Rallye Frankreich 2014.

 

Doppelsieg in Frankreich: Latvala triumphiert, Mikkelsen auf Rang zwei.

 

Das Rallye-Wochenende in Frankreich endete mit einem tollen Doppelerfolg für Volkswagen – und wurde gleichzeitig zu einem Fest der Nordmänner: Das Duo Jari-Matti Latvala / Miikka Anttila feierte einen historischen Sieg, denn zum ersten Mal seit knapp 15 Jahren gewann wieder eine finnische Paarung eine Asphalt-Rallye. Das war zuletzt Tommi Mäkinen im Jahr 1999 bei der Rallye San Remo gelungen. Eine fantastische Leistung zeigten auch die beiden Norweger Andreas Mikkelsen und Ola Fløene, die für Volkswagen auf den zweiten Gesamtrang fuhren. Pech hatte das Weltmeister-Team Sébastien Ogier / Julien Ingrassia, das schon früh alle Siegchancen eingebüßt hatte, sich aber immerhin mit drei Extrapunkten aus der finalen Power Stage belohnen konnte. Die Entscheidung in der Fahrer- und Beifahrerweltmeisterschaft ist damit vertagt worden – es bleibt spannend!

 

Die Rallye Frankreich bildete mit schnellen, aber schmalen Asphalt-Strecken durch dichte Wälder sowie engen Ortsdurchfahrten eine wahre Herausforderung für die Teams. Das konstant hohe Tempo bildete für die schnellste Asphalt-Rallye der Rallye-WM-Geschichte. Mit 115,07 km/h Durchschnitt war die Rallye Frankreich nach der Rallye Finnland (122,09 km/h) und der Rallye Polen (118,5 km/h) die drittschnellste Rallye des WM-Jahres 2014. Volkswagen entschied 17 der 18 Wertungsprüfungen zugunsten des Polo R WRC, 42 Mal lag ein Volkswagen Duo in den Top Drei der Zeitentabellen.

 

Ein kleiner Sensor verhinderte den Traum vom Heimsieg und damit auch von der Vorentscheidung in der Fahrer-WM: Sébastien Ogier/Julien Ingrassia verloren gleich zu Beginn der Rallye Frankreich über acht Minuten wegen eines defekten Schaltsensors sowie eines zusätzlichen Stempelfehlers. Kein Grund, zurückzustecken. Ihre Aufholjagd führte die WM-Führenden und Titelverteidiger in Fahrer- und Beifahrer-WM von der 30. auf die 13. Position des Gesamtklassements. Wichtiger als das: Ogier und Ingrassia entschieden die abschließende Powerstage für sich, bei der Extra-Zähler für die besten Drei vergeben werden. Ihre Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila beendeten die Powerstage als Dritte und sicherten sich ebenfalls einen Punkt. Seit Januar 2013 sammelten die Volkswagen Duos in 23 Powerstages damit 41 Mal Extra-Zähler.

Sébastien Ogier: ­„Mit dem Sieg in der Powerstage haben wir das Maximum an diesem Wochenende herausgeholt. Insgesamt war die Rallye Frankreich zwar nicht wirklich gut für uns, aber in der Weltmeisterschaft liegen Julien und ich mit jetzt 27 Punkten immer noch in Führung. Glückwunsch an Jari-Matti, er hat eine starke Leistung gezeigt. Ausdrücklich bedankten möchte ich mich für die großartige Unterstützung der französischen Fans. Das hat mir und Julien enorm viel bedeutet.“

 

Jari-Matti Latvala: „Ein ganz toller, wichtiger Sieg für uns. Ich habe seit Jahren darauf hingearbeitet, meine erste Asphalt-Rallye zu gewinnen. In Deutschland habe ich die Chance leider verpasst, aber nun habe ich gezeigt, dass ich daraus gelernt und an mir gearbeitet habe. Mit dem Sieg möchte ich mich bei Volkswagen und dem ganzen Team für die großartige Unterstützung danken. Jeder Rallye-Fahrer träumt davon, in seiner Karriere auf Asphalt, Schotter und Schnee zu gewinnen und ich bin überglücklich, diesen Meilenstein endlich erreicht zu haben. Die Weltmeisterschaft bleibt nun weiter offen und alle Fans der Rallye-WM können sich auf eine spannende Rallye Spanien freuen.“

 

Andreas Mikkelsen: „Eine absolut herausragende Rallye Frankreich für uns! Wir haben uns im Vergleich zur Rallye Deutschland auf Asphalt deutlich verbessert. Wir fühlen uns im Polo auf diesem Untergrund so wohl wie nie zuvor. Wir haben uns mit Tests perfekt vorbereitet und ein richtig gutes Set-up entwickelt. Der Freitag lief super, auch der Samstag – doch mit dem Tempo von meinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala konnten wir nicht mithalten. Wir haben uns danach darauf konzentriert, Platz zwei abzusichern. Das auf Asphalt auch zu schaffen, fühlt sich einfach großartig an. Nicht schlecht für einen Norweger, oder?“


Ogier büßt früh alle Podiumschancen ein, Latvalas Sieg vertagt die Titel-Entscheidung. Das Video.


Rallye Frankreich 2014: Endstand

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 2:38:19.1 0.0  
2 A. Mikkelsen / O. Fløene 2:39:03.9 +44.8  
3 K. Meeke / P. Nagle 2:23:24.4 +1:05.3  
4 D. Sordo / M. Marti 2:40:07.8 +1:48.7  
5 M. Hirvonen / J. Lehtinen 2:40:19.8 +2:00.7  
6 E. Evans / D. Barritt 2:41:19.9 +3:00.8  
7 M. Østberg / J. Andersson 2:41:21.6 +3:02.5  
8 T. Neuville / N. Gilsoul 2:42:27.5 +4:08.4  
9 B. Bouffier / X. Panseri 2:42:32.0 +4:12.9  
10 M. Prokop / J. Tomanek 2:44:26.6 +6:07.5  

Impressionen.


Die Rallye im Detail

Sie wollen es ganz genau wissen? Bitte schön, hier finden Sie den detaillierten Rückblick. Erleben Sie die Berichterstattung über die Rallye Frankreich des Jahres 2014 noch einmal hautnah: Wertungsprüfung für Wertungsprüfung – Tag für Tag.

 

Klicken Sie sich durch die Bildergalerien des jeweiligen Tages und genießen Sie die Videos der jeweiligen Etappe. Komplettiert wird das Ganze durch die komplette Vorberichterstattung mit allen Berichten und Interviews. Viel Spass beim Stöbern!

 

Hier finden Sie die Ergebnisse, Platzierungen und Zeiten von jeder Wertungsprüfung.

Sonntag, 05.10.2014


Sébastien Ogier büßt früh alle Podiumschancen ein, Latvalas Sieg vertagt die Titel-Entscheidung. Die Rallye Frankreich. Das Video.


Aktuelle Bilder (13)
19:30 Uhr (MESZ)


Stand nach 18 von 18 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 2:38:19.1 0.0  
2 A. Mikkelsen / O. Fløene 2:39:03.9 +44.8  
3 K. Meeke / P. Nagle 2:23:24.4 +1:05.3  
4 D. Sordo / M. Marti 2:40:07.8 +1:48.7  
5 M. Hirvonen / J. Lehtinen 2:40:19.8 +2:00.7  
6 E. Evans / D. Barritt 2:41:19.9 +3:00.8  
7 M. Østberg / J. Andersson 2:41:21.6 +3:02.5  
8 T. Neuville / N. Gilsoul 2:42:27.5 +4:08.4  
9 B. Bouffier / X. Panseri 2:42:32.0 +4:12.9  
10 M. Prokop / J. Tomanek 2:44:26.6 +6:07.5  

16:30 Uhr (MESZ)

„Heute ist ein ganz besonderer Tag.“

Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Mit dem Sieg in der Power Stage haben wir das Maximum an diesem Wochenende herausgeholt. Insgesamt war die Rallye Frankreich zwar nicht wirklich gut für uns, aber in der Weltmeisterschaft liegen Julien und ich mit jetzt 27 Punkten immer noch in Führung. Glückwunsch an Jari-Matti, er hat eine starke Leistung gezeigt. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich für die großartige Unterstützung der französischen Fans. Das hat mir und Julien enorm viel bedeutet. Doch leider hat dieser Sonntag aber auch eine schlechte Nachricht aus Japan, denn mein Freund Jules Bianchi hatte bei der Formel 1 in Suzuka einen schweren Unfall. Ich hoffe, dass es ihm bald besser geht.“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Ein ganz toller, wichtiger Sieg für uns. Ich habe seit Jahren darauf hingearbeitet, meine erste Asphalt-Rallye zu gewinnen. In Deutschland habe ich die Chance leider verpasst, aber nun habe ich gezeigt, dass ich daraus gelernt und an mir gearbeitet habe. Mit dem Sieg möchte ich mich bei Volkswagen und dem ganzen Team für die großartige Unterstützung danken. Jeder Rallye-Fahrer träumt davon, in seiner Karriere auf Asphalt, Schotter und Schnee zu gewinnen und ich bin überglücklich, diesen Meilenstein endlich erreicht zu haben. Die Weltmeisterschaft bleibt nun weiter offen und alle Fans der Rallye-WM können sich auf eine spannende Rallye Spanien freuen.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Eine absolut herausragende Rallye Frankreich für uns! Wir haben uns im Vergleich zur Rallye Deutschland auf Asphalt deutlich verbessert. Wir fühlen uns im Polo auf diesem Untergrund so wohl wie nie zuvor. Wir haben uns mit Tests perfekt vorbereitet und ein richtig gutes Set-up entwickelt. Der Freitag lief super, auch der Samstag – doch mit dem Tempo von meinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala konnten wir nicht mithalten. Wir haben uns danach darauf konzentriert, Platz zwei abzusichern. Das auf Asphalt auch zu schaffen, fühlt sich einfach großartig an. Nicht schlecht für einen Norweger, oder?“

 

Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila. Aber auch einer für die Rallye-WM. Es ist beinahe 15 Jahre her, dass ein Finne eine reine Asphalt-Rallye gewonnen hat. Mit dieser historischen Leistung halten die beiden das Rennen um die Weltmeisterschaft weiter offen. Nur ein Volkswagen Fahrer wird am Ende Weltmeister werden – das eine sehr komfortable Situation. Aber wir haben noch mehr Grund, heute stolz zu sein: Andreas Mikkelsen und Ola Fløene haben heute eine herausragende Leistung mit Platz zwei gekrönt. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia haben mit dem Sieg in der Power Stage das Beste aus einer unglücklichen Situation herausgeholt, nachdem sie am Freitag großes Pech hatten. Sie haben weiterhin die große Chance, aus eigener Kraft den WM-Titel erfolgreich zu verteidigen. Alles in allem sind wir stolz auf diese Leistung des gesamten Teams und den siebten Doppelsieg der Saison.“


16:10 Uhr (MESZ)

„Du musst auf deine Reifen hören.“

 

Frankreich-Sieger Jari-Matti Latvala verrät uns die Geheimnisse des schnellen Fahrens auf Asphalt.

 
Jari-Matti, Finnen gelten allgemein als Schotter-Spezialisten. Du bist nach Markku Alén und Tommi Mäkinen erst der Dritte, der auch Asphalt-Rallyes gewinnen kann ...
Ich erinnere mich noch an die Rallye Spanien 2008. Damals war ich im Vergleich zu Sieger Sébastien Loeb rund sechs Minuten langsamer. Genau sechs Jahre später stehe ich ganz oben auf dem Podium. Ich habe mich also pro Jahr um eine Minute verbessert. Nicht schlecht, oder?

Was war der Wendepunkt?
Da gab es keinen einzelnen Moment. Es war in der Tat eine sehr lange Entwicklung. Am Anfang meiner Karriere hatten wir bei den Rallyes jede Menge unterschiedliche Reifen zur Auswahl. Ich habe also immer den Reifen montieren lassen, der mir am besten gepasst hat. Bei der Rallye Irland 2007 wurde ich Dritter und war der festen Überzeugung, ich habe verstanden, wie Schnellfahren auf Asphalt funktioniert. Als dann 2008 bei WM-Läufen im Prinzip nur noch zwei verschiedene Gummimischungen erlaubt wurden, war das wie ein Schock für mich. Ich war völlig verloren. Ich musste lernen, mein Auto auf die Reifen abzustimmen und nicht umgekehrt.

Du hast dazu Unterricht bei Rundstreckenpiloten genommen?
Ja, denn ich musste auch meinen Fahrstil komplett umstellen. Ein Schlüsselerlebnis war dabei meine Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010. Schon im Training habe ich gemerkt, dass ich eine völlig falsche Linie fahre. Ich habe mir dann bei routinierten Rennfahrern angeschaut, wie die eine Kurve angehen. Das hat mir viel gebracht. In diese Richtung habe ich seitdem weitergearbeitet.


Was hast du zum Beispiel an deinem Fahrstil geändert?
Ich habe gelernt, dass es nicht entscheidend ist, wie schnell man in eine Kurve hineinfährt, sondern wie schnell man aus ihr herauskommt. Dazu musste ich meine Koordination zwischen Lenkbewegungen und Gaspedalstellung umstellen. Das habe ich mir auf Inboard-Aufnahmen von Sébastien Loeb genau angesehen. Er war genau wie mein jetziger Teamkollege Sébastien Ogier ein Meister darin, seine Reifen nicht zu überfordern. Du musst auf deine Reifen hören, wenn du schnell sein willst. Es bringt nichts, voll auf dem Gaspedal zu stehen, wenn die Reifen nicht die nötige Bodenhaftung aufbauen können.

 

Was war bei der Rallye Frankreich das Schwierigste?

Obwohl nur auf Asphalt gefahren wurde, hat sich der Charakter der Fahrbahn dauert geändert. Neuer Asphalt, alter Asphalt, glatter Asphalt, brüchiger Asphalt – damit ändert sich auch ständig das Grip-Niveau und damit die möglichen Kurvengeschwindigkeiten. Das zu lesen, erfordert sehr viel Erfahrung. Diese Erfahrung habe ich inzwischen.


Tommi Mäkinen war der letzte Finne, der auf jedem Untergrund gewinnen konnte. Er wurde insgesamt vier Mal Weltmeister. Er müsste demnach ein Vorbild für dich sein ...
Tommis Erfolge sind auf jeden Fall eine großartige Motivation. Wenn du Weltmeister werden willst, musst du ein kompletter Fahrer sein. Du musst auf jedem Untergrund gewinnen.


13:10 Uhr (MESZ)

Was lange währt, wird endlich gut: Mit seinem heutigen Sieg bei der Rallye Frankreich hat Jari-Matti Latvala eine schier endlose Durststrecke seiner Landsleute beendet. Genau 5.471 Tage ist es nämlich her, dass zuletzt ein Finne eine Rallye auf Asphalt gewonnen hat: Tommi Mäkinen triumphierte am 13. Oktober 1999 bei der Rallye San Remo. Unsere finale Zahl des Tages ist deshalb heute die 5.471.


13:00 Uhr (MESZ)

Glückwunsch zum Sieg in Frankreich, Jari-Matti und Miikka!

Sébastien Ogier und Julien Ingrassia schnappen sich drei Extrapunkte in der Power Stage.

Es ist vollbracht – und die Fete der Finnen kann steigen: Jari-Matti Latvala und Miika Anttila sind die strahlenden Sieger der Rallye Frankreich. Als Sahnehäubchen obendrauf kassierte das finnische Duo sogar noch je einen Extrapunkt für den dritten Platz in der Power Stage. Die Bestzeit sicherten sich mit einem wahren Husarenritt Sébastien Ogier und Julien Ingrassia, die nach einem verkorksten Rallyestart nun immerhin drei Zusatzpunkte mitnehmen.

Eine tolle Leistung zeigte auch das Team Andreas Mikkelsen / Ola Fløene, die das gesamte Wochenende stark waren und dafür nun mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung belohnt wurden. Rang drei ging an den Briten Kris Meeke (Citroën).
 

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11:20 Uhr (MESZ)

Endspurt!

Ruhig Blut, Jari-Matti, nur noch wenige Kilometer trennen dich vom Sieg bei der Rallye Frankreich! Die vorletzte Wertungsprüfung (Forêt de La Petite Pierre 2) brachte erwartungsgemäß keine Veränderungen in der Spitzengruppe. Latvala kam als Viertschnellster über die Linie, der Zweitplatzierte Mikkelsen erwischte die neuntschnellste Zeit. Beide Top-Piloten gehen kein Risiko mehr und verwalten ihren beruhigenden Vorsprung. Die Bestzeit holte Mads Østberg (Citroën). Auch Sébastien Ogier hat den Druck reduziert und konzentriert sich nun voll auf die verbleibende Power Stage, die um 12:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit gestartet wird.
 

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09:18 Uhr (MESZ)

Alles unter Kontrolle.

Die beiden Spitzenreiter gehen kein Risiko mehr ein: Die drittletzte Wertungsprüfung der Rallye Frankreich (Forêt de Saverne 1) wurde von Sébastien Ogier in Bestzeit gemeistert, während der Führende Jari-Matti Latvala 12,8 Sekunden länger benötigte. Aber ruhig Blut, auch Verfolger Mikkelsen hat nun reichlich Dampf rausgenommen und lässt es ruhig angehen.

Entscheidende Veränderungen in der Spitzengruppe sind auf den finalen Kilometern bis zur Power Stage wohl nicht mehr zu erwarten: Latvala führt vor Mikkelsen mit 29,2 Sekunden Vorsprung, Kris Meeke (Citroën) folgt weitere 25,8 Sekunden dahinter. Vierter ist Robert Kubica, der mit 39 Sekunden Rückstand auf Meeke keine Chance mehr aufs Podium hat.
 

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09:10 Uhr (MESZ)

Jari-Mattis Gespür für Asphalt.

Der Finne steht kurz vor einem historischen Sieg.

Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) ist nur noch zwei Wertungsprüfungen vom ersten Asphaltsieg eines Finnen seit 15 Jahren entfernt. Nach der ersten Schleife der Sonntagsetappe führen Latvala und Beifahrer Miikka Anttila mit 29,2 Sekunden vor Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (Polo R WRC #9). Weltmeister Sébastien Ogier (Polo R WRC#1) hat sich inzwischen auf Gesamtrang 14 verbessert.


Mit dem Sieg ginge für Latvala ein Traum in Erfüllung. „Ein Sieg bei einer Asphalt-Rallye ist für einen Skandinavier etwas ganz Besonderes“, sagte er. Skandinavier lernen Autofahren auf Schotter, meist in einem Alter, in dem deutsche Jugendliche höchstens den Mofa-Führerschein machen dürfen. Entsprechend selten sind Erfolge der Nordmänner bei Asphalt-Rallyes, die in der Weltmeisterschaft ohnehin in der Unterzahl sind.


Jahrzehntelang war die Rallye Frankreich die einzige reine Asphalt-Veranstaltung im Kalender. Der italienische WM-Lauf bestand ursprünglich aus einem Schotter-Asphalt-Mix, wandelte sich dann 1997 zu einer reinen Asphalt-Rallye, bevor er 2004 auf den Schotter der Insel Sardinien umzog. Den umgekehrten Weg ging die Rallye Spanien, die in jüngerer Vergangenheit einige Asphalt- durch Schotter-Prüfungen ersetzte.  


2002 wurde die Rallye Deutschland als weitere Asphalt-Rallye in den Kalender aufgenommen. Die ebenfalls ausschließlich auf Asphalt ausgetragene Rallye Irland gab es als WM-Lauf nur 2007 und 2009.


Der neunmalige Weltmeister Sébastien Loeb aus Frankreich war fast ein Jahrzehnt lang der dominierende Mann auf Asphalt. Zwischen 2004 (Markko Märtin aus Estland/Rallye Frankreich) und 2011 (Sébastien Ogier/Rallye Deutschland) gewann kein anderer Fahrer auf festem Untergrund. Erst nach Loebs Rückzug konnten neben Volkswagen Werkspilot Ogier (Polo R WRC #1) auch der Spanier Dani Sordo und der Belgier Thierry Neuville Siege auf Asphalt feiern.


Um den letzten Erfolg eines Skandinaviers auf Asphalt zu finden, muss man bis ins Jahr 2003 zurück gehen. Damals gewann der Norweger Petter Solberg die zu diesem Zeitpunkt noch auf Korsika beheimatete Rallye Frankreich. Der letzte Asphaltsieg eines Finnen ist sogar noch vier Jahre älter: 1999 stand Tommi Mäkinen bei der Rallye Italien ganz oben auf dem Podest.
Noch 32 WP-Kilometer und Jari-Matti Latvala hat diese lange sieglose Ära beendet. Ein Erfolg, auf den er lange hingearbeitet hat. „Wer heute Weltmeister werden will, muss auf allen Untergründen gewinnen können“, hatte er schon vor Jahren erkannt. Er ging in die Lehre bei Rundstreckenpiloten, um seinen Asphaltstil zu verbessern. 2010 startete er sogar beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dieser Einsatz hat sich spätestens jetzt gelohnt.


08:20 Uhr (MESZ)

Den Sieg vor Augen.

Der letzte Tag der Rallye Frankreich ist angebrochen, und ganz vorn liegt nach wie vor ein Finne im Polo R WRC: Jari-Matti Latvala, den nun nur noch drei verbleibende Wertungsprüfungen vom Sieg trennen, ließ es auf der Auftakt-WP des heutigen Sonntags (Forêt de La Petite Pierre 1) ruhiger angehen und begnügte sich mit der fünftschnellsten Zeit. Der Zweitplatzierte Andreas Mikkelsen war zwei Sekunden schneller als sein Teamkollege, liegt im Gesamtklassement aber 26 Sekunden hinter Latvala. Sébastien Ogier schonte seine Reifen, um für die finale Power Stage den bestmöglichen Grip zu bewahren. Die Bestzeit holte der Pole Robert Kubica (Ford).

Ein paar Worte zu den Bedingungen im Elsass: Es ist nach wie vor trocken, Regen ist nicht angesagt. Aktuelle Temperatur zwölf Grad, die Höchstwerte werden um die 20 Grad betragen.

 

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06:00 Uhr (MESZ)

Sonntag: die Wertungsprüfungen der dritten Etappe.

Samstag, 04.10.2014


Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen bauen ihre Doppelführung bei der Rallye Frankreich aus. Das Video.


Aktuelle Bilder (31)
21:14 Uhr (MESZ)


Stand nach 14 von 18 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 2:06:40.4 0.0  
2 A. Mikkelsen / O. Fløene 2:07:08.4 +28.0  
3 K. Meeke / P. Nagle 2:07:34.1 +53.7  
4 D. Sordo / M. Marti 2:08:22.1 +1:41.7  
5 R. Kubica / R. Szczepaniak 2:08:23.0 +1:42.6  
6 M. Hirvonen / J. Lehtinen 2:08:35.0 +1:54.6  
7 M. Østberg / J. Andersson 2:09:45.0 +3:04.6  
8 E. Evans / D. Barritt 2:09:57.2 +3:16.8  
9 B. Bouffier / X. Panseri 2:10:27.4 +3:47.0  
10 T. Neuville / N. Gilsoul 2:10:44.1 +4:03.7  

19:15 Uhr (MESZ)

„Ich versuche, auf Sicherheit zu fahren.“

Jari-Matti Latvala geht im Zweikampf um den Sieg keine unnötigen Risiken mehr ein.

Mit einer Doppelführung geht Volkswagen in die letzte Etappe der Rallye Frankreich am Sonntag. Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) hat weiterhin das Kommando und baute seinen Vorsprung auf Markenkollege Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) auf 28,0 Sekunden aus. Kris Meeke (Citroën) ist mit einem Rückstand von inzwischen schon 53,7 Sekunden abgeschlagen und Dritter.

„Ich versuche, auf Sicherheit zu fahren, ohne den Rhythmus zu verlieren“, sagte Latvala nach seiner fünften Tagesbestzeit, erzielt auf der Super-WP in den Straßen von Mulhouse. Ein wichtiges Element dieser Taktik war die Versorgung mit den Zwischenzeiten der direkten Konkurrenten auf dem Display auf der Mittelkonsole des Polo R WRC. „Ich habe mich am Tempo von Andreas orientiert“, verriet Latvala. Kris Meeke war schon seit der Mittagspause nicht mehr in unmittelbarer Schlagdistanz.

Dass sich sein finnischer Markenkollege an seinen Zwischenzeiten orientierte, blieb auch Mikkelsen nicht verborgen. „Jedes Mal, wenn ich das Tempo ein wenig angezogen habe, hat Jari-Matti gekontert“, erkannte der Norweger. Im Verlauf des Nachmittags nahm er deswegen ein wenig das Tempo heraus. „Es macht keinen Sinn, Jari-Matti zu attackieren. Für mich geht es jetzt vor allem darum, den dritten Rang in der WM-Gesamtwertung zu festigen. Dazu reicht ein zweiter Rang bei der Rallye Frankreich völlig aus.“

Sébastien Ogier (Polo R WRC #1), der nach den Problemen vom Freitag als Gesamt-30. in den Samstag gestartet war, kletterte mit zwei Bestzeiten zurück in die Top 20. „Mit den Zeiten heute bin ich zufrieden, wir waren immer bei den Schnellsten.“ Bei nur noch 63 verbleibenden WP-Kilometern am Sonntag sind die Punkteränge allerdings weiterhin außer Reichweite. „Ich werde mich morgen auf die Power Stage konzentrieren“, kündigte der Weltmeister an. „Die drei Extrapunkte für die Bestzeit könnten im Titelduell mit Jari-Matti noch sehr wertvoll werden.“

Während die Mechaniker an den Polo R WRC arbeiteten, rannten die Fahrer der Wetter-Crew die Tür ein. Denn für Sonntagmittag wird allgemein mit Regen gerechnet. „Dann wird es noch einmal schwierig, dann könnten die Karten noch einmal neu gemischt werden“, blickte Sébastien Ogier voraus.


19:10 Uhr (MESZ)

Wenn das kein rundes Ding ist: Weltmeister Sébastien Ogier hat heute auf dem Abschnitt „Pays Welche – Riquewihr 2“ den 300. WP-Sieg seiner Karriere eingefahren! Der Franzose, der bei seiner Heimrallye schon früh alle Siegchancen eingebüßt hatte, fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen und stellte ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis, dass er und der Polo R WRC eine Macht sind. Die 300 ist damit die Zahl des heutigen Tages. Übrigens: Von den 300 Bestzeiten hat Seb ganze 193 im Polo R WRC gefahren – und das in nicht einmal zwei Jahren seit seinem ersten WRC-Start für Volkswagen.


19:00 Uhr (MESZ)

Finnische Dominanz geht weiter: Latvala vor Ogier und Mikkelsen.

Es ist und bleibt die Rallye von Jari-Matti Latvala: Der finnische Volkswagen Pilot dominierte auch die letzte Wertungsprüfung des zweiten Tages vor seinen Teamkollegen Sébastien Ogier und Andreas Mikkelsen und sicherte sich damit die fünfte Bestzeit am Samstag. Latvala war auf der Super Special Stage in Mullhouse 0,9 Sekunden schneller als der französische Titelverteidiger Ogier und liegt nach der 14. Wertungsprüfung bei der Rallye Frankreich mit 28 Sekunden vor dem Norweger Mikkelsen. „Ich fühle mich einfach wohl im Auto und freue mich auf Sonntag. Sonnenschein wäre natürlich schön für die Zuschauer”, sagte Latvala.

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15:30 Uhr (MESZ)

Ein Franzose sucht Kontakt mit dem Bodenblech.

Klare Ansage vom Weltmeister: Nach dem Motto „Hallo, ich bin auch noch da“ brannte Sébastien Ogier auf der 13. Wertungsprüfung (Pays Welche – Riquewihr 2) eine Topzeit in den französischen Asphalt. Der Gesamtführende Jari-Matti Latvala brauchte zwar 5,3 Sekunden länger, war damit aber immer noch Zweitschnellster dieser WP und liegt nach wie vor mit einem beruhigenden Abstand von über 25 Sekunden vor Verfolger Mikkelsen.

„Ich habe es etwas ruhiger angehen lassen – in meiner Position wäre es das Falscheste, jetzt zu attackieren und unnötiges Risiko einzugehen. Ich habe hier alles unter Kontrolle“, erklärte der Finne.

Auch die vorige WP (Soultzeren – Le Grand Hohnack 2) ging an Sébastien Ogier, der zwar keine Chance mehr aufs Podium, aber jede Menge Wut im Bauch hat und die möglichen drei Extrazähler der morgigen Power Stage anpeilt.

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13:40 Uhr (MESZ)

Frisch gestärkt ist halb gewonnen.

Jari-Matti Latvala, der am heutigen Vormittag ein Feuerwerk abbrannte und seinem Polo R WRC ordentlich die Sporen gab, setzt seinen Husarenritt auch nach der Servicepause fort. Mit einer weiteren Bestzeit auf dem zweiten Durchgang der WP „Vallée de Munster“ baute der Finne seinen Vorsprung auf Verfolger Mikkelsen, der hier nur die fünftschnellste Zeit fuhr, weiter aus. Der Abstand beträgt mittlerweile bereits mehr als 20 Sekunden.

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12:00 Uhr (MESZ)

Rallye fahren wie auf der Rennstrecke.

Alles im Lack bei Latvala, Mikkelsen und Ogier: drei Mal in Folge in den Top Drei.

Mit drei Bestzeiten in Folge setzte sich Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) am Samstagmorgen ein wenig vom teaminternen Verfolger Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) ab. „Die Prüfungen heute sind wirklich große Klasse“, freute sich Latvala bei der Einfahrt in den Mittagsservice in Colmar. „Ich mag die breiteren Straßen, wo man wie auf der Rennstrecke eine Ideallinie finden muss. Daran habe ich in den letzten Jahren intensiv gearbeitet.“


Weil auch der Abstand zu Kris Meeke (Citroën) auf Rang drei immer größer wird, gehen die beiden Volkswagen Piloten längst nicht mehr ganz ans Limit. „Ich attackiere in den Passagen, wo ein wenig Raum für Fehler bleibt. In den schwierigeren Sektionen nehme ich etwas Tempo heraus“, beschrieb Mikkelsen. „Jari-Matti ist so schnell, dass es keinen Sinn macht, ihn zu attackieren.“


Latvala und Mikkelsen haben alles unter Kontrolle, nur 14,8 Sekunden trennen die beiden. Meeke liegt bereits fast 50 Sekunden zurück. „Der Plan ist, heute Nachmittag genauso weiterzumachen“, sagte Latvala, bevor er seinen Polo R WRC für den kurzen 15-Minuten-Service an seine Mechaniker übergab.


Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) hat sich inzwischen auf Gesamtrang 22 verbessert. „Heute läuft alles problemlos, ich habe einen guten Rhythmus gefunden“, sagte der Vorjahressieger, der am Samstag jeweils als Erster startet. „Ich versuche, den Fans eine gute Show zu bieten.“


Tatsächlich belegten die drei Volkswagen Piloten auf allen drei Prüfungen des Samstagvormittags jeweils die ersten drei Plätze. Für Unmut sorgten nur die vom Veranstalter aufgestellten Baken, die in vielen Kurven das Abkürzen über den Fahrbahnrand verhindern sollen. „Einige diese Pfosten stehen an anderen Stellen als noch im Training“, sagte Andreas Mikkelsen. Auch kurz vor dem offiziellen Start der Prüfungen, wenn die Sicherheitscrews der Topfahrer noch einmal den Streckenzustand überprüfen dürfen, ist abnscheinend noch alles in Ordnung.


Aber kaum sind die „Safety Crews“ – für Spitzenreiter Jari-Matti Latvala arbeitet sein Landsmann und Ex-Werksfahrer Toni Gardemeister – durch, nehmen die Baken auf mysteriöse Weise neue Positionen ein. „In einigen Kurven könnte man plötzlich wesentlich schneller fahren, einen oder zwei Gänge höher“, beschrieb Latvala die Situation. Die Pfosten werden aber offensichtlich nur in manchen Kurven bewegt. In der nächsten tauchen sie wieder exakt an der Stelle auf, wo sie schon im Training standen und von den Fahrern auch im Gebetbuch vermerkt wurden. „Das Gefährliche daran ist, dass man sich nicht darauf verlassen kann.“


10:48 Uhr (MESZ)

Skandinavischer Schlagabtausch.

Die Zitterpartie geht weiter: Spitzenreiter Jari-Matti Latvala und sein teaminterner Verfolger Andreas Mikkelsen geben es sich richtig. Die zehnte Wertungsprüfung (Pays Welche – Riquewihr 1) endete erneut mit einer Bestzeit für den Finnen, aber Mikkelsen war mit 0,7 Sekunden nur einen Hauch langsamer. Der Abstand zwischen den beiden Skandinaviern beträgt vor dem nun anstehenden Mittagsservice keine 15 Sekunden – der heutige Nachmittag verspricht also eine Fortsetzung des heißen Teamduells.

Weltmeister Sébastien Ogier fuhr die drittschnellste WP-Zeit, was eine weitere Top-Platzierung des Polo R WRC bedeutete. Nach der Servicepause werden die Abschnitte des Vormittags erneut gefahren.

Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.


10:10 Uhr (MESZ)

Polo Power hoch drei.

Plätze eins, zwei und drei für Volkswagen: Auf der neunten Wertungsprüfung (Soultzeren – Le Grand Hohnack 1) war der Polo R WRC ein weiteres Mal nicht zu schlagen. Die Bestzeit auf der 200. WP dieser Saison schnappte sich erneut Spitzenreiter Jari-Matti Latvala, dicht gefolgt von Teamkollege Ogier, der offenbar einen guten Rhythmus gefunden hat. Die drittschnellste Zeit sicherte sich Andreas Mikkelsen.

„Ich habe viele Jahre auf Asphalt trainiert, dabei war Sébastien Loeb immer mein Vorbild. Ich habe mich an seiner Linie orientiert und Schritt für Schritt dazugelernt“, erklärte Jari-Matti im Ziel. Keine Frage, das hat sich ausgezahlt – und jetzt kann der Finne die Früchte ernten.
 

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09:20 Uhr (MESZ)

Attacke auf Finnisch.

Ein Mann, eine Mission: Jari-Matti Latvala wittert seine Siegchance hier in Frankreich – und setzt alles daran, sie zu nutzen. Den Auftakt zum Samstag bildete die knapp 19 Kilometer lange WP „Vallée de Munster 1“, auf der keiner schneller war als der Finne im Volkswagen Polo R WRC #2. Packend bleibt es dennoch, denn Verfolger Andreas Mikkelsen ist ebenfalls nach wie vor in Topform und war nur 2,7 Sekunden langsamer, gefolgt vom dritten Volkswagen Fahrer und Weltmeister Sébastien Ogier. Letzterer hat leider bereits gestern alle Chancen auf das Podium eingebüßt und hofft nun auf eine Bestzeit in der morgigen Power Stage.

Durch seine Bestzeit konnte Jari-Matti seinen Vorsprung auf Andreas auf 10,9 Sekunden ausbauen. Der drittplatzierte Kris Meeke (Citroën) liegt bereits über eine halbe Minute zurück.

 

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06:00 Uhr (MESZ)

Samstag: die Wertungsprüfungen der zweiten Etappe.

Freitag, 03.10.2014


Sébastien Ogier erlebt einen schwarzen Freitag, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen auf den Plätzen eins und zwei. Das Video.


Aktuelle Bilder (14)
21:03 Uhr (MESZ)


Stand nach 7 von 18 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 1:01:42.9 0.0  
2 A. Mikkelsen / O. Fløene 1:01:51.1 +8.2  
3 K. Meeke / P. Nagle 1:02:06.0 +23.1  
4 D. Sordo / M. Marti 1:02:34.1 +51.2  
5 M. Østberg / J. Andersson 1:02:44.8 +1:01.9  
6 M. Hirvonen / J. Lehtinen 1:02:45.8 +1:02.9  
7 R. Kubica / R. Szczepaniak 1:02:47.6 +1:04.7  
8 B. Bouffier / X. Panseri 1:03:28.6 +1:45.7  
9 M. Prokop / J. Tomanek 1:04:07.0 +2:24.1  
10 E. Evans / D. Barritt 1:04:11.0 +2:28.1  

21:55 Uhr (MESZ)

Latvala beeindruckt von Mikkelsen.

Seltenes Phänomen – zwei Skandinavier an der Spitze einer Asphalt-Rallye.

Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) war sichtlich beeindruckt. „Andreas hat im Vergleich zur letzten Asphalt-Rallye in Deutschland einen großen Leistungssprung gemacht“, lobte der Finne seinen jungen Teamkollegen Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9). „Das Duell mit ihm macht wirklich Spaß.“ Tatsächlich trennen die beiden Volkswagen Piloten im Ziel der ersten Etappe nur 8,2 Sekunden. Verfolger Kris Meeke (Citroën) liegt bereits 23,1 Sekunden zurück.


Zwei skandinavische Teams an der Spitze einer Asphalt-Rallye – das gibt es auch in der Weltmeisterschaft extrem selten. Latvala und Mikkelsen bestimmten auch am Freitagnachmittag eindeutig das Tempo. Mit zwei Bestzeiten verschaffte sich der Spitzenreiter aus Finnland zunächst etwas Luft vor seinem norwegischen Widersacher. Mikkelsen schlug in der abschließenden Prüfung im Schatten des Europäischen Parlaments zurück und sicherte sich seinerseits die zweite Bestzeit des Nachmittags.
„Nachdem ich beim Mittagsservice die Fahrwerksabstimmung meines Polo R WRC habe ändern lassen, fühle ich mich richtig wohl“, sagte Latvala vor der Einfahrt in den abendlichen Service. Das soll sich auch am Samstag nicht ändern. Dann muss Latvala allerdings damit leben, dass rund ein Dutzend Konkurrenten vor ihm fahren – und beim Kurvenschneiden Dreck auf die Ideallinie werfen werden. „Dieser Effekt ist zum Glück bei zwei der drei Prüfungen nicht so schlimm. In der dritten WP ist das Risiko größer. Ich muss zu 100 Prozent konzentriert bleiben.“


Andreas Mikkelsen sieht als Ursache für seine Leistungssteigerung vor allem die wachsende Routine. „Ich bin noch nicht allzu viele Asphalt-Rallye im Polo R WRC gefahren. Mit jedem Kilometer bekomme ich ein besseres Gefühl für das Limit. Dadurch werde ich automatisch schneller.“


Am anderen Ende der Stimmungsskala kam Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) zurück nach Strasbourg. „Heute war wirklich nicht mein Tag. Es kann morgen nur besser werden“, zog der Franzose einen Schlussstrich unter eine Etappe zum Vergessen. Zwar konnte er sich am Freitagnachmittag um rund ein Dutzend Ränge verbessern, mit knapp achteinhalb Minuten Rückstand ist er aber immer noch weit jenseits der Punkteränge. „Als Ziel bleibt mir momentan nur die Power Stage am Sonntag. Die drei Extrapunkte für den WP-Sieg sind wohl das Optimum, was ich aus dieser Rallye noch herausholen kann.“


21:00 Uhr (MESZ)

Das war heute wirklich nicht ihr Tag: Das Volkswagen Duo Ogier/Ingrassia startete mit Titelträumen in die Rallye Frankreich – die sich jedoch bereits nach wenigen Kilometern in Luft auflösten. Erst der harte Zeitverlust nach technischem Defekt, dann wurde Co-Pilot Julien Ingrassia auch noch Opfer eines Rechenfehlers: Um vier Minuten verrechnete sich der Franzose in der Hektik der Reparaturversuche auf der WP, gab die obligatorische Stempelkarte deshalb zu früh ab. Die harte Bestrafung der Offiziellen: weitere vier Minuten Strafzeit für das Weltmeister-Team. „Vier gewinnt“ trifft für den heutigen Tag also leider nicht zu – doch die Ziffer hat das Ergebnis heute entscheidend beeinflusst, weswegen wir sie zur Zahl des Tages gewählt haben.


21:15 Uhr (MESZ)

Mikkelsen mit gemeinsamer Bestzeit, Latvala weiter in Führung.


Der Kampf um den Sieg bei der siebten und letzten Wertungsprüfung des ersten Tages bei der Rallye Frankreich hätte nicht spannender sein können. Volkswagen Pilot Andreas Mikkelsen kam bei der 4,67 Kilometer langen Super Special Stage in Straßburg mit der exakt gleichen Zeit wie Dani Sordo (Hyundai) ins Ziel. Tagessieger Jari-Matti Latvala war nur 0,3 Sekunden langsamer. Titelverteidiger Sébastien Ogier, der seine WM-Party im Heimatland wohl verschieben muss, hatte zwei Sekunden Abstand auf Mikkelsen. „Es war ein großartiger Tag. Das Auto ist super”, sagte Mikkelsen nach seiner dritten gewonnenen Wertungsprüfung am Freitag.

In der Gesamtwertung verkürzte der Norweger Mikkelsen damit den Abstand auf seinen führenden Teamkollegen Latvala auf 8,2 Sekunden.

 

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16:30 Uhr (MESZ)

Starke Doppelführung für Volkswagen – fliegender Finne nicht zu schlagen.

Der schnellste Mann der Rallye Frankreich kommt aus Finnland. Jari-Matti Latvala ist weiterhin nicht zu schlagen. Die sechste Wertungsprüfung (Pays de Salm 2) endete mit einer starken Bestzeit des Finnen. Andreas Mikkelsen setzte als Zweitschnellster erneut ein Ausrufezeichen, verlor aber weitere vier Sekunden und liegt nun in der Gesamtwertung 8,5 Sekunden hinter Latvala. Der Drittplatzierte Kris Meeke (Citroën) folgt mit weiteren 14,2 Sekunden Abstand.

Weltmeister Sébastien Ogier kommentierte diesen völlig verkorksten Tag mit einer Portion Galgenhumor: „Uns ist heute wirklich nichts erspart geblieben. Manchmal ist es vielleicht besser, wenn alle Probleme an einem Tag kommen“, so der Franzose. Hoffen wir, dass es morgen besser läuft – denn schlimmer kann es für den Champ nun wirklich nicht werden.

 

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15:50 Uhr (MESZ)

Latvala mit starker Bestzeit –

Ogiers Pechsträhne will nicht enden.

Nach dem zweiten Durchgang der langen Wertungsprüfung „Vosges – Pays d’Ormont“ hat Jari-Matti Latvala seinen Vorsprung auf den teaminternen Verfolger Andreas Mikkelsen leicht ausgebaut. Der Finne fuhr eine weitere Bestzeit und führt nun mit 4,5 Sekunden. Der drittplatzierte Kris Meeke (Citroën) verlor Zeit und liegt nun bereits 17,2 Sekunden zurück.

Der einen Freud, des anderen Leid: Für Weltmeister Sébastien Ogier reißt die Pechsträhne nicht ab. Der Franzose hatte bereits kurz nach dem Start in die WP mit einem defekten Stoßdämpfer vorne links zu kämpfen und verlor weitere 19 Sekunden auf die Spitze.

 

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14:40 Uhr (MESZ)

„Mein einziges Ziel ist nun die Power Stage.“

Worte, wie wir sie vor dem heutigen Rallye-Tag wohl kaum von einem amtierenden Weltmeister erwartet hätten – doch so sieht die Realität für Sébastien Ogier aus. Der Franzose ist nun zwar wieder im Renntempo unterwegs, in der Gesamtwertung nach Zeitverlust und -strafe jedoch weit abgeschlagen. Ogier hofft nun, wenigstens drei Extrapunkte mit einer Bestzeit in der Power Stage am Sonntag mitnehmen zu können. „Bis es soweit ist, genieße ich einfach das Fahren“, erklärte Seb. Unterdessen läuft es für die Teamkollegen Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen weiter wie am Schnürchen. Letzterer fuhr im zweiten Durchgang des Abschnitts „Col de la Charbonnière“, der den Nachmittagsteil einläutete, sogar eine Bestzeit.

An der Spitze entwickelt sich nun ein Teamduell der neuen Art: Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen kämpfen um die Geamtführung. Die beiden Volkswagen Fahrer trennen nur 0,2 Sekunden. Aber auch Kris Meeke (Citroën) liegt als Dritter nur acht Sekunden zurück – der zweite Teil des Rallye-Freitags verspricht also reichlich Spannung.

 

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Stand nach 3 von 18 Wertungsprüfungen

Position Fahrer / Beifahrer Zeit Abstand  
1 J. Latvala / M. Anttila 29:06.8 0.0  
2 A. Mikkelsen / O. Fløene 29:07.5 +0.7  
3 K. Meeke / P. Nagle 29:14.0 +7.2  
4 E. Evans / D. Barritt 29:22.1 +15.3  
5 D. Sordo / M. Marti 29:27.1 +20.3  
6 M. Østberg / J. Andersson 29:28.0 +21.2  
7 R. Kubica / R. Szczepaniak 29:32.9 +26.1  
8 M. Hirvonen / J. Lehtinen 29:41.4 +34.6  
9 B. Bouffier / X. Panseri 29:55.5 +48.7  
10 M. Prokop / J. Tomanek 30:14.1 +1:07.3  

13:11 Uhr (MESZ)

39 plus 46 ist nicht 21.

Warum sich Ogier-Beifahrer Julien Ingrassia beim Stempeln irrte.

Um den Irrtum von Julien Ingrassia an Zeitkontrolle Nummer 3 zu verstehen, muss man sich zunächst vor Augen führen, wie der zeitliche Ablauf bei einer Rallye organisiert ist. Blenden wir zurück vor die zweite Wertungsprüfung.


Sébastien Ogier/Julien Ingrassi (Polo R WRC #1) checken korrekt um 9:32 Uhr an der Zeitkontrolle Nummer 2 (ZK 2) ein. Dort erhalten sie routinemäßig die drei Minuten später liegende Startzeit für die wenige Meter nach der Zeitkontrolle beginnende zweite Wertungsprüfung (WP 2): 9:35 Uhr.


Allerdings wird WP 2 vier Minuten verspätet gestartet. Ogier/Ingrassia preschen also erst um 9:39 Uhr von der Startlinie los. Von hier bis zur nächsten Zeitkontrolle (ZK 3) ist die Fahrtzeit mit exakt 46 Minuten vorgegeben.


In WP 2 haben Ogier/Ingrassia allerdings ein technisches Problem. Verzweifelt versuchen sie, den Fehler zu finden. Auch nach der Zieldurchfahrt der Prüfung halten sie an, um noch einmal ihren Polo R WRC zu checken. Durch die Verzögerungen werden die 46 Minuten bis zur nächsten Zeitkontrolle immer knapper.


In dieser Hektik passiert Julien Ingrassia ein Missgeschick. „Ich habe den falschen Ausgangspunkt für meine Berechnungen genommen“, gibt er hinterher zu. Ingrassia berechnet die Ankunftzeit an ZK 3 nicht ausgehend von ihrer tatsächlichen Startzeit zur WP 2 (9:39 Uhr), sondern ab der theoretischen Zeit (9:35 Uhr). Und 9:35 Uhr plus 46 Minuten ergibt 10:21 Uhr. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt übergibt Ingrassia die Bordkarte an die Offiziellen der ZK 3 – leider exakt vier Minuten zu früh. 10:25 Uhr wäre korrekt gewesen.


Die beiden Franzosen haben gleich doppeltes Pech. Weil sie als erstes Team auf der Strecke sind, fehlten vorausfahrende Konkurrenten als Orientierung. Mitten im Feld wäre Ingrassia anhand der Check-in-Reihenfolge der anderen Teams sofort aufgefallen, dass an seiner Berechnung etwas nicht stimmen kann.


Zusätzlich sehen die Regularien für zu frühes „Stempeln“, wie das Vorlegen der Bordkarte bei den Zeitnehmern genannt wird, eine deutlich härtere Strafe als für zu spätes Stempeln vor: Pro Minute gibt es eine volle Minute Strafzeit. Wer zu spät kommt, kassiert pro Minute dagegen nur zehn Sekunden.

 

„So ein Fehler passiert mir hoffentlich nie wieder“, entschuldigte sich Ingrassia bei seinem Fahrer.


12:40 Uhr (MESZ)

Doppelführung und ein Weltmeister im Pech.

Latvala nach drei Prüfungen 0,7 Sekunden vor Mikkelsen.

Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) war verständlicherweise bester Stimmung. Den Mittagsservice am Freitag erreichte der Finne als Führender, Volkswagen Junior Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9) liegt nur 0,7 Sekunden zurück. Kris Meeke (Citroën) folgt mit dem Respektabstand von 7,2 Sekunden.


„Der Vormittag ist optimal gelaufen“, strahlte Latvala, der sich zwei von drei Bestzeiten sicherte. „Ich habe nur einen Moment gebraucht, die neuen Reifen zu verstehen.“ Volkswagen Partner Michelin hat zur Rallye Frankreich einen neuen Typ des Asphaltreifens mitgebracht. Alle Topfahrer rückten am Vormittag mit der härteren von zwei zur Verfügung stehenden Gummimischungen aus. „Auf den noch leicht feuchten Abschnitten haben die neuen Reifen perfekt funktioniert“, berichtete Latvala. „Auf den ganz schnellen Stücken arbeitet er etwas mehr als das Vorgängermodell.“


Latvala stellte deswegen zwischen der ersten und zweiten Wertungsprüfung Stoßdämpfer und Stabilisatoren etwas härter ein. „Das hat deutlich besser funktioniert. Aber ich denke, ich werde mein Auto im Mittagsservice insgesamt noch einmal härter abstimmen lassen.“


Ähnliches erzählte Andreas Mikkelsen. „In der ersten Prüfung hatten wir mit leichtem Untersteuern zu kämpfen. Aber ich glaube, das ging jedem so.“ Der Norweger, der eine Bestzeit fuhr, verdankt seine starke Leistung nach eigener Einschätzung einem ausführlichen Test in der vergangenen Woche. „Ich konnte mich dabei auf die neuen Reifen und auf Asphalt einschießen und deswegen während der Rallye vom ersten Meter an attackieren.“


Vorjahressieger Sébastien Ogier (Polo R WRC #2) erlebte dagegen einen frustrierenden Vormittag. Schon in der zweiten Wertungsprüfung verlor er über vier Minuten auf die Bestzeit von Teamkollege Latvala. „Wir haben uns erst in einer überraschend glatten Kehre fast gedreht. Wenig später hat der Motor dann Aussetzer gezeigt“, erklärte der Weltmeister. „Wir haben kurz angehalten und einige elektrische Verbindungen geprüft. Wir haben aber keinen Fehler gefunden.“ Also setzte er die Fahrt fort.


„Es hat einen Moment gedauert, bis ich verstanden habe, wie das Auto reagiert“, berichtete Ogier weiter. „Beim Hochschalten ist der Motor ausgegangen, beim Herunterschalten hat alles problemlos funktioniert.“ Ogier passte seinen Fahrstil daran an und rettete sich aus der Prüfung. Nach der Zieldurchfahrt versuchten Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia erneut fieberhaft, den Fehler zu finden. Vergeblich. Ingrassia beging in der Hektik sogar noch den Irrtum, an der nächsten Zeitkontrolle zu früh zu stempeln. Dafür kassierte das Weltmeisterteam noch einmal vier Strafminuten. Mit fast achteinhalb Minuten Rückstand werden Ogier/Ingrassia momentan auf Gesamtrang 63 geführt.


„Den Sieg können wir uns jetzt natürlich abschminken“, meinte Ogier sichtlich enttäuscht vor der Einfahrt in den Mittagsservice. „Ich hoffe, dass meine Mechaniker den Fehler finden. Dann werden wir auf jeden Fall versuchen, noch in die Punkteränge zu fahren.“


11:05 Uhr (MESZ)

Finnland führt in Frankreich:

Latvala neuer Spitzenreiter.

Vor dem ersten Service-Break am heutigen Freitag hat sich Volkswagen Pilot Jari-Matti Latvala die Gesamtführung gesichert. Auf dem 9,6 Kilometer kurzen Abschnitt „Pays de Salm 1“ war keiner schneller als der Finne im Volkswagen Polo R WRC #2. Teamkollege Andreas Mikkelsen fuhr die zweitschnellste Zeit und liegt auf Gesamtrang zwei. Kris Meeke (Citroën) ist Dritter.

Für Sébastien Ogier, der seit einem Dreher auf der vorigen Wertungsprüfung mit technischen Schwierigkeiten kämpft, lief es erneut alles andere als optimal. Das Problem: Beim Gaswegnehmen geht der Motor des Polo R WRC aus – die Ursache ist noch unbekannt. Der Franzose war chancenlos und büßte weitere 17 Sekunden auf die Spitze ein. Hoffnung auf Besserung verspricht der nun anstehende Service in Straßburg, bei dem die Mechaniker alles geben werden, um den Polo wieder flott zu kriegen.

 

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10:30 Uhr (MESZ)

Mikkelsen meistert die „Monster Stage“ mit Bestzeit – herber Rückschlag für Seb.

Was für ein Drama gleich zum Auftakt der Rallye Frankreich. Sein persönliches Heimspiel hatte sich Weltmeister Sébastien Ogier sicher anders vorgestellt. Die mit 34,3 Kilometern längste Wertungsprüfung (Vosges – Pays d’Ormont) kostete Seb über vier Minuten. Nach einem halben Dreher hatte der Franzose mit Leistungsverlust am Polo R WRC zu kämpfen und konnte die Pace der Spitzenreiter nicht mehr mitgehen. Die Ursache des technischen Problems ist noch nicht bekannt.

Deutlich besser lief es für Teamkollege Andreas Mikkelsen, der eine tolle Bestzeit fuhr und die Führung in der Gesamtwertung übernimmt. Mit knappen Abstand folgt Jari-Matti Latvala, auf Rang drei liegt Citroën-Mann Kris Meeke.

 

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09:30 Uhr (MESZ)

Top-Drei-Trio: Volkswagen Piloten starten stark in die Rallye.

Ein Start, der nicht besser hätte laufen können: Nach der ersten Wertungsprüfung der Rallye Frankreich (Col de la Charbonnière) übernimmt Volkswagen Fahrer Jari-Matti Latvala die Gesamtführung, dicht gefolgt vom amtierenden Weltmeister Sébastien Ogier. Ebenfalls knapp dahinter liegt Andreas Mikkelsen, der die drittschnellste WP-Zeit fuhr.

„Alles ok, die Bedingungen sind gut. Allerdings hatte ich ein bisschen Untersteuern – ich bin mit dem Auto noch nicht hundertprozentig zufrieden. Aber das war erst der Start, auf den nächsten Stages wird es interessant“, fasste Ogier das Geschehen zusammen.

 

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06:00 Uhr (MESZ)

Freitag: die Wertungsprüfungen der ersten Etappen.

Donnerstag, 02.10.2014


Sébastien Ogier und die anderen Volkswagen Piloten freuen sich auf die Rallye Frankreich.
Das Video.


Aktuelle Bilder (10)
14:38 Uhr MESZ


12:50 Uhr (MESZ)

Fliegender Finne setzt ein erstes Ausrufezeichen.

Latvala Schnellster im Shakedown, Seb und Andreas auf den Plätzen drei und fünf.

Der Fehdehandschuh liegt im Ring. Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2) fuhr im Shakedown vor der Rallye Frankreich die Bestzeit (2.36,0 Minuten), Teamkollege und Dauerrivale Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) war in diesem freien Training „nur“ Drittschnellster (2.37,7 Minuten). „Meine einzige Chance, Sébastien im Duell um den Weltmeistertitel noch einzuholen, ist ein Sieg hier in Frankreich“, machte Latvala kein Geheimnis aus seiner Strategie für den elften von insgesamt 13 WM-Läufen.


Sechs Punkte mehr als Latvala muss Tabellenführer Ogier bei seiner Heimrallye einfahren, dann steht er vorzeitig zum zweiten Mal als Weltmeister fest. Trotz dieses strategischen Vorteils ist dem Franzosen aber klar: „Jari-Matti ist zur Zeit in Topform. Ihn hier zu schlagen, wird alles andere als einfach.“


Latvala gab immerhin zu, mit einem unguten Gefühl im Bauch in den Shakedown gestartet zu sein. „Beim Test letzte Woche habe ich viel an der Fahrwerksabstimmung gearbeitet. Zu Anfang des Tests hat mein Auto für meinen Geschmack zu stark untersteuert“, erzählte der Finne. „Aber die Änderungen haben funktioniert, das hat der Shakedown gezeigt. Jetzt lenkt mein Polo R WRC so ein, wie ich es gerne habe.“ Das Shakedown-Ergebnis spricht Bände: Latvala war 1,2 Sekunden schneller als Kris Meeke (Citroën) auf Rang zwei.


Teamkollege Sébastien Ogier schaute vor allem auf die bevorstehende Rallye voraus. „Etwa 50 Prozent der Wertungsprüfungen sind im Vergleich zu letztem Jahr neu. Diese neuen Strecken gefallen mir sehr gut, sie lassen sich sehr flüssig fahren.“ Ein paar Bedenken hat allerdings auch der Franzose. „Wenn’s regnet, wird’s schwierig. Die Strecken werden dann sehr glatt. Und Raum für Fehler hast du fast nirgendwo, dazu sind die Straßen einfach zu schmal.“


Volkswagen Junior Andreas Mikkelsen nutzte den Shakedown vor allem, um einen umfangreichen Funktionstest durchzuführen. „Der Streckencharakter des Shakedowns ist leider völlig anders als die Wertungsprüfungen. Ich habe meine Durchgänge deswegen vor allem dafür genutzt, neue Bremsen anzufahren.“ Der Norweger fuhr die fünftschnellste Zeit (2.39,1 Minuten).


Die Rallye beginnt am Donnerstagabend mit dem Showstart (ab 17:30 Uhr) in der Nähe des Europäischen Parlaments im Stadtzentrum von Strasbourg. Die erste Wertungsprüfung steht am Freitagmorgen (ab 08:44 Uhr) auf dem Programm.


06:00 Uhr (MESZ)

Donnerstag: der Shakedown.

Vorberichte


Montag, 29.09.2014


Nächste Runde im Duell Weltmeister gegen Herausforderer.

 

Sébastien Ogier kann beim Heimspiel die Titelverteidigung perfekt machen.

Vor genau einem Jahr hat sich Sébastien Ogier (Polo R WRC #1) mit einem Sieg bei der Rallye Frankreich zum Weltmeister gekrönt. Diese Chance hat der Franzose auch bei seinem 2014er-Heimspiel am kommenden Wochenende. Die Aufgabe ist allerdings dieses Mal ungleich schwerer – sein einziger verbliebener Gegner ist der starke Teamkollege Jari-Matti Latvala (Polo R WRC #2).

Ogiers Vorsprung vor der nächsten Runde im Duell Weltmeister gegen Herausforderer beträgt exakt 50 Punkte. Bei anschließend noch zwei ausstehenden WM-Läufen muss er seinen Vorsprung um mindestens sechs Punkte ausbauen. Dann könnte Latvala punktemäßig höchstens gleichziehen – in Spanien und Großbritannien sind maximal 56 Punkte zu holen –, hätte aufgrund der geringeren Anzahl der Siege aber das Nachsehen gegenüber dem Titelverteidiger.

Latvalas vorrangiges Ziel ist es deswegen, vor Ogier ins Ziel zu kommen. „Nachdem ich in Deutschland so nah dran war, bin ich jetzt fest entschlossen, meinen ersten Sieg auf Asphalt einzufahren“, sagte der Finne. Es wäre eine kleine Sensation: Seit 15 Jahren hat kein Finne mehr eine Asphalt-Rallye gewonnen.

Doch die Wertungsprüfungen rund um Strasbourg (Straßburg), wohin die zuvor auf Korsika ausgerichtete Rallye Frankreich vor vier Jahren umzog, haben schon öfter für Überraschungen gesorgt. Die zweite reine Asphalt-Rallye der laufenden Saison wartet im Vergleich zu 2013 mit einer ganzen Reihe neuer Wertungsprüfungen auf. Durch einen reduzierten Anteil von Weinberg-Strecken sind die Unterschiede zur Rallye Deutschland größer geworden.

„Es gibt bei der Rallye Frankreich nicht so viele Kreuzungen wie in Deutschland, die Wertungsprüfungen lassen sich etwas flüssiger fahren“, beschreibt Vorjahressieger Ogier. Und Teamkollege Latvala ergänzt: „Man könnte die Charakteristik der Prüfungen eher mit der der Rallye Monte Carlo vergleichen.“ Besonders bei Regen sind die schnellen Straßen in den bergigen Wäldern des Elsass tückisch – durch das Kurvenschneiden auf die Fahrbahn geschleuderte Erde macht sie extrem glatt.

„Das wird eine echte Herausforderung“, weiß auch Andreas Mikkelsen (Polo R WRC #9). Der norwegische Junior bei Volkswagen Motorsport ist derzeit Tabellendritter und könnte diese Position mit einem guten Ergebnis bei der Rallye Frankreich endgültig sichern.

Auf dem Programm stehen 18 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 303,63 Kilometern. Darunter sind auch zwei Super-WP im Stadtzentrum von Mulhouse (Mühlhausen) und Strasbourg, hier ganz in der Nähe des Europäischen Parlaments. In Strasbourg findet bereits am Donnerstag (ab 17:30 Uhr) der Showstart statt. Die erste Wertungsprüfung wird am Freitagmorgen um 08:44 Uhr gestartet. Der Serviceplatz ist auf dem Sportgelände Zénith am Stadtrand von Strasbourg errichtet. Die Zielrampe ist im Innern der Sporthalle aufgebaut – hier wird der Sieger am Sonntag um 15:00 Uhr erwartet. Vielleicht steht dann der Fahrer-Weltmeister 2014 endgültig fest.


Direkt hinter Latvala und Beifahrer Miikka Anttila starten Sébastien Ogier und Copilot Julien Ingrassia. Zumindest während der ersten Etappe – an den Folgetagen wird jeweils nach aktuellem Zwischenklassement gestartet – haben Andreas Mikkelsen/Mikko Markkula (Polo R WRC #9) einen kleinen Vorteil. Die Zweitplatzierten der Rallye Schweden gehen zunächst als jeweils Vierte auf die Strecke. Volkswagen Junior Mikkelsen fährt die Rallye Mexiko allerdings zum ersten Mal. Ein Erfahrungsrückstand, der auch im Training nicht aufzuholen ist. Dabei dürfen nämlich alle Wertungsprüfungen lediglich zweimal mit geringem Tempo besichtigt werden. „Um für nächstes Jahr besser gerüstet zu sein“, sagt Mikkelsen, „will ich unbedingt ins Ziel kommen und alle Wertungsprüfungen im Wettbewerbstempo fahren.“


Samstag, 27.09.2014


„Ich habe aus meinem Hobby einen Beruf gemacht.“

 

Die richtigen Hotelzimmer, Essen und Trinken an den Zeitkontrollen und saubere Rennoveralls. Fahrer-Koordinator Willy Verhoeven sorgt bei Volkswagen Motorsport dafür, dass sich die Fahrer und Beifahrer voll und ganz aufs Rallyefahren konzentrieren können. Dabei ist der 57-Jährige hin und wieder auch eine Vaterfigur, die 24 Stunden lang ein offenes Ohr für alle Sorgen hat. In unserem Interview erzählt uns der sympathische Belgier von seinem umfangreichen Aufgabengebiet vor und während einer Rallye.



Willy, seit wann bist du im Rallye-Sport unterwegs?
Ich bin schon seit 1988 in der WRC. Früher habe ich für Toyota und Peugeot gearbeitet, dann für Ford. Und seit 2013 arbeite ich nun bei Volkswagen.

Und du bist seit 1988 bei jeder Rallye dabei?
In den ersten Jahren war ich noch nicht an jedem Wochenende dabei, aber seit 2000 habe ich keine Rallye verpasst. Inzwischen bin ich etwa 150 Tage im Jahr unterwegs. Wenn man so will, habe ich aus meinem Hobby einen Beruf gemacht. Auch wenn ich noch einen „richtigen“ Beruf habe: In meiner Heimat Belgien bin ich als Fahrsicherheitstrainer tätig.

Hast du eine Rallye, auf die du dich besonders freust?
Meine Lieblingsrallye ist die Rallye Finnland. Sie ist schnell und schwierig – man sagt nicht umsonst über sie: Sie ist wie Formel 1 im Wald. Darüber hinaus sind die Lage und die Organisation einfach top. Außerdem verstehen die Leute dort etwas vom Rallye-Sport. In Finnland ist es so, wie es sein sollte.


Du kennst die Volkswagen Motorsport Piloten besser als jeder andere. Wie ist die Stimmung untereinander?
Die drei Volkswagen Piloten sind alle sehr unterschiedliche Typen, aber total in Ordnung. Sie sind Kollegen, das heißt, sie müssen eigentlich nicht beste Freunde sein. Aber unsere Fahrer verstehen sich untereinander sehr gut, sitzen beim Frühstück zusammen und lachen. Dann steigen Sie ins Auto und sind Konkurrenten.


Wie ist dein Verhältnis zu den Fahrern und Beifahrern?
Ich kenne die Fahrer von Beginn an, von klein auf, und habe ihre Entwicklung miterlebt. Hin und wieder bin ich eine Vaterfigur für sie, schließlich bin ich während einer Rallye 24 Stunden am Tag für sie da. Sie reden mit mir und erzählen mir alles, auch von ihren Sorgen und Problemen, denn sie wissen, dass es unter uns bleibt.



Aber eine Anekdote kannst du uns doch erzählen, oder? 
Ich werde aber keine Namen nennen! Früher gab es schon mal die Situation, dass ich einen Fahrer während der Vorbereitung auf eine Rallye morgens aus dem Bett holen musste, weil es am Abend etwas später geworden war. Ich musste abends immer bis zum Ende bleiben, um aufzupassen, dass auch alle ins Bett finden. Heute bin ich auch immer der Letzte, aber vor allem, weil die Fahrer schon so früh weg sind. Früher hatte man mehr Zeit miteinander und auch ein wenig mehr Spaß. Heute ist alles sehr viel professioneller geworden.

Wie sieht dein Tagesablauf während einer Rallye aus?
Ein Tag beginnt meist sehr früh morgens. Ich wecke die Fahrer, fahre sie zum Servicepark und bringe sie abends zurück ins Hotel. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um die Helme, lege sie zu Beginn einer Rallye ins Auto und hole sie am Ende einer Etappe wieder ab. Die Fahrer und Beifahrer bekommen jeden Tag einen frischen Overall und Handschuhe. Zudem bin ich für Snacks und Getränke an der Zeitkontrolle und den Inhalt der Getränke-Beutel an den Rücksitzen verantwortlich. Mit der Küche spreche ich ab, wann das Essen fertig sein muss und was sich die Fahrer wünschen.

Das klingt nach einem sehr langen Tag …
Aber auch nachts bin ich im Einsatz. In Australien war es zum Beispiel so, dass der DJ im Hotel die Musik viel zu laut hatte und die Fahrer nicht schlafen konnten, da musste ich erst mal für Ruhe sorgen.


Kann man so etwas im Vorfeld überhaupt verhindern?
Das richtige Hotel und das richtige Zimmer sind sehr wichtig – die meisten Unterkünfte kenne ich und lasse immer die gleichen Zimmer buchen: Die Fenster gehen am besten nicht zur Straße, in die Richtung, aus der das Hundegebell kommt, oder dorthin, wo die Karaokebar ist. Das sind viele Kleinigkeiten, auf die man achten muss, die aber wichtig sind, damit die Fahrer topfit an den Start gehen können.


Freitag, 26.09.2014


„Ich will wieder im eigenen Land Weltmeister werden.Statements aus dem Volkswagen Team.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
„Die Heim-Rallye ist für mich immer etwas Besonderes. Das Interesse an der eigenen Person ist dort immer größer als üblich, sowohl von Seiten der Fans als auch von Seiten der Medien. Mein Ziel ist dieses Mal wieder, im eigenen Land Weltmeister zu werden. Dafür muss ich allerdings sechs Punkte mehr holen als mein Teamkollege Jari-Matti Latvala. Ein Sieg kann also schon reichen. Jari-Matti wird – denke ich – wieder mein ärgster Konkurrent sein. Die Rallye Frankreich kann man ein wenig mit der Rallye Deutschland vergleichen. Es gibt nämlich auch ein paar Wertungsprüfungen in den Weinbergen. Doch es gibt auch große Unterschiede, da zum Beispiel viel mehr Prüfungen im Wald ausgetragen werden. Dort kann der Asphalt sehr nass und rutschig sein. Es gibt bei der Rallye Frankreich auch nicht so viele Kreuzungen wie in Deutschland, die Wertungsprüfungen lassen sich etwas flüssiger und schöner fahren. Wir müssen unsere Sache dieses Mal besser machen als bei der letzten Asphalt-Rallye in Deutschland und mit beiden Autos ins Ziel kommen.“

 

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2
„Ich habe mit den Asphalt-Rallyes noch eine Rechnung offen, denn die Rallye in Deutschland verlief für mich sehr enttäuschend. An den ersten beiden Tagen lief es sensationell gut, doch dann war nach meinem Ausrutscher am Sonntag plötzlich alles vorbei. Nachdem ich in Deutschland so nah dran war, bin ich jetzt fest entschlossen, meinen ersten Sieg auf Asphalt einzufahren. Die Rallye Frankreich wird zwar genau wie die Rallye Deutschland auf Asphalt ausgetragen, doch wirklich vergleichen kann man die beiden Rallyes nicht. Denn in Frankreich fahren wir viel mehr durch die Wälder und über breitere Bergstraßen. In Deutschland waren die Straßen sehr schmal und verwinkelt. Man könnte die Charakteristik der Rallye eher mit der der Rallye Monte Carlo vergleichen. Ich kann in diesem Jahr zwar immer noch Weltmeister werden, aber ich denke nicht, dass das wirklich realistisch ist. Da müsste für Sébastien schon wirklich vieles schieflaufen und bei mir alles perfekt sein. Aber klar ist auch: Solange noch eine mathematische Chance besteht, gebe ich alles. Man weiß ja nie, was passiert.“

 

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9
„Ich freue mich schon wieder darauf, auf Asphalt zu fahren, vor allem, nachdem es zuletzt in Deutschland mit Platz drei für mich so gut lief. Hoffentlich kann ich mich dieses Mal noch einmal steigern. Bei der Rallye Frankreich wird es in diesem Jahr ein paar neue Wertungsprüfungen geben. Das wird eine echte Herausforderung. Ich freue mich aber darauf. Ich mag diese Rallye wirklich sehr. Mein Ziel ist es auch, in Frankreich meinen dritten Gesamtplatz in der Fahrer-WM frühzeitig perfekt zu machen. Das würde bedeuten, dass ich in Spanien und Wales komplett frei auffahren könnte, ohne mir über die WM-Situation Gedanken machen zu müssen. Mein Beifahrer Ola Fløene ist derzeit Vierter der Beifahrer-Wertung, nur zwei Punkte hinter Platz drei. Es wird also eine interessante Aufgabe für uns bei den restlichen Rallyes sein, auch ihm den dritten Platz in der WM zu sichern.“


Streckenprofil

Vielfalt im Elsass.

Mal breit und eben. Mal schmal und wellig.

Die Rallye Frankreich bietet einen Mix aus schnellen und langsamen Abschnitten mit sehr wechselnden Fahrbahnbedingungen.

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Backstage

Haute Couture.

Rallye im Mode-Land Frankreich.

Während der Look der Overalls vom Team und den Sponsoren bestimmt wird, bekommen die Helme meist ein individuelles Design verpasst.

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