Rallye Italien 2014.

 

Zehnsationell: Volkswagen Motorsport schafft den zehnten Rallye-Sieg in Folge.

 

Sébastien Ogier und Julien Ingrassia sind die strahlenden Sieger der Rallye Italien. Das französische Duo stellte einen neuen Rekord auf: Der sechste Saisonsieg war der zehnte in Folge für Volkswagen Motorsport und der insgesamt 16. Triumph in der Rallye-Weltmeisterschaft. Und noch eine beeindruckende Zahl dazu: Auf Sardinien standen Séb und Julien zum 20. Mal seit Beginn ihrer WRC-Karrieren ganz oben auf dem Treppchen. Die Titelverteidiger siegten mit dem Polo R WRC nach einem spannenden Duell mit ihren Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), die am Ende auf Rang drei landeten.

 

Auch das dritte Volkswagen Gespann, Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), glänzte auf Sardinien: Sie beendeten den sechsten Saisonlauf der WM auf der vierten Position und gewannen erstmals die abschließende Powerstage vor ihren Teamkollegen Latvala/Anttila und Ogier/Ingrassia. Für Volkswagen war es zudem das erste Mal, dass sämtliche Zusatzpunkte der Powerstage nach Wolfsburg gingen. In allen drei WM-Wertungen steht Volkswagen nun frühzeitig als „Halbzeitmeister“ fest. Ogier und Ingrassia führen die Fahrer- und Beifahrerwertung mit 33 Punkten Vorsprung auf Latvala/Anttila an, Andreas Mikkelsen ist Vierter. Volkswagen hat in der Herstellerwertung einen Vorsprung von 118 Punkten.

 

WM-Erster gegen WM-Zweiter – das Duell um die Führung in der Gesamtwertung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) prägte zu deren Beginn auch die Rallye Italien. Getreu dem Volkswagen Motto „der Beste soll gewinnen“, das Stallregie im WM-Duell ausschließt, ging es eng zu zwischen den beiden Teamollegen zu. Latvala übernahm die Führung, Ogier machte Druck. Ein Quersteher Latvalas jedoch beendete das spektakuläre Duell – ausgerechnet auf der 13. Wertungsprüfung der Rallye. Latvala traf einen Stein und beschädigte ein Rad, das er anschließend wechseln musste. Während Ogier mit komfortabler Führung seinen 13. Sieg in Volkswagen Diensten feierte, kämpfte Latvala mit Mad Østberg (Citroën) bis zur letzten Stage um Platz zwei. Mit Rang drei fuhren Latvala/Anttila ihren insgesamt 43. Podestplatz ein – den elften in 19 Rallyes mit Volkswagen.

Sébastien Ogier: „Ich bin überglücklich! Dieser Sieg war definitiv einer der am härtesten erkämpften in meiner Karriere. Vom ersten Tag an sind Julien und ich hier auf Sardinien absolut am Limit gefahren. Bei der Hitze und mit den extrem rutschigen Streckenbedingungen zu Beginn, mussten wir alles riskieren, um Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila unter Druck zu setzen. Letztlich hat es sich ausgezahlt und wir haben gewonnen.“

 

Jari-Matti Latvala: „Über den dritten Platz kann ich mich nicht so recht freuen. Wir lagen seit Freitag in Führung und hatten gute Aussichten, hier zu gewinnen. Leider hat ein Quersteher, der mit einem Reifenschaden endete, uns am Samstag alle Chancen auf den Sieg genommen. Dazu kamen noch ein paar kleinere Probleme. Am Sonntag haben wir versucht, Mads Østberg einzuholen, aber sein Vorsprung war zu groß – immerhin haben wir noch zwei Zusatzpunkte in der Powerstage geholt. Keine Frage, vom Speed her waren wir hier auf Sardinien sehr gut unterwegs. In der Meisterschaft ist die Situation natürlich nicht leichter geworden, aber es stehen noch sieben Rallyes aus und wir müssen nach vorn schauen.“

 

Andreas Mikkelsen: „Die Ausgangssituation für heute war eine leichte für uns. Auf Platz drei nach vorn war viel Platz. Noch mehr auf Platz fünf hinter uns. Wir haben uns den gesamten Vormittag darauf konzentriert, möglichst die Reifen für die Powerstage zu schonen. Das hat sich ausgezahlt, auch wenn wir dort ein paar kleinere Fehler gemacht haben. Trotzdem hat es zu meinem ersten Powerstage-Sieg gereicht. Super! Alles in allem bin ich mit der Rallye Italien sehr zufrieden. Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen hatten.“


Sébastien Ogier und Julien Ingrassia feiern ihren 20. WRC-Erfolg. Das Video.


Rallye Italien 2014: Endstand

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 4:02:37.8 +0.0  
2 M. Østberg / J. Andersson 4:04:00.9 +1:23.1  
3 J. Latvala / M. Anttila 4:04:10.6 +1:32.8  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 4:05:17.1 +2:39.3  
5 E. Evans / D. Barritt 4:07:19.6 +4:41.8  
6 M. Prokop / J. Tománek 4:08:43.1 +6:05.3  
7 H. Solberg / I. Minor 4:09:53.6 +7:15.8  
8 R. Kubica / M. Szczepaniak 4:14:56.8 +12:19.0  
9 L. Bertelli / M. Dotta (WRC 2) 4:17:59.9 +15:22.1  
10 K. Al Qassimi / C. Patterson 4:19:27.1 +16:49.3  

Impressionen.


Die Rallye im Detail

Sie wollen es ganz genau wissen? Bitte schön, hier finden Sie den detaillierten Rückblick. Erleben Sie die Berichterstattung über die Rallye Italien des Jahres 2014 noch einmal hautnah: Wertungsprüfung für Wertungsprüfung – Tag für Tag.

 

Klicken Sie sich durch die Bildergalerien des jeweiligen Tages und genießen Sie die Videos der jeweiligen Etappe. Komplettiert wird das Ganze durch die komplette Vorberichterstattung mit allen Berichten und Interviews. Viel Spass beim Stöbern!

 

Hier finden Sie die Ergebnisse, Platzierungen und Zeiten von jeder Wertungsprüfung.

Sonntag, 08.06.2014


Sébastien Ogier und Julien Ingrassia feiern auf Sardinien ihren zwanzigsten WRC-Erfolg. Die Rallye Italien. Das Video.


Aktuelle Bilder (16)
16:45 Uhr (MESZ)


Stand nach 17 von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 4:02:37.8 +0.0  
2 M. Østberg / J. Andersson 4:04:00.9 +1:23.1  
3 J. Latvala / M. Anttila 4:04:10.6 +1:32.8  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 4:05:17.1 +2:39.3  
5 E. Evans / D. Barritt 4:07:19.6 +4:41.8  
6 M. Prokop / J. Tománek 4:08:43.1 +6:05.3  
7 H. Solberg / I. Minor 4:09:53.6 +7:15.8  
8 R. Kubica / M. Szczepaniak 4:14:56.8 +12:19.0  
9 L. Bertelli / M. Dotta (WRC 2) 4:17:59.9 +15:22.1  
10 K. Al Qassimi / C. Patterson 4:19:27.1 +16:49.3  

15:50 Uhr (MESZ)

Nasse Abkühlung.

Die Siegerehrung endete für das Team von Volkswagen Motorsport im Hafenbecken von Alghero.  

Der Servicepark steht auch nach dem Umzug der Rallye Italien von Olbia nach Alghero in einem Hafen. Doch statt Frachtschiffe und Fähren bilden nun Segelyachten den Hintergrund. Und statt einer zweifelhaften Brühe plätschert halbwegs klares Wasser nur wenige Meter vom Podium entfernt.

 

Und so landete Franҫois-Xavier „FX“ Demaison, der verantwortliche Ingenieur hinter dem siegreichen Polo R WRC, direkt im Anschluss an die Siegerehrung im Hafenbecken. Waren für diesen Reinschmiss noch Fahrer Jari-Matti Latvala und Ingenieurskollege Gerard Jan de Jongh hauptverantwortlich, eröffneten die Sieger Sébastien Ogier und Julien Ingrassia anschließend den Reigen derer, die freiwillig ins kühle Nass sprangen. 

 

Wenige Sekunden später befanden sich große Teile des gesamten Teams im Yachthafen von Alghero. „Das war nach der Hitze des heutigen Tages genau die richtige Abkühlung“, grinste Sébastien Ogier, nachdem er wieder festen Boden unter den Füßen hatte. 


15:30 Uhr (MESZ)

„Dieser Sieg war definitiv hart erkämpft.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Ich bin überglücklich! Dieser Sieg war definitiv einer der am härtesten erkämpften in meiner Karriere. Vom ersten Tag an sind Julien und ich hier auf Sardinien absolut am Limit gefahren. Bei der Hitze und mit den extrem rutschigen Streckenbedingungen zu Beginn, mussten wir alles riskieren, um Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila unter Druck zu setzen. Letztlich hat es sich ausgezahlt und wir haben gewonnen. In der WM sind wir zur Saisonhalbzeit zwar vorn, aber es gibt keinen Grund sich zurückzulehnen: Jari-Matti ist im Moment in Top-Form. Aber wir haben auch die anderen weiter auf der Rechnung. Mads Østberg war stark, und Glückwunsch an Andreas Mikkelsen für den Sieg in der Powerstage!“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Über den dritten Platz kann ich mich nicht so recht freuen. Wir lagen seit Freitag in Führung und hatten gute Aussichten, hier zu gewinnen. Leider hat ein Quersteher, der mit einem Reifenschaden endete, uns am Samstag alle Chancen auf den Sieg genommen. Dazu kamen noch ein paar kleinere Probleme. Am Sonntag haben wir versucht, Mads Østberg einzuholen, aber sein Vorsprung war zu groß – immerhin haben wir noch zwei Zusatzpunkte in der Powerstage geholt. Keine Frage, vom Speed her waren wir hier auf Sardinien sehr gut unterwegs. In der Meisterschaft ist die Situation natürlich nicht leichter geworden, aber es stehen noch sieben Rallyes aus und wir müssen nach vorn schauen.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Die Ausgangssituation für heute war eine leichte für uns. Auf Platz drei nach vorn war viel Platz. Noch mehr auf Platz fünf hinter uns. Wir haben uns den gesamten Vormittag darauf konzentriert, möglichst die Reifen für die Powerstage zu schonen. Das hat sich ausgezahlt, auch wenn wir dort ein paar kleinere Fehler gemacht haben. Trotzdem hat es zu meinem ersten Powerstage-Sieg gereicht. Super! Alles in allem bin ich mit der Rallye Italien sehr zufrieden. Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin froh, Ola Fløene als Beifahrer zurück an meiner Seite zu haben. Er hat aus dem Stand eine Top-Leistung abgeliefert. Es war jetzt der dritte vierte Platz in Folge. Das nächste Mal würde ich gern wenigstens einen Platz besser abschneiden. Dafür bin ich zuversichtlich, denn mit Ola und mir kann es von hier an nur aufwärts gehen.“

 

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor

„Hut ab vor der gesamten Mannschaft und Glückwunsch an Sébastien Ogier und Julien Ingrassia. Sie haben nicht nur ihren Vorjahressieg hier in Italien wiederholt, sondern auch dafür gesorgt, dass Volkswagen in allen drei Wertungen der Rallye-WM als ‚Halbzeitmeister‘ feststeht. Dahinter steckt viel harte Arbeit des gesamten Teams vor Ort, in Wolfsburg und Hannover. Ein großes Kompliment geht auch an Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila. Sie haben die Rallye lange Zeit angeführt und ein spektakuläres Duell mit Sébastien Ogier angeführt. Ein Quersteher hat gereicht, dass es diesmal vorzeitig beendet war. Das gilt aber ganz sicher nicht für den Rest der Saison. Auch Andreas Mikkelsen und Ola Fløene haben eine hervorragende Leistung gezeigt und bewiesen, dass sie in der Weltspitze angekommen sind. Wir werden weiter permanent daran arbeiten, dass der Polo R WRC und unsere Fahrer diejenigen bleiben, die es zu schlagen gilt.“


14:40 Uhr (MESZ)

„Ich habe mich richtig auf diese Strecke eingeschossen.“

Andreas Mikkelsen holte sich zum ersten Mal die drei Extra-Punkte der Power Stage.  

Die Power Stage ist normalerweise eine sichere Beute von Sébastien Ogier (Polo R WRC #1). Der Weltmeister holt sich auf dieser speziellen Wertungsprüfung regelmäßig die drei Extra-Punkte für die Bestzeit. Nicht so auf Sardinien. Dieses Mal musste sich Ogier hinter den beiden Teamkollegen Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) und Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) anstellen.


„Ihr tut immer so, als sei der Power-Stage-Sieg für mich ein Kinderspiel“, entgegnete Gesamtsieger Ogier verwundert auf entsprechende Fragen. „Aber erstens haben Andreas und Jari-Matti dieses Mal einfach eine perfekte Fahrt hingelegt. Und zweitens bin ich nicht mehr volles Risiko eingegangen. Für mich war schließlich wichtiger, die Rallye zu gewinnen. Das glaubt mir nur irgendwie keiner.“

Andreas Mikkelsen erntete für seinen ersten Power-Stage-Sieg Riesen-Applaus von den Fans. „Ist schon ein gutes Gefühl, die beiden Teamkollegen besiegt zu haben“, gab der Norweger zu. Seine Taktik: „Die Power Stage wurde am Morgen als ganze normale WP schon einmal gefahren. Dabei habe ich meinen Aufschrieb noch einmal korrigiert und mich richtig auf diese Strecke eingeschossen.“


Schon dabei war Mikkelsen schneller als Ogier und Latvala. Nur Mads Østberg (Citroën) war noch besser. Mikkelsens Landsmann war allerdings mit einer anderen Reifenstrategie unterwegs. Während alle Volkswagen Piloten am Sonntag mit fünf harten Reifen ausrückten, hatte Østberg zwei weiche Exemplare mitgenommen.

„Auf den beiden folgenden Prüfungen habe ich dann meine Reifen geschont“, erläuterte Mikkelsen weiter. „Dadurch waren sie für die Power Stage noch sehr gut erhalten.“ Diese Strategie ging meisterhaft auf. Nicht nur Østberg war auf der Power Stage chancenlos, Mikkelsen war auch eine Sekunden schneller als Latvala und 2,5 Sekunden schneller als Ogier. Zusammen mit den Punkten für Gesamtrang vier nimmt Mikkelsen aus Alghero 15 WM-Zähler mit.

„Ich habe am Morgen zu lange gebraucht, um einen Rhythmus zu finden“, fasste Latvala seinen Tag zusammen. „Und dann waren einfach zu wenige WP-Kilometer übrig, um Mads Østberg vielleicht doch noch einzuholen.“ Am Ende musste sich der Finne mit Rang drei zufriedengeben. „Das ist sicherlich nicht das, was ich erwartet habe. Aber das Duell mit Sébastien Ogier ist weiter offen.“


13:30 Uhr (MESZ)

Mit einem komplett neuen Auto startete Volkswagen Motorsport im vergangenen Jahr in der Rallye-Weltmeisterschaft durch: Der Polo R WRC bewies schon beim Debüt in Monte Carlo, dass mit ihm zu rechnen ist und verhalf Sébastien Ogier und Julien Ingrassia bereits in ihrer ersten Saison für Volkswagen Motorsport zu den lang ersehnten WM-Titeln.

Auch 2014 ist die Erfolgs-Maschine nicht zu stoppen. Sechs Rallyes, sechs Siege – der Polo R WRC ist momentan das Maß der Dinge. Die beeindruckende Gesamtbilanz des Rallye-Renners aus Hannover: 16 von 19 möglichen Siegen seit dem ersten Einsatz im Januar 2013. Das entspricht einer Siegerquote von 84 Prozent – unsere heutige Zahl des Tages.


13:00 Uhr (MESZ)

Séb und Julien gewinnen die Rallye Italien –
alle Power-Stage-Punkte gehen an Volkswagen.

Ein gelungenes Wochenende mit einem krönenden Abschluss: Die „Wiederholungstäter“ Sébastien Ogier und Julien Ingrassia gewinnen zum zweiten Mal die Rallye Italien für Volkswagen Motorsport. Für das französische Duo war es der 20. Sieg in der WRC.


Die Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila sicherten sich Platz drei hinter Mads Østberg (Citroën). Andreas Mikkelsen und dessen neuer Co-Pilot Ola Fløene landeten auf einem guten vierten Gesamtrang.

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war dann das Ergebnis der finalen Power Stage (Cala Flumini): Sämtliche vergebenen Extrapunkte gehen an Volkswagen Motorsport. Die Bestzeit fuhren Andreas und Ola, die nun beide drei Extrazähler mitnehmen. Zwei Zusatzpunkte gibt es für Jari-Matti und Miikka, die für den knapp neun Kilometer langen Abschnitt nur eine Sekunde länger benötigten. Einen Extrapunkt sammeln die Gesamtsieger Séb und Julien mit der drittschnellsten WP-Zeit.
 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


11:00 Uhr (MESZ)

Den Sieg vor Augen.

Knapp neun Kilometer trennen Sébastien Ogier und Julien Ingrassia noch vom Triumph bei der Rallye Italien – die Wiederholung ihres Sardinien-Siegs vom letzten Jahr ist für die beiden Volkswagen Piloten in greifbarer Nähe.

Die vorletzte Wertungsprüfung (Tergu–Osilo) ging erneut an die Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila. Mads Østberg (Citroën) verlor etwas Zeit, der Abstand beträgt nun knapp 17 Sekunden.

Auf der finalen Power Stage können die Volkswagen Piloten wieder wertvolle Extrazähler für die Fahrer- und Beifahrerwertung sammeln.
 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


10:15 Uhr (MESZ)

Bestzeit für Latvala –

Østberg verteidigt Platz zwei.

Die drittletzte Wertungsprüfung (Castelsardo) liegt hinter uns – und Jari Matti Latvala war auf dem 14 Kilometer langen Teilstück der schnellste Mann. Die Chance des Finnen, sich auf den letzten Kilometern der Rallye Italien noch den zweiten Platz im Gesamtklassement zu schnappen, ist allerdings gering, denn Citroën-Pilot Mads Østberg verteidigte mit einer nur unwesentlich langsameren Zeit seine Platzierung.

Sébastien Ogier kam als Drittschnellster über die Linie und führt das Feld nach wie vor mit einem beruhigenden Vorsprung von über einer Minute an. Teamkollege Andreas Mikkelsen liegt auf einem sicheren Gesamtrang vier.

 

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08:30 Uhr (MESZ)

Séb entspannt auf Siegerkurs.

Der Weltmeister lässt es heute Morgen ruhig angehen. Sébastien Ogier, der mit einem komfortablen Vorsprung von 1:25 Minuten auf den Zweitplatzierten Mads Østberg (Citroën) führt, schonte seinen Polo R WRC und dessen Reifen auf der Auftakt-Wertungsprüfung des heutigen Sonntags (Cala Flumini). Østberg fuhr die Bestzeit vor den Volkswagen Piloten Andreas Mikkelsen und Jari-Matti Latvala.

Letzterer könnte sich mit einem Husarenritt immer noch Platz zwei schnappen, wenn er die nun 24,5 Sekunden Rückstand auf Østberg aufholt. „Ich war zu Beginn dieser Stage wohl etwas zu vorsichtig“, erklärte Latvala im Ziel. Es verbleiben noch drei weitere Wertungsprüfungen, um den Norweger im Citroën zu kassieren.

 

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06:05 Uhr (MESZ)

Sonntag: die Wertungsprüfungen der dritten Etappe.

Samstag, 07.06.2014


Sébastien in Führung, Jarri-Matti fällt Aufgrund eines Reifenschadens auf den dritten Platz zurück. Die zweite Etappe der Rallye Italien. Das Video.


Aktuelle Bilder (14)
22:20 Uhr (MESZ)


Stand nach 13 von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 S. Ogier / J. Ingrassia 3:30:15.8 +0.0  
2 M. Østberg / J. Andersson 3:31:56.0 +1:40.2  
3 J. Latvala / M. Anttila 3:32:17.3 +2:01.5  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 3:32:53.6 +2:37.8  
5 E. Evans / D. Barritt 3:34:40.1 +4:24.3  
6 M. Prokop / J. Tománek 3:35:41.9 +5:26.1  
7 H. Solberg / I. Minor 3:36:25.4 +6:09.6  
8 R. Kubica / M. Szczepaniak 3:42:19.5 +12:03.7  
9 K. Al Qassimi / C. Patterson 3:45:21.0 +15:05.2  
10 L. Bertelli / M. Dotta (WRC 2) 3:46:23.9 +16:08.1  

20:45 Uhr (MESZ)

„Wir sind jetzt in einer sehr guten Position.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Was für ein Rallye-Tag! Ich denke, Jari-Matti und ich haben den Fans eine gute Show geboten. Wir sind beide am Limit gefahren. Auf der ersten Prüfung hat Jari eine fantastische Zeit vorgelegt, danach konnte ich wieder Zeit gutmachen. Am Ende, als Julien und ich dann auf der letzten Stage die Information von seinem Zeitverlust erhielten, haben wir das Risiko etwas rausgenommen. Wir sind jetzt natürlich in einer sehr guten Position, um die Rallye erneut zu gewinnen. Aber morgen stehen noch vier harte Prüfungen auf dem Programm, ohne Service – deswegen werden wir voll konzentriert in den Schlusstag gehen.“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Wir müssen nach vorn schauen: Die Rallye ist noch nicht zu Ende und wir haben noch Chancen, Platz zwei zurückzuerobern. Gleichzeitig bin ich natürlich enttäuscht, denn die Chance auf den Sieg ist verloren. Der Tag lief wirklich nicht nach Wunsch. In der ersten Prüfung kostete uns ein Fehlalarm aufgrund eines defekten Sensors Zeit. Als wir anhalten wollten, war der Hinweis auf die viel zu hohe Wassertemperatur wieder verschwunden und wir konnten weiterfahren. Am Nachmittag leistete ich mir zu Beginn der 60-Kilometer-Prüfung einen Quersteher, traf einen Stein und beschädigte ein Hinterrad. Durch den Reifenwechsel verloren wir rund zwei Minuten auf Sébastien und Julien.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Unser Plan ist heute nicht ganz aufgegangen. Wir wollten unser eigenes Tempo anschlagen, unsere eigene Rallye fahren. Wenn das schnell genug gewesen wäre, Mads Østberg zu schlagen – gut. Wenn nicht – auch gut. Auf jeden Fall wollten wir sauber durchfahren, um am Ende einen Platz unter den Top Vier zu holen. Wir haben auf WP zwölf einen großen Stein getroffen und uns so einen der vorderen Dämpfer beschädigt. Damit konnten wir auf der anschließenden 60-Kilometer-Prüfung nicht mehr attackieren und haben stattdessen versucht, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Das ist uns gelungen. Dass wir immer noch in Reichweite zum Podium sind, hat auch mit dem Pech unseres Teamkollegen Jari-Matti Latvala zu tun. Wir nehmen es, wie es kommt. Aber auch morgen gilt: Wir werden nicht um jeden Preis attackieren.“


20:30 Uhr (MESZ)

Schwerstarbeit für Jari-Matti.

Latvala will am Sonntag um Rang zwei kämpfen.

Die tiefe Enttäuschung war ihm anzusehen. „Das war ganz klar mein Fehler“, sagte Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) bei der Einfahrt in den Servicepark am Hafen von Alghero. Den hatte er am Morgen als Spitzenreiter verlassen, bei der Rückkehr zum Sonnenuntergang war er nur noch Dritter.


„Da war ein großer Stein mitten auf der Piste in einer Kurve. Man musste ganz innen fahren, um ihn zu umgehen. Das habe ich auch getan. Aber ich war ein klein wenig zu schnell, mein Auto ist deshalb aus der Spur gekommen“, beschrieb der Finne den entscheidenden Moment in der Wertungsprüfung „Monte Lerno 2“. Den harten Aufprall überstand der Reifen nicht. „Wir haben gewechselt, das hat knapp zwei Minuten gedauert.“


Neuer Spitzenreiter ist deswegen Sébastien Ogier (Polo R WRC #1), der sich zuvor mit zwei Bestzeiten bereits dicht an den Teamkollegen herangearbeitet hatte. „Ich habe versucht, den ganzen Tag über Druck auf Jari-Matti auszuüben“, beschrieb der Franzose, der durch keinerlei Stallregie an dieser Strategie gehindert wurde. „Trotzdem wäre es ohne seinen Fehler sehr schwer geworden, ihn einzuholen.“


Rund 1.40 Minute beträgt sein Vorsprung auf Mads Østberg (Citroën) vor der letzten Etappe am Sonntag. „Das sollte reichen“, will Ogier die letzten vier Wertungsprüfungen mit einer Mischung aus Konzentration und Lockerheit angehen.


Schwerstarbeit wartet dagegen auf Jari-Matti Latvala. In die abschließenden knapp 60 WP-Kilometer startet er mit rund 22 Sekunden Rückstand auf Mads Östberg (Citroën). „Die aufzuholen ist zwar sehr schwierig. Aber ich will ihn zumindest unter Druck setzen.“ Ansonsten bleibt noch die Powerstage, auf der zusätzliche WM-Punkte vergeben werden. „Die will ich auf jeden Fall gewinnen. Im Kampf um den WM-Titel brauche ich jeden Punkt“, sagte Latvala.


Für Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) ist das Podium inzwischen kein echtes Thema mehr. Der Norweger verlor viel Zeit, nachdem er einen Stoßdämpfer an einem Stein zerstört hatte. „Der lag da beim ersten Durchgang über diese WP noch nicht“, war sich Mikkelsen sicher, der im Zwischenklassement auf Rang vier rund 36 Sekunden hinter Latvala geführt wird.


20:15 Uhr (MESZ)

Er hat heute richtig angegast: Weltmeister Sébastien Ogier holte drei Bestzeiten und schnappte sich die Gesamtführung bei der Rallye Italien. Vor allem die heute zweifach gefahrene, extrem lange und anstrengende „Monster-WP“ Monte Lerno schien dem Franzosen zu liegen: In beiden Durchgängen war keiner schneller als der Mann aus Gap (Frankreich). Im zweiten Lauf benötigte Séb für den knapp 60 Kilometer langen Abschnitt  – dem längsten der Saison – gut 36 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96,85 km/h. Ein Schnitt von fast 100 Sachen – und das auf kurvigen, von zahlreichen Kuppen und Felsbrocken gesäumten Schotterpisten, die kaum breiter sind als ein Feldweg. Grund genug, diesen km/h-Kracher zur heutigen Zahl des Tages zu küren.


19:40 Uhr (MESZ)

Großes Pech für Jari-Matti –
Séb übernimmt die Führung.

Was für ein Pech für Jari-Matti: Der Finne ging als Führender in die knapp 60 Kilometer lange finale Wertungsprüfung des heutigen Tages, musste seinen Polo R WRC jedoch bereits kurz nach dem Start stoppen, da ein Stein eine Felge beschädigt hatte. Der Radwechsel kostete über zwei Minuten. „Mein Fehler, mir ist in einer Spurrille das Heck ausgebrochen, dann haben wir den Stein erwischt, und die Felge war hin“, erklärte ein sichtlich genickter Latvala im Ziel.

 

Teamkollege Sébastien Ogier übernimmt dadurch die Führung und geht nun mit einem komfortablen Vorsprung von 1:40 Minuten auf den neuen Zweiten Mads Østberg (Citroën) in die morgige dritte Etappe. Auch er war besorgt wegen der Reifen, wie er nach der Zieleinfahrt einräumte: „Wir haben die ganze Zeit versucht, die Reifen zu schonen. Als ich während der Stage von Jari-Mattis Pech erfuhr, habe ich das Tempo natürlich reduziert.“

Immerhin: Das Doppel-Podium ist für Volkswagen Motorsport nach wie vor möglich, denn Latvala hält Rang drei im Gesamtklassement, gefolgt von Teamkollege Andreas Mikkelsen.
 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


18:00 Uhr (MESZ)

Teamduell in vollem Gange:
Séb rückt Jari-Matti auf die Pelle.

Die fliegenden Franzosen machen ordentlich Druck: Sébastien Ogier und Co-Pilot Julien Ingrassia haben auf der vorletzten Wertungsprüfung (Monte Olia 2) des heutigen Freitags nochmals Zeit gutgemacht und den Abstand auf die führenden Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila um weitere 5,4 Sekunden verringert. Die Lücke beträgt nun nur noch 12,3 Sekunden. Andreas Mikkelsen und Ola Fløene liegen weiterhin auf Rang vier, konnten aber die Pace des Drittplatzierten Mads Østberg (Citroën) nicht mitgehen. Mit 15,1 Sekunden Abstand im Gesamtklassement ist Rang drei aber immer noch in greifbarer Nähe.

Gleich im Anschluss erfolgt der zweite Durchgang der knapp 60 Kilometer langen „Monster-Stage“ Monte Lerno. Schnappt sich Séb die Führung?

 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


15:00 Uhr (MESZ)

Springen und trinken.

Die WP „Monte Lerno“ stellt gleich in zweierlei Hinsicht besondere Anforderungen an die Fahrer.

Sie ist mit knapp 60 Kilometern nicht nur die längste Wertungsprüfung der Rallye Italien, wahrscheinlich sogar der gesamten Weltmeisterschaft 2014. Die WP „Monte Lerno“, die heute gleich zweimal gefahren wird, enthält außerdem „Micky’s Jump“ – einen der höchsten Sprünge, die man mit einem Rallye-Auto absolvieren kann.


„Die Kuppe an Micky’s Jump ist sehr steil, außerdem verläuft die Strecke nicht ganz gerade“, beschreibt Volkswagen Motorsport-Junior Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9). „Deswegen kann man diesen Sprung nicht wie in Finnland üblich mit Vollgas nehmen. Sonst landest du irgendwo im Aus oder beschädigst dein Auto. Ich nehme ihn im dritten Gang.“


Die Anfahrt erfolgt allerdings mit hohem Tempo im fünften Gang. Damit das Auto nach dem Sprung nicht auf der Nase landet, muss das nötige Bremsmanöver genau passen. „Kurz vor dem Abflug steigt man wieder voll aufs Gas. So erreicht man eine stabile Lage in der Luft“, ergänzt Mikkelsen.


Auch die Länge der WP erfordert spezielle Vorbereitungen, vor allem bei Temperaturen jenseits von 30 Grad. Prognostiziert wird eine Fahrtzeit von rund 40 Minuten. „Ich trinke vor dem Start in die Prüfung etwas, was ich normalerweise nie tue“, verrät Weltmeister Sébastien Ogier (Polo R WRC #1). Ob er wie Teamkollege Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) auch während der Prüfung gelegentlich kurz am hinter dem Sitz befestigten Getränkebeutel nippt, will Ogier spontan entscheiden. „Ich suche mir eine oder zwei Geraden aus, auf denen ich etwas trinken werde“, bestätigt dagegen Latvala.


Der als „Reifen-Flüsterer“ bekannte Sébastien Ogier verknüpft mit der Monster-WP „Monte Lerno“ noch eine ganz andere Hoffnung. „60 Kilometer sind sehr hart zu den Reifen. Das sollte ein Vorteil für mich sein.“ Schließlich will der Vorjahressieger den 17-Sekunden-Rückstand auf Teamkollege Latvala aufholen.


14:00 Uhr (MESZ)

„Over“, but not out.

Wie eine SMS kurzfristig für Verwirrung sorgte.

Julien Ingrassia nahm die Sache mit Galgenhumor. „Das dürfte das erste Mal sein, dass eine SMS vielleicht eine Rallye entscheidet“, sagte der Beifahrer von Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) bei der Einfahrt in den Mittagsservice am Samstag. Eine gute Stunde zuvor sorgte besagte Kurznachricht für reichlich Verwirrung im Cockpit der beiden Franzosen.


Die ganze Story von Anfang an: Etwa 30 Kilometer nach dem Start der Wertungsprüfung „Monte Lerno“ erreichte die Kühlwassertemperatur im Auto von Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) bedenkliche Werte. „Die rote Warnleuchte ging an“, beschrieb der Finne. „Und wenn die angeht, solltest du den Motor abstellen.“


Latvala schaltete als Erstmaßnahme sofort das Umluftsystem (Fachbegriff Anti-Lag-System oder ALS) aus, das zwar das früher berüchtigte „Turboloch“ beim Beschleunigen eliminiert, aber auch den Motor thermisch stark belastet. „Wir konnten an dieser Stelle nicht anhalten, weil die Piste zu schmal war. Also bin ich langsam weitergefahren“, berichtete Latvala.


Gleichzeitig erhielt der drei Minuten vorausfahrende Teamkollege Ogier per SMS eine Meldung auf ein Display im Cockpit: „LAT over heating“. Weil der Bildschirm aber immer nur acht Buchstaben gleichzeitig anzeigt, kam zunächst nur „LAT over“ im Cockpit an. „Wir haben das so verstanden, als sei Jari-Matti ausgeschieden“, gab der Franzose zu, der daraufhin sein Tempo geringfügig reduzierte.


Ein paar Kilometer weiter hinten erlosch im Armaturenbrett des Latvala-Autos die Warnleuchte ebenso unerwartet, wie sie angegangen war – die Wassertemperatur sank offensichtlich wieder. „Also sind wir weitergefahren, aber ohne ALS.“ Das bedeutet reduzierte Motorleistung. „Einmal bin ich deswegen fast von der Piste gerutscht, weil ein Drift nicht funktioniert hat“, verriet Latvala.


Als er das ALS versuchsweise wieder einschaltete, schien der Turbomotor des Polo R WRC damit kein Problem zu haben. Latvala gab wieder Gas.


Als bei Ogier/Ingrassia die entsprechende Nachricht eintrudelte, erhöhten auch die beiden Franzosen das Tempo wieder. „Das Ganze hat mich vielleicht zwei, maximal drei Sekunden gekostet. Also kein großes Drama“, rechnete Ogier vor. „Ich hoffe nur, die sind am Ende nicht entscheidend.“


Nach der ersten Schleife des Samstags hat Latvala noch 17,7 Sekunden Vorsprung vor Ogier. „Meine Mechaniker werden das Temperaturproblem analysieren, das sollte nicht wieder auftauchen“, gab sich der Finne zuversichtlich vor den beiden WP am Nachmittag.


Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) ist weiterhin Vierter. Die bei seinen Teamkollegen für Adrenalin-Schübe sorgende WP „Monte Lerno“ verlief für den Norweger ohne Probleme. „Ich habe während der WP ungefähr alle zehn Kilometer ein paar Schluck getrunken. Dadurch war meine Kondition vom Start bis Ziel optimal.“


Für Julien Ingrassia nicht nur wegen der SMS-Verwirrung keine Lösung. „Ich muss so viel vorlesen, da bleibt leider keine Zeit zum Trinken.“


Stand nach elf von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 2:40:07.9 +0.0  
2 S. Ogier / J. Ingrassia 2:40:25.6 +17.7  
3 M. Østberg / J. Andersson 2:41:18.7 +1:10.8  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 2:41:28.1 +1:20.2  
5 R. Kubica / M. Szczepaniak 2:42:29.3 +2:21.4  
6 E. Evans / D. Barritt 2:43:11.3 +3:03.4  
7 M. Prokop / J. Tománek 2:43:33.5 +3:25.6  
8 H. Solberg / I. Minor 2:44:14.9 +4:07.0  
9 H. Paddon / J. Kennard 2:48:31.8 +8:23.9  
10 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini (WRC 2) 2:49:52.2 +9:44.3  

12:00 Uhr (MESZ)

Marathon-Mann Latvala macht alles richtig.

Das war eine enge Kiste. Der erste Durchgang der fast 60 Kilometer langen Wertungsprüfung Monte Lerno liegt hinter uns – und Spitzenreiter Jari-Matti Latvala liegt nach wie vor in Führung. Teamkollege Sébastien Ogier fuhr allerdings die Bestzeit und nahm Latvala elf Sekunden ab. Grund: Der Finne konnte nicht die volle Leistung abrufen, weil die Motortemperatur seines Polo R WRC plötzlich auf 130 Grad angestiegen war. Eine brenzlige Situation, die eine sofortige Reaktion erforderte. Latvala blieb cool und schaltete die Motorsteuerung auf Straßenmodus um. Mit niedrigerer Maximaldrehzahl sank dann auch wieder die Temperatur – Durchatmen war angesagt.

Im Gesamtklassement kämpfte sich Ogier bis auf 17,7 Sekunden an Latvala heran. Dritter ist nach wie vor Citroën-Mann Mads Østberg, gefolgt von Andreas Mikkelsen.

 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


10:30 Uhr (MESZ)

Die Letzten werden die Ersten sein.

Das war ein Auftakt nach Maß: Die erste Wertungsprüfung des heutigen Samstags (Monte Olia 1), bei der die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge an den Start gehen, wurde von den Volkswagen Polo R WRC klar dominiert. Spitzenreiter Jari-Matti Latvala, der als Letzter auf die Strecke ging, komplettierte den gut 19 Kilometer langen Abschnitt mit einer tollen Bestzeit von 13:31.6 Minuten. Der Finne nahm seinem Verfolger und Teamkollegen Sébastien Ogier, der die zweitschnellste Zeit fuhr, 6,3 Sekunden ab und vergrößerte damit seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf nun 28,7 Sekunden.

Auch Andreas Mikkelsen erwischte einen gelungenen Start in den Tag und kam als Viertschnellster über die Linie. Der Norweger liegt in der Gesamtwertung knapp hinter dem Drittplatzierten Mads Østberg (Citroën).

Gleich geht es weiter mit der fast 60 Kilometer langen „Monster-Stage“ Monte Lerno 1, der längsten Wertungsprüfung der Saison 2014. Ein besonderes Highlight für die Fans ist die spektakuläre Sprungkuppe „Mickey’s Jump“.

 

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06:05 Uhr (MESZ)

Samstag: die Wertungsprüfungen der zweiten Etappe.

Freitag, 06.06.2014


Flying High. Jari-Matti, Sébastien und Andreas beenden die erste Etappe der Rallye Italien auf den Plätzen eins, zwei und vier.


Aktuelle Bilder (14)
20:00 Uhr (MESZ)


Stand nach neun von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 1:49:09.5 +0.0  
2 S. Ogier / J. Ingrassia 1:49:31.9 +22.4  
3 M. Østberg / J. Andersson 1:49:43.2 +33.7  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 1:49:47.2 +37.7  
5 R. Kubica / M. Szczepaniak 1:50:06.4 +56.9  
6 E. Evans / D. Barritt 1:50:28.8 +1:19.3  
7 M. Prokop / J. Tománek 1:50:38.5 +1:29.0  
8 H. Solberg / I. Minor 1:50:46.4 +1:36.9  
9 Y. Al Rajhi / M. Orr (WRC 2) 1:54:25.3 +5:15.8  
10 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini (WRC 2) 1:54:29.4 +5:19.9  

21:30 Uhr (MESZ)

„Der erste Tag hat viel Spaß gemacht.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Der Auftakt war noch härter als erwartet: kein Grip, die Strecke war durch den losen Sand extrem rutschig. Julien und ich haben alles versucht, aber als erstes Auto auf der Strecke hat man bei diesen Bedingungen keine Chance auf eine Top-Zeit. Erwartungsgemäß lief es am Nachmittag im zweiten Durchgang besser und wir haben mit Gesamtrang zwei noch das Beste herausgeholt. Morgen werde ich natürlich weiter pushen und angreifen.“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Es war ein sehr guter erster Tag für uns und es hat viel Spaß gemacht, keine Frage. Vor der Rallye hätte ich nicht erwartet, heute zu führen, denn unsere frühe Startposition war kein Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Am Morgen hatten wir kurz ein weiches Bremspedal, konnten es aber beheben und sind ohne Probleme durchgekommen. Unser Vorsprung ist erfreulich, aber es ist sonnenklar, dass unsere Teamkollegen morgen angreifen und alles versuchen werden, uns einzuholen. Daher müssen wir cool bleiben und mit dem gleichen Tempo und der gleichen Fahrweise weitermachen.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Volkswagen hatte heute das Luxusproblem, als Erster, Zweiter und Dritter auf die Strecke zu gehen. Das ist bei dem vielen losen Schotter ein klarer Nachteil, und alle nach uns gestarteten Fahrer hatten bessere Bedingungen als wir. Doch das ist Teil des Sports und wir haben heute versucht, das Beste daraus zu machen. Ich denke, das ist uns geglückt und wir haben jetzt gute Ausgangspositionen für die kommenden Rallye-Tage. Es war heute außerdem mein erster voller Rallye-Tag mit Ola Fløene als Beifahrer an meiner Seite. Die Kommunikation lief von Anfang an perfekt und Ola hat einen perfekten Job gemacht. Dass die ‚Amtssprache‘ bei uns nun wieder Norwegisch ist, ist super. Apropos Norwegen: Morgen wollen wir versuchen, das Norweger-Duell mit Mads Østberg zu gewinnen.“


21:20 Uhr (MESZ)

Überraschende Doppelführung.

Ziemlich unerwartet liegt Jari-Matti Latvala an der Spitze, rund 22 Sekunden vor Weltmeister Sébastien Ogier.

Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. „Ich hatte mir einen Platz unter den Top-Five vorgenommen, mehr nicht“, verriet Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) im Etappenziel am späten Freitagabend. „Dass ich als Führender nach Alghero zurückkomme, habe ich noch heute morgen für vollkommen unmöglich gehalten.“


Auch Teamkollege Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) hatte an der Strandpromenade an der Westküste von Sardinien schon eine bedeutend bessere Laune als noch während der Mittagspause. „Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht“, sagte der Weltmeister, der den ganzen Tag über als Erster auf die Strecke musste und so den Straßenfeger für die Konkurrenz spielte. 22,4 Sekunden Rückstand auf Latvala sind sicherlich auch in diesem Nachteil begründet. „So sind nun einmal die Regeln“, zuckte Ogier mit den Schultern, der in der letzten WP des Tages Rang zwei erobert hatte. „Damit muss ich leben. Zum Glück war der Nachteil in der zweiten Runde heute Nachmittag nicht mehr so groß.“


Für den Samstag und die nächsten vier Wertungsprüfungen über knapp 157 Kilometer hat der Vorjahressieger Attacke angekündet. „Das wird sicherlich sehr hart, Jari-Matti einzuholen. Er hat den Vorteil, hinter und zu starten und kann sein Tempo kontrollieren. Aber unmöglich ist es nicht. Notfalls habe ich ja auch noch den Sonntag.“


Volkswagen Motorsport Direktor Jost Capito hat noch einmal bekräftigt, dass der Finne und der Franzose ohne Beeinflussung durch Stallregie um den Sieg fahren dürfen. „Dieses Duell wird auf der Strecke entschieden.“


Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) komplettiert auf Rang vier die starke Mannschaftsleistung von Volkswagen Motorsport. „Alles in allem ein guter Tag“, fasste der Norweger zusammen. Nur vier Sekunden fehlen ihm auf Landsmann Mads Östberg (Citroën) und damit auf den letzten Podiumsplatz. „Da geht noch was“, kündigte Mikkelsen an. 


21:10 Uhr (MESZ)

Keine 50 Kilometer haben die Führenden Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila benötigt, um von Platz neun – der Position nach der dritten Wertungsprüfung – bis ganz nach vorn zu fahren. Genau genommen waren es 47,59 Kilometer – unsere heutige Zahl des Tages. Eine beeindruckend kurze Distanz für eine so tolle Aufholjagd, die allerdings auch durch das große Pech der stark in den Tag gestarteten Hyundai erleichtert wurde.


20:15 Uhr (MESZ)

So wird der Freitag zum Freu-Tag:
Doppelführung für Jari-Matti und Séb.

Die erste Etappe hätte kaum besser laufen können: Nach anfänglichen Schwierigkeiten und der Suche nach Grip kamen die Volkswagen Fahrer auf den verstaubten Pisten Sardiniens immer besser zurecht und arbeiteten sich Stück für Stück nach vorn. Resultat nach der finalen neunten Wertungsprüfung am Freitag: eine souveräne Doppelführung für Volkswagen Motorsport.
 
Jari-Matti holte eine weitere Bestzeit vor Ogier und führt nun mit 22,4 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Letzterer gaste ebenfalls noch mal ordentlich an und zog an Citroën-Pilot Mads Østberg vorbei. Andreas Mikkelsen ist ihm dicht auf den Fersen und könnte sich morgen Platz drei schnappen.

 

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19:35 Uhr (MESZ)

Der Weltmeister meldet sich zurück:

erste Bestzeit für Séb.

Jetzt hat er seinen Rhythmus gefunden: Sébastien Ogier hat sich auf der achten Wertungsprüfung (Coiluna-Crastazza 2) seine erste Bestzeit bei der diesjährigen Rallye Italien gesichert. Knapp dahinter sortierten sich die Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen ein.

Citroën-Mann Mads Østberg versuchte alles, konnte aber die Pace der Polo R WRC nicht mitgehen und verlor weitere Sekunden. Durch seine Bestzeit zog Séb an Mikkelsen vorbei und ist nun neuer Gesamt-Dritter. Dem Franzosen fehlen nur noch 2,3 Sekunden auf den zweitplatzierten Østberg. Wenn er diese Zeit auf der finalen neunten WP des heutigen Tages gutmachen kann, würde Volkswagen die erste Etappe mit Doppelführung abschließen.

 

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18:35 Uhr (MESZ)

Volkswagen Trio weiter auf dem Vormarsch.


So kann es weitergehen: Auch auf der siebten Wertungsprüfung, dem zweiten Durchgang des Abschnitts Terranova Sud, platzierten sich die drei Polo R WRC auf den Plätzen eins, zwei und drei – und wieder einmal war keiner schneller als der „fliegende Finne“ Jari-Matti Latvala. Sébastien Ogier fuhr mit knappem Abstand die zweitschnellste Zeit, Andreas Mikkelsen war mit weiteren 1,1 Sekunden dahinter nur unwesentlich langsamer.


Erfreulich: Andreas Mikkelsen knabbert langsam, aber sicher am Rückstand auf den Zweitplatzierten Mads Østberg (Citroën). Die Lücke beträgt nur noch 4,3 Sekunden – ob der Norweger sich auf den verbleibenden zwei Wertungsprüfungen des heutigen Freitags noch Gesamtplatz zwei schnappt?

 

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18:10 Uhr (MESZ)

Polo Hattrick: Plätze eins, zwei und drei für Volkswagen.

Der zweite Durchgang läuft deutlich besser: Auf der sechsten Wertungsprüfung (Terranova Nord 2) hat sich das Gripniveau gegenüber heute Morgen stark verbessert. Die Volkswagen Polo R WRC profitierten trotz ihrer frühen Startpositionen davon und landeten auf den Plätzen eins, zwei und drei. Jari-Matti Latvala fuhr die Bestzeit und baute seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf nun 11,6 Sekunden aus, die Teamkollegen Sébastien Ogier und Andreas Mikkelsen landeten auf dem zweiten und dritten Platz.


Latvala führt im Gesamtklassement vor Mads Østberg (Citroën), Mikkelsen ist Dritter, Ogier liegt auf Platz vier.

 

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Stand nach fünf von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 56:24.4 +0.0  
2 M. Østberg / J. Andersson 56:26.6 +2.2  
3 M. Prokop / J. Tománek 56:34.5 +10.1  
4 A. Mikkelsen / O. Fløene 56:36.2 +11.8  
5 R. Kubica / M. Szczepaniak 56:36.7 +12.3  
6 S. Ogier / J. Ingrassia 56:41.0 +16.6  
7 E. Evans / D. Barritt 56:44.3 +19.9  
8 H. Solberg / I. Minor 56:52.3 +27.9  
9 K. Kruuda / M. Javeoja (WRC 2) 58:11.6 +1:47.2  
10 N. Al-Attiyah / G. Bernacchini (WRC 2) 58:37.8 +2:13.4  

16:30 Uhr (MESZ)

Weltmeisterlicher Straßenfeger.

Auch am Nachmittag erwarten die Polo R WRC-Piloten Nachteile durch ihre Startposition.

Der Morgen der ersten Etappe hatte es in sich. Aufgrund ihrer nachteiligen Startposition kämpften die drei Polo R WRC zunächst mit Traktionsproblemen. Erst durch den Zwangsstopp von Thierry Neuville (Hyundai) auf der letzten Wertungsprüfung vor der Mittagspause übernahm Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) die Führung. Nur 2,2 Sekunden beträgt sein Vorsprung vor Mads Østberg (Citroën).

Latvala hatte dabei gleich zwei Schreckmomente zu überstehen. „In WP 2 haben die Bremsen plötzlich nachgelassen“, erzählte der Finne. „Nach der Zieldurchfahrt haben Miikka und ich zum Glück schnell den Grund entdeckt – eine Schraube zum Entlüften des Bremskreislaufs hatte sich gelockert.“ Mit Bordwerkzeug und Ersatz-Bremsflüssigkeit ließ sich dieses Problem schnell lösen.

Aber das war erst der Anfang. Wenige Kilometer später verpasste Latvala eine Kreuzung, stieß hastig zurück – und traf den direkt hinter ihm fahrenden Teamkollegen Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9). „Zum Glück ist an beiden Autos dabei nichts passiert“, berichtete Mikkelsen, der nach fünf Wertungsprüfungen auf Rang vier geführt wird.  

Tabellenführer Sébastien Ogier (Polo R WRC #1), der die undankbare Rolle des Straßenfegers für die Konkurrenten spielen muss, erlebte ebenfalls einen buchstäblich heißen Moment. „Ich war direkt hinter Mikko Hirvonen, als dessen Auto anfing zu brennen“, erzählte der Weltmeister. „Ich habe ihm sofort unsere Feuerlöscher geliehen, es war aber leider schon zu spät.“ Durch den Brand von Hirvonens Auto verzögerte sich der weitere Verlauf der Rallye um über eine Stunde.

In die Nachmittagsschleife geht Ogier mit einem Rückstand von 16,6 Sekunden auf Teamkollege Latvala. Der Vorjahressieger hat wenig Hoffnungen, dass sich seine Lage beim zweiten Durchgang über die Prüfungen bessert. „Durch die Rallye-Teilnehmer mit den kleineren Autos bildet sich eine tiefe Spurrille, die für ein World Rally Car wie den Polo R WRC viel zu schmal ist“, beschrieb er. „Ich muss also wieder eine Linie für die nachfolgenden Konkurrenten ziehen.“


16:10 Uhr (MESZ)

So schnell wendet sich das Blatt.

Viel Action auf der fünften Wertungsprüfung (Loelle 1): Jari-Matti Latvala übernimmt die Führung bei der Rallye Italien, beide Hyundai mit großen Problemen. Thierry Neuville musste mit technischen Problemen auf der Strecke halten und verlor sehr viel Zeit, Teamkollege Juho Hänninen überschlug sich.

Durch das Pech der Konkurrenz schob sich Jari-Matti Latvala, der eine überlegene Bestzeit fuhr, auf Platz eins der Gesamtwertung vor. Andreas Mikkelsen belegt Rang vier, Ogier liegt auf Platz sechs.

Nach dem Service geht es weiter mit dem zweiten Teil des heutigen Rallye-Tages, bei dem die Wertungsprüfungen zwei bis fünf erneut gefahren werden.

 

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15:20 Uhr (MESZ)

Nichts für Hitzköpfe.

Mit einer Verzögerung von einer Stunde und 20 Minuten starteten die WRC-Piloten in die vierte Wertungsprüfung der Rallye Italien (Coiluna-Crastazza 1). Grund dafür war ein spektakulärer Ausfall des Ford-Piloten Mikko Hirvonen auf der vorangegangenen WP: Der Fiesta fing aus bislang ungeklärten Gründen Feuer und brannte komplett aus. Die Crew blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Volkswagen Piloten versuchen weiterhin alles, um den Anschluss an die Spitze zu bewahren. Jari-Matti Latvala fuhr die drittschnellste Zeit, Sébastien Ogier landete bei dieser WP auf Rang sieben, Andreas Mikkelsen platzierte sich auf Rang elf.

„Ich bin weiter am pushen, alles, was drin ist. Für Mikko tut es mir wirklich leid, das hat er nicht verdient“, erklärte Ogier im Ziel.

In der Gesamtwertung überholte Thierry Neuville (Hyundai), der die zweitschnellste Zeit hinter Mads Østberg (Citroën) fuhr, seinen Teamkollegen Juho Hänninen.

 

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13:30 Uhr (MESZ)

Hinweis!

Aufgrund eines Unfalls auf der Verbindungsetappe zur vierten Wertungsprüfung verzögert sich der Start der WP 4.


13:05 Uhr (MESZ)

„Haben gepusht, aber mehr war nicht drin.“

Die Volkswagen Piloten kämpfen sich weiter durch Sardiniens Staubpisten. Auf der dritten Wertungsprüfung (Terranova Sud 1) fehlten Jari-Matti Latvala 5,2 Sekunden auf die Bestzeit von Hyundai-Mann Juho Hänninen – ein akzeptables Ergebnis angesichts der frühen Startposition. Teamkollege Sébastien Ogier hatte es noch schwerer, da er als Erster auf die verstaubte Strecke musste. „Schneller ging es nicht. Wir haben wirklich gepusht, aber mehr war nicht drin“, fasste der Franzose das Geschehen zusammen. Bester Volkswagen Pilot war erneut Andreas Mikkelsen, der die achtschnellste Zeit fuhr und Gesamtrang vier belegt. Die Hyundai-Flotte führt weiterhin die Gesamtwertung an.

 

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12:30 Uhr (MESZ)

Auf der Suche nach Grip.

Harter Schotter und Hitze machen den Start in die Rallye Italien nicht unbedingt leichter. Wer als Erster auf die Strecke muss, hat das Nachsehen – das mussten Sébastien Ogier und Teamkollege Jari-Matti Latvala auf der ersten Wertungsprüfung des heutigen Freitags (Terranova Nord 1) erfahren. Als Erste und Zweite gestartet, mussten die beiden Volkswagen Piloten „Straßenfeger“ für das nachfolgende Feld spielen und konnten daher nicht mit den später gestarteten Fahrern mithalten. „Ich tue, was ich kann, aber ich hatte überhaupt keinen Grip“, klagte Ogier im Ziel.

Deutlich besser lief es für das Duo Andreas Mikkelsen/Ola Fløene, die mit nur 5,7 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Thierry Neuville (Hyundai) die viertschnellste Zeit fuhren.

Nach den ersten 19,8 Kilometern des Tages liegt Neuville vorn, knapp dahinter folgt sein Teamkollege Juho Hänninen. Mikko Hirvonen (Ford) belegt Rang drei, Mikkelsen im Volkswagen Polo R WRC #9 ist Vierter.

 

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06:05 Uhr (MESZ)

Freitag: die Wertungsprüfungen der ersten Etappe.

Donnerstag, 05.06.2014


Die Volkswagen Motorsport Piloten freuen sich auf die Rallye Italien. Das Video.


Aktuelle Bilder (18)
23:20 Uhr (MESZ)

Stand nach einer von 17 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 M. Hirvonen / J. Lehtinen 1:19.1 0.0  
2 S. Ogier / J. Ingrassia 1:19.3 +0.2  
2 T. Neuville / N. Gilsoul 1:19.3 +0.2  
4 J. Hänninen / T. Tuominen 1:20.3 +1.2  
5 J. Latvala / M. Anttila 1:20.8 +1.7  
5 K. Meeke / P. Nagle 1:20.8 +1.7  
7 A. Mikkelsen / O. Fløene 1:20.9 +1.8  
7 E. Evans / D. Barritt 1:20.9 +1.8  
9 H. Solberg / I. Minor 1:21.2 +2.1  
10 M. Østberg / J. Andersson 1:21.7 +2.6  

22:10 Uhr (MESZ)

Perfekte Atmosphäre – spannender Start.

Der Gong zur sechsten Runde der Rallye-Weltmeisterschaft 2014 ertönte am Donnerstagabend auf Sardinien mit der ersten Wertungsprüfung. Der kurze Auftakt der Rallye Italien verlief vielversprechend, somit kann der teaminterne Kampf um den WM-Titel zwischen Titelverteidiger Sébastien Ogier im Polo R WRC #1 und Herausforderer Jari-Matti Latvala (#2) in den kommenden Tagen voller Spannung weitergehen.

 

Zum Start in Cagliari gingen die Piloten vor rund 20.000 begeisterten Zuschauern auf die 1,3 Kilometer kurze Super Special Stage Città di Cagliari. Mit 1:19.3 Minuten setzte Ogier gleich ein klares Zeichen für seinen Hauptkonkurrenten und landete nur den Wimpernschlag von 0,2 Sekunden hinter WP-Sieger Mikko Hirvonen (Ford). Thierry Neuville (Hyundai) kam zeitgleich mit dem Franzosen ins Ziel. Latvala (1:20.8 Minuten) wurde anderthalb Sekunden hinter Ogier Fünfter, Andreas Mikkelsen im Polo R WRC #9 benötigte weitere 0,1 Sekunden mehr als sein finnischer Teamkollege.

 

Am Freitag geht es für die Rallye-Piloten mit einem echten Marathon-Tag weiter: Gleich acht Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm – danach werden die Spitzenfahrer sicher nicht mehr so dicht beieinander liegen.

 

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


12:00 Uhr (MESZ)

Heiße Reifen unter Sardiniens Sonne.


Im Shakedown vor der Rallye Italien war der Reifenverschleiß das beherrschende Thema.


Am Wochenende werden auf Sardinien Temperaturen deutlich jenseits von 30 Grad erwartet. Entsprechend groß sind die Fragezeichen, die bei der Rallye Italien hinter dem Kapitel „Reifenverschleiß“ stehen. „Besonders die 60 Kilometer lange Wertungsprüfung Monte Lerno am Samstag wird in dieser Hinsicht spannend“, sagte Sébastien Ogier (Polo R WRC #1). Der Weltmeister fuhr im Shakedown am Donnerstagmorgen die zweitschnellste Zeit, eine Zehntelsekunde hinter Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica (Ford). „Ich hoffe, dass die lange WP richtig hart wird. Das wäre ein Vorteil für mich“, ergänzte Ogier, der für seinen schonenden Umgang mit den Reifen bekannt ist.

Der Tabellenführer muss während der ersten Etappe am Freitag mit dem Nachteil leben, als Erster auf die Strecke geschickt zu werden. „Bei drei WM-Läufen ist dies ein besonders großes Handicap – die Rallye Italien ist einer davon.“ Ogier sieht deswegen die weiter hinten startenden Konkurrenten der anderen Teams im Vorteil. „Das ist aber nicht weiter schlimm, weil mein Hauptkonkurrent Jari-Matti Latvala ist.“

Der Finne im Polo R WRC mit der Startnummer 2 geht als Tabellenzweiter direkt hinter Ogier in die Prüfungen. Beide fahren also unter weitgehend identischen Bedingungen. „Du musst auf der Ideallinie bleiben. Daneben ist der Sand sehr tief und du verlierst viel Zeit“, beschrieb Latvala, der im Shakedown die drittschnellste Zeit erzielte, 0,2 Sekunden langsamer als Ogier.

Latvala hat gegenüber der Rallye Argentinien, die er gewann, seine Sitzposition im Polo R WRC leicht verändert. „Ich bin in den letzten Monaten immer dichter ans Lenkrad herangerückt. Jetzt war ich zu dicht und habe meinen Sitz wieder fünf Millimeter nach hinten bauen lassen.“

Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) komplettierte die Top Five im Shakedown. Dem Norweger, der auf Sardinien zum ersten Mal wieder auf die Ansagen seines früheren Beifahrers Ola Fløene hört, fehlte auf Kubica genau eine Sekunde. „Für mich ging es im Shakedown vor allem darum, mich wieder an Norwegisch in der Gegensprechanlage zu gewöhnen“, erzählte Mikkelsen.


09:00 Uhr (MESZ)

Donnerstag: die Wertungsprüfung des ersten Tages.

Vorberichte


Montag, 02.06.2014


Schotter frei zur sechsten Runde.

 

Auf Sardinien kämpfen zwei Volkswagen Motorsport-Piloten um die Tabellenführung.

Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito hat momentan ein echtes Luxusproblem. Seine beiden Werkspiloten gewinnen jeden WM-Lauf und stehen mit deutlichem Abstand an der Tabellenspitze. Zur sechsten Runde, der Rallye Italien am kommenden Wochenende auf Sardinien, reist Weltmeister Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) nach bisher drei Siegen mit 112 Punkten an. Teamkollege Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) hat unter anderem mit zwei Siegen bis jetzt 88 Zähler gesammelt. Der Tabellendritte folgt mit 48 Punkten erst im Respektabstand, fährt aber auch einen Polo R WRC – Volkswagen Motorsport-Junior Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9).

Eine Stallregie gibt es nicht. „Der Bessere soll gewinnen“, lautet die Ansage von Capito. Die beiden 315 PS starken Polo R WRC von Ogier und Latvala gehen technisch identisch an den Start. Auf der Strecke haben beide Fahrer die Freigabe, das teaminterne Duell um WM-Punkte, Podestplätze und womöglich Laufsiege unter sich auszumachen.

Auf der Mittelmeerinsel Sardinien haben der Franzose und der Finne dazu ausgiebig Gelegenheit. 17 Wertungsprüfungen über knapp 365 Kilometer stehen auf dem Programm. Die längste davon ist nur wenige Meter kürzer als das in der Weltmeisterschaft gebräuchliche Limit von 60 Kilometern. „Die schnellen Schotterpisten kommen meinem Fahrstil entgegen“, sagt Vorjahressieger Sébastien Ogier. „Zwar ist es auf dem losen Sand besonders schwierig, am Freitag als Erster auf die Strecke zu gehen, aber trotzdem rechne ich mir gute Chancen auf den Sieg aus.“

Teamkollege Jari-Matti Latvala weiß aus der Vergangenheit nur zu gut: „Die Fahrbahn ist ziemlich eng, und die Bäume und Felsen können sehr nahe kommen. Zum Driften ist wenig Platz, wir müssen also aufpassen.“ Der Sieger vom  zurückliegenden WM-Lauf in Argentinien will mindestens sein Ergebnis von 2013 erreichen – damals wurde er nach einem Reifenschaden kurz nach dem Start noch Dritter.

Andreas Mikkelsen (Norwegen) tritt auf Sardinien mit neuem Beifahrer an, der allerdings ein alter Bekannter ist – seinem Landsmann und früheren Copiloten Ola Fløene. „Es ist super, Ola wieder zurück im Cockpit zu haben. Wir konnten zwar vor der Rallye Italien keine Testfahrten mehr zusammen absolvieren, allerdings denke ich nicht, dass das ein Problem sein wird“, freut sich Mikkelsen auf die Wiedervereinigung. „Wir beide kennen uns schon so lange und hatten zuletzt nur eine kleine Pause voneinander.“

Die Wertungsprüfungen der Rallye Italien sind im Vergleich zu 2013 zwar nur geringfügig geändert worden, den gesamten Ablauf der Veranstaltung haben die Organisatoren aber gründlich auf den Kopf gestellt. War das Zentrum in den vergangenen Jahren Olbia im Nordosten Sardiniens, wird der italienische WM-Lauf nun mit einer nächtlichen Prüfung im Hafen von Cagliari ganz im Süden der Insel gestartet (Donnerstag, 21:13 Uhr). Dreh- und Angelpunkt ist anschließend der Yachthafen von Alghero an der Westküste. Ziel ist dort am Sonntag um 13:45 Uhr.


Freitag, 30.05.2014


„Der Zweikampf mit Jari-Matti wird spektakulär.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Nach den extrem rauen und schlammigen Prüfungen in Argentinien freue ich mich wirklich sehr auf die Rallye in Sardinien. Die schnellen Schotterpisten dort kommen meinem Fahrstil deutlich mehr entgegen. Zwar ist es auf dem losen Sand für Julien und mich besonders schwierig, am Freitag als Erste auf die Strecke zu gehen, aber trotzdem rechne ich mir gute Chancen auf den Sieg aus. Ich habe mich auf Sardinien immer wohlgefühlt und habe hier immer ordentliche Ergebnisse eingefahren. Mein härtester Rivale wird wie zuletzt mein Teamkollege Jari-Matti Latvala sein. Und ich kann Jari-Matti und den Fans versprechen: Der Zweikampf wird sicher spektakulär und spannend.“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Es gibt ein paar Rallyes im WM-Kalender, auf die ich mich besonders freue – und die Rallye Italien ist eine davon. Die Streckenbeschaffenheit erinnert ein bisschen an die Rallye Portugal, wenngleich die Kurven in Italien besser einzusehen sind. Im Vergleich zu Portugal ist die Fahrbahn dafür rutschiger, weil die Oberfläche sehr sandig ist. Wenn die Straße jedoch nach einigen Fahrzeugen ‚gereinigt‘ ist, gibt es auch mehr Grip. Die Fahrbahn ist zwar ziemlich eng und die Bäume und Felsen können sehr nahe kommen, trotzdem findet man bei den Wertungsprüfungen schnell einen guten Rhythmus. Zum Driften ist wenig Platz, wir müssen also aufpassen und dürfen am Anfang nicht zu viel Druck machen. Nach dem Sieg in Argentinien reise ich natürlich mit viel Selbstbewusstsein an und möchte wieder um den Sieg kämpfen. Mein Ziel ist eine Platzierung in den Top Drei.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Es ist super, Ola wieder zurück im Cockpit zu haben. Wir konnten zwar vor der Rallye Italien keine Testfahrten mehr zusammen absolvieren, allerdings denke ich nicht, dass das ein Problem sein wird. Wir beide kennen uns schon so lange und hatten zuletzt nur eine kleine Pause voneinander. Wir werden am Aufschrieb selbst auch nichts verändern – außer natürlich, dass er jetzt wieder in Norwegisch anstelle von Englisch sein wird. Das Ziel wird auf jeden Fall sein, eine saubere, fehlerfreie Rallye zu absolvieren, und ein Ergebnis in den Top Fünf wäre am Ende großartig. Ich freue mich besonders auf die WP ‚Monte Lerno‘ mit Mickey’s Jump, die jedes Jahr ein wahres Highlight ist. Sie ist mit knapp 60 Kilometern die längste des bisherigen Rallye-Jahres.“


Mittwoch, 28.05.2014


„Er brannte für den Job“:

Ilkka Kivimäki über Miikka Anttila.

 

Ilkka Kivimäki ist eine echte Beifahrer-Legende. Der 64-Jährige machte seine ersten Erfahrungen als Co-Pilot bereits im zarten Alter von 15 Jahren. Große Erfolge feierte er an der Seite von Markku Alén, mit dem er 20 WRC-Siege holte – davon allein sechs in Finnland. Nach seiner Karriere als aktiver Co-Pilot widmete sich Kivimäki der Nachwuchsförderung. Einer seiner Schüler war Miikka Anttila, der aktuelle Beifahrer von Volkswagen Pilot Jari-Matti Latvala.

Wie lange kennst du Miikka schon und wie habt ihr euch kennengelernt?
Wir kennen uns seit 25 Jahren. Nachdem ich meine Profikarriere an der Seite von Markku Alén beendet hatte, war ich als Coach beim finnischen Automobilclub AKK tätig. Es wurde ein Team aus Fahrern und Beifahrern zusammengestellt, das ich auf Einsätze bei internationalen Rallyes vorbereitet habe. Parallel dazu war ich Mitglied der Gravel Crew für das Mitsubishi WRC Team. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, ausgewählte Rallye-Schüler zu meinen Einsätzen mitzunehmen – und Miikka zählte dazu.

Was ist das Besondere an Miikka? Wie bist du auf sein Talent aufmerksam geworden?
Ich habe ihn zu Rallyes ins Ausland mitgenommen und seine Fähigkeiten getestet. Er war unglaublich engagiert und brannte für den Job. Er war auch immer sehr begierig, Neues zu lernen und seine Fähigkeiten zu verbessern. Und er war sehr sportlich, hat immer hart trainiert und an seiner Fitness gearbeitet. Letztere ist für den Job des Co-Piloten sehr wichtig.

Was war die beste Erfahrung, die ihr zusammen gemacht habt?
Ich erinnere mich an eine Situation während der Rallye Deutschland, als wir extrem unter Zeitdruck standen und ich ihn die ganze Zeit gepusht habe. Er blieb immer fokussiert, war hoch konzentriert und hat nie die Fassung verloren. Danach wusste ich, dass Miikka der richtige Mann für den Einsatz im professionellen Rallye-Sport ist, weil er auch unter hohem Druck immer 100 Prozent geben kann.

Trefft ihr euch heute noch? Wenn ja, was macht ihr dann am liebsten?
Wir treffen uns regelmäßig, meistens zum Skilanglauf, ich besitze eine kleine Hütte im Norden Finnlands. Aber natürlich sieht man sich auch bei Rallyes. Ich bin aber nicht nur als Zuschauer dort, sondern hin und wieder auch noch aktiv im Cockpit an der Seite von Markku Alén. Unser letzter Sieg ist noch gar nicht so lange her, das war 2013 bei der San Marino Rallylegend.

Was macht einen guten Co-Piloten aus?
Die Fähigkeit, in jeder Situation hoch konzentriert zu bleiben, ein hohes Engagement für den Job, die Bereitschaft zur Kooperation mit dem Fahrer und dem Team. Dazu sollte ein Beifahrer auch die bereits beschriebene körperliche Fitness mitbringen.

Als Beifahrer hat man ja ständig den Blick auf den Aufschrieb gerichtet. Was tut man gegen Übelkeit im Cockpit?
Es ist eine Frage der Konzentration. Wenn man voll und ganz auf den Job und den Aufschrieb fokussiert ist, bekommt man das Geschaukel gar nicht mehr so mit. Man steht einfach dermaßen unter Strom, dass man seinen Magen komplett vergisst.


Streckenprofil

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