Aufholen! Durch seinen Sieg im französischen Lohéac und einen vierten Platz in Spanien machte der Schwede in Diensten des Volkswagen RX Sweden Teams zuletzt weiter Boden gut. Er liegt zwar weiterhin auf Gesamtrang drei, der Rückstand zum Zweitplatzierten Petter Solberg (Citroën) beträgt allerdings nur noch 16 Punkte. Auf den Gesamtführenden Mattias Ekström (Audi) fehlen Kristoffersson derzeit 26 Zähler.

 

Das anstehende Rennwochenende wird in Riga ausgetragen. Kristoffersson peilt auch in Lettlands Hauptstadt einen Sieg an. Einfach wird das allerdings nicht, ist der Kurs doch ein völlig neuer. Da er zu 60 Prozent aus Asphalt besteht und Kristoffersson langjährige Rundstrecken-Erfahrung hat, ist er aber optimistisch. „Wir werden unser Bestes geben, um den Trend weiter fortzusetzen“, sagt Kristoffersson. „Der Kampf um die Meisterschaft ist in vollem Gange und wir kämpfen mindestens um einen Platz unter den ersten Drei in der Meisterschaft. Wenn wir bei den letzten drei Rennen gewinnen können, ist vielleicht sogar der Titel drin. Wir geben nicht auf. Hoffentlich liegt mir der Kurs in Riga. In der Regel komme ich auf Strecken wie dieser, mit vielen Asphalt-Abschnitten, aber gut zurecht.“

 

Während Kristoffersson mit weiteren Siegen liebäugelt, hofft Teamkollege Anton Marklund, in Riga endlich seinen ersten Podiumsplatz der Saison einzufahren. Der Schwede war bislang in diesem Jahr vom Pech verfolgt und wurde häufig in Zwischenfälle verwickelt. Bei den Rennen in Schweden und Kanada gelang Marklund mit dem Volkswagen Polo RX Supercar aber immerhin der Sprung ins Finale. „Ich will in Riga endlich zeigen, wie schnell ich bin“, sagt Marklund. „Bei den letzten Läufen lief es nicht so gut für mich, weil viele Dinge eintraten, auf die ich keinen Einfluss habe. Doch das Polo RX Supercar ist schnell und ich weiß, dass wir auf das Podium fahren können. Für gewöhnlich bin ich auf neuen Kursen von Beginn an schnell, also kann ich vielleicht in Riga den Sprung auf das Podest schaffen. Das ist schon lange überfällig.“


Montag, 19.09.2016


Barcelona: Kristoffersson verpasst Podest.

Die Erfolgsserie von Johan Kristoffersson ist gerissen. Der Fahrer des Teams Volkswagen RX Sweden hat beim neunten Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) den Sprung auf das Podest verpasst. Zwar hatte der Schwede den Finallauf auf dem 1,13 Kilometer langen Parcours in Barcelona (E) als Dritter beendet, kassierte aber im Anschluss an das Rennen wegen einer Berührung mit einem Konkurrenten eine Strafe und wurde aus der Wertung des abschließenden Durchgangs genommen.

 

In der Fahrer-Weltmeisterschaft liegt Kristoffersson weiterhin auf dem dritten Platz und besitzt bei noch drei ausstehenden Events nach wie vor die Chance auf den Titel. Teamkollege Anton Marklund verpasste den Sprung ins Finale und landete auf dem 14. Rang.


Freitag, 16.09.2016


Die Aufholjagd kann weitergehen.

 

Formel 1 im Mai, MotoGP im Juni – die FIA World Rallycross Weltmeisterschaft (WRX) im September: Keine Frage, der katalanische Motorsport-Fan bekommt während einer Saison so einiges an Spektakel zu Gesicht. Aber während die beiden anderen Rennserien am Anfang ihrer jeweiligen Saison in Barcelona gastieren, gibt sich die WRX in einer vorentscheidenden Phase die Ehre auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

 

Noch vier Rennen sind zu absolvieren und noch vier Fahrer dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen – einer davon heißt Johan Kristoffersson, fährt ein 600 PS starkes Volkswagen Polo RX Supercar und ist mit besten Empfehlungen in die katalanische Hauptstadt gereist: Platz drei in Kanada und der Sieg in Frankreich haben Kristoffersson in der Gesamtwertung bis auf den dritten Rang vorgespült, entsprechend zuversichtlich blickt der Fahrer vom Team Volkswagen RX Sweden voraus: „Es ist großartig, mit einem Sieg im Gepäck nach Barcelona zu kommen. Ich kann es kaum erwarten, vor den zahlreichen fantastischen Fans zu fahren. Ich freue mich wirklich sehr auf das Event.“

 

Dass ihm die Strecke liegt, das hat der Schwede bereits im Vorjahr bewiesen. Rang zwei belegte er am Ende. Mit einem ähnlichen Resultat würde sich Kristoffersson auch in der Meisterschaft eine gute Ausgangsposition für die restliche Saison herausfahren und die Aufholjagd fortsetzen. Gerade einmal 23 Punkte trennen ihn derzeit vom führenden Petter Solberg.

 

Nicht ganz so gut lief die Saison bislang für Teamkollege Anton Marklund, für ein gutes Resultat ist der Youngster der Schweden aber allemal gut, wie er in diesem Jahr schon einige Male bewiesen hat und auch für das Event in Spanien hat er sich einiges vorgenommen: „Wir haben uns gut auf Barcelona vorbereitet. Wir wissen, dass wir ein gutes Paket haben. Ich habe großes Vertrauen in das Potenzial des Autos.“

 

Exakt 1,13 Kilometer lang ist der Parcours, der auf der traditionsreichen Strecke aufgebaut wurde. Rund 60 Prozent der Distanz gilt es auf Asphalt, rund 40 Prozent auf Schotter zu absolvieren.


Montag, 05.09.2016


Volkswagen Pilot Kristoffersson siegt in Frankreich.

Grenzenloser Jubel: Johan Kristoffersson vom Team Volkswagen RX Sweden hat den achten Lauf zur FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) gewonnen. Der Schwede feierte im Finale von Lohéac einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Andreas Bakkerud (Ford) und Sébastien Loeb (Peugeot). Für Kristoffersson und das 600 PS starke Volkswagen Polo RX Supercar war es der erste Sieg in der Saison 2016, für das neue Team Volkswagen RX Sweden der erste WRX-Triumph überhaupt nach der Fusion von Marklund Motorsport und Volkswagen Team Sweden.

„Der Volkswagen Polo RX und mein Fahrstil haben gut zu den nassen Bedingungen gepasst – und Schnellster in Q3 und Q4 gewesen zu sein, war fantastisch“, sagte Kristoffersson. „Das Halbfinale war ebenfalls gut, ich habe einfach einen klaren Kopf behalten. Im Finale habe ich dann einen guten Start hingelegt und in Kurve drei im Rückspiegel Petter Solberg entgegengesetzt der Fahrtrichtung gesehen. Von diesem Zeitpunkt an habe ich Druck gemacht. Nachdem ich über Funk gehört habe, dass ich mit Abstand vorn liege, habe ich versucht, mich von den Randsteinen fern zu halten und kontrolliert Druck zu machen. Dem Team muss ich ein großes Dankeschön ausrichten. Wir haben über Nacht einige Dinge am Auto positiv verändert, das Fahren war eine Freude. Es ist einfach fantastisch!“

Kristofferssons Teamkollege Anton Marklund hatte hingegen weniger Glück und verpasste den Sprung ins Halbfinale. „Im Training war ich im ersten Durchgang direkt auf Platz vier, auch als die Konkurrenz bereits zwei Versuche hatte. Die Geschwindigkeit war auf jeden Fall da“, sagte Marklund. „Meine Jungs haben hart gearbeitet, um das Auto nach dem Unfall in Kanada für dieses Event wiederherzustellen, und einen einzigartigen Job gemacht. Es hat auch ganz gut funktioniert, wir hatten jedoch ein paar kleine Probleme. Das ist sehr schade, weil Lohéac besonders ist. Die Fans sind zahlreich vertreten und sehr leidenschaftlich. Sie wissen, wer du bist und sie lieben alles rund um das Thema Rallycross. Mein Fokus liegt jetzt auf Barcelona in zwei Wochen. Dort werden wir um einen Platz auf dem Podium kämpfen – mit beiden Autos.“


Donnerstag, 01.09.2016


Willkommen in der „Stadt des Automobils“!

Lohéac – nicht gerade ein Name, den man sofort mit Autos oder Rennsport verbindet. Die kleine Stadt in der Bretagne zählt gerade einmal 700 Einwohner und wirkt ein wenig verschlafen. Dennoch hapert es den Einwohnern nicht an Selbstbewusstsein. Sie nennen ihre Stadt gerne village de l’automobile - Stadt des Automobils. 

 

Und das kommt nicht von ungefähr: Drei Fahrschulen gibt es im Städtchen, dazu ein Automuseum mit 400 Ausstellungsstücken. Außerdem drei Rennstrecken: Eine Kartbahn, ein Quad-Kurs und eine Anlage für Rallycross-Rennen, die alle zusammen mehr Platz einnehmen als die Wohngebiete der inmitten von grünen Wiesen gelegenen Ortschaft.

 

Am Wochenende steht Lohéac im Interesse der Weltöffentlichkeit. Denn die Rallycross-Weltmeisterschaft ist für ihren achten Saisonlauf zu Gast und zieht Fans aus dem ganzen Land an. Insgesamt 72 Autos werden dann über den nur teilweise asphaltierten Kurs rasen, darunter auch das Team Volkswagen RX Sweden, die in der Bretagne gerne einen Trend fortsetzen wollen.

 

Beim letzten Rennen in Trois-Rivières, Kanada, fuhr Johan Kristoffersson im Volkswagen Polo RX Supercar mit Platz drei auf das Podium. Zusammen mit Teamkollege Anton Marklund zog er zudem bei den letzten beiden Läufen in Schweden und Kanada ins Finale ein. 

 

„Ich glaube, wir können den Schwung von den letzten beiden Rennen mitnehmen und in Frankreich wieder auf das Podium fahren“, sagt Kristoffersson. „Der Kurs von Lohéac beansprucht die Reifen stark. Es ist vielleicht der Kurs im Kalender, wo sich die Rundenzeiten zwischen Training und Finale am meisten verbessern, da er anfangs dreckig ist und dann immer sauberer wird. Darauf muss man bei der Abstimmung reagieren um ein schnelles Auto zu haben.“ Kristoffersson ist aktuell Vierter der Gesamtwertung, nur drei Punkte hinter Andreas Bakkerud (Ford/132) auf Platz drei.

 

Teamkollege Anton Marklund erlebte in Kanada ein denkbar ungünstiges Finale. Praktisch auf der Ziellinie hatte der Schwede einen heftigen Abflug. „Ich bin sehr glücklich, in Lohéac überhaupt an den Start gehen zu können, da mein Auto sehr stark beschädigt war“, sagt Marklund. „Ich fahre sehr gerne in Lohéac und die vielen Zuschauer machen das Rennen zu etwas ganz Besonderem. Angesichts der guten Leistung unseres Autos sowie der Entwicklungsarbeit, die wir dieses Jahr geleistet haben, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir schnell sein können. Ich hoffe, dass wir an die guten Leistungen von den letzten beiden Rennen anknüpfen können. Ich war jetzt zwei Mal Vierter, meine erste Platzierung auf dem Podium wäre schon großartig. Das Team wartet zudem auf den ersten Sieg. Natürlich hoffe ich, dass das auch möglich ist.“


Montag, 08.08.2016


Erster Podestplatz für Volkswagen RX Sweden.

Im siebten Anlauf hat es geklappt: Johan Kristoffersson (S) hat dem Volkswagen Team RX Sweden mit dem dritten Platz in Trois-Rivières (CDN) den ersten Podestplatz in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) beschert.

 

Teamkollege Anton Marklund (S) gelang ebenfalls der Sprung ins Finale, er belegte in der Endabrechnung den sechsten Platz. Für das 600 PS starke Volkswagen Polo RX Supercar bleibt Kanada mit dem dritten Podestplatz in Folge ein gutes Pflaster.

 

„Wir waren in dieser Saison schon so oft nah dran. Nun hat es endlich geklappt“, freute sich Kristoffersson, der in der Fahrer-WM nur noch drei Punkte hinter dem dritten Platz zurückliegt. Das nächste WRX-Event findet vom 2. bis 4. September in Lohéac (F) statt.


Donnerstag, 04.08.2016


Mit Updates und guten Erinnerungen nach Übersee.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit: Über einen Monat hatten Teams, Fahrer und Fans Zeit, durchzuatmen – jetzt geht die FIA Rallycross-Weltmeisterschaft in die nächste Runde – endlich! Das siebte Event der Saison steht auf dem Programm, erstmals in dieser Saison geht es nach Übersee, genauer gesagt nach Trois-Rivières, gelegen in der kanadischen Provinz Québec.

 

Mit dabei: Das Volkswagen Team Schweden, das beim sechsten Event im heimischen Höljes das beste Saisonresultat feierte und mit entsprechend viel Selbstvertrauen die Reise über den Atlantik auf sich genommen hat. Gleichzeitig schwingen auch gute Erinnerungen an vorangegangene Events in Kanada mit.

 

„Es ist großartig, dort zu fahren. Die Begeisterung und die Leidenschaft der Menschen in Trois-Rivières für unseren Sport ist einfach riesig, die Veranstaltung ist etwas ganz Besonderes“, sagt Anton Marklund, der vor zwei Jahren an selber Stelle auf dem zweiten Platz landete. Ein Resultat, gegen das er in diesem Jahr sicherlich nichts einzuwenden hätte.

 

Denn nach wie vor wartet das vor der Saison neugegründete schwedische Team auf die erste Podestplatzierung. Dennoch liegt der zweite Fahrer im Volkswagen Team Schweden, Johan Kristoffersson, in der Gesamtwertung auf einem beachtlichen vierten Platz, die Maßgabe für den 27-Jährigen ist daher klar: „Das Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln und auf dem Podest zu landen.“

 

Dabei mithelfen sollen auch Verbesserungen am rund 600 PS starken Volkswagen Polo RX Supercar, wie der Schwede verrät: „Wir haben einige Updates durchgeführt, die uns sicherlich weiterhelfen werden. Schon in der Vorsaison waren wir in Kanada zu Beginn des Wochenendes stark unterwegs, in diesem Jahr wollen wir das gesamte Event über fokussiert bleiben.“


Montag, 04.07.2016


Bestes Saisonergebnis für Volkswagen RX Sweden beim Heimspiel.

Auch beim Heimspiel in Höljes hat es für das Team Volkswagen RX Sweden in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft nicht zum ersten Podestplatz der Saison gereicht. Dennoch stand am Ende das beste Resultat der aktuellen Saison.

Nach einem starken Auftakt ging Johan Kristoffersson mit dem 600 PS starken Volkswagen Polo RX Supercar als Führender in den zweiten Tag und qualifizierte sich für das Finale der besten Sechs. Darin vertreten war auch Teamkollege Anton Marklund, der am Samstag mit der besten Zeit aufhorchen ließ und auch im Finale lange um das Podest kämpfte – am Ende reichte es zu Rang vier. Einen Platz hinter ihm überquerte Kristoffersson die Ziellinie.

„Wir haben Updates mitgebracht und das gesamte Event über nachgewiesen, dass wir bei nassen, trockenen und kniffligen Bedingungen schnell sind“, sagte Kristoffersson. „Wir hatten an diesem Wochenende erneut die Geschwindigkeit, wie bereits in den vier Events zuvor in dieser Saison.“

Kristofferssons Teamkollege Marklund sagt: „Wir hatten ein sehr gutes Tempo und wir haben gezeigt, dass wir insbesondere beim Testen eine Menge Geschwindigkeit gefunden haben. Ich bin am Samstag die schnellste Zeit gefahren – das zeigt, was wir erreichen könnten.“

In der WM-Gesamtwertung belegt Kristoffersson (106 Punkte) nach sechs von insgesamt zwölf WRX-Veranstaltungen den fünften Platz. Marklund liegt mit 46 Zählern auf Rang 13.


Mittwoch, 29.06.2016


Heimspiel am Magischen Wochenende.

 

Während Schweden bei der Fußball-EM schon die Heimreise antreten musste, steht für das Team von Volkswagen RX Schweden noch ein Heimspiel auf dem Plan. Heimrennen müsste man sagen, wenn man ganz genau sein will. Platz vier in der EM-Gruppe E reichte den schwedischen Kickern nicht zum Sprung ins Achtelfinale. Und Platz vier wollen auch Johan Kristoffersson und Anton Marklund in ihren 600 PS starken Volkswagen Polo RX Supercars vermeiden, wenn sie beim sechsten Saisonlauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft in Höljes an den Start gehen. Nichts weniger als ein Platz unter den besten Drei ist das Ziel. „Ein Podiumsplatz wäre phantastisch“, sagt Marklund. Und sein Vater Jan Marklund, zugleich Teamchef bei Volkswagen RX Schweden, ergänzt: „Es ist für uns das wichtigste Rennen der ganzen Saison.“

 

Auf die Unterstützung der schwedischen Fans kann das schwedische Team schon jetzt zählen. Nicht weniger als 40.000 Zuschauer verfolgten das Rallycross-Spektakel im vergangenen Jahr. Dieses Mal sollen noch mehr Zuschauer im Motorstadion von Höljes dabei sein und erneut für echte Gänsehaut-Atmosphäre sorgen. Nicht umsonst ist die Veranstaltung als das „magische Wochenende“ bekannt. Nur 1,21 Kilometer kurz ist der Track – 60 Prozent mit Asphaltuntergrund, der Rest Schotter – entsprechend perfekt muss jeder Start sein, weil nicht viel Zeit bleibt, um Fehler zu korrigieren.

 

„Die Strecke ist phantastisch“, sagt Kristoffersson. „Ein echter Rallycross-Track, der alles hat. Zwei große Sprünge, einige schnelle und einige trickreiche Abschnitte. Und auch die Joker-Lap finde ich sehr gut.“ Auch wenn es zuletzt in Höljes nicht für Podiumsplätze reichte, hat das Team in den letzten drei WM-Läufen gezeigt, dass die Volkswagen Polo RX Supercars das nötige Tempo gehen können. Entsprechend teilt sich Kristoffersson Platz drei der Fahrermeisterschaft mit dem neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (Peugeot) und Volkswagen RX Schweden rangiert in der Teamwertung auf dem dritten Platz. „Wir haben ein gutes Gefühl für das Rennen“, sagt der Teamchef, „und hoffen, dass wir dieses Mal auch das Glück auf unserer Seite haben.“

 

Wenn alles so kommt, wäre das Rennwochenende in Höljes nicht nur ein erfolgreiches, sondern definitiv auch - magisch.


Freitag, 24.06.2016



Montag, 13.06.2016



Freitag, 10.06.2016


„Highway to Hell“: Volkswagen RX Sweden vor WRX-Lauf in Norwegen.

 

Um es vorwegzunehmen: die Rockband ACDC hat in ihrem Welt-Hit “Highway to Hell“ nicht den Weg zum beschaulichen, nicht einmal 2.000 Einwohner zählenden Ort in Norwegen gemeint. Gerockt wird in Hell an diesem Wochenende trotzdem: beim fünften Lauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft. Für das in Norwegens Nachbarland Schweden beheimatete Rallycross-Team Volkswagen RX Sweden ist es quasi ein zweites Heimrennen. Ebenso für die beiden schwedischen Piloten Johan Kristoffersson und Anton Marklund, die mit dem 600 PS starken Volkswagen RX Supercar am Start sind.

„Ich mag den Kurs sehr“, sagt Marklund. „Der Kurs in Hell ist so nah an meinem Zuhause wie keine andere Rallycross-Strecke, ich muss dieses Mal ‚nur‘ 600 Kilometer anreisen. Meine Familie und viele Freunde werden mit dabei sein, was immer toll ist. Der Volkswagen Polo RX ist schnell, das haben wir bewiesen. Der Kurs in Norwegen liegt mir, ich bin also ziemlich zuversichtlich, dass wir ein gutes Wochenende haben werden. Hoffentlich können wir nicht nur das Halbfinale, sondern auch das Finale erreichen und die erste Podiumsplatzierung in diesem Jahr holen.“

„Der Kurs in Norwegen ist toll, es ist eine klassische Rallycross-Strecke“, sagt Kristoffersson. „Viele Fans werden da sein, die Atmosphäre ist immer sehr gut. Es ist insgesamt keine Highspeed-Strecke und die ‚Joker Lap‘ ist in der ersten Kurve, was ich persönlich sehr mag. Vergangenes Jahr war ich zum ersten Mal dort und auf Anhieb gut unterwegs. Dieses Jahr bei meinem zweiten Start sollte es für mich einfacher sein. Wir wollen wie immer um Podiumsplatzierungen und den Sieg kämpfen.“

Wer das Finale in Hell am Sonntag live verfolgen möchte, der hat im WRX-Livestream (http://www.fiaworldrallycross.com/live) die Möglichkeit dazu.


Sonntag, 29.05.2016



Freitag, 27.05.2016



Sonntag, 15.05.2016



Freitag, 13.05.2016



Mittwoch, 11.05.2016


Foust startet bei zwei Rennen für Volkswagen RX Schweden.

 

Tanner Foust wird in dieser Saison zwei Rennen für das Team Volkswagen RX Schweden in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft bestreiten. Seinen ersten Einsatz hat der US-Amerikaner beim Rennen in Lydden Hill (GB) vom 27. bis 29. Mai. Foust, der drei Mal die Global Rallycross-Meisterschaft, zwei Mal die Formula-Drift-Meisterschaft und vier Goldmedaillen bei den X-Games gewann, wird zudem beim deutschen WRX-Lauf auf dem Estering (14. bis 16. Oktober) am Start sein.

 

Tanner, der bislang bei sieben WRX-Läufen teilnahm, wird neben den Stammfahrern Johan Kristoffersson und Anton Marklund in einem dritten Volkswagen Polo RX Supercar auf Punktejagd gehen. „Ich freue mich auf meine Rückkehr in die Rallycross-Weltmeisterschaft mit meinen Partnern Rockstar Energy Drink und Volkswagen RX Schweden“, sagte Foust, der 2014 den WRX-Lauf in Finnland gewann. „Das Team arbeitet sehr professionell, die Autos sind einfach spitze.“

 

Tanner fügte hinzu: „Das Team hat sich vor der Saison neu aufgestellt und besteht aus sehr erfahrenen Leuten. Die Volkswagen Polo RX Supercars waren in diesem Jahr bisher echt schnell, daher kann ich es kaum erwarten, eins davon zu fahren. Ich freue mich sehr darauf, nach Lydden Hill zurückzukehren. Das ist der Geburtsort des Rallycross-Sports, die Strecke hat also eine enorme Geschichte. Ich kann es kaum erwarten.“


Montag, 09.05.2016



Freitag, 06.05.2016


Heimspiel für das Polo RX Supercar.

„Rallycross meets DTM“. Der zweite Saisonlauf der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft steigt am Wochenende im Rahmenprogramm der beliebtesten Tourenwagen-Rennserie der Welt. Ein spektakuläreres Ambiente könnte es kaum geben. Das stadionähnliche Motodrom in Hockenheim bietet eine einzigartige Atmosphäre und zieht stets tausende Fans an.

Das Team Volkswagen RX Schweden reist mit einer guten Ausgangslage zum deutschen WM-Lauf, bei dem es sich aufgrund zweier Rennen um einen so genannten „Double-Header“ handelt. Johan Kristoffersson war beim Saisonauftakt im portugiesischen Montalegre schnell unterwegs und fuhr mit seinem 600 PS starken Volkswagen Polo RX Supercar im Finale die schnellste Rennrunde. Eine Kollision mit einem Konkurrenten führte dann allerdings dazu, dass der Schwede Sechster wurde. Johan sammelte in den Qualifikation-Durchgängen und im Finale in Portugal 21 Punkte und liegt auf dem dritten Rang der Gesamtwertung. In der Teamwertung belegt Volkswagen RX Schweden aktuell mit 28 Zählern Position zwei.

„Im letzten Jahr waren wir in Hockenheim ziemlich schnell und ich mag die Strecke sehr“, sagt Kristoffersson. „In diesem Jahr wird die Streckenführung ein bisschen anders sein. Es macht aber auf jeden Fall Spaß, am gleichen Wochenende dort zu fahren wie die DTM. In Montalegre waren wir schon schnell und wir haben seitdem ein paar neue Dinge getestet. Wir müssen nun clever vorgehen und dürfen keine blöden Fehler machen. Wir müssen an die Meisterschaft denken und uns in den Qualifying-Läufen aus Scharmützeln heraushalten. Wenn dann ein Sieg möglich ist, werde ich natürlich alles daran setzen, diesen einzufahren.“

Kristofferssons Teamkollege Anton Marklund schied in Portugal im Halbfinale aus. Am Selbstvertrauen des Schweden hat dieser Umstand jedoch nicht gekratzt. Marklund ist für den Lauf in Deutschland optimistisch. „In Portugal waren wir sowohl im Trockenen als auch im Nassen schnell“, sagt Anton. „Johans schnellste Rennrunde hat gezeigt, dass wir den Winter über gut gearbeitet haben. Wir müssen jetzt so weitermachen, denn die Konkurrenz ist wirklich stark. Man darf sich keine Fehler erlauben. Ich muss an diesem Wochenende schnell sein, was aber denke ich von selber kommt, je mehr ich mich an das Auto gewöhne. Hockenheim ist eine tolle Strecke, allerdings auch nicht ganz einfach zu fahren.“

Marklund weiter: „Ich will betonen, dass dies das beste Team ist, für das ich je gefahren bin. Wir sind wie eine große Familie, jeder hat einfach Spaß bei der Arbeit und macht gleichzeitig einen hervorragenden Job. Ich fühle mich sehr wohl und kann mich voll auf das Fahren konzentrieren.“


Mittwoch, 04.05.2016


Liechti: „Es wird ordentlich zur Sache gehen!“

 

Heimspiel auf dem Hockenheimring: Für das Team von Volkswagen RX Sweden und den 600 PS starken Polo RX Supercar ist das Event der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) auf der Formel-1-Strecke etwas ganz Besonderes. Nach 2015 gastiert die WRX bereits zum zweiten Mal in Hockenheim. Lorenz Liechti, Pressesprecher der DTM, ist mit in die Planungen involviert. Im Interview spricht er über die Faszination der Rallycross-Weltmeisterschaft, die Lehren aus dem Vorjahr und die großen Herausforderungen, die das Event mit sich bringt.

 

Bereits im vergangenen Jahr gastierte die WRX auf dem Hockenheimring. Wie kam es eigentlich dazu?

Lorenz Liechti: Wir überlegen uns permanent, was wir den Zuschauern zusätzlich noch an Unterhaltung und Spektakel bieten können. Das Publikum braucht Abwechslung. Sowohl auf als auch neben der Strecke. Da bietet sich die WRX natürlich an.

 

Wie war die Resonanz der Zuschauer im vergangenen Jahr?

Liechti: Das Motodrom war gut gefüllt und die Stimmung war fantastisch. Wir haben durchweg positives Feedback von den Zuschauern erhalten, obwohl noch nicht alles rund gelaufen ist.

 

Was denn zum Beispiel?

Liechti: Das größte Problem war die Strecke, die nicht ganz gehalten hat. Eine Kurve war zu eng ausgelegt, wodurch sich die Autos förmlich in den Boden eingegraben haben. Diese Passage war am Ende nicht befahrbar.  Wir mussten die Strecke kurzerhand anpassen und diese Kurve weglassen.

 

Welche Lehren wurden daraus gezogen?

Liechti: In diesem Jahr haben wir darauf reagiert und die Kurve etwas entschärft. Die Strecke wurde komplett neu gebaut und ein solider Untergrund wird dafür sorgen, dass der Parcours halten wird, unabhängig vom Wetter. Das bestätigen die Tests, die vorab durchgeführt wurden. Wir sehen das vergangene Jahr als Lehrjahr, dieses Mal wird das sicherlich nicht mehr passieren.

 

Was ist die größte Herausforderung des gesamten Events für die Veranstalter?

Liechti: Der Zeitplan. Die Rallycross-Autos befahren einen Teil der Asphalt-Strecke, auf der auch die DTM und noch weitere Serien fahren. Grundsätzlich ist das kein Problem, allerdings gelangt durch die WRX-Autos beim Übergang von Schotter zu Asphalt jede Menge Dreck auf die Strecke. Entsprechend muss die Strecke nach jeder Rallycross-Session gereinigt werden. Das kostet ziemlich viel Zeit. 

 

Wie entsteht eigentlich eine WRX-Strecke? Welche Aspekte spielen dabei eine Rolle?

Liechti: Einer der wichtigsten Aspekte ist die Abwechslung, die den Zuschauern geboten werden soll. Das beginnt schon beim Untergrund. Ein Teil der Runde wird auf Asphalt, ein anderer auf Schotter ausgetragen. Zusätzlich soll eine Strecke natürlich sowohl schnelle Passagen als auch enge Kurven beinhalten und den Fahrern viele Möglichkeiten zum Überholen bieten. Das alles zu realisieren ist nicht so einfach, aber die WRX hat ihre Spezialisten, die bei der Streckenplanung sehr viel Erfahrung mitbringen.

 

Klingt verheißungsvoll. Was können Sie den Zuschauern in diesem Jahr versprechen?

Liechti: Die Zuschauer werden spektakuläre und attraktive Rennen sehen. Aufgrund der Verbesserungen der Strecke werden wir mehr Überholmanöver und mehr Action zu sehen bekommen als im vergangenen Jahr. Es wird ordentlich zur Sache gehen.


Montag, 18.04.2016



Donnerstag, 14.04.2016



Mittwoch, 23.03.2016


„Schön und aggressiv zugleich.“

 

Da ist er! Volkswagen RX Sweden hat in Stockholm das neue Polo RX Supercar für die Rallycross-Weltmeisterschaft vorgestellt. Das schwedische Team, eine Fusion aus Marklund Motorsport und Volkswagen Team Schweden, setzt bei der Farbe des Fahrzeugs auf die schwedische Nationalflagge: viel blau mit gelben Elementen. Optisch erinnert der neue Rallycross-Renner an den Polo R WRC, mit dem Volkswagen in der Rallye-Weltmeisterschaft unterwegs ist.

 

Johan Kristoffersson und Anton Marklund, die in der Saison 2016 mit dem Polo RX Supercar in der Rallycross-WM an den Start gehen, zeigten sich bei der Präsentation begeistert von der Lackierung ihres neuen Dienstwagens. „Es ist simpel, schön und aggressiv zugleich“, sagte Marklund. Kristoffersson, Dritter der Gesamtwertung in der Saison 2015, sagte: „Das neue Auto sieht toll aus. Ich mag es sehr und ich bin stolz, dass mein Name draufsteht.“

 

Damit auch die inneren Werte des Polo stimmen, hat das Team in Boliden den Winter über hart gearbeitet, um für den Saisonstart in Portugal (16.–17. April) optimal vorbereitet zu sein. Kristoffersson hat übrigens gute Erinnerungen an Montalegre: Im vergangenen Jahr hat er den Saisonauftakt gewonnen und damit den Grundstein für die erfolgreiche Saison gelegt.


Freitag, 11.12.2015


Aus zwei mach' eins: Volkswagen RX Schweden peilt den Titel an.

Zusammen sind wir stark. Dieses Motto haben sich die Teams Marklund Motorsport und Volkswagen Team Schweden auf die Fahnen geschrieben. Zur Saison 2016 werden die beiden schwedischen Rennställe verschmelzen und als Volkswagen RX Schweden Team in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft an den Start gehen.

 

Das Ziel ist hierbei klar: Der Titel soll her. Eine direkte Zusammenarbeit mit Volkswagen Motorsport gibt es nicht. Die Kooperation erfolgt vielmehr unter den beiden fusionierten Teams. „Volkswagen Motorsport ist optimistisch im Hinblick auf die Fusion, die nach einer Initiative des Teams zustande gekommen ist“, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Die Zusammenarbeit zwischen Marklund Motorsport und dem Volkswagen Team Schweden wird die Position von Volkswagen in einem der am schnellsten wachsenden Bereiche des Motorsports stärken. Wir vereinen unsere Potenziale und schaffen uns dadurch eine gute Möglichkeit für größere Erfolge in diesem Sport.“

 

Teamchef Jan Marklund sagte: „Wir haben bereits im letzten Jahr über eine Fusion diskutiert, aber es ist nie dazu gekommen. Jetzt werden die Pläne Realität und ich freue mich wirklich darauf zu sehen, wozu wir in der Lage sind – jetzt, da wir unsere Kräfte vereint haben und unsere Beteiligung in der Meisterschaft auf zwei Autos konzentrieren. Die beiden Teams haben sich in der Meisterschaft wirklich gut geschlagen, Events gewonnen und Podestplätze erreicht. Wir werden ein Teil des Engagements von Volkswagen im Motorsport und unser gemeinsames Ziel für das Jahr 2016 ist ganz klar.“

 

In der abgelaufenen Saison 2015 gingen die beiden Teams sowohl in der Weltmeisterschaft als auch in der Europameisterschaft an den Start. Bei der Fahrerwahl bediente sich Volkswagen RX Schweden bei beiden Teams: das schwedische Duo Anton Marklund (vormals Marklund Motorsport) und Johan Kristoffersson (ehemals Volkswagen Team Schweden) werden in zwei Volkswagen Polo Supercar weltweit auf Punktejagd gehen.

 

FIA Rallycross-Weltmeisterschaft 2016:

 

15. April Portugal (Montalegre)

06. Mai Deutschland (Hockenheimring)

12. Mai Belgien (Circuit JulesTacheny)

27. Mai Großbritannien (Lydden Hill)

10. Juni Norwegen (Hell)

01. Juli Schweden (Höljes Motorstadion)

05. August Kanada (Trois-Rivières)

02. September Frankreich (Lohéac)

16. September Spanien (Circuit de Barcelona-Catalunya)

30. September Lettland (Bikernieki National Sports Base)

14. Oktober Deutschland (Estering)

25. November Argentinien (Autódromo Rosario)