Happy Birthday, Formel V.

Auf dem Daytona Speedway feierte die Formel V ihren 50. Geburtstag.

Zum 50. Jubiläum kehrte die Formel V an ihren Geburtsort zurück: Das große Revival zum 24-Stunden-Rennen von Daytona (24. bis 27. Januar 2013) brachte die einstigen Größen der Formel V wieder zusammen. Zahlreiche Ikonen des Motorsports, die ihre ersten Karriereschritte in der Formel V gingen, gaben sich beim Revival in Daytona die Ehre. Mit dabei waren unter anderem Indycar-Ikone Michael Andretti, Langstrecken-Ass Hurley Haywood, Rallye-Champion Markku Alén, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und weitere Topfahrer.

Samstag, 26.01.2013

Geburtstagsfeier mit Motorsport-Legenden in Daytona.

 

Mit einer „Lap of Honour“ kurz vor dem Start der berühmten 24 Stunden von Daytona hat Volkswagen mit einer Parade der schönsten Formel-V-Renner das 50-jährige Bestehen der Serie gefeiert. Mit dabei: ehemalige Formel-V-Piloten, die anschließend zu Weltstars im Motorsport wurden. Indy-500-Sieger Arie Luyendyk, US-Star Michael Andretti, Daytona-Champion Didier Theys, Le-Mans-Sieger Hurley Haywood, die früheren DTM-Größen Hans-Joachim Stuck, Leopold Prinz von Bayern, Klaus Niedzwiedz und Dieter Quester, Rallye-Ikone Markku Alén sowie der Formel-Super-V-Europameister von 1976, Mika Arpiainen, gaben sich auf dem 5,729 Kilometer langen „International Speedway“ die Ehre. Besonderen Glanz verliehen der Veranstaltung einer der Ingenieure der ersten Stunde, Kurt Bergmann, sowie das allererste Formel-V-Auto: der „Nardi“ aus dem Besitz der Gründerfamilie Hubert Brundage. Dieser wurde beim Revival vom zweifachen Indy-500-Sieger Arie Luyendyk pilotiert.

 

„Das war ein sehr emotionales Erlebnis, die Anfänge von Volkswagen Motorsport vor einer so beeindruckenden Kulisse und gemeinsam mit so großen Namen aus dem Rennsport feiern zu dürfen“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito.

 

Auch die geladenen Formel-V-Größen von damals waren begeistert. Hans Joachim „Striezel“ Stuck: „Ein grandioses Gefühl! Ich bin ein sehr emotionaler Typ und habe mich riesig gefreut auf die Runde hier in Daytona. Nach mehr als 40 Jahren wieder in einem Formel V zu sitzen und dann hier durch die Steilwand zu fahren war großartig."

 

Michael Andretti: „Die Formel-V-Autos zu sehen, bringt viele schöne und lustige Erinnerungen zurück. Die Zeit bei Conte Racing mit dem Super-Vau war ein wichtiges Sprungbrett für meine spätere Karriere.

Dieter Quester fühlte sich nach seiner Runde "wie 30, 40 Jahre in einer Zeitmaschine zurück geschossen" und freute sich riesig: "Das ist ein super Gefühl! Es war seit 1969 das erste Mal für mich wieder im Formel-V-Auto, hat einen riesigen Spass gemacht, genauso wie früher. Gern wäre ich noch ein paar Runden mehr gefahren – und natürlich auch schneller!"