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Die Fahrer

des Volkswagen Andretti Rallycross Teams.

Die Fahrer

Tanner Foust

Geburtstag: 13.06.1973

Geburtsort: Denver, Colorado

Wohnort: Newport Beach, Kalifornien

Seine Eltern waren in der Navy, und so verbrachte Tanner Foust mehrere Jahre in Schottland. Dort entdeckte er den Rallye-Sport für sich und lernte auf den Landstraßen in der Nähe seines Zuhauses das Autofahren. Später kehrte er in die USA zurück und begann an der Universität von Colorado ein Studium. Seine Semesterferien verbrachte er größtenteils auf Rennstrecken, wo er zum Tausch gegen einen Platz im Cockpit als Mechaniker oder Fahrinstruktor arbeitete.

 

Nachdem er einen Abschluss in Biologie gemacht hatte, arbeitete Foust als Fahrlehrer für vereiste Strecken und Fahrinstruktor auf Marketingevents der Automobilindustrie. Zeitgleich fuhr er so viele Rennen, wie er konnte, egal ob Rallyes oder Driftevents. 2003 wechselte er in den professionellen Motorsport und zog wenig später nach Kalifornien, wo er anfing, als Stuntfahrer für die Filmindustrie zu arbeiten.

 

Mit seiner unermüdlichen Leidenschaft für Autos wurde er schnell einer der gefragtesten professionellen Fahrer in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er selbst hält es für einen Glücksfall, dass er in seiner Karriere schon gegen solche Größen wie Rod Millen, Colin McRae, Michael Schumacher, Jenson Button und Sebastian Vettel angetreten ist.

Tanner Foust

Tanner Foust

Seine Karriere

2005: Landesmeister der Rallye America PGT

 

2006: Sommer X Games / Rally America PGT / Formel Drift Meisterschaft

 

2007: Rallye America Series / Gewinner der Formel Drift Pro Drift Meisterschaft / Goldmedaille X Games Rallye

 

2008: Gewinner der Formel Drift Pro Drift Meisterschaft / Race of Champions / Silbermedaille X Games Rallye

 

2009: Formel Drift Meisterschaft / Race of Champions / Bronzemedaille X Games Rallye

 

2010: Zweiter in der Formel Drift / Race of Champions / Goldmedaille X Games Super Rallye / Goldmedaille X Games Rallye / Goldmedaille Gymkhana Grid / Gewinner der US Rallycross Meisterschaft

 

2011: Weltrekord für den weitesten Sprung eines vierrädrigen Fahrzeuges / Silbermedaille European Rallycross / Gewinner der Global Rallycross Meisterschaft

 

2012: Weltrekord für den größten Looping in einem Auto / Europäische Rallycross Meisterschaft / Gewinner der Global-Rallycross-Meisterschaft

 

2013: Europäische Rallycross Meisterschaft / Goldmedaille X Games Gymkhana Grid / Silbermedaille X Games Rallycross

2014: Rallycross-Weltmeisterschaft / Global-Rallycross-Meisterschaft

2015: Rallycross-Weltmeisterschaft / Global-Rallycross-Meisterschaft

2016: Rallycross-Weltmeisterschaft / Global-Rallycross-Meisterschaft 

Karriere

Scott Speed

Geburtstag: 24.01.1983

Geburtsort: Manteca, Kalifornien

Wohnort: Charlotte, Nord Carolina

Nach acht äußerst erfolgreichen Jahren im Kartsport wechselte Speed im Jahr 2001 in den Formel-Motorsport und konnte gleich im ersten Jahr den Titel der Formel Russell gewinnen. 2002 fuhr er in der Barber Formula Dodge und der Star Mazda-Rennserie.

 

Zeitgleich startete Red Bull eine Art „Deutschland sucht den Superstar“ für Monoposto-Rennfahrer. Die Red Bull Driver Search hatte zum Ziel, einen amerikanischen Fahrer in die Formel 1 zu bringen. Mit gerade einmal 19 Jahren bewies Scott Speed auch hier sein Talent und gewann die Castingshow. Mit der Unterstützung von Red Bull wechselte er über den großen Teich in die britische Formel 3, 2004 gewann er die deutsche und die europäische Formel Renault.

 

2005 wechselte er dann in die GP2-Serie, wo er regelmäßig auf dem Podium stand und die Saison als Gesamtdritter beendete. Im gleichen Jahr schnupperte er auch zum ersten Mal Formel-1-Luft, als er bei den Rennen von Montreal und Indianapolis im Training den dritten Red Bull Racing-Renner fahren durfte. Ein Jahr später war es schließlich so weit: Red Bull gab ihm einen Platz im Scuderia Torro Rosso-Team für die Saison 2006 – Scott Speed fuhr als erster US-Amerikaner in der Formel 1 seit Michael Andretti im Jahr 1993.

Scott Speed

Scott Speed

Seine Karriere

1993–2001: Kartrennen

 

2001: US-Formel Russel

 

2002: Nationale Formel Dodge-Meisterschaft / Star Mazda-Serie

 

2003: Britische Formel 3

 

2004: Formel Renault 2000 Eurocup / Deutsche Formel Renaultmes Rallye

 

2005: GP2-Serie / A1 Grand Prix-Serie / Testfahrer für Red Bull F1 Racing

 

2006–2007: Formel 1 mit Scuderia Torro Rosso

 

2008: NASCAR Craftsman Truck-Serie / NASCAR Sprint Cup-Serie

 

2009–2012: NASCAR Sprint Cup-Serie / NASCAR Nationwide-Serie

2013: Global-Rallycross-Meisterschaft


2014: Global-Rallycross-Meisterschaft / Formel E

2015: Global-Rallycross-Meister / Formel E

2016: Global-Rallycross-Meister 

Karriere