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Madrid bereitet Dakar-Sieger Sainz begeisterten Empfang
Eine emotionale und triumphale Heimkehr: Seine Heimatstadt Madrid bereitete Carlos Sainz nach seinem "Dakar"-Sieg einen umjubelten Empfang.

Der 47-jährige Madrilene hatte gemeinsam mit seinem spanischen Landsmann Lucas Cruz vom 02. bis 16. Januar ein Volkswagen Trio zum Dreifach-Sieg bei der härtesten Prüfung im weltweiten Motorsport geführt.
 
Die Überraschung war gelungen: Sainz fand praktisch im Vorgarten seines heimischen Domizils einen Race Touareg 2 vor. Die Idee kam von Sponsor Red Bull. Der spanische Volksheld ließ sich nicht lange bitten und startete einen Siegeszug durch die Straßen Madrids, begleitet von einer Polizei-Eskorte. Die Resonanz unter den Einwohnern war überwältigend. Tausende Fans und Hunderte Journalisten jubelten "El Matador" zu.
 
Die Fahrt endete auf dem Plaza Mayor, der extra für die Ankunft von Sainz abgesperrt wurde. Auf einem nachgebauten Podest hieß neben den Fans auch Madrids Bürgermeister Alberto Ruiz Gallardón Carlos Sainz sowie den 220 kW starken Race Touareg 2 willkommen. Anschließend lud der "Dakar"-Sieger Ruiz Gallardón zu einer Taxi-Fahrt im Marathon-Rallye-Prototyp durch Madrid ein.
 
"‚Dakar‘-Sieger – das klingt einfach fantastisch. Dieser Erfolg bedeutet unglaublich viel für mich und war die Erfüllung eines lang gehegten Traums", so Sainz, der als erster Spanier in der Geschichte der Rallye Dakar den Gesamtsieg in der Automobilwertung errungen hat. "Jetzt so emotional empfangen zu werden, ist das Tüpfelchen auf dem i und eine besondere Belohnung. Ich möchte Danke sagen für die tolle Unterstützung vor, während und nach der ‚Dakar‘."
 
Sainz siegte bei der Rallye Dakar 2010 im Race Touareg 2 vor seinen Volkswagen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA). Volkswagen verteidigte dank TDI-Power nach dem Triumph 2009 erfolgreich den Titel bei dem legendären Wüstenklassiker und ist damit der bislang einzige Hersteller, der die Automobilwertung der "Dakar" mit Dieseltechnologie für sich entschied.