Saison 2016

Finaler Punktestand

Fahrer-Meisterschaft

Endstand nach 11 Läufen

Platz Fahrer Team Punkte
1 Scott Speed Volkswagen Andretti Rallycross 571
2 Tanner Foust Volkswagen Andretti Rallycross 567
3 Brian Deegan Chip Ganassi Racing 473
4 Steve Arpin Chip Ganassi Racing 461
5 Patrik Sandell Bryan Herta Rallysport 436
6 Joni Wiman Olsbergs MSE 342
7 Sebastian Eriksson Olsbergs MSE 341
8 Austin Dyne AD Racing 198
9 Jeff Ward SH Rallycross 134
10 Rhys Millen Rhys Millen Racing 96

Hersteller-Meisterschaft

Endstand nach 11 Läufen

Platz Hersteller   Punkte
1 Volkswagen   51
2 Ford   44
3 Honda   36
4 Subaru   13

Montag, 10.10.2016


Herzschlagfinale.

Scott Speed hat’s geschafft. Der US-Amerikaner hat im Volkswagen Beetle GRC des Andretti-Autosport-Teams zum zweiten Mal in Folge die Global-Rallycross-Meisterschaft gewonnen. Im Finale in Los Angeles setzte sich der US-Amerikaner eindrucksvoll gegen seinen teaminternen Konkurrenten Tanner Foust durch, der vor dem entscheidenden Rennwochenende 13 Punkte vorne gelegen hatte.

 

In einem wahren „Nailbiter“ - also ein Rennen bei dem man sich vor Anspannung die Fingernägel abknabbert - überquerte Speed die Ziellinie als Zweiter und lag damit zwei Plätze vor Foust, der sich mit dem inoffiziellen Vize-Titel begnügen muss. Am Sonntag hatte Speed im ersten Lauf vor Foust triumphiert, vor dem Finale am Samstag im Hafen von Los Angeles trennten die beiden Rallycross-Asse nur noch fünf Punkte. Klar war: Wer vorne liegt, ist der neue (alte) Champion.

 

Speed startete von der Pole-Position, Foust von Platz sieben.  Letzterer erwischte einen Glanz-Start und katapultierte sich auf Position drei nach vorne. „Ich bekam den Funkspruch, dass mir Tanner im Heck hängt. Da wurde ich wirklich etwas nervös“, gestand Champion Speed nach der Zieldurchfahrt. „Vor mir lag Sandell, der langsamer war als ich. Mir gingen alle möglichen Szenarien durch den Kopf, dass Tanner uns zum Beispiel beide überholen könnte.“ Das war jedoch nicht der Fall. Speed überholte Sandell noch und hatte ihn somit noch als Puffer zwischen sich und Foust. Ein taktisches Meisterwerk gelang unterdessen Ford-Fahrer Brian Deegan, der kurz vor Schluss seine Joker-Runde nahm, von Platz vier auf Platz eins sprang und gewann.

 

Der verpasste Sieg war Speed am Ende aber egal: „Das ist heute der emotionalste Tag in meiner Rennfahrer-Karriere“, sagte Speed, der im schnellen Beetle GRC insgesamt vier Saisonsiege holte. „Alle sind heute fair gefahren und ich muss mich einfach bei jedem im Team von Andretti Autosport bedanken. Es war eine fantastische Saison.“ 


Donnerstag, 06.10.2016


Showdown in der Stadt der Engel.

Showdown in der City of Angels, der Stadt der Engel, wie Los Angeles auch genannt wird. Wo sich einst Al Pacino und Robert de Niro als böser Bulle Vincent Hanna und noch böserer Gangsterboss Neil McCauley im Film „Heat“ einen erbitterten Kampf lieferten, könnte es in der Global-Rallycross-Meisterschaft am Wochenende einen ähnlich spannenden Schlagabtausch geben. 

 

Tanner Foust gegen Scott Speed lautet das Duell beim Saisonfinale, das auf einem Rundkurs im Hafen von Long Beach ausgetragen wird. Beim sogenannten Double Header heißt es mal wieder 2 in 1, sprich zwei Rennveranstaltungen an einem Wochenende. Die beiden Volkswagen Piloten trennen 13 Punkte, Foust führt vor Speed die Gesamtwertung an. Die Herstellerwertung sicherte sich Volkswagen mit dem Andretti-Autosport-Team zuletzt schon beim Rennen in Seattle, das Foust gewann.



13 Punkte hört sich zunächst nach viel an. Doch die GRC-Saison 2016 hat schon mehrfach gezeigt, dass in dieser spektakulären Rallye-Rundstrecken-Serie alles möglich ist. Reifenschäden oder Unfälle passieren schnell, und in einem gerade einmal sechs Autos fassenden Finale kann man blitzschnell durchgereicht werden oder gar leer ausgehen. Allerdings haben Foust und Speed in diesem Jahr mit sieben Siegen bei neun Läufen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was in ihnen und ihrem Arbeitsgerät, dem Volkswagen Beetle GRC, steckt.

 

„Im Global Rallycross geht es sehr eng zu, die Konkurrenz ist stark und es wird ein hart umkämpftes Finale“, weiß Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets, der sich das Spektakel in L.A. nicht entgehen lassen wird. „Mit dem Volkswagen Beetle GRC haben wir aber ein Fahrzeug, das die gesamte Saison über absolut siegfähig war – sieben Erfolge bei neun ausgetragenen Events sprechen für sich. Deshalb bin ich zuversichtlich und drücke sowohl Tanner als auch Scott die Daumen. Möge der Beste gewinnen.“


Montag, 19.09.2016


Volkswagen gewinnt mit Beetle vorzeitig den Hersteller-Titel.

Perfektes Wochenende für Volkswagen: Nach dem Sieg von Tanner Foust und Rang vier für seinen Teamkollegen Scott Speed (beide USA) in Seattle steht Volkswagen vorzeitig als Meister der Hersteller-Wertung fest. Den elften Saisonlauf zur Global-Rallycross-Meisterschaft (GRC) gewann Foust vor Sebastian Eriksson (S, Honda) und Joni Wiman (FIN, Honda) und eroberte damit die Tabellenführung von Speed zurück.

 

Somit reisen die beiden Andretti-Teamkollegen mit besten Titel-Chancen nach Kalifornien, wo am 8. und 9. Oktober in Los Angeles (USA) die Entscheidung beim abschließenden „Double-Header“ – zwei vollwertigen Rennen an einem Wochenende – fällt. Für Volkswagen ist es der erste Hersteller-Titel in der US-amerikanischen Rallycross-Meisterschaft, nachdem Scott Speed mit dem bärenstarken Beetle GRC im Vorjahr erstmals den Fahrer-Titel gewonnen hatte.




Tanner Foust,  Volkswagen Beetle GRC #34
"Es hat Spaß gemacht, nach Seattle zurückzukehren. Die Fans hier sind die besten im gesamten Land. Es ist fantastisch, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen, die man hier die vergangenen zehn Jahre kennenlernen durfte. Die Strecke war einfach nur krass. Der Schlamm war eine große Herausforderung. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich die Strecke voll im Griff habe. Die Steckenbedingungen haben sich blitzartig verändert. Manchmal ist man mit dem Auto in eine Spurrille gefahren und diese tiefen Furchen haben fast einen Reifen verschlungen. Die Rillen haben dir buchstäblich die Reifen von der Felge geschlagen. Das war eine echte Herausforderung. Der NASCAR Abschnitt war hingegen sehr spaßig. Das gesamte Team hat einen großen Kampf durchgemacht. Volkswagen Andretti hat diese Herausforderung gemeistert und es war spektakulär. Wir sind einfach eine tolle Gruppe und die Gratulationen gehen an sie."

Scott Speed, Volkswagen Beetle GRC #41
"Wir hatten einen richtig durchwachsenen Start im Qualifying und haben es irgendwie noch über die Last Chance Qualifiers gepackt. Wir hatten einfach nicht die richtige Geschwindigkeit. Das Team hat unser Geschwindigkeitsproblem dann gelöst. Das war im Finale der Schlüssel für unseren Kampf zurück an die Spitze. Es war etwas beklemmend, nicht zu wissen, was genau falsch lief und warum wir kein hohes Tempo erreichten. Ich war sehr glücklich als wir das Problem ausgemacht und es behoben haben. Das haben wir der harten Arbeit der Jungs zu verdanken, sie haben das in unter 30 Minuten gefixt. Ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung an diesem Wochenende."


Donnerstag, 15.09.2016


Battle in Seattle.

Er ist DER Mann der Stunde in der Global-Rallycross-Meisterschaft (GRC). Beim vergangenen Lauf in Atlantic City (USA) gewann Scott Speed (USA) in seinem Volkswagen Beetle GRC des Andretti-Autosport-Teams alles, was es zu gewinnen gab. Nach einem Jahr Pause kehrt das GRC-Spektakel zurück auf den Evergreen Speedway in Seattle (USA). Im Nordwesten der USA möchte Speed am Freitag und Samstag an seine Gala-Vorstellung anknüpfen und einen großen Schritt in Richtung GRC-Titelverteidigung machen.

„Das vergangene Rennen in Atlantic City verlief butterweich für uns und wir haben einfach alles aus unserem Auto herausgekitzelt“, so Speed und sagt weiter: „Ich bin sehr stolz darauf, wo unser Team aktuell steht. Wir sind in einer exzellenten Verfassung, um die Saison erfolgreich zu beenden.“

In Seattle wird das neunte von elf Saisonrennen ausgetragen. Bei noch drei ausstehenden Rennen führen die beiden Andretti-Jungs Speed und Tanner Foust (USA) die Gesamtwertung der Fahrer an. Speed hat 409 Punkte (drei Saisonsiege) auf dem Konto, Foust folgt dicht dahinter mit 400 Zählern (ebenfalls drei Siege).

Aufgrund eines Plattfußes im vergangenen Finale in Atlantic City hat Foust in Seattle einiges gutzumachen. „Es war ein hartes Ende beim vergangenen Rennen, doch ich bin bereit, zurückzukommen und einen Sieg einzufahren“, so der GRC-Champ von 2011 und 2012. „Ich erinnere mich an viele Rennen auf dem Evergreen Speedway und freue mich darauf, einige Gesichter, die ich über die Jahre hier kennenlernen durfte, wiederzusehen. Sie können sich auf eine gigantische Show freuen.“


Montag, 29.08.2016


Speed feiert in Atlantic City dritten Saisonsieg in Folge.

Scott Speed (USA) hat den neunten Saisonlauf zur Global-Rallycross-Meisterschaft (GRC) gewonnen. Im Finale in Atlantic City (USA) setzte sich der Gesamtführende im Volkswagen Beetle GRC des Andretti-Autosport-Teams gegen Patrik Sandell (S) und Brian Deegan (USA) durch. Zuvor hatte Speed im Qualifying bereits die Pole-Position herausgefahren und sämtliche A-Heats sowie das A-Halbfinale gewonnen.

Für Speed war es nach Siegen in New River und Washington, DC (beide USA) der dritte Sieg in Folge. Speeds Teamkollege Tanner Foust (USA) zeigte eine ähnlich dominante Leistung. Er entschied alle B-Heats sowie das B-Halbfinale für sich. Im Finale verpasste er mit Platz vier jedoch knapp das Podium. Das nächste Rennen zur Global-Rallycross-Meisterschaft  wird am 17. September in Seattle (USA) ausgetragen. 


Freitag, 26.08.2016



Donnerstag, 25.08.2016


Boardwalk Empire – die GRC zu Gast an der Ostküste.

Atlantic City – die nur rund 40.000 Einwohner zählende Stadt im US-Bundestaat New Jersey ist recht überschaubar. Und dennoch weltberühmt. Neben Casinos, Freizeitparks und wunderschönen Stränden ist der Ort an der Atlantikküste auch durch Musikstücke und das Fernsehen bekannt geworden. Bruce Springsteen widmete der Stadt in seinem Album Nebraska einen eigenen Track, die bekannte TV-Serie Boardwalk Empire spielte ebenfalls in Atlantic City. Und zu guter Letzt wird die Miss America auch jedes Jahr am örtlichen Strand gekürt.

 

Die Stadt hat also optisch wie auch unterhaltungstechnisch einiges zu bieten. Und am Wochenende wird es dann auch noch laut im Badeort rund 200 Kilometer südlich von New York City. Die Global-Rallycross-Meisterschaft trägt ihren neunten Saisonlauf aus. Mit spektakulären Drifts, Sprüngen und Rad-an-Rad-Duellen wird den Fans wieder eingeheizt. Am Freitagnachmittag werden sie schon mal mit einer Parade der GRC-Fahrzeuge auf der berühmten Promenade auf das Rennwochenende eingestimmt.

 

Volkswagen Pilot Tanner Foust reist als Gesamtführender nach New Jersey. Der US-Amerikaner gewann in diesem Jahr bereits drei Läufe, rechnet in Atlantic City aber mit starker Konkurrenz. „Die Strecke beinhaltet ein paar langsame Kurven, da wird die Konkurrenz denke ich einen Vorteil haben“, sagt Foust. Allerdings gibt es auch einige lange Geraden. „Wir haben einen guten Motor, deshalb werden wir dort wiederum einen Vorteil haben“, stellt der 43-Jährige die große Stärke seines 560 PS starken Volkswagen Beetle GRC heraus.

 

Fousts ärgster Konkurrent kommt aus den eigenen Reihen. Andretti-Autosport-Fahrer Scott Speed kam bei den letzten Rennen immer besser in Fahrt, siegte beim letzten Rennen in Washington D.C. und liegt in der Gesamtwertung gerade einmal sechs Zähler hinter Foust. Alles spricht also für ein erneut spannendes und unterhaltsames Rennwochenende – und eine weitere Attraktion für Atlantic City.  


Sonntag, 31.07.2016


Speed mit dominantem Sieg in Washington, DC

Scott Speed (USA) und der 560 PS starke Volkswagen Beetle GRC erneut obenauf: Beim achten Lauf der Red Bull Global-Rallycross-Saison in Washington, DC (USA) feierte der Titelverteidiger mit einem souveränen Auftritt seinen zweiten Sieg in Folge.

 

Bei teilweise schwierigen Streckenbedingungen nach einigen Regenschauern gewann Speed sowohl die Vorläufe, das Halbfinale und schließlich auch das entscheidende Rennen, nachdem er zuletzt auch in New River (USA) ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte. Teamkollege Tanner Foust (USA) sammelte mit einem Sieg im Vorlauf sowie im zweiten Halbfinale weitere Punkte in der Fahrerwertung. Das nächste Rennwochenende steht am 27. und 28. August in Atlantic City (USA) an.


Donnerstag, 28.07.2016


Highschool-Erinnerungen in der Hauptstadt.

Der achte Lauf im Red Bull Global Rallycross (GRC) wird am Wochenende in Washington D.C. ausgetragen. Damit läutet das Event in der Hauptstadt der USA die zweite GRC-Saisonhälfte ein. Zuletzt in New River war Scott Speed vom Team Andretti Autosport mit dem Volkswagen Beetle GRC siegreich. Sowohl Vorjahres-Champion Speed als auch sein Teamkollege Tanner Foust wollen die zuletzt gesammelten positiven Ergebnisse mit in die zweite Saisonhälfte nehmen.

„Nach allem, was wir im ersten Teil der Saison durchgemacht haben, bin ich bin sehr erleichtert, zuletzt gewonnen zu haben“, sagt Speed. „Wir waren immer schnell – dass sich unsere harte Arbeit nun ausgezahlt hat, bedeutet eine Menge für mich und das Team. Ich hoffe, dass wir die Kurve bekommen haben und es hier zum Start der zweiten Saisonhälfte in ein starkes Resultat ummünzen können.“

In der Gesamtwertung ist Speed momentan mit 279 Punkten Dritter. Teamkollege Tanner Foust reist als Führender der Fahrerwertung (295 Zähler) nach Washington. „Wir waren zuletzt in New River wieder extrem schnell unterwegs“, sagt Foust. „Ich freue mich darauf, erneut eine gute Show abzuliefern – und das nur ein paar Meilen entfernt von der Volkswagen Zentrale in Virginia. In der Vergangenheit hatten wir bei diesem Rennen weniger Glück. Ein starkes Ergebnis vor den zahlreichen Volkswagen Fans ist also fällig.“

Mit Washington D.C. verbindet Foust aber noch viel mehr. „Dieses Event ist für mich immer eine schöne Reise in die Vergangenheit und ruft Erinnerungen hervor, da ich in diesem Gebiet zur Highschool gegangen bin“, berichtet er. „Es ist immer schön, einige der ‚alten Reviere‘ zu besuchen.“

Montag, 04.07.2016


Volkswagen Pilot Speed feiert ersten Saisonsieg.

Scott Speed heißt der Sieger beim siebten Lauf im Red Bull Global Rallycross. Der Vorjahres-Champion vom Team Andretti Autosport gewann auf der Militärbasis MCAS New River in der Nähe von Jacksonville am Samstag zum ersten Mal in der Saison 2016. Nur über die „Last Chance Qualifier“ schaffte es Speed ins Finale. Dort aber legte er im Volkswagen Beetle GRC mit einem fantastischen Start den Grundstein für den späteren Sieg.

„Ich war sehr überrascht, dass ich nach der ersten Kurve auf Platz zwei lag, habe es aber gern angenommen“, sagt Speed. „Großartig, den Tag auf diese Weise zu beenden. Ich bin glücklich, dass die Fans diese tolle Show sehen konnten.“ Speeds Teamkollege Tanner Foust wurde Achter.


Donnerstag, 30.06.2016


Get the party started!

Eines steht fest: Knallende Champagner-Korken und eine rauschende Party wird es rund um den anstehenden „Double Header“ der Global Rallycross Weltmeisterschaft (GRC) in New River (NC) auf jeden Fall geben – unabhängig vom Ausgang der beiden Rennen: Schließlich feiern die Vereinigten Staaten am Montag, den 4. Juli, den 240. Unabhängigkeitstag.

 

Das vierte Rennwochenende wird dann bereits Geschichte sein und wenn Tanner Foust und Scott Speed vom Team Andretti Autosport dort weitermachen, wo sie zuletzt aufgehört haben, dann wird der Nationalfeiertag nicht der einzige Grund zum Feiern bleiben.

 

Volkswagen Beetle GRC vor Volkswagen Beetle GRC hieß es beim vergangenen Rennen in Daytona an der Spitze oder anders ausgedrückt: Foust vor Speed. Die beiden sammelten dabei wichtige Zähler in der WM-Gesamtwertung, mit 265 Punkten thront Foust nach wie vor an der Spitze, auf Rang drei liegt der amtierende Champ, Speed, der den Traum von der Titelverteidigung noch längst nicht aufgegeben hat.

 

Die Möglichkeit, das Punktekonto weiter auszubauen, ist beim Double-Header in New River gleich doppelt vorhanden – und das vor der spektakulären Kulisse inmitten einer Militärbasis. Eine Kulisse, die bereits im vergangenen Jahr, als New River erstmals den Schauplatz eines GRC-Events bot, zehntausende Zuschauer anlockte. Damit darf auch in diesem Jahr gerechnet werden. Spektakel und ein guter Grund zum Feiern sind ohnehin garantiert.


Montag, 20.06.2016



Freitag, 17.06.2016


Über’s Wochenende ans Meer.

Quick and dirty – so oder so ähnlich könnte man das anstehende Wochenende auf dem Daytona International Speedway wohl am besten beschreiben. Vor allem trifft das auf den neuen Dirt-Sektor zu. Das Highlight im Dreck für Tanner Foust und Scott Speed: der 70-Fuß-Sprung, der umgerechnet auf über 21 Meter kommt. Und auch sonst hat die Stadt am Atlantik, wo der zweite „Double Header“ der Saison (zwei Rennen an einem Wochenende) ausgetragen wird, einiges zu bieten. Über 37 Kilometer Strand verwandeln Daytona Beach nicht nur zum Springbreak in einen Ausnahmezustand, hier ist das ganze Jahr über Partystimmung garantiert.

Eine Stimmung, die wir auch aus der GRC nur zu gut kennen. Zum Feiern ist aktuell in der Meisterschaft den beiden Andretti-Jungs im Volkswagen Beetle GRC zu Mute: Vor den Rennen vier und fünf in Daytona führt Foust mit 180 Zählern auf dem Konto das Fahrerfeld an, Speed ist mit nur 30 Punkten weniger auf der Haben-Seite als Gesamtdritter in Schlagdistanz.


Montag, 06.06.2016



Donnerstag, 02.06.2016


Mit Vollgas nach Dallas.

Traumstart für Tanner Foust und Volkswagen in die Global-Rallycross-Saison 2016: Nach zwei Siegen im über 600 PS starken Volkswagen Beetle GRC in Phoenix/Arizona führt der dreimalige GRC-Champion die Fahrerwertung an und reist hochmotiviert zum zweiten Rennwochenende der Saison nach Dallas/Texas (4./5. Juni). „Einen besseren Saisonstart kann man nicht erwischen“, sagt Foust, „das macht Lust auf mehr.“

Ebenso geht es auch Fousts Teamkollegen Scott Speed im zweiten Beetle GRC im Teilnehmerfeld. Der aktuelle GRC-Titelverteidiger liegt nach einem zweiten Platz in Phoenix in der Fahrerwertung knapp hinter Foust und will in Texas nun durchstarten. In der Herstellerwertung rangiert Volkswagen nach den Erfolgen in Phoenix derzeit klar auf Platz eins.

Für die Rückkehr der GRC in den „Lone Star State“ – wie Texas liebevoll genannt wird – haben die Veranstalter im Fair Park von Dallas einen kniffeligen Kurs vorbereitet. Obwohl er nur 1,3 Kilometer lang ist und es nur zwei Untergrund-Wechsel von Asphalt auf Schotter und wieder zurück gibt, hat es die Strecke in sich. Knapp 80 Prozent bestehen auf festem Untergrund, der Rest ist loses Geläuf. Auf lange Highspeed-Geraden folgen trickreiche Schikanen oder Kurven, bei denen sich die Rallycross-Fans erneut auf sehenswerte Duelle freuen dürfen.

Anders als beim Saisonstart in Phoenix wird in Dallas nur ein Rennen ausgetragen. 


Montag, 23.05.2016



Mittwoch, 18.05.2016


Lasst die Pferde los!

Die Global-Rallycross-Meisterschaft (GRC) startet am Wochenende in ihre neue Saison. Und das gleich mit einer doppelten Dosis Rallye-Action. In Phoenix, Arizona stehen gleich zwei Saisonläufe auf dem Programm, ein so genannter „Double Header“.

 

Schauplatz ist der Wild Horse Pass Motorsports Park am Stadtrand der Wüsten-Metropole Phoenix. Dort liefern sich die GRC-Fahrzeuge auf einem rund 1,5 Kilometer langen Kurs auf Asphalt und Schotter Rad-an-Rad-Duelle. Der Name könnte passender nicht sein. Denn wenn die Rallycross-Autos die Heats, bzw. Finals starten, mutet es tatsächlich an, als würden wilde Pferde losgelassen.

 

Das wohl wildeste von ihnen ist der Volkswagen Beetle GRC. Im Vorjahr hätte anfangs wohl kaum jemand sein Geld auf den 560 PS starken Allrad-Renner aus Wolfsburg gesetzt. Erst im Saisonverlauf entpuppte sich der Beetle GRC, der von Andretti Autosport eingesetzt wird, als echter Titelanwärter. Die zweite Saisonhälfte dominierten die Volkswagen Piloten Scott Speed und Tanner Foust. Beim Saisonfinale in Las Vegas (USA) sicherte sich Speed den Meisterschaftstitel vor Sebastian Eriksson (Ford), Foust wurde starker Gesamt-Dritter. 

 

Speed geht somit als Titelverteidiger in die Saison 2016. Tanner Foust hat sich 2016 ein straffes Programm vorgenommen. Denn abgesehen von seinem GRC-Engagement wird der US-TV-Star auch zwei Läufe in der Rallycross-Weltmeisterschaft für Volkswagen RX Schweden bestreiten. In beiden Serien möchte Foust das Optimum herausholen. 


Mittwoch, 11.05.2016