Rallye Polen.

Der WM-Lauf in Polen zählt nach Monte Carlo zu den ältesten Veranstaltungen im Rallyesport. Bereits 1921 war man dort abseits befestigter Pisten im Renntempo unterwegs. Doch die Königsklasse gastierte bislang nur vier Mal in Polen: 1973, 2009, 2014 und 2015.

Das ist die Rallye Polen.

Eine der ältesten und schnellsten Rallyes im Kalender.
Die Rallye Polen ist neben Finnland die schnellste Rallye im WRC-Kalender. Im Jahr 2014 stellte hier Andrreas Mikkelsen eine Bestmarke für den Polo R WRC auf. Er absolvierte die ultraschnelle Prüfung „Wielliczki“ in Rekordzeit. Für 12,89 Kilometer brauchte er gerade einmal 5.39,0 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sage und schreibe 136,88 Kilometern pro Stunde.

Die Rallye Polen ist zudem eine der ältesten Rallyes im Kalender. Erstmals wurde sie 1921 ausgetragen. 2009 fand die vorerst letzte Rallye statt. 2014 gab sie schließlich ihr Comeback. Zur Freude der polnischen Fans, die unglaublich Rallye-begeistert sind.

Die Rallye in Masuren ähnelt nicht nur wegen ihrer schneller Schotterpisten der in Finnland. Auch landschaftlich sind sich die beiden Veranstaltungen sehr ähnlich. Genau wie in Finnland gibt es in Masuren zahlreiche Seen an denen die WRC-Autos vorbeirasen. Eine besondere Tücke: Hohes Gras und viele Büsche dicht am Wegesrand. Darunter kann sich so manch ein massiver Stein verbergen. Eine vorausschauende Fahrweise ist also von Vorteil.

Impressionen der vergangenen beiden Saisons.

Die schönsten Wertungsprüfungen.

BESONDERE ORTE.

 

Highlights rund um die Rallye Polen.


Mikołajki: maritimes Kleinod in den Masuren.
Mikołajki (Nikolaiken) ist traditionell eines der größten touristischen Zentren in Ermland-Masuren. Der knapp 4.000 Einwohner zählende Fischerort lockt vor allem in der Sommersaison viele Touristen an: Mit seinem belebten Bootshafen, der Uferpromenade, altem Marktplatz, kleinen Stegen und Brücken sowie zahlreichen Cafés, Kneipen und Restaurants besticht Nikolaiken mit einem südlich-mediterran anmutenden Flair. Ein aktuelles Städtebauprogramm hat dieses touristische Potenzial erkannt und will aus Mikołajki, das im Zweiten Weltkrieg als eine der wenigen Städte in Ostpreußen nicht zerstört wurde, ein „Monte Carlo Polens“ machen. 1444 erstmals als Ort erwähnt, ist das Leben in Mikołajki seit Jahrhunderten durch die Fischerei geprägt: Der „Stinthengst“ ist das Wappentier und St. Nikolaus, der Schutzpatron der Fischer, war Namensgeber des weithin für seine Nikolaiker Maränen bekannten Ortes. Die Nähe zum größten der Masurischen Seen Śniardwy (Spirdingsee) macht Mikołajki außerdem zum Zentrum des polnischen Wassertourismus. Von hier aus können Sie bequem mit Kanu, Boot oder Ausflugsschiffen die Schönheit der Masurischen Seen erkunden.
Touristische Informationen

Pojezierze Mazurskie: das „Land der 3000 Seen“.
In Ermland-Masuren, der „grünen Lunge Polens“, liegt das größte Wasserreservoir des Landes: die Masurische Seenplatte, deren landschaftlicher Reiz seit Jahrhunderten Künstler inspiriert und Reisende fasziniert. Fast alle Gewässer der 1.700 Quadratkilometer großen Seenplatte sind durch Kanäle miteinander verbunden und somit hervorragend für Wassersport bzw. -tourismus geeignet. So bietet sich das Gebiet um das WRC-Rallye-Zentrum in Mikołajki ausgezeichnet für Kanu-Touren an: Südwestlich lädt im Masurischen Landschaftspark der Fluss Krutynia zwischen den Seen Jezioro Mokre (Mucker-See) und Jezioro Bełdany (Beldahnsee) zu idyllischen Wasserwanderungen ein. Östlich von Mikołajki liegt der Jezioro Łuknajno (Lucknainer See), Europas größtes Reservat für wilde Schwäne. Südlich von Nikolaiken ist die Halbinsel Popielno/Wierzba zu empfehlen: Der Nikolaiker See trifft hier auf den Spirdingsee und geht in den Beldahnsee über, die gesamte Halbinsel ist Naturschutzgebiet und beeindruckt mit üppiger Natur und weiten Wäldern.
Touristische Informationen

Warszawa: historische Hauptstadt an der Weichsel.
Seit 1596 ist Warszawa (Warschau) die Hauptstadt Polens. Am Strom Wisła (Weichsel) gelegen, ist die größte Stadt Polens mit über 1,7 Millionen Einwohnern auch das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Historische wie moderne Architektur, Denkmäler, Paläste, Kirchen, dazu zahlreiche Museen, etwa 30 Theater und zehn Universitäten machen die Stadt für Einheimische wie Touristen attraktiv. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang. Schlendern Sie durch die Warschauer Altstadt: Nach dem Kriege musste sie von Grund auf wiederhergerichtet werden und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Schöne Plätze, Museen, gemütliche Straßencafés, interessante Kunststände und das sehenswerte Königsschloss finden sich hier zu einem charmanten Viertel zusammen. Wandern Sie den Warschauer Königsweg entlang: Die große Nord-Süd-Achse Warschaus zwischen dem Königsschloss und dem Palais Lazienki gilt als eine der beeindruckendsten Straßen Europas – zahlreiche Kirchen, Paläste, Galerien und Museen säumen die historische Prachtstraße. Überblicken Sie die Stadt vom 30. Stock des Kulturpalastes aus. Lassen Sie sich vom vielfältigen Kulturangebot in zahlreichen Klubs und Kneipen inspirieren: von der Lesung über Theater- und Filmvorführungen bis hin zu Rock- oder Jazzkonzerten. Oder genießen Sie einfach das sommerliche Leben am Weichsel-Ufer. Wie auch immer Sie Warschau erkunden – auf Ihrem Reiseplan darf Polens Hauptstadt nicht fehlen.
Website der Touristeninformation Warschau

Adressen.


Rallye-Zentrum:
Hotel Golebiewski, 11-730 Mikolajki, ul. Mragowska 34, Polen


Servicepark:
Hotel Golebiewski, 11-730 Mikolajki, ul. Mragowska 34, Polen

Veranstalter:
Polski Zwiazek Motorowy, 02-518 Warschau, ul. Kazimierzowska 66, Polen, Tel: +48 22 542 01 16, Fax: +48 22 848 77 77

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